Jupiler Pro League

Willkommen in Belgien/Luxemburg! Auf knapp über 33.114km² tummeln sich knapp 11,5 mio Menschen - und sie wissen was wichtig ist, denn sie haben eine Fußball-Liga! Und Torrausch selbstredend auch. Also, auf in die Anmeldung und schauen, ob in Belgien oder Luxemburg noch ein Verein auf seinen Trainer wartet!

Und sonst so bei Torrausch.net…

Natürlich gibt es nicht nur Torrausch.net Belgien, sondern noch weitere 22 Ligen und einige weitere Veranstaltungen:

+++Entscheidungen in der Endabrechnung+++

sf5078 für Belgien am 19.04.2021, 18:59

Jupiler Pro League  

34. Spieltag:
Der Spieltag wird eröffnet mit Esch gegen Westerlo. Beide Mannschaften haben noch Reserven. Dementsprechend haben sie sich auch einiges vorgenommen. Es ist ein munteres Spiel. Die Führung wechselt mehrfach. Am Ende heißt der Sieger KVC Westerlo (5:3). In den Spielen der beiden Top-Favoriten um die Meisterschaft geht es wild her. Beide Mannschaften gewinnen im Gleichschritt mit 5:0 (Gent gegen Brugge und F91 gegen Mechelen). Die Überraschung des Spieltages schlechthin ist Anderlecht. Sie treten gegen Differdange nicht an und verlieren entsprechend mit 0:5. Dies wars dann mit der Meisterschaft. Der Altmeister schickt sich an den RSC zu überholen. Dies würde den Einzug in die CL-Quali bedeuten. Im letzten Spiel des Tages gewinnt Absteiger Lüttich überraschend bei Aufsteiger US Hostert. Für die Grün-Weißen wird die Mission Europapokal ein Himmelfahrtskommando.

35. Spieltag:
Blicken wir zunächst nach oben. Jetzt besagen es auch die Zahlen. RSC Anderlecht geht mit 0:6 in Brugge unter und muss nun um den Einzug in die Champions-League bangen. Brugge mobilisiert alles um den begehrten möglichen zusätzlichen EC-Platz oder den offiziellen letzten EC-Platz zu erreichen. Der Blick geht zum Topspiel: Mechelen vs Gent. Kann der KV den Indianern ein Bein stellen oder machen die Genter frühzeitig den Sack zu, tüten die Meisterschaft ein und lassen die Korken knallen. Nein, denn der Möchtegern-Meister zeigt sich wenig kaltschnäuzig. Sie treffen zwar immer wieder und gehen in Führung. Mechelen hat jedoch immer die passende Atwort. Am Ende des Tages heißt das Resultat 5:5. Ist das der Beginn der verzockten Meisterschaft? Als in Mechelen abgepfiffen wurde lauschten die Auswärtsfans allesamt am Radio und trauten ihren Ohren kaum. F91 Dudelange verlor das Spiel in und gegen KVC Westerlo mit 2:6. Damit bleibt die Ausgangslage gleich. Ein Punkt Vorteil für die Indianer vor dem abschließenden Spieltag. Differdange traf im Duell gegen Absteiger Lüttich immerhin zweimal in deren Kasten. Doch so leicht verabschiedet sich der Altmeister nicht aus der Liga, sie holen ein 2:2. Diese Ergebnisse hätte das Team früher in der Saison gebraucht. Im letzten Spiel ging es erneut um die Qualifikation für den europäischen Wettbewerb. Auch wenn Esch bereits mit dem Rücken zur Wand stand, Resthoffnungen waren da. So spielte Kollerpolers Team stark auf. Doch auch Ben konnte seinen US Hostert ein letztes Mal motivieren. Das Spiel wird ebenfalls als eines der spektakulärsten in die Historie eingehen. Die Mannschaften schenkten sich nichts. Am Ende hatte Heimteam US Hostert das bessere Ende für sich, sie gewannen 5:4 und träumen weiterhin von Reisen nach Bilbao, Bray oder Barnaul.

36. Spieltag:
Mit dem Duell der Bedeutungslosigkeit fangen wir an. Denn hätte Daniel gewusst, dass der Mister sein Team an diesem ZAT im Stich lässt hätte er sicherlich seine Setzweise nochmal überdacht. So endet das langweiligste Spiel des ZATs mit 0:0. Während Mechelen damit klar die Vorgabe europäische Ränge verpasst zieht der RSC in der nächsten Saison in der Europa League seine Runden. Da wäre mehr drin gewesen. Des einen Freud des anderen Leid? FC Differdange kann durch einen Sieg über A.S. La Jeunesse d'Esch an dem RSC vorbeizuziehen. Als Dritter würden sie die CL-Quali spielen. Nach dieser kräftezehrenden Saison ein Erfolg für das Bayern München unserer Länder. Doch es kommt wie es kommen musste. A.S. gewinnt 3:0. Zwar verpassen sie den Europapokal, doch die Form der letzten Wochen macht Hoffnung auf die neue Saison. A propos verpassen, der FC verpasst die CL und landet im grauen Mittelfeld der Liga. Im Keller bzw. im unteren Mittelfeld befinden sich auch die Teams der folgenden Paarung. Zum Abschluss der Saison spielte der designierte Absteiger Standard de Liège gegen Club Brugge KV. Dabei blieb Lüttich auch im dritten Spiel in Folge ungeschlagen. Für den Club reichte es nur zu einem 4:4. Das bringt immerhin den heiß ersehnten siebten Platz in der Endabrechnung. Wenn nun also der Pokalsieger bereits europäisch qualifiziert ist, dann zieht Brugge sozusagen als LuckyLoser nach. Nun lohnt der Blick nach Westerlo. Der KVC hat im Heimspiel den starken Aufsteiger aus Hostert vor der Brust. Sie lassen sich wenig beeindrucken liegen sie doch in der Tabelle vor US. So springt für benders Mannschaft am Ende statt einem lockeren 7:0 immerhin ein 2:0 heraus. Dies reicht um den Sprung in die Top 3 zu machen. Sie landen nach dieser mittelmäigen Saison auf dem Bronzerang. Alle Pokalviertelfinalisten sind damit bereits europäisch qualifiziert. So zieht BorussiaDerSchlag mit Club Brugge KV in die Quali der Europa League ein. Ein Erfolg für den Neuling in Belgien. Es bleibt noch ein Spiel übrig. Das Spitzenspiel der diesjährigen Saison. Der Tabellenführer KAA Gent gastiert bei F91 Dudelange. Zur Ausgangslage: F91 muss gewinnen um Meister zu werden. Gent reicht ein Unentschieden. Beide patzten am vergangenen Wochenende. Gent verspielte die frühzeitige Meisterschaft in Mechelen. Wir erinnern uns, Endtstand 5:5. F91 unterlag zeitgleich gegen Westerlo. Das große Nervenflattern auf beiden Seiten hatte also bereits seit langem begonnen. Doch als hätte es die Niederlage in der Vorwoche nie gesetzt spielete F91 erfrischend auf. Der Mittelfeldtar spielte Knoten in die Beine der Spieler des Gegners. Zur Pause stand es allerdings nur 1:0 für Düdelingen. Hueweler motivierte seine Jungs noch einmal. Sie stemmten alles gegen die Niederlage. In den letzten zwanzig Minuten rannten sie in sechs Konter die allesamt erfolgreich, im Stile eine Meisters, abgeschlossen wurden. So der recht deutliche Spielstand von 7:0. F91 Dudelange krönt sich zum Meister. Der Titel bleibt damit in Luxemburg. KAA Gent versinkt im Tal der Tränen. Bereits im Pokalviertelfinale zog die Mannschaft gegen F91 den Kürzeren. Dennoch eine bravuröse Saison beider Teams. Die Frage ist nun ob der neue Meister auch das Double holen kann, noch ist alles möglich.


Cofidis Cup

KVC Westerlo (6,3) vs. FC Differdange 03 (5,2)
Das selbst ernannte vorgezogene Fianle. Harry pudert vor Spielbeginn den Hintern von bender. Langjährige Beobachter sehen keinen klaren Favoriten. Beide konnten sich im Pokal bereits ihre Sporen verdienen. Nach Auskunft von Herrn Tripoteur wird der Sieger dieser Partie den Pokal mit 100% Wahrscheinlichkeit gewinnen. Gucken wir wer das Rennen macht. Im ersten Spiel spielt der KVC aus einer geordneten Defensive. Vorne setzen sie Nadelstiche. Der unglückliche 0:1 Rückstand kann nach 90 Minuten in einen 2:1 Sieg pro Westerlo umgemünzt werden. Der FC zeigt, dass sie kämpfen können. Die Ausgangslage ist nicht schlecht. Im Rückspiel geht es hin und her. Es herrscht viel Tempo. Nach 89 Minuten steht es 4:3 für Differdange. Durch die Auswärtstoregel würde dies das Ausscheiden des Meisters bedeuten. Doch der letzte Schlag nach vorne findet den Stürmer, der den Ball wuchtig in die Maschen haut, 5:3 für den FC und damit der Finaleinzug.

US Hostert (2) vs. F91 Dudelange(3,7)
Das Spiel der beiden Underdogs. Werden beide sparen um in einem möglichen Finale dem großen Rivalen ein Bein stellen zu können? Im ersten Spiel passiert aber auch rein gar nichts, alles sieht nach einer illegalen Absprache aus. Die Vereine sparen für das große Finale. 90 Minuten schieben sich beiden Mannschaften den Ball hin und her. Die Fans verlassen, bereits den Endtsand ahnend, nach 45  grottigen wie grotesken Minuten das Stadion. Am Ende steht ein ermüdendes 0:0 auf der Anzeigetafel. Der Kartenverlauf für das Rückspiel verlief dementsprechend schleppend. Am Ende schaffte es immerhin die Familie von Ben ins Stadion, 3 Fans aus Hostert. Auch Bleibcool trommelte alles zusammen, so war mit Pommesbudemann und Presseheini immerhin eine 30 Mann Kohorte im eigenen Sadion. Das Spiel entwickelte sich jedoch rasant. Keiner rechnete mit Toren, doch beide Teams spielten schönen Angriffsfußball. Am Ende der ersten Halbzeit hieß es 1:2 für das Auswärtsteam aus Hostert. F91 musste eine Schippe drauf legen und das taten sie, sie drehten die Partie in einen 3:2 Sieg. Die "Wir fahren nach Brüssel-Trikots" wurden ausgepackt und die Gesänge angestimmt.

Die Ligaleitung verabschiedet alle Spieler in die wohlverdiente Pause. Gratulation zum ersten Titel an Bleibcool. Der Pokal geht zu Ende sobald beide Zugabgaben eingetroffen sind. Europäisch geht die Saison ebenfalls in die Endphase. Differdange konnte in der CL seinen LL rauskegeln und trifft nun im Achtelfinale auf den Startrainer und sein Team aus Fulham. Im 1/16 Finale der Europa League setzte sich RSC Anderlecht gegen Amkar Perm durch. Sie treffen nun auf Sampdoria Genua. KAA Gent gewann gegen die stolzen Basken von Athletic Bilbao im Elfmeterschießen. Sie treffen in der nächsten Runde auf Antalyaspor. Drücken wir den verbliebenen Teilnehmern unserer Nationen also alle Daumen.
Zu guter letzte bleibt mir Danke zu sagen für die tolle Saison. Ein besonderer Dank an Daniel, der sein Traineramt bei KV Mechelen niederlegt. Ich hoffe wir sehen den fairen Sportsmann bald wieder. Du bist herzlich willkommen!

+++Aus vier werden drei+++Nullnummer+++Esch im Höhenflug+++

sf5078 für Belgien am 12.04.2021, 19:16

Jupiler Pro League

1. Platz (61/6) Die Top-Ausganglage vor dem großen Finale sichert sich KAA Gent. Sie holen sechs Punkte und bleiben damit an der Spitze. Während gegen Westerlo nichts zu holen war siegen sie im direkten Meisterschaftsduell gegen den FC in Differdange mit 5:3. War das der Thronsturz? Ja, der FC hat nur noch Außenseiterchancen. Blicken wir auf das Restprogramm: Heimspiel gegen Brugge muss gewonnen werden, anschließend geht es auswärts nach Mechelen und dann der SHOWDOWN...das direkte Duell am letzten Spieltag gegen F91 Dudelange.

2. Platz (60/6) Reden wir nicht lange um den heißen Brei. F91 Dudelange hat es wie eben gehört am letzten Spieltag selbst in der Hand die Meisterschaft einzutüten. Es wäre eine Sensation sollte das kleine Düdelingen die Großen in Belgien und Luxemburg düpieren. Schauen wir zunächst auf diese Woche: Zum Start ein Auswärtssieg in Lüttich, Kategorie ganz wichtig. Es folgt ein Kanterheimsieg gegen Brugge. Dieser wird eingeordnet in die Kategorie Pflicht. Die Kür bleibt diese Woche noch verwehrt, zum Abschluss ein 0:5 gegen Esch. Mit zwei Heimspielen und dem direkten Duell haben sie noch zwei Trümpfe in der Tasche.

3. Platz (58/6) Oder es freut sich bekanntlich ein Dritter: RSC Anderlecht pirscht sich Woche für Woche weiter vor, noch sind es drei Punkte Rückstand, doch wird der Lauf der Woche fortgesetzt winkt eventuell Edelmetall, sofern die Konkurrenz sich gegenseitig die Punkte nimmt und alles aufs direkte Duell setzt. Diese Woche startete wenig verheißungsvoll: Klatsche gegen A.S. -die sollten andere bekanntlich auch noch kriegen. Danach wurde die Miniserie zur Meisterschaft gestartet: Ein unfassbar knapper 1:0 Heimerfolg gegen Westerlo und dann das mit dem wohl die wenigsten gerechnet haben, RSC schlägt Hostert in Luxemburg mit 1:0. Das Torverhältnis könnte besser sein, auch das Restprogramm ist nicht das Leichteste.

4. Platz (54/0) Harry erklärte X diese Woche zum Favoriten. Recht könnte er behalten, denn sein FC Differdange 03 wird von ebenjenem Trainer überholt. Bitter in dieser Woche die Heimpleite gegen Brugge. Es kam noch schlimmer: Knappe Auswärtsniederlage gegen Mechelen (3:4). Als wäre all das nicht schrecklich genug für den erfolgverwöhntesten Trainer der vergangenen Jahre verliert er auch das besagte Duell daheim gegen Gent. Ein Null-Punkte-ZAT zu dieser Zeit...das kann sich ein Meister nicht erlauben. So bleibt die vage Hoffnung für die letzten drei Spiele. Mach es wie GOAT Tom Brady fordern die Fans.

5. Platz (52/6) Die Lücke zum EC-Play-Off-Platz konnte KVC Westerlo diese Woche schließen. Sie gewinnen eindrucksvoll gegen den Meisterschaftsanwärter Nr. 1  und Absteigeranwärter Nr. 1 Lüttich. Im Spiel gegen Anderlecht hätte man final sogar noch mehr Punkte gut machen können. Doch dem Team fehlte am Ende der Mumm in den Knochen. Mit noch zwei Heimspielen zum Abschluss der Saison ist weiterhin noch eine kleine Verbesserung möglich. Oder man qualifiziert sich eben über den Pokal für die Play-Offs. Es dürfte beides Recht sein.

6. Platz (47/1) Kritiker schauten zu Beginn ganz genau hin auf das Projekt Ben mit US Hostert. Der Start verlief furios, doch genauso schnell waren die Reserven aufgebraucht. Umso verwunderlicher, dass Ben wich wacker und mutig schlägt und weiterhin auf einem der EC-Plätze hält. Diese Leistung verdient den allergrößten Respekt und wird gerade von den Teams dahinter argwöhnisch betrachtet. Diesen ZAT gab es erneut ein ungewöhnliches Spektakel: Im direkten Duell mit Verfolger Mechelen trennen sich beide Mannschaften 4:4. Ein Teilerfolg für US, ein Rückschlag für den KV. Allerdings blieb es der einzige Punktgewinn in dieser Woche. Ob es am Ende reicht wird sich nächste Woche zeigen.

7. Platz (44/4) Wenn Lüttich nicht die Schießebude der Liga wäre, wäre es KV Mechelen. So viele Gegentore kriegen eigentlich nur Favoriten eingeschenkt. Das Torverhältnis ist entsprechend desolat. Dann noch das bittere eben genannte 4:4 gegen Hostert. Irgendwie muss Daniel noch einmal das Ruder rumreißen, um den eigenen Abschied erträglicher zu machen. Es ist doch seine große Liebe. Der Heimsieg gegen Differdange gibt Auftrieb. Spiele so knapp zu gewinnen zeigt den wahren Charakter einer Mannschaft und den Zusammenhalt zwischen Spielern und Trainer. Gegen Brugge ging der KV leer aus. Noch ein Heimspiel und spärliche Reserven. Das wird eine schwere Aufgabe.

8. Platz (43/6) Der nächste Neuzugang der Liga hat seinen Club Brugge KV aus dem jahrelangen Abstiegskmapf befreit und in sicheres Fahrwasser geführt. Ein eindrucksvoller Auswärtserfolg gegen den FC, eine weniger beeindruckende Pleite gegen F91 und ein erneuter beeindruckender Erfolg über Mechelen. Der Anschluss an die europäischen Plätze ist hergestellt, die Reserven besser als die der Konkurrenz. Holt sich BorussiaDerSchlag auf Anhieb ein Ticket für den Europapokal? Zu wünschen wäre es dem Newcomer.

9. Platz (42/9) Durch den miesen Tabellenrang müsste Kollerpoler schon wissen, wie seine A.S. La Jeunesse d'Esch an diesem ZAT abgeschlossen hat. Auf Hü folgt Hott. So war an diesem Wochenende mal wieder die Positiv-Erscheinung der A.S. zu sehen. Drei Spiele, drei souveräne Siege. Das gab es diese Saison lange nicht. Damit sind die Abstiegssorgen ad acta gelegt und es darf wieder geträumt werden in Esch. Von Reisen durch Europa, Hymnen und Fans die Energie spenden auf den langen Busfahrten hinter den Ural. Das Pulver ist nicht verschossen und es sind auch noch zwei Heimspiele zu bewältigen. Frohlocket es bald in Esch?

10. Platz (24/0) Neun Punkte für den einzig verbliebenen Konkurrenten bedeuten für Standard de Liège, dass alle restlichen sechs Spiele gewonnen werden müssen. Und zwar mit großen Torunterschieden. Im Heimspiel gegen Dudelange ist das Kapitel Jupiler Pro League für Standard allerdings schon beendet. Die Niederlage bedeutet die Zweitklassigkeit. Auch in den restlichen Partien war der sympathische Verein chancelos und tritt den Gang ins Unterhaus an. Es folgen Abschiedsspiele in der kommenden Woche. Intern wurde das Ziel ausgegen die Saison positiv zu beenden und zumindest unter 100 Gegentoren zu bleiben.

Cool geblieben

sf5078 für Belgien am 06.04.2021, 13:14

Das Elfmeterschießen zwischen F91 Dudelange und KAA ging in die Verlängerung, nachdem es bei den regulären fünf Schüssen jeweils zwei Fehlschüsse gab. Genau so ging es auch weiter. Sowohl der Schütze des KAA als auch von F91 schossen platziert nach unten links, Gent nach rechts, Dudelange nach links. Zweimal war der Keeper da. Die Spannung zum greifen nahe. Was macht der siebte Schütze aus Gent. Er zielt erneut nach rechts unten, der Torwart ist erneut da. Vorteil F91. Doch nutzen muss das Team diesen erstmal. Der Schütze läuft an und versenkt ebenfalls unten rechts, der Torwart fliegt nach oben. In Luxemburg liegen sie sich in den Armen. F91 zieht in die nächste Runde ein. Ein starkes Spiel beider Teams. Glück gehört eben manchmal auch dazu.

+++Der Leser+++Pokalschlachten+++Spannung wie nie+++

sf5078 für Belgien am 05.04.2021, 19:02

Jupiler Pro League
 
1. Platz (55/3) Von vier Punkten Vorsprung ist nur noch einer übrig geblieben. Trotzdem hält sich KAA Gent tapfer an der Spitze. Sie haben weiterhin das Zepter des Handelns in der Hand. Besonders bitter war die Heimniederlage gegen Anderlecht. Alles war bereitet, doch wer eine 3:0 Führung verspielt, der verspielt... Dieser Gedanken wird in Gent weit weggeschoben. Zumindest das zweite Heimspiel gegen Esch gewinnt die Mannschaft deutlich mit 4:0. Sie halten sich an der Spitze. Gezielte Nadelstiche sind die Marschroute, Siege gegen designierte Absteiger gehören da nicht dazu. Sie bleiben das Team der Rückrunde.

2. Platz (54/6) Der weiterhin amtierende Meister FC Differdange 03 schafft es besagte Lücke zu schließen. Neben dem Heimspielerfolg über Westerlo durfte sich der FC auch über einen immens wichtigen Auswärtserfolg gegen Hostert freuen. Die Gefahr besteht allerdings, dass auch die Konkurrenz leicht gegen US punkten kann. Somit ist Spannung im Wettbewerb. Unterschätzen sollte man das Team aus Differdange auf keinen Fall.

3. Platz (54/9) Der dritte im Bunde der Spitzenteams ist F91 Dudelange. Sie sind in der Form ihres Lebens. An diesem Spieltag gewannen sie alle drei Spiele. Dabei schossen sie elf Tore und bekamen nur ein einziges Gegentor. So spielt eigentlich ein Meister. Das Restprogramm scheint ebenfalls das leichteste der Konkurrenz. Besonders brisant könnte das Spiel am letzten Spieltag gegen KAA werden. Bis dahin wird Bleibcool versuchen sein Team auf Kurs zu halten. Vor allem zuhause ist man bockstark unterwegs-weiterhin ohne Punktverlust!

4. Platz (52/6) Es ist aber kein Dreikampf um die Meisterschaft in der Jupiler Pro League, denn RSC Anderlecht ist mit nur drei Punkten Rückstand ebenfalls noch in Schlagdistanz. Die Reserven sind zwar nun zusammengeschrumpft, doch Außenseiterchancen bestehen weiterhin. An diesem ZAT verschaffte man sich Gehör durch den Auswärtserfolg in Gent. Allerdings zog die Mannschaft zuhause beim 1:3 gegen Düdelingen den Kürzeren. Beschönigt wird das durch den folgenden Heimsieg über Lüttich.

5. Platz (46/6) Nun tut sich die erste Lücke auf. KVC Westerlo führt das Feld der Verfolger an. An diesem Spieltag hatte man mit zwei Auswärts-Partien sicherlich kein leichtes Unterfangen. Doch sechs Punkte aus drei Spielen sind nicht die schlechteste aller Ausbeuten. Beim Meister sah es zu Beginn der Woche noch dürftig aus (0:2 Niederlage), zuhause gewann benders Mannschaft knapp mit 1:0 über Brügge, ehe im zweiten Spiel auf fremdem Platz die Überraschung gelang: 1:4 Sieg in Mechelen. Nach hinten Absichern oder vorne Boden gut machen, was ist die Devise für die letzten zwei ZATs?

6. Platz (46/3) Langsam schwimmen die Felle des grandios gestarteten Aufsteigers US Hostert dahin. Im einzigen Heimspiel gegen den FC zog die Mannschaft eindeutig den Kürzeren. In welchemm Spiel in der Ferne also die Punkte holen? Man entschied sich für den Dreier gegen Club Brugge KV, am Ende stand ein knapper 2:3 Auswärtssieg. Hut ab! In Düdelingen ging die Mannschaft währenddessen sang und klanglos unter. Die Mannschaft bleibt dennoch weiterhin auswärtsstärkstes Team der Liga. Eine wahre Bereicherung.

7. Platz (40/3) Die Hiobsbotschaft der vergangenen Woche traf KV Mechelen hart. Wie soll es weitergehen nach der Saison? Erreicht Coach Daniel sein Team noch in den abschließenden Spielen? Die Antwort lautet eindeutig Ja. Die Fans und Verantwortlichen stehen hinter ihrem starken Mann an der Seitenlinie. Das wird belohnt. Zum Auftakt des ZAT gibt es ein 3:2 über Lüttich. Danach folgt jedoch Ernüchterung und Tristesse: In Esch darf man verlieren. Doch vor den heimischen Fans 1:4 gegen Westerlo unterzugehen, das darf nicht sein. Es bedarf klarer Worte für den Rest der Saison.

8. Platz (37/3) Sollte sich der Pokalsieger ohnehin schon für den europäischen Wettbewerb qualifiziert haben wird der siebte Platz interessant, auch für Club Brugge KV. In der Premierensaison in Belgien gelingt noch nicht alles. Eine Qualifikations fürs internationale Geschäft wäre sicherlich dennoch nicht von schlechten Eltern für BorussiaDerSchlag. Momentan hat die Mannschaft drei Punkte Rückstand. Beeindruckend an diesem Wochenende der klare Heimerfolg über Verfolger Esch (5:0). In den weiteren Partien fehlte allerdings der absolute Siegeswillen: 0:1 gegen Westerlo, 2:3 gegen Hostert. Die letzten Spiele werden aufschlussreich für de KV.

9. Platz (33/3) Die Reserven sind groß. Der Rückstand auf den besagten möglichen zusätzlichen EC Platz aber relativ gering-sechs Punkte. A.S. La Jeunesse d'Esch könnte mit einem beherzten Endspurt diese vollkommen verkorkste Saison noch retten. An diesem ZAT gelingt lediglich ein Heimerfolg über Mechelen. Das Restprogramm ist anspruchsvoll, aber für Kollerpoler sicher nicht unmöglich. Nur drei Auswärtspunkte in der gesamten Saison, das muss sich dringend ändern. Es könnte der Schlüssel zum Erfolg sein.

10. Platz (24/3) Rechnerisch ist weiterhin alles möglich für Standard de Liège. Dies könnte sich nach dem kommenden ZAT allerdings schon geändert haben. Fährt die Mannschaft nicht langsam Siege ein wird es ungeheuer schwer die Klasse zu halten. Ein Heimsieg gegen Gent an diesem Wochenende eigentlich schon zu wenig. Auch das Aufbäumen gegen Mechelen war zu wenig. Die erfolgsverwöhnte Mannschaft der vergangenen Jahrzehnte schlittert der 2. Liga entgegen.


Cofidis Cup  
 
A.S. La Jeunesse d'Esch (11,4) vs. KVC Westerlo (13,3)
Wer nun denkt die Reserven von Westerlo seien prall, der sollte einen Blick auf die vergangene Saison werfen, da waren sie noch praller gefüllt. Zum Sportlichen: Einen Favoriten gibt es bei dieser Konstellation nicht. Westerlo einmal und Esch zweimal Pokalsieger der letzten zwei Jahre. Im Hinspiel hatte die Jeunesse mit 5:3 die Nase vorn. Doch die vielen Auswärtstore trübten das Gemüt. So kam es wie es kommen musste, im Rückspiel gewann der KVC mit 5:2 und sicherte sich durch das eine Tor den Einzug in die nächste Runde.

F91 Dudelange (8) vs. KAA Gent (8,9)
Die Underdogs des diesjährigen Turniers. Beide gehen vermehrt mit ihren Jugendmannschaften an den Start. Einer wird ins Halbfinale einziehen. Die Spiele waren eng und ausgegelichen, nach beiden Partien Stand es am Ende 6:6...alles auf einem Niveau. Es ging in die Verlängerung und ins Elfmeterschießen. Auch hier versagten auf beiden Seiten jeweils zwei Schützen die Nerven. Somit kommt es zur Verlängerung der Verlängerung. Ich bitte um baldmögliche Zugabgabe für die Verlängerung des Elferns.

FC Differdange 03 (13) vs. KV Mechelen (13,1)
Ebenfalls zu den Favoriten zählen diese beiden Teams. Beide haben erfahrene Übungsleiter an der Seitenlinie. Doch bereits heute muss uns einer verlassen. Das Hinspiel endet mit einem wahren Torrausch: 6:2 für den FC. Lässt sich der Meister diesen Belag noch vom Brot nehmen? Im Rückspiel geht es hin und her- am Ende ist das Ergebnis nur um ein Tor reicher und damit haben wir einen Halbfinalisten: Trotz des 7:3 Sieges von Mechelen zieht der FC eine Runde weiter, an einem Tor hat es gelegen.

US Hostert (9,2) vs. RSC Anderlecht (11,4)
Wer komplettiert das Teilnehmerfeld zum Halbfinale? US gewinnt das Hinspiel mit 4:2. Schafft der Neuling die Sensation und zieht ins Halbfinale ein? RSC Anderlecht stemmt sich mit allem dagegen was sie haben. Am Ende steht ein 6:4 für das Heimteam auf der Anzeigetafel. Aufgrund der Auswärtstorregele zieht Hostert ins Halbfinale ein, denn vier sind bekanntlich mehr als zwei. Der Höhenflug von Ben geht weiter.

Die Paarungen lauten:
KVC Westerlo (6,3) vs. FC Differdange 03 (6,2)
US Hostert (2) vs. F91 Dudelange/ KAA Gent (???)
 

Wachablösung und Paukenschlag

sf5078 für Belgien am 30.03.2021, 12:28

Beobachter und Kenner der Liga haben es bereits nicht mehr für möglich gehalten. Doch ein Ende der Dynastie von harry tripoteur zeichnet sich ab. Die Gazetten titeln bereits Wachablösung. Es übernimmt wohl der nächste Luxemburger das Zepter über die Regentschaft der Liga. Nun aber von vorn. FC Differdange sah sich an diesem ZAT heftiger Gegenwehr ausgesetzt. Hervorzuheben sind vor allem die beiden Heimpleiten. Ein 1:6 gegen Anderlecht gab es noch nie. Zu allem Überfluss verlor die Mannschaft auch gegen das einbetonierte Team aus Esch. In der Fremde, genauer gesagt in Lüttich gab es dann wenigstens die ersten drei Punkte des ZAT zu feiern. Die Tabellenführung jedoch ist futsch. Denn einer spielt ganz groß auf. Zu Beginn seiner Karriere bei KAA Gent noch laut unterwegs hat er sich seit letztem Jahr als stiller Underdog einen Namen gemacht. Die Rede ist natürlich von Hueweler. Sein KAA Gent spielt den nahezu billigst möglichen Neun-Punkte-ZAT und erobert so die Spitze. Zwei 1:0 Heimsieg und ein Auswärts 3:1 bei gut gehaltenen Reserven könnten den großen Wurf in diesem Jahr bedeuten. Ein Wörtchen mitreden will hier aber auch der Meister-Zerstörer des RSC Anderlecht. Sie gewinnen ein Heim-und ein Auswärtsspiel und haben nur noch zwei Punkte Rückstand auf den FC. Mit Spannung wird das direkte Duell am 34. Spieltag erwartet. Unmittelbar dahinter lauert F91 Dudelange. Das Team verlässt sich an diesem Wochenende auf sein Heimspiel. So kann der ganz große Angriff zwar noch nicht erfolgen. Doch die Reserven lassen noch hoffen auf den Sprung nach ganz oben. Was macht Aufsteiger Ben mit US Hostert? In den letzten Wochen wurde die Ausbeute immer mauer. An diesem ZAT schaffen sie es erneut ein Heimspiel deutlich zu ihren Gunsten zu gestalten. Etwas verdutzt waren die eigenen Fans beim schwachen Auftritt gegen Lüttich vor eigenen Rängen. Noch haben sie sechs Punkte Vorsprung auf den ersten nicht-europäischen Startplatz. Einen rang davor befindet sich KVC Westerlo. Sie siegen zwar zuhause deutlich. In den Auswärtspartien erzielen sie allerdings kein Tor und verlieren so beide Spiele mit 0:4. Aus Mechelen erreichte in dieser Woche ein Paukenschlag die Ligaleitung. Der Kontrakt mit Trainer Daniel wird nicht über die Saison verlängert. Der Verein will sich neu aufstellen, nachdem Daniel sich nicht zur Vertragsverlängerung ereit erklärt hat. So stehen die sportlichen Ergebnisse in dieser Woche im Hintergrund. Ein Urgestein und eine echte Bereicherung verlässt uns. Die Tore und Türen stehen dir immer offen! Mit zwei Heimspielsiegen aus diesem ZAT könnte es noch was werden mit der EC-Quali. Club Brugge KV schafft es an diesem ZAT nicht die Kohlen aus dem Feuer zu holen und hängt immer noch leicht zurück. Ein Heimsieg ist viel zu wenig für das ambitionierte Team. Sechs Punkte beträgt der Rückstand aufs internationale Geschäft. An den letzten beiden ZAT hat man insgesamt nur noch zwei Heimspiele. Das wird eine schwierige Mission für den neuen Coach. Schwierige Mission, das ist sozusagen das Spezialgebiet von A.S. La Jeunesse d'Esch. An diesem ZAT gab es die Riesenüberraschung mit dem Sieg beim bis dato Spitzenreiter. Der Heimsieg gegen Hostert verscheucht ebenfalls das Absteigsgespenst. Der Blick geht für den Rest der Saison nach oben. Auch weil Standard de Liège bereits neun Punkte Rückstand auf die A.S. hat. Der geschenkte Punkt von Hostert hilft wenig. Es scheint als könnte man den Abstieg kaum noch vermeiden.

+++Zeitungsbonus+++Spannung im Titelrennen+++

sf5078 für Belgien am 23.03.2021, 12:35

1. Platz (45/3) Es kommt wieder Spannung auf. Dafür verantwortlich zeigen sich die Gegner des FC Differdange 03. Denn diese schenkten dem Serienmeister an diesem Wochenende fünf Buden ein. Ein Glück, dass man beim FC damit rechnete. Das zeigt seine wahre Stärke. Im Heimspiel blieb das Team gewohnt souverän. 5:0 triumphierte die Mannschaft über Mechelen.

2. Platz (43/7) Neuer ärgster Verfolger ist KAA Gent. Sieben Punkte aus drei Spielen. Nur zwei Punkte hinter dem Abo-Meister. Nahezu identische Reserven. Die offenen direkten Duelle werden eine Entscheidung bringen. Krönt sich Pokalsieger Hueweler also noch zum Meister, still und heimlich wird in Gent gearbeitet. Beim 0:0 gegen Hostert nahm man einen glücklichen Punkt mit, Glück haben bekanntlich nur Tüchtige.

3. Platz (42/6) Die Chancen des Tabellendritten F91 Dudelange sind nicht minder gering. Zwei Heimsiege an diesem ZAT bringen sechs Punkte. Der Rückstand beträgt gerade mal drei auf die Spitze. Am Torverhältnis muss noch gearbeitet werden, denn wenn es am Ende knapp wird könnte dies, Stand heute, das negative Zünglein an der Waage sein. Der ein oder andere Artikel würde sicherlich auch helfen.

4. Platz (40/6) Ebenfalls ranpirschen konnte sich RSC Anderlecht. Sie gewinnen ihre beiden Heimspiele zu null und verlieren in Westerlo denkbar knapp. Mit etwas mehr Mut wäre der unmittelbare Anschluss an die Spitze hergestellt. Doch vielleicht will Mister X gar nicht zu früh auf der Favoritenliste erscheinen. Von allen Top-Teams weisen sie zur Zeit die besten Reserven auf.

5. Platz (39/4) Ein Team von nur noch zwei die einen möglichen Zeitungsbonus für die neue Saison kassieren können ist der starke Aufsteiger US Hostert. Zur Erinnerung bei mindestens sechs Artikeln winkt ein Bonus für die neue Saison. Dieser könnte hilfreich sein, denn seit wenigen Wochen muss der kurzzeitige Tabellenführer immer weiter federn lassen. Auswärts gab einen Sieg gegen den direkten Konkurrenten Mechelen, während zu Hause gegen Gent ledigleich ein Punkt am Ende heraussprang.

6. Platz (37/6) KVC Westerlo hatte an diesem ZAT nur ein Heimspiel. Dieses wurde gegen den RSC knapp gewonnen. Im ersten Auswärtsspiel des ZAT verlor das Team gegen die Indianer. Angestachelt vom Aufwärtstrend aus dem Heimspiel siegte das Team am letzten Spieltag des ZAT bei Zuffi Lüttich. Sechs Punkte bringen ein kleines Polster auf den nächsten Verfolger.

7. Platz (31/6) Zwei Heimsiege schaffte BorussiaDerSchlag mit seinem Club Brugge KV. Beide Spiele waren am Ende nicht überzeugend, doch alles was zählt sind am Ende die Punkte. Gerade der Achtungserfolg gegen den Meister dürfte Selbstvertrauen für die anstehenden Spiele geben. Im direkten Duell gegen Mechelen um die EC-Plätze versuchet das Team alles, wurde am Ende jedoch nicht belohnt.

8. Platz (31/3) Die Heimniederlage des KV Mechelen gegen Aufsteiger US Hostert tat ganz besonders weh. Auch im Spiel gegen Meister Harry zeigte das Team eine desolate Vorstellung und verlor mit 0:5. Die ersten Trainer raus Rufe waren bereits zu hören. Doch der angezählte Trainer coachte sein Team gegen Brugge zu einem knappen Heimerfolg. Das verschafft ihm erstmal Luft.

9. Platz (24/3) Das zweite Team welches eifrig literarisch an seinem Bonus für die neue Saison arbeitet ist A.S. La Jeunesse d'Esch. In der neuesten Vereinsnews wurde von atemraubenenden Ausblicken aus niederen Stockwerken berichtet. Ist denn die neunte Etage ein guter Place to be? Wohl eher kaum, doch Kollerpoler tritt mit seiner A.S. mehr oder weniger auf der Stelle. Drei Punkte aus drei Spielen, inwieweit gelingt der Anschluss ans europäische Geschäft oder geht der Blick gar nach unten?

10. Platz (20/0) Freud und Leid liegen bei Standard de Liège an diesem Wochenende doch eher weit auseinander. Denn Freude kommt bei drei Niederlagen keine auf. Vielmehr zeigten sich die leidgeplagten Fans nach den Spielen sehr unzufrieden. Sie forderten lautstark und wiederholt die Einstellung eines Übungsleiters mit A-Lizenz.

+++Biegsamkeit im Beckenbereich+++Schwäbische Hausfrau+++Torgeilheit+++

sf5078 für Belgien am 15.03.2021, 19:03

Jupiler Pro League


1. Platz (42/6) Gerade einmal ein Tor kassierte FC Differdange 03 an diesem ZAT. Dabei gab es dann auch eine knappe, zugleich aber auch unnötige Niederlage. Denn mit dem perfekten ZAT hätte das Team die Weichen früh auf Titelverteidigung stellen können. Zwei Heimsiege reichen um souverän an der Spitze zu bleiben. Zwar sind die Reserven etwas geringer als die der Verfolger. Doch am Ende zählen nur Punkte.

2. Platz (36/6) Die Mannschaft von F91 Dudelange kam an einem Spiel verspätet aus der Kabine. Sie verlieren nämlich knapp gegen den Spitzenreiter. Mit einem Sieg wäre der Meisterschaftskampf eröffnet gewesen. Die beiden Siege stehen dem Team allerdings auch gut zu Gesicht. Vor allem das souveräne 0:3 in Hostert lässt die Herzen der Fans höher schlagen. Es winkt die Qualifikation für die Champions League.

3. Platz (36/6) Punktgleich ist das Team des KAA Gent. Sie setzen zunächst unaufgeregt auf einen Heimerfolg gegen Lüttich. Nach dem dieser eingetütet wurde ist das Team zum Limbo bei Kollerpolers Mannen geladen. Die Performance beeindruckt nicht nur die Preisrichter, sondern auch die Zuschauer. Sie düpieren den Klub aus Luxemburg mit 3:4.

4. Platz (35/3) Bei dieser Mannschaft, US Hostert, waren sich die Experten einig. Woche für Woche feierte das Team Erfolge. Die Mannschaaft überzeugte als Einheit auf dem Platz. Doch an diesem Wochenende scheint der Trainer die großen Ambitionen des Aufsteigers zu begraben. Im Sinne der schwäbischen Hausfrau spart das Team Reserven. Sehr beachtlich: das hergeschenkte Heimspiel gegen die formstarken Düdelinger. Kann Ben sein Team schnell wieder auf Spur bringen?

5. Platz (34/5) Ein Feuerwerk brannte RSC Anderlecht im Spiel gegen KAA Gent ab. Beinahe jeder Schuss ein Treffer. Der Matchplan ging vollkommen auf. Die Mannschaft spielte sich in einen regelrechten Rausch. Am Ende hätte es gut und gerne ein Torrausch-Rekord-Sieg werden können. Im Spiel gegen den neuen Zweiten zeigten die Lilanen ihr anderes Gesicht. Sie unterlagen F91 deutlich. Weil aller guten Dinge bekanntlich drei sind schenkte die Mannschaft gegen Zuffi Lüttich auch noch zwei Punkte her. Am Ende stand ein überraschendes 3:3 auf der Anzeigentafel.

6. Platz (31/6) Vorhin war die Rede von der schwäbischen Hausfrau, doch das was KVC Westerlo an diesem ZAT fabrizierte stellt selbst diese erfahrene Erbsenzählerin in den Schatten. Zwei knappe 1:0 Siege (gegen Differdange und Mechelen) machen das Team zum momentan effektivsten der ganzen Liga. In der Fremde fand das bekanntlich immer blinde Huhn erneut kein Korn.

7. Platz (28/6) Mutig präsentierte sich KV Mechelen. Sie ließen in ihrem Heimspiel nichts anbrennen. 5:0 Kantersieg über den direkten Tabellenkellerkonkurrenten Esch. Beeindruckend!. Doch bereits im ersten Spiel des Wochenendes präsentierte sich das Team von seiner bärenstarken Seite. Sie gewannen über Zuffi Lüttich mit 2:4. Dieser Mut wäre auch gegen den KVC angebracht gewesen. So verloren sie das Spiel und bleiben, wenn auch verbessert, im Keller hängen.

8. Platz (25/3) Außergewöhnliche Tabellenkonstellationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Von diesen war bei A.S. von Club Brugge KV so einiges zu sehen. Im Heimspiel gegen Westerlo trat das Team mit Zehnerkette in der Defensive auf. Der Mannschaftsbus war sozusagen im Tor geparkt. Durch zwei zweifelhafte VAR-Entscheidungen machten die Clubberer aus zwei Halbchancen zwei Tore und gewannen. Kurios, in Hostert- ausgemacht als Kanonenfutter, versuchte man es mit der berühmten Auswärts-Eins, doch da hatte Ben was dagegen. So hieß es am Ende 1:4.

9. Platz (21/3) Ich tanze Limbo mit dir...die ganze Nacht mein Lieber. Schwing die Hüften, spiel die Mukke und schon schlängelt sich A.S. La Jeunesse d'Esch durch den Dreier-Parcours dieses Spieltages. Es ging gut los mit einem Heimsieg gegen Club Brugge. In Mechelen zog die Mannschaft von Kollerpoler aber deutlich den Kürzeren. So wäre es wichtig gewesen, mit der Zwiebel auf dem Kopf über die Hindernis-Stange KAA Gent zu springen. Die Indianer zeigten sich dynamischer und gewannen eines der besten Spiele der Saison mit 4:3. So bleibt am Ende des Tages immerhin die Abgabe der roten Laterne.

10. Platz (20/1) Diese krallt sich nach ZAT 7 Standard de Liège. Am 19. Spieltag verlieren sie 2:4 gegen Mechelen, eine Woche später geben sie sich mehr oder weniger kampflos KAA Gent geschlagen. Zum Ausklang des ZAT gelang immerhin ein Punktgewinn beim besagten 3:3. Sicherheitshalber wurden vom Vorstand auch die Lizenzunterlagenn für die zweite Liga eingereicht.
 

Schneckenrennen

sf5078 für Belgien am 09.03.2021, 15:14

Jupiler Pro League
Die Tabelle wird weiterhin von FC Differdange 03 angeführt. Sie gewinnen ihr einziges Heimspiel an diesem ZAT gegen Brugge deutlich. In der Fremde zeigte sich der Serientäter zahnlos. Anderlecht und Dudelange konnten billige Siege einfahren. Es war also an der Zeit für Aufsteiger US Hostert sich die Spitze zurückzuerobern. Doch auch daraus wurde nichts. Sie gewannen ihr einziges Heimspiel ebenfalls deutlich. Doch auf fremden Plätzen hatten die jeweiligen Gastgeber mit mehr Gegenwehr gerechnet. So bleibt die Mannschaft von Ben immerhin Zweiter. Einer von lediglich zwei Klettermeistern an diesem ZAT ist der neue Dritte KAA Gent. Medial hüllt sich Hueweler diese Saison in Schweigen. Auf dem Platz ist ein klarer Aufwärtstrend zu erkennen. Zwei Heimsiege, 7:0 Tore und nur gegen die alte Bank A.S. Punkte liegen gelassen, das kann sich sehen lassen. Konstant auf Position 4 ruht der Ruhepol der Liga, F91 Dudelange hat üppige Reserven aufzuweisen und liegt lediglich sechs Punkte hinter der Spitze. Es schreit förmlich nach dem diesjährigen Coup. RSC Anderlecht komplettiert den Club der 30er. Ein Heimsieg und ein Unentschieden stehen dieses Wochenende zu Buche. Gerade in Lüttich hatte sich das Team bei solch hohem Einsatz mehr erhofft. Der Zuffi ist und bleibt aber unberechenbar. KVC Westerlo versucht es unspektakulär mit zwei Heimsiegen. Doch Club Brugge hat hier was dagegen. So bleibt es bei drei Punkten aus zwei Heimspielen. Als wäre dem Übel beim KVC nicht schon genug, so spürt das Team bereits den Atem von Club Brugge KV. Ein Heimunentschieden und ein Auswärtssieg. Die Ausbeute kann sich sehen lassen. Doch auch hier war der Zuffi dem Gastgeber nicht gnädig gestimmt. Der zweite Klettermeister heißt KV Mechelen. Von 10 geht es auf 8. Die rote Laterne ist Daniel erstmal los. Ein Heimsieg, ein Auswärtssieg und ein Unentschieden in der Fremde. Die beste Ausbeute aller Teams an diesem ZAT. So kann es weitergehen. Standard de Liège verliert dementsprechend einen Platz. Doch dem Zuffi gelingt es mit drei Unentschieden in Folge einige Große zu ärgern. Ärgern tun sich auch die Männer bei A.S. La Jeunesse d'Esch. Zwei Heimsiege sollten es sein und immerhin einer wurde es. Die Gegner machten es A.S. aber auch alles andere als leicht. Gut, dass es für sie direkt mit zwei weiteren Heimspielen weitergeht. Eine Revanche gegen Mechelen folgt zu einem späteren Zeitpunkt. 

Quantensprung+++Bäumchen wechsel dich+++Wundertüte

sf5078 für Belgien am 01.03.2021, 19:49

Jupiler Pro League

1. Platz (33/6) Letzte Woche übernahm FC Differdange 03 die Tabellenführung. Bei nur einem Heimspiel hoffte der neutrale Zuschauer auf einen erneuten Wechsel an der Spitze. Doch der FC bleibt seiner Linie treu, sie bleiben zuhause ohne Punktverlust und setzen auswärts Nadelstiche. Während man in Gent noch herschenkete (0:1) bekam KV Mechelen die Aggressionen des Dauer-Meisters zu spüren. Am Ende überrollte der 03-Express den KV.

2. Platz (29/4) Was macht Konkurrent US Hostert? Ja das haben sich die Fans beim bisher langweiligsten Spiel der Saison auch gefragt, ein 0:0 gegen RSC Anderlecht vor heimischer Kulisse. Zu wenig für die eigenen Ansprüche. Im direkten Duell gegen den Meister hätte man ein Ausrufezeichen setzen können. Doch der Konjunktiv zeigt es bereits an, am Ende hieß es 0:4. Das Team der Stunde wankt...droht der Winzling der neuen Liga zu fallen? Im zweiten Heimspiel zeigt sich das Team formverbessert und gewinnt.

3. Platz (26/7) Die Maschinen der diesjährigen premieren Saison: RSC Anderlecht. Wie eine Dampfwalze pflügt das Team von Mister X über seine Gegner hinweg. Besagter Auswärtspunkt in Hostert ergattert, zuhause KV Mechelen aber ganz alt aussehen lassen und dann auch noch Brugge vor deren Fans düpiert. Die Mannschaft der Stunde? Die Lokalzeitungen haben bereits den Rathaus der Stadtangefragt, die Produktion von lilanen Farben läuft auf Hochtouren. Alles ist vorbereitet für den ganz großen Wurf!

4. Platz (24/6) F91 Dudelange macht das, was die Fußballer gerne als "effizient" bezeichnen. Mit den ersten zwei Auswärtstoren der mittelalten Saison holen sie den Dreier gegen Westerlo. Im Heimspiel gegen Club Brugge steht die Anwehr erneut stabil. Der nächste Dreier. Ein wenig geflasht aufgrund der jüngsten Erfolge geht im letzten Spiel etwas die Puste aus. In Esch gelingt es ihnen nicht ein Tor zu schießen, so ist ihnen der krönende Abschluss des ZAT leider nicht vergönnt.

5. Platz (24/6) Der nächste Kletterer des heutigen ZAT heißt KAA Gent. Wenn F91 effizient war dann sind die Indianer "effizienter" unterwegs gewesen. Auf Sparflamme gewinnen sie beide Heimspiele mit 1:0. Die Abwehrkette scheint perfekt eingestellt, sie stehen mal mit drei, mal mit vier oder gar fünf Verteidigern auf der letzten Linie. Gleichzeitig kann man zwar nicht von Ladehemmung sprechen, aber etwas mehr Tore dürften es für die eigenen Fans schon sein. Auswärts bleibt Gent eine der schlechtesten Mannschaften, deswegen versuchten sie es diese Woche erst gar nicht.

6. Platz (22/3) Wo es Gewinner gibt, gibt es bekanntlich auch Verlierer. Am heutigen ZAT ist einer dieser unser Altmeister KVC Westerlo. Zuhause abgekocht von F91, das schreit nach V wie Vendetta im Rückspiel. Im zweiten Heimspiel stabilisiert sich die Mannschaft und kann den nächsten Altmeister aus Esch erfolgreich in die Schranken weisen. In Gent wäre mehr drin gewesen. Doch die Stürmer traten ein Luftloch nach dem anderen. Vielleicht gibt Pal Dardei etwas Zielwasser ab.

7. Platz (18/3) Club Brugge KV präsentiert sich konstant unkonstant. Ein 4:1 Auswärtserfolg in Mechelen wird gefolgt von einem 0:3 in Düdelingen. Wer jetzt denkt das Heimspiel sollte der Club jetzt schon gewinnen, der denkt zwar richtig liegt aber vollkommen falsch. Wundertüte Borussia trifft der 2:4 Heimpleite gegen den RSC DerSchlag. Ob diese Namensgebung so sinnvoll war?

8. Platz (16/3) Fahrstuhlmannschaft, diesen Titel hat sich Standard de Liège in den letzten Jahren wahrlich erarbeitet. Lange vorbei sind die glorreichen ZEiten von Edelmetall und Saufurlauben auf Mallorca. Pleite in Esch, Heimsieg gegen Gent, Pleite gegen Hostert. Wer jetzt denkt diese Spiel seien alle knapp gewesen der irrt. Es gab sowohl einen drei- als auch eienn vier- sowie einen Fünftoreunterschied. Konstant ist hier ebenfalls das Zauberwort.

9. Platz (15/6) Jede Woche aufs neue erhofft sich der LL einen Quantensprung in den Geschicken der wechselnden roten Laternen. Diese Woche lautet der Glückliche:A.S. La Jeunesse d'Esch. Zwei heimsiege gegen Lüttich und Dudelange, auswärts gewohnt schwach in dieser Saison. Dennoch gilt jetzt diese Heimstärke konservieren, den Anschluss an die EC-Plätze herstellen und endlich die Fahrstuhlmannschaft von Standard hinter sich lassen. Noch Fragen?

10. Platz (15/0) Bäumchen wechsel dich, diese Woche mit dem Verlierer KV Mechelen. Zwei 1:4 Heimpleiten gegen Differdange und Brugge...Auaaa...das tut weh, von Glück kann man sagen, dass hierbei kein TK vergeudet wurde. Die Gegner halten den KV momentan wohl für besinders anfällig. Auswärts probierte Daniel sein Glück und scheiterte auch hier krachend. Mund abwischen, weitermnachen. Lebbbe geht weider, da kann selbst die Eintracht aus Frankfurt ein Lied von singen.

Cofidis Cup

Gruppe Emile Mpenza
FC Differdange 03 schont sich in die KO-Runde und gewinnt vor lauter Füße hochlegen auch noch einen Punnkt. Sie werden am Ende Gruppensieger. Auch die Everfolger A.S. La Jeunesse d'Esch und US Hostert chillen sich in die nächste Gruppe. Sie ergattern jeweils ebenso einen Punkt dazu und halten ihre Plätze. Bleibt der Kampf um den letzten verbliebenen Platz in der Endrunde. Der Titelverteidiger KAA Gent sichert sich diesen mit einem Sieg und einem Unentschieden, am Ende hauchdünn vor Verfolger Standard de Liège, die ebenfalls zum Abschluss noch einmal gewinnen konnten. So freut sich Schirmherr Mpenza zumindest über einen belgischen Finalrundenteilnehmer.

Gruppe Jeff Strasser
Jeff Strasser hatte in seiner Gruppe schon mehr zu tun. Club Brugge wollte dringend den Rückstand egalisieren und erstmals unter BorussiaDerSchlag in die nächste Runde einziehen. Bei zwei Spielen schien noch alles möglich. Doch erstaunlicherweise hatten beide Gegner etwas dagegen. Zunächst wehrte F91 Dudelange den Auswärtsangriff mit 6:5 ab und sicherte sich so den Gruppensieg. Dann kam es noch dicker für Brugge, im zweiten Auswärtsspiel hagelte es glatte sieben(!!!) Gegentore in Anderlecht, da helfen auch keine fünf geschossenen. So qualifiziert sich der RSC als Gruppenzweiter. Beide Teams verließen sich nicht auf den anderen. Ein Qualitätsmerkmal der Gruppe. Somit ist auch klar, dass weder KVC Westerlo noch KV Mechelen zum Siegen verdammt waren dank der Schützenhilfe von oben. Sie laufen nach derselben Reihenfolge des letzten ZAT im Zielhafen ein. Beide Mannschaften gewinnen ihr Heimspiel außerdem knapp. Schützenhilfe war ohnehin nicht benötigt.

 

Vom rettenden Ufer, Überfliegern und Auswärtsangriffen

sf5078 für Belgien am 22.02.2021, 22:57

Jupiler Pro League
In dieser Woche gab es den ersehnten Wechsel an der Tabellenspitze. Sehr zum Leidwesen des bis hierher weiter überragenden Aufsteigers US Hostert. An diesem ZAT reichte dem FC die Überlegenheit in den Heimspielen. Hostert hingegen schwächselte erstmals in dieser Saison. Sie verloren gegen Dudelange und Mechelen. Beide Spiele endeten denkbar knapp mit 3:4. Lehrjahre sind bekanntlich keine Herrenjahre. Wie schnell kann sich Ben von diesen traumatischen Ereignissen erholen? Auswärts in Brugge gelang prompt der Turnaround- die Wiedergeburt des Phönix aus der Asche?! Den dritten Platz verteidigt Altmeister KVC Westerlo mit sechs Punkten. Auswärts konnten begehrte drei Punkte in Lüttich eingefahren werden. Punktgleich liegt RSC Anderlecht nur einen Rang dahinter. Bemerkenswert sind die prall gefüllten Reserven der Lilanen. Der große Wurf erscheint nah, doch man sollte Harry nicht enteilen lassen. Mit 1:0 Heimsiegen macht man per se allerdings nichts falsch. F91 Dudelange ist der zweite Kletterer an diesem ZAT. Immerhin einen Rang geht es nach oben. Allerdings hat das Team bereits neun Punkte Rückstand auf den Führenden. Der abgewehrte Angriff von US gibt Selbstvertrauen. Dieses Jahr scheint einiges möglich. Den letzten offiziellen europäischen Startplatz nimmt Pokalsieger KAA Gent ein. Auswärts überrumpelte Hueweler Daniels Mechelen und zuhause gegen Brugge musste nicht tief in die Tasche gegriffen werden. Der Verein lechzt nach den ganz großen Erfolgen. Club Brugge KV muss das eine besagte Heimspiel abgeben. Gegen Esch zeigt man vor den heimischen Fans Durchschlagskraft. Man schickt die Luxemburger mit null Punkten nach Hause. KV Mechelen hat ebenfalls drei Punkte Rückstand auf den bezahlten, internationalen Fußball. Einziger Lichtblick des ZATs: Das eigehend beschriebene Spiel in Hostert. Mehr solcher Auftritte bitte. Knapp über dem Strich steht Zuffi Standard de Liège. Sie gewinnen immerhin ein Heimspiel und schaffen es so den Tabellenletzten auf Distanz zu halten. Die Rede ist von A.S. La Jeunesse d'Esch. Dieser klangvolle Name fristet sein Dasein am Tabellenende. Letzte Woche eine ungewöhnliche Setzung. Diese Woche sollte die Kehrtwende her. Doch sowohl in Brugge als auch in Differdange bließ man zum Angriff. Die Gegner rechneten damit und verwiesen Kollerpolers Team in die Schranken. So stehen drei Punkte aus dem einzigen Heimspiel des ZAT zu Buche. Das rettende Ufer ist vier Punkte entfernt. 

Cofidis Cup
In der Gruppe Emile Mpenza haben sich bereits drei Teams vorzeitig für die Ko-Runde qualifiziert. FC Differdange führt das Feld vor A.S. La Jeunesse d'Esch und US Hostert an. Schirmherr Mpenza als Belgier sieht diese luxemburgische Übermacht mehr als kritisch. So ist es umso erfreulicher für Emile das sowohl mit Standard als auch KAA Gent wenigstens ein belgischer Verein in die nächste Runde einzieht. Entscheidend dürfte für Gent das direkte Duell werden, es ist deren letzter Auftritt während Lüttich noch zwei Partien bestreitet. Der Rest der Gruppe wird TK sparen, doch zu sicher sollte sich auch Reserve Monster FC Differdange nicht sein. Denn mit Blick auf Gruppe 2 und möglichen Verschiebungen gilt es den TK-starken Teams aus dem Weg zu gehen. Bessere Karten also momentan für Hostert und Esch.
In Jeff Strassers Gruppe ist es nämlich dermaßen eng, dass schwierig zu sagen ist, wer welche Endplatzierung einnimmt. Den ersten und vierten trennen lediglich ein Punkt. Club Brugge als momentan ausscheidendes Team will da allerdings auch noch ein Wörtchen mitreden. Die Frage ist, wer zockt und wer verbraucht am Ende wieviel. Anderlecht und Mechelen sind hier vermeintlich im Nachteil, denn beide Teams tragen nur noch ein Spiel aus. Oder liegt hierin der Vorteil. Man kann sich aufgrund der Tabellenkonstellation auf einen Sieg in besagtem Spiel verlassen. Doch welcher Rang am Ende, und damit auch welcher Gegner, heruaskommt wird bis zum Abpfiff des letzten Gruppenspiels offen bleiben. 

Duo setzt sich ab+++im Pokal kristallisieren sich Favoriten heraus

sf5078 für Belgien am 15.02.2021, 19:00

Jupiler Pro League

1. Platz (22/9) In Hostert muss man sich erneut kneifen und die Augen reiben. Der Aufsteiger US Hostert präsentiert sich weiter in famoser Verfassung. An diesem ZAT konnten alle drei Spiele gewonnen werden. Beachtlich dabei: Das Team blieb komplett ohne Gegentore. Sie führen weiterhin die Auswärtstabelle an. Im Hintergrund wird bereits der Plan zum Denkmalbau des Aufstiegstrainers ausgebaut. Dafür ist sicherlich jedoch die Meisterschaft fällig.

2. Platz (21/9) In der Nachbargemeinde im Herzogtum reibt man sich ebenso verwundert die Augen. Hat der örtliche Verein FC Differdange 03 nicht gerade den zweiten perfekten ZAT in Folge eingefahren? Doch, aber weiterhin grüßt der erfolgsverwöhnte Verein nicht von der Spitze. Die Fans wittern einen Skandal- erfolgsverwöhnt eben. Zum Sportlichen: (Große) Gegenwehr hatte auch der FC an diesem ZAT nicht, es hagelte gerade Mal ein Gegentor von Brugge. Werte Herren wenn der dritte Durchmarsch in folge verhindert werden soll muss man es harry auch etwas schwerer machen.

3. Platz (13/3) Ab Platz drei klafft bereits eine große Lücke. Neun Punkte Rückstand weist der erste Verfolger des Spitzenduos auf. KVC Westerlo verlor an diesem Wochenende beide Auswärtspartien- zuhause zeigt sich das Team stabil und gewinnt gegen Mechelen. Zugegeben es ist noch früh in der Saison. Doch irgendwan sollte man anfangen die unnötigen Pleiten in der Fremde (meist 0:2) i Zählbares umzumünzen, um am Ende mal wieder den großen Wurf schaffen zu können.

4. Platz (13/6) Der Gewinner des Spieltages ist RSC Anderlecht. Sie klettern drei Ränge nach oben. 1:0 gegen F91 und 3:0 gegen Zuffi Standard in den Heimspielen bringen sichere sechs Punkte. Auswärts bleibt der RSC weiterhin als eines von zwei Teams ohne Tor und Punkte. Die Speisekammer des Teams ist gut gefüllt. Mit diesem langem Atem könnte in dieser Saison einiges erreichbar sein.

5. Platz (12/3) KAA Gent feiert an diesem Spieltag einen 4:0 Heimerfolg über A.S. La Jeunesse. Auf den fremden Plätzen im kleinen Großherzogtum Luxemburg, genauer gesagt in Düdelingen und Hostert hagelt es Gegentore und Pleiten. Der KAA hat mitlerweiel die schlechteste Auswärtsbilanz aller Teams der Jupiler Pro League. Denn auch die vier geschossenen Tore haben nichts Zählbares gebracht, so bleibt man in der Auswärtstabelle letzter mit null Punkten und einem Torverältnis von -13.

6. Platz (12/3) Wie gerade gehört gewinnt F91 Dudelange sein einziges Heimspiel an diesem Wochenende souverän. Doch auch hier zeigt die Mannschaft auf fremden Plätzen ein total verkehrtes Gesicht. Keine Sicherheit mehr in ihren Ballaktionen, Slapstick Gegentore und offensiv ohne Durchschlagskraft. Ärgerlich, denn so gehen an diesem Wochenende beide Spiele mit 0:1 verloren. Nutznießer sind die Mannschaft die weiter oben stehen.

7. Platz (12/4) Der dritte im Club der 12-Punkte-Mannschaften ist Club Brugge KV. Zuhause gab es die besagte 1:4 Niederlage gegen den amtierenden Meister, der Auswärtsangriff in Lüttich wurde abgewehrt (1:3). Gut, dass zumindest das zweite Heimspiel gegen KVC Westerlo sicher über die Bühne gebracht wurde. Beim 2:0 Erfolg ließ die Mannschaft ihr Können durchblickn. Wann bringt der Trainer Konstanz in die Lesitungen seiner Elf?

8. Platz (12/6) Der letzte im Bunde dieses illustren Mittefeldes der Liga ist KV Mechelen. Klingt nach einer wenig schönen Situation, doch nur das schlechtere torverhältnis verhindetr momentan den Sprung ins internationale Geschäft. Außerdem ist ja auch noch etwas Strecke zu gehen. Sie holen zwei Heimsiege, wobei gerade der Sieg gegen Lüttich hart erarbeitet war. Während man in Westerlo keinen Fuß auf den Boden bekam zeigte sich das Team von Trainer Daniel im abschließenden Heimspiel wieder gewohnt sicher in der Defensive, so hieß es 3:0 gegen Esch.

9. Platz (10/0) Standard de Liège probierte es im direkten Duell mit dem vermeintlichen Absteigskonkurrenten Mechelen, doch der KV war schlichtweg eine Nummer zu groß. So steht nach diesem ZAT einzig und allein der Heimerfolg gegen Brugge zu Buche und beschert dem Verein vier Punkte Vorsprung auf den Absteigsplatz.

10. Platz (6/)  Von drei Punkten oder generell geschossenen Toren träumt Trainer Kollerpoler seit geraumer Zeit. An diesem Wochenende schaffte das Team nicht mal ein Tor. Die Lage bei Ex-Meister A.S. La Jeunesse d'Esch spitzt sich weiter zu. In den vergangenen Wochen konnte der Übungsleiter die Resultate noch auf den LL und dessen Zuffi-Generator schieben, aber momentan ist mann froh das der Coach überhaupt noch erscheint. Doch in der Vergangenheit kämpften sich die Luxemburger immer wieder aus vereinsinternen Krisen. Das wird auch diese Saison gelingen.


Cofidis Cup

Gruppe Emile Mpenza
In dieser stürmerischen Gruppe blieb an diesem Spieltag die große Angriffswelle aus. Einzig und allein Standard de Liège versuchte sein Glück in der Fremde. Doch Huewelers Indianer aus Gent waren auf der Hut und wehrten den Angriff gekonnt ab. So ist die Tabelle bis hierhin auch wenig spektakulär. Das Tableau wird angeführt von FC Differdange 03. Der Meister hat bereits fünf Punkte vorsprung auf den ärgsten Verfolger und zehn auf ein mögliches Ausscheiden. Es sieht gut aus. Genauso ist auch der Stand der Dinge bei Verfolger Nummer Eins: US Hostert. Der Aufsteiger präsentiert sich souverän im Pokal. Die Plätze dahinter nehmen A.S. La Jeunesse d'Esch und KAA Gent mit sechs respektive bier Punkten ein. Beide sind nicht gefeit vor einem möglichen Ausscheiden. Standard liegt mit drei Punkten nur knapp dahinter.

Gruppe Jeff Strasser
Gerne würde ich aus der luxemburgischen Gruppe Aufregenderes berichten. Doch auch hier gab es nur einen Angriff in der Fremde. KV Mechelen wurde in Brugge belohnt und ergatterte sich zumindest einen Punkt. Ansonsten waren ebenfalls alle Heimspiele von Erfolg geprägt. An der Spitze grüßt weiterhin F91 Dudelange mit 10 Punkten. Ein Weiterkommen ist so gut wie sicher. Dahiter geht es enger zu: KV Mechelen mit sieben, RSC Anderlecht und KVC Westerlo mit jeweils sechs Punkten nehmen die weiteren KO-Runden Plätz ein. Doch verfolger Club Brugge KV ist mit fünf Punkten nur knapp dahinter. Auf den Plätzen zwei bis fünf ist weiterhin alles möglich. Ausruhen darf sie neimand.

+++Drei gebrauchte Unterhosen+++Sangria-Quarantäne+++BÄM, BÄM into my heart+++

sf5078 für Belgien am 08.02.2021, 19:45

Jupiler Pro League

1. Platz (13/4) Außer Rand und Band geraten ist die Lage bei US Hostert. Der Verein demontiert seine Gegner nach Belieben. Diese Woche bekamen das Anderlecht (3:3) und Lüttich zu spüren (2:3). Aus zwei Auswärtsspielen holt der neue Startrainer 4 von 6 Punkten. Die Fans tragen den jungen Coach bereits auf Händen. Denn auch die knappe Heimpleite gegen den Meister (3:4)tut der Situation keinen Abbruch. Sie grüßen weiterhin von der Spitze.

2. Platz (12/9) Der Schalk im Nachen von US heißt FC Differdange 03. Dämon harry flüstert Ben Unsinn und dumme Ideen zu. So verleitete er Ben zur Heim 3, worauf der Dämon die passende Antwort hatte. Die Woche verlief voll nach dem Geschmack des Titelverteidigers, drei Spiele, drei Siege, neun Punkte und das Beste: Die Konkurrenz ist nicht enteilt, konnte in direkten Duell gar sogar die Grenzen aufgezeigt werden. Es ist auch in dieser Saison mit dem FC Bayern der heimischen Liga zu rechnen. Wer bricht die Phalanx?

3. Platz (10/6) Mit neun Treffern trafen alle neun BÄM, BÄMS direkt in die Herzen der Fans des KVC Westerlo. Nachdem in der Vorwoche Platz vier erobert wurde galt diese Woche dem Aufschließen auf die Spitze. Der Start verlief holprig, 3:0 Niederlage bei Düdelingen. Doch nach dem Abschlusstraining unter Offensivcoach Mpenza schlugen die Geschosse zuhauf in den Festungen der Gegner ein. In Esch gab es einen spektakulären 1:4 Auswärtserfolg und zuhause zwang man die mutigen Genter mit 5:4 in die Knie. Das Spiel der Saison bisher.

4. Platz (9/3) Die Niederlage gegen den KVC, da knabbert Hueweler mit seinem KAA Gent jetzt noch dran. Kann er die Mannschaft für die folgenden Spiele wieder aufbauen? Eigentlich sollte die Mannschaft wegen der famosen Leistung in dieser Woche noch genug Selbstbewusstsein besitzen. Immerhin das Heimspiel gegen Lüttich konnte gewonnen werden. Mit neun Punkten sind sie weiterhin in Schlagdistanz zur Spitze.

5. Platz (9/6) Ebenfalls mit neun Punkten liegt F91 Dudelange im Mittelfeld der Tabelle. So gern man nach oben schauen will, sollte man den Blick nach unten nicht vergessen. Der Absteigsplatz ist nicht wirklich weit entfernt. Zwei Heimsiege gegen Westerlo und Scho geben Mut für die anstehenden Wochen. Auswärts bleibt die Mannschaft von BleibCool weiter ohne eigenes Tor. So dürfte es mit dem ganz großen Coup schwierig werden.

6. Platz (9/6) Im Klub der drei Musketiere mit neun Punkten mischt auch Club Brugge KV mit. BorussiaDerSchlag scheint an neuer Wirkungststätte die richtigen Worte zu finden. Die Mannschaft gewinnt beide Heimspiele. Die Handschrift des Neuen an der Seitenlinie ist klar zu erkennen. Die Null muss stehen und vorne einfach mal zwei, drei Buden reinmachen. Zuhause weiterhin makellos, in der Fremde noch immer ohne den ersten Punkt.

7. Platz (7/4) Zwei Heimspiele in dieser Woche. Da werden von RSC Anderlecht mindestens sechs Punkte erwartet. Umso mehr schmerzt das Remis gegen Aufsteiger Hostert. Lange führten die Lilanen, doch Hostert konnte dank starker letzter 15 Minuten ausgleichen. Das zweite Heimspiel gegen Brugge konnte gewonnen werden. Endlich stand die Null. So sammelt das Team weiter all seine Pnkte im heimischen Stadion ein. Auswärts ist und bleibt man das schlechteste Team zusammen mit dem Tabellenletzten.

8. Platz (7/3) Die Schießbude der Liga hät sich wacker über dem Strich. Ein neuer Coach würde Standard de Liège gut zu Gesichte stehen, doch es scheint weit und breit niemand in Sicht. Selbst Malle-Joni ist weiterhin in Sangria-Quarantäne. An diesem Spieltag ließ das Team sein Können durchblicken. 3:2 heimerfolg über Esch und eine denkbar knappe Heimpleite gegen Hostert. In der Fremde blieb das Team in Gent zahnlos. So stehen nach zwei ZATs sieben Punkte aus sechs Spielen zu Buche.

9. Platz (6/0) Ein gebrauchter Tag oder drei gebrauchte Unterhosen erwischte A.S. La Jeunesse d'Esch in dieser Woche. Der Fäkalstreifen ist tief braun gefärbt. Auch die Hände stinken bestialisch. Zu oft griff Kollerpoler diese Woche in die Scheiße. So lauten die Ergebnisse 2:3 gegen Zuffi-Lüttich, Scheiße...1:4 gegen benders Westerlo, Merde...und zu guter letzt 2:3 Pleite gegen Dudelange...bullshit...der wohl etwas andere perfekte ZAT.

10. Platz (6/3) Nur einer steckt noch tiefer in besagter brauner Masse. KV Mechelen schafft es aber wenigstens in dieser Woche auch ein Spiel zu gewinnen. Souverän ist anders, 1:0 gegen den RSC, doch es gibt ja eben auch nur drei Punkte dafür. Sowohl gegen Brugge als auch gegen die 03er war die Abwehr nicht schlecht, doch die eigenen Stürmer scheiterten reihenweise. Für kommende Woche ist Jeff Strasser zum Stürmertraining geladen.


Cofidis Cup

Gruppe Emile Mpenza
FC Differdange kann seinen in der Vorwoche erarbeiteten Vorsprung halten. Der erste Tabellenplatz wurde durch einen weiteren Sieg gefestigt. Dahinter folgt A.S. La Jeunesse d'Esch. Die Mannschaft hat ebenfalls drei Punkte gewonnen und behauptet den zweiten Rang. Dahinter der dritte Luxemburger im Bunde, US Hostert. An diesem Wochenende gab es für Ben den ersten herben Rückschlag, ein 3:3 in Gent. Da freut sich der Luxemburger Hueweler mit seinen belgischen Indianern aber gar nicht drüber. Der amtierende Pokalsieger rutscht durch das Unentscheiden aus den KO-Runden Plätzen. Denn Standard de Liège fuhr einen ungefährdeten Heimerfolg gegen A.S. ein. Dank des besseren Torverhältnisses rücken sie vor, da freut sich der Schirmherr Emile Mpenza.

Gruppe Jeff Strasser
Der nächste Schirmherr mit Offensivdrang staunte nicht schlecht, denn auch in seiner Gruppe gab es Auswärtangriffe. Erfolgreich war allerdings nur F91 Dudelange bei Club Brugge KV mit einem 2:2 Unentschieden. So grüßen die Luxemburger von der Spitze. Die ärgsten Verfolger sind Mechelen und Westerlo mit jeweils sechs Punkten. Dahinter liegt RSC Anderlecht mit drei Punkten aus drei Spielen. Die Reserven sind prall gefüllt, abschreiben sollte man Mister X daher nicht. Nach derzeitigem Stand würde Club Brugge KV ausscheiden. Ihnen gelang bisher nur ein Punkt bei besagtem Unentschieden. Jeff Strasser freut sich über die spannende Gruppe und drückt natürlich vor allem einem die Daumen.
 

Ludi incipiant

sf5078 für Belgien am 01.02.2021, 19:07

Jupiler Pro League

Der Startschuss in die neue Saison ist gefallen. Das Eröffnungsspiel zwischen Meister FC Differdange 03 und Standard de Liège wurde überraschenderweise vom turmhohen Favoriten verloren. Doch bereits am folgenden Spieltag konnte dieser Schönheitsfehler durch einen knappen Heimerfolg ausgemerzt werden. Im zweiten Heimspiel der Saison erfolgte eine erneute Pleite. Das bedeutet den schwächsten Saisonstart seit langem... ist die Phalanx von harry durchbrochen? Gerade im Auftaktspiel zeigte sich der alte Senior Tripoteur schläfrig, mit einem NMR von Neuling Daniellitu hatte niemand gerechnet. Unglücklicherweise für den Gegner übernahm der Zuffi und führte das Team mit jeweils einem Sieg, einer Niederlage und einem Unentschieden ins Mittelfeld, drei Plätze vor harry. Der eine Neuling also schlafmützig, der zweite...ein Luxemburger, der den Provinzverein US Hostert aus der Versenkung in die höchste Spielklasse geführt hat spielt munter drauf los. Am Ende stehen für Ben und seine Grün-Weißen drei Siege aus drei Spielen. Kann der Aufsteiger diese Form bis ins Ziel konservieren? Erster Verfolger für den noch unerfahrenen Coach von US ist sein Landsmann und amtierender Pokalsieger Hueweler mit KAA Gent. Sechs Punkte aus zwei Spielen können sich sehen lassen. Die konservative Taktik bringt kurzfristig Erfolg-doch will man nach den Sternen greifen sollten solch einfache Spiele wie gegen Brugge in der Fremde gewonnen werden. Club Brugge KV hangelt sich schließlich von Saison zu Saison, ohne wirklich zu überzeugen. Doch die Mannschaft ließ in der vergangenen Saison ihr Talent immer wieder durchblicken. Daher freut es mich umso mehr einen alten Bekannten an der Seitenlinie des KV begrüßen zu dürfen. BorussiaDerschlag ist in dieser und anderen pbem-communities wahrlich kein Unbekannter. Titel stehen einige in seiner Vita-genau wie bei seinem neuen Verein. An die alten glorreichen Zeiten will er anknüpfen. Zum Auftakt zwei Auswärtspleiten gegen starke Gegner und ein erstes Ausrufezeichen zuhause. Neue Besen kehren bis auf Ausnahme von Lüttich anscheinend sehr gut, doch alte Besen kehren besser. Das weiß auch Kollerpoler von A.S. La Jeunesse d'Esch. Vom Ligaleiter immer wieder als Geheimfavorit gehandelt, blieb der Coach in den vorherigen Saison weit hinter seinen eigenen Ansprüchen zurück. In diesem Jahr gelang der Saisonstart, zwei gewonnen Heimspiele- gute Reserven und ein Taktikbuch von Guardiola sollen helfen. Vom einen Altmeister geht es zum nächsten, denn direkt hinter A.S. rangiert benders KVC Westerlo. Prall gefüllte Vitrinen auch hier. Doch bereits früh in der Saison gibt es einen ersten so nicht erwarteten Rückschlag...nur 3:3 im Heimspiel gegen NMR-Team Lüttich, der einspringende Zufallsgenerator hat sich seinen persönlichen Feind auserkoren. Einen bender sollte man allerdings nie abschreiben. Comeback bereits nächste Woche? Raus aus Belgien und wieder rein ins kleine Großherzogtum. Bleibcool, der nächste Haudegen, der hiesigen Trainergilde startet naja sagen wir ausbaufähig in die Saison, im einzigen Heimspiel des ZAT bereits Gegenwehr, in der Fremde unter ferner Liefen.  Doch bereits letzte Saison zeigte F91 Dudelange seine Klasse, im Endspurt wurde die CL- Quali klargemacht. Info für die Neuen: Abschreiben ist auch hier ein großer Fehler. Da hatte Coach Daniel einen Namensvetter auf der Bank von Standard ausgemacht, doch es zeigte sich ganz ohne seine Zutun wer der einzig wahre Daniel ist. An dieser Stelle über den Saisonstart bei KV Mechelen zu schreiben, da bluten den eingefleischten Fans die Herzen. Bittere Heimpleite gegen Überraschungsmannschaft Hostert, gegen F91 dann wenigstens Teil I der Rehabilitation durch einen knappen aber verdienten Heimsieg. Teil zwei folgte wohl nächste Woche. Die Spitze will Daniel nicht enteilen lassen. Beschließen wollen wir die Liga mit einer Mannschaft und einem Trainer, die sich nichts vorzuwerfen haben. Drei Punkte aus drei Spielen, bei nur einem Heimspiel, ohne Vergeudung in der Fremde. So ironisch es klingen mag, der Tabellenletzte RSC Anderlecht mit seinem Übungsleiter Mister X legt einen zufriedenstellenden Start hin. Sollte es in dieser Manier weitergehen wird bereits am nächsten ZAT der ein oder andere Konkurrent hinter sich gelassen.

Cofidis Cup

In der belgischen Gruppe von Emile Mpenza nehmen die ersten drei Plätze die drei luxemburgischen Vereine ein. Das findet Emile gar nicht gut-als Schirmherr der Gruppe. Denn naturgemäß drückt er als Belgier KAA Gent die Daumen. Stand heute ziehen auch sie in die KO-Runde ein, denn durch den NMR katapultiert sich Standard de Liège selbst ans Tabellenende. Lüttich übrigens der einzige aktive Ex-Verein von Emilie-von dort gings damals sowohl zum HSV als auch zu Schalke. Einen kleinen Vorteil in der Gruppe hat sich FC Differdange durch den 4:3 Auswärtserfolg bei den Indianern erarbeitet. Für alle anderen ist noch alles drin. Hinter Zuffi Lüttich zu landen- das wäre peinlich.

In der luxemburgischen Gruppe von Jeff Strasser führt ebenfalls ein Luxemburger mit F91 Dudelange. Einen Vorteil konnte sich niemand erarbeiten. Dudelange, Anderlecht, Mechelen und Westerlo gewinnen ihre Heimspiele. Sofern Club Brugge nächste Woche nachzieht ist alles wieder gleichauf. Kleiner Fun Fact am Rande, Jeff Strasser spielte einst beim Erzrivalen von A.S. La Jeunesse, nämlich bei CS Fola Esch, wo er auch seine Karriere beendete. Er hat zu keinem der aktuellen Pokalteilnehmer eine direkte Beziehung, Spuren hinterlassen hat er aber in ganz Europa. Mehr dazu in der nächsten Woche.