Von Brügge bis Lüttich
Jupiler Pro League
Die belgische Fußball-Liga bei Torrausch. Übernimm einen Verein und führe ihn an die Spitze!
Nächster ZAT
- Jupiler Pro LeagueZAT 615.10.2026 · 08:00 Uhrin 7 Tagen
- Cofidis CupZAT 415.10.2026 · 08:00 Uhrin 7 Tagen
BELGIEN-BLITZ: Anderlecht zieht davon - Ängste besiegt?+++ Im Wechselbad der Gefühle+++Wie lange schauen die Verantwortlichen in Hasselt noch unbeteiligt zu?+++
Aktuell1. Platz (30/6): RSC Anderlecht bleibt das Maß der Dinge und führt die Liga weiterhin an. Nach 15 Spielen stehen 30 Punkte zu Buche, sechs davon kamen am aktuellen ZAT hinzu. Besonders wichtig war der 1:0-Erfolg über Saint-Gilloise, während außerdem gegen Dauerangstgegner Westerlo endlich ein Sieg gelang. Damit beträgt der Vorsprung auf Standard bereits drei Punkte. Der aktuelle Zeitungsartikel „Anderlecht im Höhenrausch“ hatte den Aufwärtstrend bereits angekündigt – inzwischen ist aus dem Höhenrausch tatsächlich eine stabile Tabellenführung geworden. Das Rathaus wurde vorsorglich für einen bestimmten Termin angefragt, jetzt wo sogar die Ängste besiegt werden konnten.
2. Platz (27/3): Standard de Liège bleibt Zweiter, musste im aktuellen ZAT aber etwas Federn lassen. Nur drei Punkte kamen hinzu, sodass Anderlecht nun drei Zähler davongezogen ist. Mit 26:26 Toren ist Standard zudem das einzige Team der Spitzengruppe mit einem ausgeglichenen Torverhältnis. Die Ausgangslage bleibt dennoch stark, denn Union Luxemburg und Roeselare liegen bereits drei Punkte zurück. Kann Anschu an glorreiche Zeiten anknüpfen?
3. Platz (24/6): RFC Union Luxemburg macht einen kräftigen Sprung auf Rang drei und holte sechs Punkte. Besonders deutlich fiel der 5:0-Erfolg gegen Saint-Gilloise aus, später folgte noch ein weiterer klarer Sieg gegen Lüttich (3:0). Damit ist Luxemburg punktgleich mit Roeselare und nur sechs Punkte hinter Anderlecht. Die im letzten ZAT noch als gefährlich angekündigten „Minimalisten“ sind also weiterhin ganz vorne dabei.
4. Platz (24/6): Auch KSV Roeselare sammelt sechs Punkte und verbessert sich gleich um zwei Plätze. Ein dritter Erfolg am 5. ZAT blieb zwar aus, dennoch reicht die Ausbeute, um Saint-Gilloise und Club Brugge hinter sich zu lassen. Das Torverhältnis von 24:31 zeigt allerdings, dass die Defensive weiterhin ein Problem darstellt. Trotzdem ist Roeselare nach fünf ZATs plötzlich wieder ein ernsthafter Kandidat für die internationalen Plätze.
5. Platz (21/3): Royale Union Saint-Gilloise rutscht von Platz drei auf fünf ab und konnte lediglich drei Punkte verbuchen. Besonders bitter war die deutliche 0:5-Niederlage gegen Union Luxemburg. Immerhin bleibt der Abstand nach oben überschaubar: Nur drei Punkte fehlen bis zum dritten Rang. Die Mannschaft muss nun allerdings aufpassen, dass aus dem kleinen Rückschritt keine längere Schwächephase wird.
6. Platz (21/3): Club Brugge KV verliert ebenfalls einen Rang und steht jetzt auf Platz sechs. Drei Punkte kamen am ZAT durch einen deutlichen 4:0-Erfolg über den RFC hinzu. Gleichzeitig gab es mit der 4:5-Niederlage gegen Esch einen Rückschlag in einem torreichen Duell. Mit 21 Punkten liegt Brugge weiterhin mitten im Kampf um die oberen Plätze, muss aber den Blick inzwischen auch nach hinten richten.
7. Platz (21/3): KVC Westerlo bleibt Siebter und holte drei Punkte. Der 2:1-Erfolg gegen Club Brugge war dabei ein wichtiger Erfolg, der die Mannschaft weiter im engen Mittelfeld hält. Die Siegesserie gegen GerryG ist nun erstmals gerissen, (1:2 zu Hause) und auch gegen Mechelen zog man mit nur einem Tor weniger den Kürzeren. Mit 21 Punkten beträgt der Rückstand auf Platz drei nur drei Zähler. Allerdings bleibt das Torverhältnis mit -9 das schwächste der gesamten Liga.
8. Platz (19/4): KV Mechelen bleibt auf Platz acht, konnte aber vier Punkte sammeln und damit den Abstand zum oberen Mittelfeld verkürzen. Mechelen schwimmt im Wechselbad der Gefühle, man will, man strampet, doch am Ende gibt es nur Mittelmaß. Zu Hause funktioniert es deutlich besser als auswärts. Mit inzwischen 19 Punkten ist Platz drei nur fünf Zähler entfernt – ganz abgeschrieben ist Mechelen also keineswegs. Nächste Woche doch dann lieber Salzwasser-Schwimmen, das verleiht Auftrieb.
9. Platz (19/4): Koninklijke Sporting Club Hasselt holt ebenfalls vier Punkte und bleibt auf Rang neun. Nach dem schwierigen Start scheint die Mannschaft zumindest wieder etwas Stabilität gefunden zu haben. Die Kritik am Trainer wird lauter. Besonders auffällig: Hasselt liegt trotz der schwachen Platzierung nur fünf Punkte hinter Rang drei. Rettet die enge Tabellenkonstellation Solis am Ende den Hintern? Noch ein ZAT bis zur Winterpause, da wäre Zeit für den Aufsteiger zu reagieren und etwaige Reißleinen zu ziehen.
10. Platz (18/6): A.S. La Jeunesse d'Esch ist einer der großen Punktesammler des ZATs und holt gleich sechs Punkte. Trotzdem bleibt die Mannschaft Tabellenletzter, da auch die Konkurrenz regelmäßig punktet. Mit 35 erzielten Toren besitzt Esch weiterhin eine der stärksten Offensiven der Liga, kassierte allerdings bereits 38 Gegentreffer. Der Abstand zu Hasselt und Mechelen beträgt nur einen beziehungsweise zwei Punkte – der Kampf gegen den letzten Platz bleibt damit völlig offen. Ganz nebenbei scheint der Heim-Nimbus der Unbesiegbarkeit gebrochen.
Cofidis Cup
In der Gruppe Baguette sind drei ZATs gespielt. Anderlecht und Eendracht Aalst führen mit jeweils zwölf Punkten, dahinter folgt Mechelen mit neun. Esch hat sieben Punkte und bleibt ebenfalls im Rennen, während Union Luxemburg und Hasselt bereits ausgeschieden sind. Besonders stark präsentiert sich Anderlecht, das vier seiner sechs Partien gewinnen konnte.
In der Gruppe Waffel führt Saint-Gilloise mit zwölf Punkten vor Westerlo und Roeselare mit jeweils zehn. Eupen liegt mit sieben Punkten noch auf dem vierten Platz, während Standard und Club Brugge mit sieben beziehungsweise sechs Punkten bereits etwas ins Hintertreffen geraten sind. Noch zwölf Punkte sind zu vergeben, alles noch offen-zumindest bis zum nächsten ZAT.
Ältere Meldungen
Der vierte Liga-ZAT ist gespielt und die belgische Liga bleibt ein einziges Tabellenkarussell. RSC Anderlecht erwischt mit neun Punkten den perfekten ZAT und übernimmt wieder die Tabellenführung. Dahinter bleibt es eng: Standard liegt ebenfalls bei 24 Punkten, während gleich fünf Teams 18 Zähler auf dem Konto haben. Auch im Tabellenkeller ist noch nichts entschieden – zwischen Platz sieben und zehn liegen gerade einmal sechs Punkte.
1. Platz (24/9): RSC Anderlecht
RSC Anderlecht meldet sich eindrucksvoll zurück. Nach 4:0 gegen Hasselt, einem spektakulären 7:5 gegen Esch und einem 1:0 gegen Union Luxemburg holt GerryG alle neun Punkte und springt zurück an die Tabellenspitze. Nach dem dritten ZAT hatte der Anderlecht-Coach noch vor schwindenden Akku-Reserven gewarnt. Der neue Artikel „Anderlecht bleibt dran – die Spitze zum Greifen nah?“ klingt nun fast wie eine Ansage: Der Akku ist offenbar wieder voll – und die Spitze nicht nur greifbar, sondern zurückerobert.
2. Platz (24/6): Standard de Liège
Standard de Liège bleibt ebenfalls bei 24 Punkten und damit ganz oben dabei. Nach der 1:2-Niederlage gegen Club Brugge folgten Siege gegen Mechelen und Roeselare jeweils mit 2:0. Sechs Punkte reichen damit für Platz zwei. Mit acht Siegen aus zwölf Spielen gehört Standard weiterhin zu den konstantesten Teams der Liga und liegt nur aufgrund der Tordifferenz hinter Anderlecht.
3. Platz (18/6): Royale Union Saint-Gilloise
Royale Union Saint-Gilloise klettert dank sechs Punkten gleich mehrere Plätze nach oben. Auf das 4:0 gegen Roeselare folgte zwar ein überraschendes 0:3 gegen Hasselt, anschließend konnte Esch mit 2:0 besiegt werden. Mit nun 18 Punkten steht Saint-Gilloise auf Platz drei und hat sowohl die beste Defensive als auch eine der stärksten Offensiven der Liga. Der Anschluss an die Spitze ist damit wieder hergestellt.
4. Platz (18/3): RFC Union Luxemburg
Für RFC Union Luxemburg verlief der ZAT deutlich ruhiger. Nach dem 0:4 gegen Mechelen folgte ein beeindruckendes 4:0 gegen Westerlo, bevor Union bei Anderlecht knapp mit 0:1 verlor. Drei Punkte bedeuten insgesamt 18 Zähler und Platz vier. Der Tabellenführer nach dem dritten ZAT musste damit zwar etwas Federn lassen, bleibt aber weiterhin mitten im Rennen um die Spitze.
5. Platz (18/3): Club Brugge KV
Club Brugge KV bleibt ebenfalls bei 18 Punkten. Der ZAT begann mit einem wichtigen 2:1 gegen Standard, danach setzte es allerdings eine deutliche 0:5-Niederlage gegen Roeselare. Zum Abschluss konnte Hasselt mit 1:0 bezwungen werden. Drei Punkte reichen für Platz fünf. Nach dem völlig missglückten Saisonstart ist Brugge damit weiterhin beeindruckend zurückgekommen.
6. Platz (18/3): KSV Roeselare
KSV Roeselare holt ebenfalls drei Punkte und bleibt damit bei 18 Zählern. Nach der 0:4-Niederlage gegen Saint-Gilloise folgte ein furioses 5:0 gegen Club Brugge, ehe Standard mit 2:0 die Oberhand behielt. Der erste Tabellenführer der Saison steht damit auf Rang sechs. Sechs Siege und sechs Niederlagen zeigen, wie wechselhaft die Saison bisher verläuft.
7. Platz (18/3): KVC Westerlo
Auch KVC Westerlo steht bei 18 Punkten. Nach dem 1:0 gegen Esch folgten zwei Niederlagen gegen Union Luxemburg und Mechelen. Damit bleibt Westerlo auf Platz sieben und hat vor allem aufgrund der schwachen Tordifferenz Probleme, sich weiter nach oben zu schieben. Punktgleich mit Rang drei ist aber weiterhin alles möglich.
8. Platz (15/6): KV Mechelen
KV Mechelen gehört zu den Gewinnern des ZAT und verlässt dank sechs Punkten den letzten Tabellenplatz. Zwar begann der Spieltag mit einem 0:4 bei Standard, danach folgten aber ein spektakuläres 7:5 gegen Esch und ein 1:0 gegen Westerlo. Nach dem katastrophalen Saisonstart mit null Punkten ist Mechelen inzwischen bei 15 Zählern angekommen und darf wieder vorsichtig nach oben schauen.
9. Platz (15/3): Koninklijke Sporting Club Hasselt
Bei Koninklijke Sporting Club Hasselt gab es diesmal drei Punkte. Nach dem 0:4 gegen Anderlecht gelang mit dem 3:0 gegen Saint-Gilloise eine Überraschung, bevor Club Brugge mit 1:0 gewann. Hasselt landet damit bei 15 Punkten. Ob FKK, 2m-Peter oder drei Fragezeichen...beim Aufsteiger herrscht weiterhin die pure Verwirrung. Es wird wohl Zeit, dass jemand den Damen und Herren den Marsch bläst. In Eupen wird angeblich schon wieder ein neuer Trainer gesucht.
10. Platz (12/0): A.S. La Jeunesse d'Esch
A.S. La Jeunesse d'Esch erwischt dagegen einen schwarzen ZAT und bleibt ohne Punkt. Gegen Westerlo gab es ein knappes 0:1, gegen Anderlecht entwickelte sich beim 5:7 erneut ein Torfestival und gegen Saint-Gilloise folgte ein 0:2. Damit bleibt Esch bei zwölf Punkten Schlusslicht. 25 eigene Tore zeigen zwar die Offensivqualität, 33 Gegentreffer sind allerdings mit Abstand der höchste Wert der Liga. Esch braucht dringend mehr Stabilität.
DAS TABELLENBILD NACH ZAT 4
An der Spitze steht wieder Anderlecht mit 24 Punkten, punktgleich mit Standard. Dahinter folgen Saint-Gilloise, Union Luxemburg, Club Brugge, Roeselare und Westerlo mit jeweils 18 Punkten. Mechelen und Hasselt stehen bei 15, Esch bei zwölf.
Damit liegen zwischen Platz drei und Platz neun gerade einmal sechs Punkte. Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung von Mechelen und Club Brugge: Beide Mannschaften starteten katastrophal, haben sich inzwischen aber wieder ins Mittelfeld beziehungsweise in die Spitzengruppe gearbeitet.
Anderlecht hat dagegen nach dem kleinen Rückschlag im dritten ZAT die perfekte Antwort geliefert. Neun Punkte, 16 erzielte Tore und zurück auf Platz eins. Die belgische Liga bleibt damit nach zwölf Spielen völlig offen – und der fünfte ZAT verspricht bereits die nächste Runde im großen Tabellenkarussell.
Cofidis Cup
Zwei Gruppen, zwei völlig unterschiedliche Bilder
Nach zwei ZATs ist im Cofidis Cup noch keine Entscheidung gefallen, doch die beiden Gruppen könnten kaum unterschiedlicher aussehen. In der Gruppe Baguette stehen tatsächlich alle sechs Teams bei sechs Punkten – enger geht es kaum. In der Gruppe Waffel konnte sich dagegen Saint-Gilloise mit neun Punkten etwas absetzen.
Gruppe Baguette
Was für ein Tabellenbild! Nach vier Spielen haben A.S. La Jeunesse d'Esch, KSC Hasselt, RFC Union Luxemburg, RSC Anderlecht, KV Mechelen und SC Eendracht Aalst allesamt sechs Punkte. Esch führt die Gruppe dank der besten Tordifferenz an, nachdem zunächst Union Luxemburg mit 3:0 bezwungen wurde und anschließend ein 0:3 gegen Anderlecht folgte. Hasselt setzte sich im zweiten ZAT mit 3:0 gegen Union durch, während Mechelen nach dem 2:0 gegen Esch ebenfalls auf sechs Punkte kam. Besonders bitter läuft es für Aalst und Mechelen: Beide haben bereits zwei Niederlagen, stehen aber trotzdem mitten im Kampf um die KO-Plätze. Noch kurioser: Durch die aktuelle Konstellation ist nach zwei ZATs wirklich jeder Ausgang möglich – vom Gruppensieg bis zum Ausscheiden.
Gruppe Waffel
In der Gruppe Waffel hat sich Royale Union Saint-Gilloise etwas Luft verschafft und führt mit neun Punkten. Nach dem 4:0 von Roeselare gegen Saint-Gilloise im dritten Spiel schlug die Mannschaft anschließend Eupen mit 2:0 und behauptete damit die Spitzenposition. Dahinter folgen Standard de Liège und KSV Roeselare mit jeweils sieben Punkten. Standard spielte gegen Westerlo 2:2 und konnte damit zwar einen Punkt retten, verlor aber etwas Boden auf Saint-Gilloise. Roeselare musste sich dagegen nach dem starken 4:0 gegen Saint-Gilloise anschließend mit einem 0:4 gegen Club Brugge geschlagen geben. Im Tabellenkeller stehen Westerlo und Eupen bei vier Punkten, während Club Brugge mit drei Punkten derzeit auf einem KO-Platz steht und damit bereits unter Druck gerät.
Fazit: In Gruppe Baguette herrscht nach vier Spielen völliger Gleichstand, während Saint-Gilloise in Gruppe Waffel zumindest einen kleinen Vorsprung herausgespielt hat. Mit noch drei Gruppen-ZATs auf dem Programm ist allerdings noch sehr viel Bewegung in beiden Gruppen zu erwarten.
Und noch eine Erinnerung zum Schluss, die trainerlosen Teams werden vom Verband trainiert. Aber keine Sorge, die Zugabge für den kommenden ZAT ist immer bereits getätigt und kann nicht verändert werden.
Was für ein dritter ZAT! Nach neun Spielen ist die Tabelle der Jupiler Pro League so eng wie wohl selten zuvor. Gleich fünf Mannschaften stehen bei 15 Punkten – und zwischen Platz eins und Platz sechs liegen überhaupt keine Punkte! Dahinter folgen drei Teams mit zwölf Zählern, während Mechelen immerhin den Anschluss gefunden hat.
Der große Verlierer des ZAT ist dabei nicht einmal ein bestimmter Verein. Vielmehr hat sich die gesamte Spitzengruppe zusammengeschoben. Anderlecht, das nach dem zweiten ZAT noch ganz oben stand, musste die Tabellenführung abgeben. Dafür marschiert RFC Union Luxemburg mit sechs Punkten aus dem dritten ZAT ganz nach oben. Dahinter folgen Club Brugge, Anderlecht, Standard und Roeselare – allesamt mit ebenfalls 15 Punkten. Noch verrückter: Westerlo hat ebenfalls 15 Punkte und steht trotzdem nur auf Platz sechs. Das liegt an der Tordifferenz. Die Belgier liefern also nach drei ZATs ein Tabellenbild, bei dem praktisch jeder Punktverlust sofort mehrere Plätze kosten kann.1. Platz (15/6): RFC Union Luxemburg
Der neue Tabellenführer heißt RFC Union Luxemburg – und das völlig verdient nach einem bärenstarken dritten ZAT. Sechs Punkte wandern auf das Konto, nachdem Union zunächst bei Roeselare mit 5:0 triumphierte und anschließend Esch mit 3:0 bezwang. Einzig gegen Hasselt gab es beim 0:2 einen kleinen Dämpfer. Vor allem der 5:0-Auswärtssieg bei Roeselare dürfte in der Liga für Aufsehen sorgen. Nach dem eher durchwachsenen zweiten ZAT meldet sich Union damit eindrucksvoll zurück. 15 Punkte nach neun Spielen, fünf Siege und dazu ein Torverhältnis von 21:15 – Luxemburg steht ganz oben. Der Abstand zum nächsten Konkurrenten beträgt allerdings genau null Punkte. Willkommen im belgischen Chaos.2. Platz (15/9): Club Brugge KV
Was für eine Entwicklung bei Club Brugge KV! Nach drei ZATs steht der Klub bei 15 Punkten und damit auf Platz zwei. Dabei sah es nach dem Saisonstart überhaupt nicht danach aus. Nun folgte im dritten ZAT die maximale Ausbeute: 4:1 gegen Anderlecht, 1:0 gegen Mechelen und 4:0 gegen Saint-Gilloise. Neun Punkte aus drei Spielen – mehr geht nicht. Besonders bemerkenswert ist der 4:1-Erfolg gegen den damaligen Spitzenreiter Anderlecht. Während Brugge nach drei Spieltagen noch komplett punktlos war, steht man nun punktgleich mit der gesamten Spitzengruppe. Vom Krisenklub zum Titelkandidaten innerhalb weniger Wochen – die Jupiler Pro League macht es möglich.3. Platz (15/3): RSC Anderlecht
Für RSC Anderlecht war der dritte ZAT ein kleiner Rückschlag. Nach sechs Punkten im ersten ZAT und neun Punkten im zweiten hatte man sich mit zwölf Punkten an die Tabellenspitze katapultiert. Nun kamen nur drei weitere Zähler hinzu. Dabei begann der ZAT mit einem heftigen 1:4 bei Club Brugge. Anschließend wurde Roeselare mit 1:0 besiegt, ehe gegen Standard eine 2:4-Niederlage folgte. Damit steht Anderlecht weiterhin bei 15 Punkten, muss aber den Spitzenplatz abgeben. Und damit passt der neue Vereinsartikel von GerryG fast schon perfekt zur aktuellen Situation. Dort schrieb er noch davon, dass „der Akku blinkt“ und die Kraftreserven nach dem perfekten zweiten ZAT bereits angekratzt seien. Nun darf man durchaus feststellen: Ganz leer ist der Akku noch nicht – aber drei Punkte aus drei Spielen sind eben deutlich weniger als die neun vom letzten ZAT. GerryG hat also selbst die Warnleuchte eingeschaltet. Jetzt wird interessant, ob Anderlecht schnell wieder aufladen kann.4. Platz (15/3): Standard de Liège
Auch Standard de Liège bleibt Teil des großen 15-Punkte-Pakets. Allerdings kamen diesmal ebenfalls nur drei Zähler hinzu. Gegen Westerlo setzte es zunächst eine knappe 2:3-Niederlage. Danach folgte ein 4:2-Sieg gegen Roeselare, ehe Saint-Gilloise mit 0:4 deutlich zu stark war. Damit steht Standard nach neun Spielen bei fünf Siegen und vier Niederlagen. Das Torverhältnis von 19:20 zeigt allerdings auch, dass bei den Lüttichern längst nicht alles rundläuft. Trotzdem bleibt Standard ganz oben dabei. Und angesichts der extrem engen Tabelle kann schon ein einziger guter ZAT für einen gewaltigen Sprung sorgen.5. Platz (15/3): KSV Roeselare
Der erste Tabellenführer der Saison ist nach dem dritten ZAT weiterhin Teil der Spitzengruppe, muss sich aber mit Platz fünf begnügen. KSV Roeselare holte diesmal drei Punkte. Das dürfte vor allem am 0:5 gegen Union Luxemburg gelegen haben – eine ziemlich deutliche Niederlage im eigenen Stadion. Danach folgte allerdings ein 3:0 gegen Westerlo, bevor man sich Anderlecht knapp mit 0:1 geschlagen geben musste. Roeselare bleibt damit bei 15 Punkten. Aus dem makellosen Auftakt mit neun Punkten sind inzwischen drei Niederlagen geworden, doch abgeschrieben ist der Klub keineswegs. Bei dieser Tabellenkonstellation kann schon der nächste ZAT wieder alles verändern.6. Platz (15/6): KVC Westerlo
Und da wäre noch KVC Westerlo. 15 Punkte, fünf Siege, vier Niederlagen – und trotzdem nur Platz sechs. Der Grund ist schnell gefunden: das Torverhältnis von 14:19. Westerlo sammelt zwar fleißig Punkte, hat aber im Vergleich zur Konkurrenz deutlich weniger Tore erzielt. Im dritten ZAT kamen sechs Punkte hinzu. Gegen Standard setzte es zunächst eine knappe 2:3-Niederlage, danach schlug Westerlo Hasselt mit 3:2 und feierte anschließend einen 3:0-Sieg gegen Roeselare. Damit ist Westerlo punktgleich mit dem Tabellenführer. Platz sechs klingt also deutlich schlechter, als er tatsächlich ist. Drei Punkte trennen den Klub vom siebten Rang – und gar nichts trennt ihn vom ersten.7. Platz (12/6): Royale Union Saint-Gilloise
Royale Union Saint-Gilloise hat ebenfalls einen starken ZAT hinter sich und sechs Punkte gesammelt. Nach dem 0:1 bei Club Brugge gab es zwei überzeugende Heimsiege: zunächst 4:0 gegen Standard, anschließend 4:0 gegen Anderlecht. Gerade der zweite Erfolg dürfte für einiges an Genugtuung sorgen, nachdem Anderlecht zuvor selbst noch Tabellenführer gewesen war. Mit nun zwölf Punkten hat Saint-Gilloise den Anschluss an die Spitzengruppe hergestellt. Der Rückstand auf Platz eins beträgt nur drei Punkte. Und bei fünf Teams mit 15 Zählern ist das eigentlich gar kein richtiger Rückstand. Ein erfolgreicher vierter ZAT könnte Saint-Gilloise mitten ins Titelrennen katapultieren.8. Platz (12/3): A.S. La Jeunesse d'Esch
Bei A.S. La Jeunesse d'Esch gab es diesmal drei Punkte – und wieder einmal jede Menge Tore. Der ZAT begann mit einem 5:0 gegen Hasselt, danach folgte ein 0:3 bei Union Luxemburg. Gegen Mechelen setzte es anschließend ein 0:4. Damit stehen nun zwölf Punkte auf dem Konto. Das Torverhältnis von 20:23 zeigt allerdings sehr deutlich, wo die Reise bei Esch in dieser Saison hingeht: nach vorne wird gerne marschiert, hinten darf es dagegen durchaus etwas stabiler werden. Nach dem spektakulären ersten ZAT und dem 5:0 gegen Standard im zweiten Spielabschnitt bleibt Esch jedenfalls seinem Ruf treu. Langweilig wird es bei Jeunesse offenbar nicht.9. Platz (12/3): Koninklijke Sporting Club Hasselt
Für Koninklijke Sporting Club Hasselt gab es im dritten ZAT drei Punkte. Damit steht der Aufsteiger nun bei zwölf Zählern. Der Start gegen Esch ging mit 0:5 deutlich daneben. Anschließend konnte Hasselt allerdings Union Luxemburg mit 2:0 bezwingen. Gegen Westerlo setzte es zum Abschluss eine knappe 2:3-Niederlage. Damit ist Hasselt punktgleich mit Esch und Saint-Gilloise. Für einen Aufsteiger ist die Ausgangslage weiterhin bemerkenswert gut. Und vielleicht sollte man in Hasselt auch einmal die eigenen Vereinsrichtlinien hinterfragen: Wenn es nach dem letzten Artikel sowieso keine Gewinner und Verlierer gibt, dürfte Platz neun schließlich genauso erfreulich sein wie Platz eins.10. Platz (9/3): KV Mechelen
KV Mechelen bleibt Tabellenletzter, hat aber immerhin den Abstand zum Rest verkürzt. Drei Punkte kamen im dritten ZAT hinzu. Gegen Saint-Gilloise setzte es zunächst eine 0:3-Niederlage. Danach konnte Mechelen mit 1:0 gegen Club Brugge gewinnen, ehe man bei Esch mit 0:4 deutlich unterlag. Damit stehen neun Punkte aus neun Spielen zu Buche. Der Abstand zu Platz neun beträgt allerdings nur drei Punkte. Der neue Artikel von JackJoe22 trägt den Titel „Es fängt an“ – und zumindest beim Punktestand ist das durchaus passend. Nach dem katastrophalen Start mit null Punkten folgten im zweiten ZAT sechs Zähler, nun immerhin ein weiterer Sieg. Allerdings ist der Weg aus dem Tabellenkeller noch nicht geschafft. Die Abwehr, die nach dem ersten ZAT neu ausgerichtet werden sollte, muss weiterhin Schwerstarbeit leisten. 17 Gegentore nach neun Spielen sind zu viel, wenn man den Anschluss an das Mittelfeld dauerhaft schaffen möchte.DAS TABELLENBILD NACH ZAT 3
Die Jupiler Pro League liefert nach neun Spielen ein Tabellenbild, das enger kaum sein könnte. Union Luxemburg, Club Brugge, Anderlecht, Standard, Roeselare und Westerlo stehen allesamt bei 15 Punkten. Sechs Mannschaften, fünf Siege – und trotzdem liegen sie auf sechs verschiedenen Tabellenplätzen. Dahinter folgen Saint-Gilloise, Esch und Hasselt mit jeweils zwölf Punkten. Selbst diese drei Vereine sind also nur einen erfolgreichen ZAT vom Tabellenführer entfernt. Und Mechelen? Neun Punkte und damit Schlusslicht. Doch auch hier beträgt der Rückstand auf Platz neun gerade einmal drei Zähler. Das macht die Liga nach drei ZATs so spannend: Niemand kann sich absetzen, niemand ist abgeschlagen. Anderlecht musste nach dem perfekten zweiten ZAT feststellen, dass die Pole Position tatsächlich nur eine Momentaufnahme war. GerryG hatte genau davor gewarnt – und der dritte ZAT hat diese Warnung prompt bestätigt. Union Luxemburg nutzt dagegen die Chance und schiebt sich nach ganz oben. Der vierte ZAT kann damit eigentlich nur eines bringen: noch mehr Chaos. Denn wenn sechs Mannschaften gleichzeitig mit 15 Punkten dastehen, reicht schon ein einziger Ausrutscher, um mehrere Plätze zu verlieren. Und vielleicht steht nach den nächsten drei Spielen schon wieder ein ganz anderer Verein ganz oben. Belgien bleibt völlig offen.Cofidis Cup: Der erste ZAT ist gespielt – Saint-Gilloise startet durch
Der belgische Pokal ist eröffnet, und bereits der erste ZAT hat gezeigt, dass die Cofidis Cup ihre eigenen Gesetze schreibt. In beiden Gruppen wurden jeweils sechs Partien ausgetragen – und während in Gruppe 1 gleich fünf Teams punktgleich sind, konnte sich in Gruppe 2 immerhin ein Verein etwas absetzen.
Besonders bemerkenswert: In Gruppe 1 führt Royale Union Saint-Gilloise mit der Maximalausbeute von sechs Punkten. In Gruppe 2 liegt RFC Union Luxemburg trotz einer ausgeglichenen Bilanz von einem Sieg und einer Niederlage an der Spitze. Die Tabellen sind allerdings noch extrem eng.
Gruppe 1
1. Platz (6/6): Royale Union Saint-Gilloise
Was für ein Start für Royale Union Saint-Gilloise! Zwei Spiele, zwei Siege, sechs Punkte – besser hätte der Auftakt in den Pokal kaum laufen können.
Zum Auftakt setzte sich Saint-Gilloise mit 3:2 bei Club Brugge durch. Anschließend folgte ein 3:2-Heimsieg gegen Standard de Liège. Damit stehen sechs Punkte auf dem Konto und die Tabellenführung ist vorerst gesichert.
Besonders wichtig könnte dabei sein, dass beide Partien knapp gewonnen wurden. Saint-Gilloise hat damit nicht nur die maximale Punktausbeute, sondern bereits bewiesen, dass man auch enge Pokalspiele über die Ziellinie bringen kann.
2. Platz (4/4): KSV Roeselare
KSV Roeselare darf ebenfalls von einem gelungenen Pokalauftakt sprechen. Vier Punkte aus zwei Spielen bedeuten Platz zwei.
Dabei begann der Wettbewerb mit einem 1:0-Erfolg gegen Westerlo. Im zweiten Spiel wurde es spektakulär: Gegen Eupen entwickelte sich ein 4:4-Torfestival, das beiden Mannschaften einen Punkt bescherte.
Vier Punkte sind eine gute Ausgangslage. Noch wichtiger: Roeselare bleibt ungeschlagen und hat damit bereits einen kleinen Vorsprung auf die Verfolger. Für die kommenden ZATs ist also alles drin.
3. Platz (3/3): Standard de Liège
Für Standard de Liège verlief der Auftakt mit Sieg und Niederlage durchaus wechselhaft.
Zunächst gelang ein 2:0-Heimsieg gegen KAS Eupen. Anschließend musste sich Standard allerdings Saint-Gilloise mit 2:3 geschlagen geben.
Damit stehen drei Punkte auf dem Konto. Der Rückstand auf die Tabellenspitze beträgt lediglich drei Punkte – angesichts der noch zahlreichen ausstehenden Spiele also wahrlich kein Grund zur Panik.
4. Platz (3/3): KVC Westerlo
Auch KVC Westerlo kommt nach zwei Spielen auf drei Punkte.
Zum Auftakt gab es eine 0:1-Niederlage bei Roeselare. Danach konnte Westerlo allerdings mit einem 2:0 gegen Club Brugge zurückschlagen.
Damit ist der Fehlstart zumindest teilweise korrigiert. Mit drei Punkten liegt Westerlo mitten im engen Verfolgerfeld. Besonders die Defensive funktionierte beim zweiten Spiel deutlich besser als noch zum Auftakt.
5. Platz (1/1): KAS Eupen
Für KAS Eupen ist die Situation etwas komplizierter. Einerseits steht nach zwei Spielen erst ein Punkt auf dem Konto, andererseits hat Eupen mit dem 4:4 gegen Roeselare gezeigt, dass man durchaus für Spektakel sorgen kann.
Zuvor hatte Eupen mit 0:2 bei Standard verloren. Das 4:4 gegen Roeselare dürfte daher zumindest etwas Mut machen.
Mit einem Punkt liegt Eupen momentan auf dem fünften Platz und damit bereits unterhalb der KO-Ränge. Aber noch ist praktisch nichts entschieden. Gerade einmal zwei Spiele sind absolviert.
6. Platz (0/0): Club Brugge KV
Ganz unten steht nach dem ersten ZAT Club Brugge KV.
Dabei war der Auftakt durchaus unglücklich: Gegen Saint-Gilloise gab es eine knappe 2:3-Heimniederlage. Anschließend musste sich Brugge Westerlo mit 0:2 geschlagen geben.
Somit steht der Pokalsieger (?) beziehungsweise Traditionsklub nach zwei Spielen noch ohne Punkt da. Zwei Niederlagen zum Auftakt sind natürlich ein schwerer Start, aber bei insgesamt zehn ZATs ist noch genügend Zeit vorhanden, die Tabelle wieder umzudrehen.
Gruppe 2
1. Platz (3/3): RFC Union Luxemburg
In Gruppe 2 steht RFC Union Luxemburg nach dem ersten ZAT ganz oben. Drei Punkte und ein Torverhältnis von 3:2 reichen für die Tabellenführung.
Der Start war allerdings alles andere als spektakulär: Gegen Jeunesse d'Esch gab es zunächst einen 3:0-Heimsieg. Anschließend unterlag Union mit 0:2 bei Mechelen.
Damit ist Luxemburg zwar punktgleich mit drei weiteren Teams, steht aufgrund des besseren Torverhältnisses aber an der Spitze.
Die Ausgangslage ist also ordentlich, aber keineswegs komfortabel. Die Gruppe ist extrem ausgeglichen.
2. Platz (3/3): Koninklijke Sporting Club Hasselt
Koninklijke Sporting Club Hasselt erwischt ebenfalls einen ordentlichen Start in den Pokal.
Zunächst gelang ein 1:0 gegen RSC Anderlecht. Anschließend setzte es allerdings eine 0:2-Niederlage gegen Eendracht Aalst.
Damit stehen drei Punkte zu Buche. Das Torverhältnis von 2:1 ist dabei sogar das beste der drei-Punkte-Teams hinter Union Luxemburg.
Hasselt hat damit eine gute Ausgangsposition geschaffen, muss aber beim nächsten ZAT nachlegen, wenn man sich dauerhaft in Richtung KO-Runde orientieren möchte.
3. Platz (3/3): KV Mechelen
Für KV Mechelen gab es einen erfolgreichen Start in den Pokal. Nach einer 2:4-Niederlage bei Eendracht Aalst gelang anschließend ein wichtiger 2:0-Sieg gegen Union Luxemburg.
Damit hat Mechelen drei Punkte gesammelt und steht aktuell auf Platz drei.
Gerade der Sieg gegen den aktuellen Tabellenführer dürfte wichtig für das Selbstvertrauen sein. Mechelen hat damit gezeigt, dass man nach einem schwierigen Auftakt durchaus gegen die Konkurrenz bestehen kann.
4. Platz (3/3): SC Eendracht Aalst
Auch SC Eendracht Aalst hat drei Punkte auf dem Konto. Der Start verlief sogar spiegelverkehrt zu Mechelen.
Aalst gewann zunächst mit 4:2 gegen Mechelen, musste sich anschließend Hasselt aber mit 0:2 geschlagen geben.
Unterm Strich bleibt eine ausgeglichene Bilanz und Platz vier. Das Torverhältnis von 4:4 zeigt zudem, dass Aalst bisher für ordentlich Tore gesorgt hat.
Noch liegt der Klub damit im Mittelfeld der Gruppe, aber der Abstand zur Spitze beträgt gerade einmal drei Punkte.
5. Platz (3/3): A.S. La Jeunesse d'Esch
Für A.S. La Jeunesse d'Esch begann der Pokal mit einer Niederlage gegen Union Luxemburg. Beim 0:3 blieb die Mannschaft ohne eigenen Treffer.
Anschließend folgte jedoch ein 3:0-Sieg gegen Anderlecht. Damit steht auch Esch bei drei Punkten.
Interessant ist dabei das Torverhältnis von 3:3. Nach einem Sieg und einer Niederlage ist die Ausgangslage komplett offen. Esch muss nun versuchen, aus den kommenden Partien mehr Konstanz herauszuholen.
6. Platz (0/0): RSC Anderlecht
Der Fehlstart in den Pokal trifft ausgerechnet RSC Anderlecht. Nach zwei Spielen steht noch kein Punkt auf dem Konto.
Zunächst verlor Anderlecht knapp mit 0:1 gegen Hasselt. Danach setzte es bei Esch eine deutlichere 0:3-Niederlage.
Damit ist Anderlecht momentan Tabellenletzter und hat zudem erst ein Tor erzielt.
Allerdings ist die Tabelle so eng, dass der Rückstand noch nicht dramatisch ist. Ein erfolgreicher nächster ZAT würde die Situation bereits erheblich verändern. Im Pokal ist also noch lange nichts entschieden.
Die Ausgangslage nach dem 1. ZAT
Während sich in Gruppe 1 Saint-Gilloise mit sechs Punkten zunächst etwas absetzen konnte, herrscht dahinter ein dichtes Gedränge. Roeselare folgt mit vier Punkten, danach kommen Standard und Westerlo mit jeweils drei Zählern. Eupen hat einen Punkt, Club Brugge noch keinen. In Gruppe 2 ist es sogar noch enger: Union Luxemburg, Hasselt, Mechelen, Eendracht Aalst und Esch liegen allesamt bei drei Punkten. Nur Anderlecht wartet noch auf den ersten Zähler.
Damit ist nach dem ersten ZAT noch überhaupt keine Entscheidung gefallen. Die Gruppenphase umfasst noch zahlreiche Spieltage, und gerade Gruppe 2 verspricht ein echtes Schneckenrennen um die KO-Plätze.
Der nächste ZAT am 1. Oktober 2026 dürfte deshalb bereits richtungsweisend werden.
Was für ein zweiter ZAT in der Jupiler Pro League! Nach dem ersten Spieltagstriple hatte KSV Roeselare noch mit neun Punkten von ganz oben gegrüßt und sich bereits den Meisterschaftsschal zurechtgelegt. Dahinter herrschte ein dichtes Gedränge, während Mechelen und Club Brugge mit jeweils null Punkten schon früh unter Druck standen.
Nur drei Spieltage später sieht die Welt komplett anders aus. RSC Anderlecht hat mit drei Siegen und neun Punkten den zweiten ZAT perfekt abgeschlossen und sich mit nun zwölf Punkten auf Platz eins katapultiert. Roeselare dagegen holte lediglich drei Punkte und musste gleich zwei Niederlagen hinnehmen. Auch dahinter hat sich einiges verschoben: Standard, Roeselare und Hasselt folgen mit zwölf beziehungsweise neun Punkten, während Mechelen mit sechs Zählern den Sprung aus dem Tabellenkeller geschafft hat.
1. Platz (12/9): RSC Anderlecht
Was soll man dazu noch sagen? RSC Anderlecht hat nach dem durchwachsenen ersten ZAT die passende Antwort gegeben und diesmal die volle Ausbeute eingefahren. 3:1 bei Westerlo, 3:0 gegen Mechelen und anschließend ein 4:2 bei Saint-Gilloise – drei Spiele, neun Punkte. Damit steht Anderlecht nach sechs Spielen völlig überraschend ganz oben.
Dabei hatte GerryG nach dem ersten ZAT durchaus Grund zum Jammern. Zwei 0:4-Niederlagen standen einem spektakulären 7:0 gegen Esch gegenüber. Im eigenen Artikel wurde anschließend mit Galgenhumor auf diese Achterbahnfahrt zurückgeblickt. Nun dürfte die Stimmung deutlich besser sein. Aus dem emotionalen Dreikampf ist zumindest tabellarisch ein Höhenflug geworden.
Und vielleicht sollte man in Anderlecht nun sogar etwas vorsichtiger mit Esch umgehen: Wer nach einem 7:0 solche Ergebnisse nachlegt, braucht offenbar nicht zwingend weitere Festtage gegen Jeunesse. Die zwölf Punkte bedeuten jedenfalls Tabellenführung – und GerryG darf sich vorerst zurücklehnen.
2. Platz (12/6): Standard de Liège
Standard de Liège bleibt ebenfalls ganz oben dabei. Nach sechs Spielen stehen zwölf Punkte auf dem Konto, allerdings reichte es im zweiten ZAT nur zu sechs Punkten. Gegen Hasselt gab es zunächst einen klaren 4:0-Erfolg, anschließend musste man sich Esch überraschend mit 0:5 geschlagen geben. Zum Abschluss folgte ein souveränes 4:0 gegen Union Luxemburg.
Damit bleibt Standard punktgleich mit Anderlecht und Roeselare, liegt aufgrund der Tordifferenz aber hinter dem neuen Spitzenreiter. Nach dem starken Auftakt mit drei Siegen aus drei Spielen bleibt der Klub somit im Kreis der Mannschaften, die ganz oben mitreden können.
3. Platz (12/3): KSV Roeselare
Für KSV Roeselare war der zweite ZAT der Beweis dafür, wie schnell sich eine Tabelle drehen kann. Nach drei Siegen zum Auftakt und neun Punkten schien der Klub zunächst unantastbar. Nun kamen allerdings zwei Niederlagen hinzu.
Besonders bitter: Gegen Mechelen setzte es ein 0:3, anschließend unterlag man Hasselt ebenfalls mit 0:3. Erst gegen Esch gelang beim 1:0 wieder ein Sieg. Drei Punkte aus drei Spielen sind natürlich deutlich weniger als zum Saisonstart, trotzdem steht Roeselare weiterhin bei zwölf Zählern und damit auf Platz drei.
Der einstige Drei-Punkte-Vorsprung auf die Konkurrenz ist allerdings verschwunden. Aus dem alleinigen Spitzenreiter ist ein Teil einer Dreiergruppe mit zwölf Punkten geworden.
4. Platz (9/3): Koninklijke Sporting Club Hasselt
Koninklijke Sporting Club Hasselt erlebt weiterhin eine interessante Premierensaison. Nach sechs Spielen stehen neun Punkte auf dem Konto. Im zweiten ZAT kamen allerdings nur drei hinzu.
Zum Auftakt setzte es ein deutliches 0:4 bei Standard, danach folgte mit dem 3:0 gegen Roeselare ein echter Achtungserfolg. Gegen Mechelen blieb Hasselt anschließend beim 0:2 ohne eigenen Treffer.
Damit hat sich Hasselt zwar im oberen Tabellenbereich gehalten, der ganz große Sprung blieb aber aus. Trainer Peter Solis dürfte dennoch zufrieden sein, dass seine Mannschaft als Aufsteiger weiterhin in Schlagdistanz zu den internationalen Plätzen bleibt. Und angesichts der Vereinsrichtlinien, über die Solis selbst in der Zeitung mit reichlich Augenzwinkern berichtet, scheint es ohnehin wichtiger zu sein, dass am Ende irgendwie alle zufrieden sind.
5. Platz (9/3): RFC Union Luxemburg
RFC Union Luxemburg konnte den furiosen Auftakt diesmal nicht bestätigen. Nach sechs Spielen stehen neun Punkte auf dem Konto, davon stammen lediglich drei aus dem zweiten ZAT.
Dabei begann der Spieltag mit einer deutlichen 0:4-Niederlage bei Saint-Gilloise. Gegen Club Brugge konnte Union anschließend mit einem 4:0 zurückschlagen, ehe bei Standard erneut eine 0:4-Pleite folgte.
Die Mannschaft bleibt damit im oberen Tabellenmittelfeld. Nach dem ersten ZAT war Union noch erster Verfolger von Roeselare. Jetzt muss man sich dagegen zunächst wieder nach vorne orientieren. Immerhin: Die neun Punkte bedeuten weiterhin eine solide Ausgangslage.
6. Platz (9/3): A.S. La Jeunesse d'Esch
Bei A.S. La Jeunesse d'Esch bleibt es beim bekannten Muster: spektakulär, torreich und irgendwie schwer vorherzusagen.
Der zweite ZAT begann mit einer heftigen 0:4-Niederlage bei Club Brugge. Danach folgte allerdings der nächste große Esch-Moment: Standard de Liège wurde mit 5:0 aus dem eigenen Stadion geschossen. Gegen Roeselare gab es anschließend beim 0:1 wieder nichts zu holen.
Drei Punkte aus dem ZAT bedeuten insgesamt neun Punkte. Vor allem die 15 erzielten Tore sind weiterhin beeindruckend. Gleichzeitig stehen bereits 16 Gegentreffer zu Buche. Esch bleibt also die Mannschaft, bei der nahezu jedes Spiel zum Spektakel werden kann.
Anderlecht hatte sich im ersten Vereinsartikel noch darüber amüsiert, dass Esch auswärts angeblich lieber über Fußball nachdenke, als ihn zu spielen. Nach dem 5:0 gegen Standard dürfte man in Anderlecht allerdings festgestellt haben: Ganz ungefährlich ist diese Escher Philosophie offenbar nicht.
7. Platz (9/3): KVC Westerlo
Für KVC Westerlo lief der zweite ZAT deutlich schlechter als der erste. Nach den beiden 3:0-Siegen zum Saisonauftakt gegen Union Luxemburg und Mechelen gab es diesmal nur einen einzigen Erfolg.
Gegen Anderlecht verlor Westerlo zunächst mit 1:3. Danach gelang zwar ein 1:0 gegen Saint-Gilloise, doch zum Abschluss setzte es gegen Club Brugge eine deutliche 0:4-Niederlage.
Damit bleibt Westerlo bei neun Punkten und rutscht auf Platz sieben. Der Abstand nach ganz oben ist allerdings noch überschaubar. Entscheidend wird nun sein, ob die Mannschaft die starke Phase aus dem ersten ZAT wiederholen kann oder ob der zweite Spieltag bereits den Beginn eines kleinen Abwärtstrends darstellt.
8. Platz (6/3): Royale Union Saint-Gilloise
Royale Union Saint-Gilloise gehört zu den Gewinnern des zweiten ZAT. Nach nur drei Punkten zum Auftakt kamen diesmal immerhin drei weitere hinzu.
Gegen Union Luxemburg gelang ein klares 4:0, danach folgte ein knappes 0:1 gegen Westerlo. Gegen Anderlecht musste Saint-Gilloise wieder Federn lassen und verlor mit 2:4.
Sechs Punkte aus drei Spielen sind eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Auftakt. Damit steht Saint-Gilloise nun bei sechs Punkten und hat den Anschluss an das Mittelfeld hergestellt. Der Rückstand auf die Spitzengruppe ist zwar noch vorhanden, aber die Richtung stimmt wieder.
9. Platz (6/6): Club Brugge KV
Club Brugge KV hat sich nach dem katastrophalen Auftakt eindrucksvoll zurückgemeldet. Nach drei Niederlagen und null Punkten stand der Klub zunächst ganz unten. Nun wurden im zweiten ZAT gleich sechs Punkte eingefahren.
Und die Art und Weise war bemerkenswert: Erst wurde Esch mit 4:0 besiegt, danach Union Luxemburg ebenfalls mit 4:0. Erst gegen Roeselare gab es beim 0:4 wieder eine Niederlage.
Damit hat Club Brugge die ersten Punkte der Saison geholt und sich zumindest vom Tabellenende gelöst. Der Klub steht nun bei sechs Punkten und damit punktgleich mit Mechelen. Nach dem kompletten Fehlstart ist das zunächst einmal ein kräftiges Lebenszeichen.
10. Platz (6/6): KV Mechelen
Und dann wäre da noch KV Mechelen. Im ersten ZAT war der Klub vom zweiten Tabellenplatz direkt in den Keller gefallen. Im eigenen Artikel wurde entsprechend Klartext gesprochen: drei Spiele, null Punkte, zehn Gegentore – „Das war wohl nix“.
Die angekündigte Neuordnung der Abwehr scheint allerdings tatsächlich Wirkung zu zeigen. Im zweiten ZAT kassierte Mechelen nur drei Gegentore und holte satte sechs Punkte. Besonders stark war der 3:0-Auswärtssieg bei Roeselare. Danach folgte zwar ein 0:3 bei Anderlecht, doch gegen Hasselt gelang anschließend ein 2:0.
Damit hat Mechelen die Hälfte seiner bisherigen Punkte im zweiten ZAT gesammelt und steht nun bei sechs Zählern. Der Klub bleibt zwar Tabellenletzter, aber der Abstand zu Saint-Gilloise, Club Brugge und dem übrigen Mittelfeld ist plötzlich wieder überschaubar.
Der Artikel „Das war wohl nix“ darf damit zumindest teilweise als überholt gelten. Die Mannschaft hat sich wachgerüttelt – und vor allem die Abwehr hat tatsächlich deutlich weniger zugelassen. Ganz so entspannt wie angekündigt dürfte der Blick auf die Tabelle trotzdem noch nicht sein.
DAS TABELLENBILD NACH ZAT 2
Nach sechs Spieltagen ist die Liga völlig offen. Anderlecht hat mit zwölf Punkten die Tabellenführung übernommen, punktgleich mit Standard de Liège und Roeselare. Dahinter folgen Hasselt, Union Luxemburg, Esch und Westerlo mit jeweils neun Punkten.
Noch enger geht es im unteren Bereich zu: Saint-Gilloise, Club Brugge und Mechelen haben jeweils sechs Punkte.
Vor allem der Vergleich zum ersten ZAT zeigt, wie schnell sich in Belgien alles drehen kann. Roeselare startete mit neun Punkten und steht nun nur noch auf Platz drei. Anderlecht dagegen war nach drei Spieltagen Achter und führt plötzlich die Tabelle an. Club Brugge und Mechelen haben ihre Nullnummern beendet.
Und so bleibt nach dem zweiten ZAT vor allem eines festzuhalten: Die Saison ist völlig offen. Der Spitzenreiter hat gewechselt, die Verfolger liegen dicht dahinter und selbst am Tabellenende ist noch lange nichts entschieden. Der dritte ZAT dürfte damit bereits die nächste Runde im belgischen Tabellenkarussell einläuten.
Brüssel – Was für ein erster ZAT! Drei Spieltage sind absolviert und die belgische Liga hat bereits mehr Gesprächsstoff produziert als mancher Verein in einer ganzen Saison. Ganz oben thront KSV Roeselare mit makellosen neun Punkten. Dahinter lauert ein Rudel aus Luxemburg, Hasselt, Westerlo, Jeunesse und Standard.
Doch während Roeselare jubelt, herrscht andernorts Alarmstufe Rot.
ROESELARE: „DREI SPIELE? DREI SIEGE!“
Wer soll KSV Roeselare eigentlich stoppen?
Erst wurde Royale Union Saint-Gilloise mit 1:0 bezwungen, dann Club Brugge mit 2:1 niedergerungen und zum Abschluss musste Standard de Liège beim 2:5 die Heimreise antreten. Neun Punkte, acht Tore, nur drei Gegentreffer.
Roeselare steht damit völlig verdient ganz oben und hat sich nach dem ersten ZAT bereits einen Drei-Punkte-Vorsprung erarbeitet. Während andere Vereine noch ihre Tabellenplätze suchen, scheint Roeselare schon einmal vorsorglich den Meisterschaftsschal zu bügeln.
LUXEMBURG: ERST KLATSCHE, DANN KLATSCHE – ABER FÜR DIE ANDEREN!
RFC Union Luxemburg ist der erste Verfolger und hat dabei eine bemerkenswerte Achterbahnfahrt hingelegt.
Beim 5:2 gegen KV Mechelen wurde zunächst ordentlich auf den Tisch gehauen. Dann allerdings der Rückschlag: 0:3 bei KVC Westerlo. Doch Union Luxemburg ließ sich davon nicht beeindrucken und zerlegte anschließend RSC Anderlecht mit 4:0.
Sechs Punkte, neun Tore und Platz zwei.
Mechelen und Anderlecht dürften sich derweil fragen, warum ausgerechnet sie als Aufbaugegner herhalten mussten.
HASSELT: SPORTLICH TOP – ABER WAS IST MIT SOLIS?
Und dann wäre da noch Koninklijke Sporting Club Hasselt.
Vor dem ZAT auf Platz zehn. Jetzt auf Platz drei.
Das nennt man wohl Karriere mit Turbolader.
Hasselt schickte zunächst RSC Anderlecht mit 4:0 nach Hause, verlor anschließend 0:3 bei Saint-Gilloise und machte danach mit einem 3:0 gegen Club Brugge wieder alles richtig. Sechs Punkte, sieben Tore, Platz drei.
Eigentlich könnte in Hasselt also eitel Sonnenschein herrschen.
Eigentlich.
Denn über dem Klub schwebt weiterhin die große Frage: Wie stellt man sich dort eigentlich die Zukunft mit Trainer Solis vor?
Solis gilt schließlich nicht gerade als der uneigennützige Samariter unter den Trainern. Der Mann soll angeblich ziemlich genau wissen, was er wert ist – und was er dafür haben möchte.
Nun ist die Vereinsführung gefragt: Will Hasselt mit dem gierigen Solis in die Zukunft? Oder kommt irgendwann die Erkenntnis, dass selbst ein Tabellenplatz drei nicht jede Gehaltsforderung rechtfertigt?
Solis liefert jedenfalls Ergebnisse. Und Ergebnisse machen Trainer bekanntlich teuer.
ANDERLECHT: 0:4, 7:0, 0:4 – GERRYGs EMOTIONALER DREIKAMPF
Bei RSC Anderlecht dürfte man dagegen schon nach drei Spieltagen ziemlich gereizt sein.
Zum Auftakt gab es ein 0:4 in Hasselt. Dann folgte gegen Jeunesse d'Esch ein unglaubliches 7:0. Man hätte also meinen können: Krise beendet.
Denkste.
Danach reiste Anderlecht nach Luxemburg und bekam von Union gleich das nächste 0:4 eingeschenkt.
Drei Spiele, drei Punkte, sieben eigene Treffer, acht Gegentore und nur Platz acht.
Und mittendrin: GerryG.
Der Mann an der Anderlechter Seitenlinie dürfte sich inzwischen fragen, ob seine Mannschaft eigentlich Fußball spielen oder ihn testen möchte.
Doch GerryG hat offenbar noch ein weiteres Problem entdeckt: die Liga selbst.
Der Vorwurf steht im Raum: Korruption!
Der Verband reagiert prompt und unmissverständlich:
„Es gibt keine Korruption in der Liga.“
Damit GerryG aber trotzdem weiß, wo die Verbandszentrale steht, soll dort künftig ein Männeken Piss aufgestellt werden.
Man darf wohl davon ausgehen, dass dies die Kommunikation zwischen GerryG und dem Verband nachhaltig verbessern wird.
CLUB BRUGGE: DREI SPIELE, DREI NIEDERLAGEN!
Wenn man wissen möchte, wie man einen Saisonstart möglichst schmerzhaft gestaltet, könnte Club Brugge KV derzeit Anschauungsunterricht geben.
0:1 gegen Standard.
1:2 gegen Roeselare.
0:3 gegen Hasselt.
Null Punkte. Ein Tor geschossen. Sechs kassiert. Platz neun.
Club Brugge hat damit sogar das Kunststück geschafft, vom fünften Tabellenplatz auf den neunten Rang abzurutschen.
Besonders bitter: Ausgerechnet Hasselt, das vor dem ZAT noch hinter Club Brugge lag, zog nach dem 3:0 locker vorbei.
In Brügge dürfte man deshalb momentan nicht unbedingt die Champagnergläser polieren.
Mechelen: VOM ZWEITEN PLATZ DIREKT IN DEN KELLER
Noch dramatischer ist die Situation bei KV Mechelen.
Vor dem ZAT stand Mechelen auf Rang zwei.
Jetzt steht der Klub auf Rang zehn.
Null Punkte. Drei Spiele. Zehn Gegentore.
5:2 gegen Mechelen gewann Union Luxemburg.
2:1 setzte sich Standard durch.
3:0 schlug Westerlo zu.
Damit ist Mechelen das einzige Team, das nach drei Spieltagen noch keinen einzigen Punkt gesammelt hat.
Während Union Luxemburg oben mitmischt, darf Mechelen also bereits den Taschenrechner herausholen.
JEUNESSE: 5:0, 0:7, 5:4 – HAT JEMAND DIE ABWEHR GESEHEN?
A.S. La Jeunesse d'Esch ist dagegen das wandelnde Chaos.
5:0 gegen Westerlo.
0:7 gegen Anderlecht.
5:4 gegen Saint-Gilloise.
Zehn eigene Tore! Aber elf kassierte!
Sechs Punkte reichen trotzdem für Platz fünf.
Die gute Nachricht: Jeunesse kann offensichtlich Tore schießen.
Die schlechte Nachricht: Der Gegner darf das offenbar auch.
Wenn Jeunesse d'Esch so weitermacht, brauchen Zuschauer künftig keine Eintrittskarte mehr – sondern einen Blutdrucksenker.
WESTERLO: EINMAL 0:5, DANACH ZWEIMAL 3:0
KVC Westerlo hat derweil eindrucksvoll bewiesen, dass man einen katastrophalen Auftakt nicht unbedingt zum Saisonproblem werden lassen muss.
Nach dem 0:5 bei Jeunesse folgten zwei 3:0-Siege gegen Union Luxemburg und Mechelen.
Sechs Punkte und Platz vier sind das Ergebnis.
Westerlo hat damit ebenso viele Punkte wie Hasselt, Union Luxemburg, Jeunesse und Standard – und darf sich angesichts der Torbilanz sogar ein wenig als heimlicher Gewinner des ZAT fühlen.
STANDARD: SOLIDE, ABER ROESELARE WAR ZU GUT
Standard de Liège startete mit einem 1:0 gegen Club Brugge und legte anschließend ein 2:1 bei Mechelen nach.
Dann aber kam Roeselare.
2:5.
Standard steht mit sechs Punkten auf Platz sechs und bleibt damit in Reichweite der Spitze. Doch die Niederlage gegen den Tabellenführer zeigte auch: Wenn Roeselare ernst macht, kann es unangenehm werden.
SAINT-GILLOISE: EINMAL HUI, ZWEIMAL PFUI
Royale Union Saint-Gilloise erwischte ebenfalls keinen Traumstart.
0:1 bei Roeselare, danach ein überzeugendes 3:0 gegen Hasselt und schließlich ein spektakuläres 4:5 bei Jeunesse.
Drei Punkte, Platz sieben.
Saint-Gilloise ist damit weder Fisch noch Fleisch – aber immerhin deutlich näher an Europa als an Mechelen.
DAS TABELLENBILD NACH ZAT 1
Oben hat Roeselare mit neun Punkten erstmal die Pole Position.
Dahinter beginnt das große Gedränge: Union Luxemburg, Hasselt, Westerlo, Jeunesse und Standard haben allesamt sechs Punkte.
Dann folgt Saint-Gilloise mit drei Zählern.
Anderlecht ebenfalls mit drei.
Club Brugge und Mechelen dagegen stehen mit null Punkten ganz unten.
Und genau deshalb könnte der nächste ZAT bereits mächtig Druck erzeugen.
Roeselare kann sich absetzen.
Hasselt kann nach ganz oben angreifen.
Union Luxemburg kann den Spitzenreiter jagen.
Anderlecht muss aufpassen, dass GerryG nicht irgendwann einen Dauersitz vor der Verbandszentrale bekommt.
Club Brugge braucht dringend Punkte.
Und Mechelen braucht eigentlich alles.
DIE SCHLAGZEILE ZUM SCHLUSS
ROESELARE AUF MEISTERKURS – SOLIS AUF GELDKURS – GERRYG AUF VERBANDSKURS!
Der erste ZAT hat jedenfalls eines klargemacht:
Diese Saison wird kein Spaziergang. Aber offenbar gibt es in Belgien auch keinen Grund, dabei nüchtern zu bleiben.
Nun kommen wir zur Liga. Schafft Costa mit KV Mechelen den Durchbruch und gewinnt gleich das Double oder funkt noch wer dazwischen . Wie wäre es mit Esch. Roeselare hat den Titel bereits abgeschrieben. Dahinter schauen wie wer international spielen darf. Am Ende des Tableau wird es spannend ob Royale Union es endlich schafft die rote Laterne loszuwerden .
34. Spieltag
Eupen gegen Esch zum Auftakt. Und es sieht vereammt gut aus mit dem Double für KV denn sie gewinnen mit 5:3gegen den Ex-Serien-Meister Eupen. Sie Schlingern damit immer tiefer in die Krise. Was machen die anderen im Keller? Saint-Gilloise putzt den RFC weg und fängt weiter an Hoffnung zu haben. Doch leider gewinnt auch KVC Westerlo gegen Esch und bleibt drei Punkte vorn. Außerdem gewinnt Standard gegen Brügge, damit muss der Club sich strecken sollte es was mit der Champions League werden. Reicht das für Ex Meister Lüttich bereits zum Klassenerhalt? Das letzte Spiel ist Roeselare gegen Anderlecht. Der lila Trainer weilt angeblich bereits im Urlaub und so spielt auch sein Team, am Ende gewinnt Roeselare und darf damit weiterhin als Außenseiter auf den Titel hoffen. Doch nun müssen die anderen patzen.
35. Spieltag
Esch verliert zum Auftakt gegen Royale Union Saint-Gilloise. Das ist der Wahnsinn. Denn damit klettert das Team vom letzten Platz. Noch besser, damit ist die Klasse bereits gehalten und das direkte Duell gegen Westerlo scheint bedeutungslos, zumindest für die Königlichen. Die Jeunesse himgegen lässt Federn, hat aber mathemisch immernoch alle Chancen,muss aber aus Aussetzer der Konkurrenz hoffen. Nun der Paukenschlag: KV Mechelen verliert mit 3:7 gegen KSV Roeselare. Damit hat Mechelen zwar immernoch die beste Ausgangslage und muss nur das letzte Spiel gegen Lüttich gewinnen, doch nun spielt tatsächlich Roeselare mit um die Schale. Mit einem Dreier und Aussetzer der Konkurrenz könnte es die größte Sensation der Saison werden. Im Kellerduell trennen sich Club Brugge und Westerlo mit 6:6, die Cluberer freuen sich weiter auch dieses wichtige Spiel nicht verloren zu haben , Westerlo hingegen muss auch nicht weiter zittern. Es sind nun fünf Punkte Vorsprung auf KAS Eupen, denn diese verlieren mit 0:5 gegen den RFC und sind damit abgestiegen. Wie ist das möglich? Sie waren die ganze Saison über deutlich über dem Strich . Doch in den letzten Wochen lief nicht mehr viel zusammen. Null Punkte ZATs reihten sich aneinander und nun ist die Geldgierige Truppe abgestiegen. Mit Spannung wird eine Reaktion von Trainer Peter Solis erwartet. Der RFC dürfte sicher im Mittelfeld der Tabelle landen. Bleibt noch der Blick auf Anderlecht gegen Lüttich. Man mag es kaum glauben, aber auch am letzten Zat gibt es noch 1:0Siege. Die Heimmannschaft gewinnt und hofft weiter auf die Teilnahme in Europa,.nur mit welchem Trainer muss noch entschieden werden.
36. Spieltag
Absteiger KAS Eupen bäumt sich noch einmal auf und gewinnt 5:0ggeen Esch. Das kam zu spät. Von Peter Solis war auch nach dem letzten Spiel nichts zu hören , man munkelt er habe seinen Zwilling an die Linie gestellt, denn er habe wichtigeres zu tun. Gleichzeitig bedeutet die Niederlage für Esch und das endgültige KO um die Meisterschaft. Sie werden am Ende Dritter, vor dem Dauerkonkurrenten aus Anderlecht. Das prickelt im Bauchnabel. Der RSC gewinnt auch das letzte Spiel gegen Brugge. Am Ende der Saison war die Kaltschnäuzigkeit wieder da. Was wäre wenn man sie vorher an den Tag gelegt hätte. Zu viel Konjunktiv, eine versöhnliche Saison auf vier. Club Brugge beendet die Saison direkt dahinter auf Position fünf und darf sich übers internationale Geschäft freuen. Das ehemals heiße Abstiegsduell zwischen Westerlo und Royale ist bedeutungslos geworden für beide Teams. Die Königlichen gewinnen mit 5:0 und schießen sich innerhalb eines ZATs auf Rang sechs der Abschlusstabelle vor. Westerlo wird am Ende vorletzter, eine vollkommen verpatzte Saison mit verlorenem Pokalfinale und dem fast Abstieg. Immerhin konnte der Totalschaden vermieden werden. Blicken wir also auf die Spitze, KV Mechelen muss gewinnen um am Ende Meister zu werden, sie haben es in der eigenen Hand. Sie wollten es unbedingt, versuchten sogar Gauß auszutricksen, doch der Verband merkt bekanntlich alles. Am Ende kommt es im Spiel gegen Lüttich zur Punktetrennung mit 4:4, das bedeutete Roeselare darf ebenfalls höchstens einen Punkt holen. Am Ende könnte bei einem Sieg des KV das Torverhältnis entscheiden und hier liegen beide Teams ähnlich. Aus Sicht des KV kommt es wie es kommen musste, Roeselare gewinnt mit 4:3 knapp gegen den RFC Union. Damit sind beide Teams punktgleich, doch Roeselare hat nochmal +1im Torverhältnis nachgelegt und liegt bei +2. Mechelen hingegen ist ausgeglichen bei null. Wendy schnappt sich mit KSV Roeselare ihren ersten Titel. Costa versinkt im Tal der Tränen,kann sich aber immerhin mit dem Pokalsieg trösten.
Vielen Dank an alle für eine spannende Saison. Ich hoffe wir hören und sehen uns in der nächsten Saison erneut. Wie viele am Ende europäisch Spielen und wer genau liegt auch am Abschneiden in der aktuellen EC Saison. Von daher allen viel Erfolg. Eupen kann sich so leider nicht mehr retten.
Die neue Saison beginnt Anfang September . Feedback und Anregungen gern und jederzeit über alle Kanäle.
1. Platz (57/9): Erneut ein Wechsel an der Spitze. Und wer da oben thront ist umso erstaunlicher. A.S. La Jeuensse d'Esch holt neun Punkte, drei Siege und ballern sich damit ganz nach vorne. Keiner rechnete mit dem Taktikwechsel. Dieser Plan ist voll aufgegangen. Reicht das nun um auch in einer Woche oben zu stehen. Die Prognosen sehen andere Vereine stärker aufgestellt für den Finish.
2. Platz (55/6): Die besten Chancen auf den Titel hat wohl tatsächlich KV Mechelen. Sie verlieren zwar den Spitzenrang, doch die zwei Heimerfolge geben genug Kraft für das Finish nächste Woche. Costa ist mit sich im Reinen, sein team wirkt aufgeräumt und bereit für den lang ersehnten großen Erfolg. Es wäre dem sympathischen Italiener sicherlich zu gönnen.
3. Platz (51/6): Es beginnt der Bereich wo sich die Konkurrenz gegenseitig die Punkte nimmt. Bereits sechs Punkte zurück ist Club Brugge KV und darf sich mathematisch noch Chancen machen, doch rein faktisch sollten sie versuchen nicht wieder abzurutschen. Denn die gewonnen Spiele Eupen und Roeselare kamen sicherlich zu rechten Zeit.
4. Platz (50/4): KSV Roeselare hatte wohl die meiste Kohle im Feuer. Doch vor allem das bittere 5:5 gegen Lüttich wirft sie zurück. Letzte Woche ein 4:4. Wollen wir für sie nicht hoffen, dass es am 12. ZAT ein 6:6 geben wird. Spannend wird sein, ob Wendy auf den Titel geht oder versucht sicher in die Champions League einzuziehen.
5. Platz (50/3): Neben Mechelen blutete auch RSC Anderlecht gegen Esch aus. Häufig wurde der Wechsel von GerryG gefordert, nun kam er und trifft ihn mit voller Härte. Charma? Ganz sicher aber ein neues Strohfeuer in den Augen des Trainers der Lilanen. Immerhin das Hammerspiel gegen Eupen wurde mit 7:5 gewonnen. Nächste Woche kann es noch in beide Richtungen gehen.
6. Platz (46/0): RFC Union Luxemburg ist eignetlich für sein starkes Finish bekannt. Doch die Nullrunde in dieser Woche besiegelt nicht nur die Meisterträume sondern vielleicht auch die Teilhabe am internationalen Geschäft. Auch sie haben nicht mit dem Systemwechsel von Esch gerechnet. Außerdem gab es eine bittere 4:5 Schlappe gegen Westerlo.
7. Platz (46/4): Ebenfalls ums internationale Geschäft kämpft der noch amtierende Meister Standard de Liège. Doch der Blick muss auch nach unten gehen. Sie liegen, wie die anderen 46Punkte Teams, nur vier Punkte vor dem rettenden Ufer. Doch Panik bricht nicht aus. Sie gewinnen gegen Eupen und teilen sich wie bereits erwähnt teuer die Punkte mit Roeselare. Am Abschluss ZAT geht es allerdings nur gegen Teams die vor ihnen stehen.
8. Platz (45/6): Mit riesigem Kraftaufwand schießt sich KVC Westerlo etwas frei. Doch auch sie sind noch nicht gerettet. Denn die Siege gegen Union udn Lüttich waren wichtig, doch gegen Roeselare verfiel man in alte Muster. Somit ist das Torkontingent nicht mehr riesig und am letzten Spieltag wartet immernoch Saint-Gilloise.
9. Platz (44/0): Damit hat wohl niemand gerechnet. KAS Eupen ist zwar rein medial zur Ruhe gekommen, doch sportlich ist die Saison eine Talfahrt. Der neue Investor versprach Millionen, doch KAS erinnert mehr oder minder an die Löwen aus München. Kommt vor dem Finale eine Finanzspritze oder droht am Ende der Gang in die Bedeutungslosigkeit. Die Form ist miserabel. Die letzten vier Spiele konnten nicht gewonnen werden, die letzten drei wurden verloren.
10. Platz (42/6): Lange dachten sie bei Royale Union Saint-Gilloise man müsse nur Westerlo hintersich lassen. Doch es hat sich mit Eupen eine zweite Option aufgetan. Die Königlichen machen ihre Hausaufgaben, sie gewinnen zwei Spiele (gegen Anderlecht daheim und in Brugge) und können den Schwung in den letzten ZAT mitnehmen. Es geht gegen Luxemburg, Esch und Westerlo. Die Kondition sieht von allen Sorgenkindern am besten aus. Schaffen sie das Wunder?
1. Platz (49/6): Jetzt steht KV Mechelen da, wo sie eigentlich erst nach zwölf ZATs hinwollen. Denn mit dem Rang an der Spitze hat man so seine Erfahrungen gemacht. Von nun an ist Costas Team der Gejagte. Zwei überzeugende Auftritte, einer vor den eigenen Fans und einer in Westerlo geben Selbstbewusstsein für das große Finale.
2. Platz (48/6): Als nächstes kommt es zum Duell des ersten Verfolgers A.S. La Jeunesse d'Esch gegen den Spitzenreiter. Tritt die Jeunesse aus dem Schatten auf die Überholspur. Womöglich nur kurz, die Mannschaft scheint konditionell nur schwer in der Lage den angezogene Sprint bis zum Ende mitgehen zu können. Doch das dachte man vergangene Saison bei Lüttich bekanntlich auch.
3. Platz (47/3): Der letzte Spitzenreiter RSC Anderlecht lässt diese Woche federn. Natürlich unter anderem gegen den ärgsten Widersacher aus Westerlo. Irgendwie fehlt gegen den KVC das Händchen, mit diesen Punkten wäre sie super dick im Geschäft. Doch auch so haben sie noch ein Wörtchen um den Titel mitzureden. Die Klasse ist auch so gut wie gesichert.
4. Platz (46/6): Drei Punkte hinter der Spitze liegt RFC Union Luxemburg. Die Mannschaft spielt weiterhin ihren Stiefel runter, zwei Heimsiege und damit weiterhin Tuchfühlung. Doch wo bleibt der Überraschungseffekt? Alles am kommenden ZAT auf eine Karte setzen oder doch bis zum Ende sparen? Unterschätzen sollte man sie nicht.
5. Platz (46/4): KSV Roeselare wollte nach diesem ZAT eigentlich zwei Punkte näher dran sein an der Spitze, um an den kommenden ZATs vorbeizuziehen. Doch die Taktik ging aufgrund des teuren 4:4 in Eupen nicht auf. Wurde am falschen Ende gespart? Doch auch hier gilt die Devise Wendy erst abzuschreiben, wenn es rechnerisch auch so ist.
6. Platz (45/3): Club Brugge KV gewinnt das Heimspiel gegen den RFC billig, verliert aber sowohl gegen Mechelen als auch gegen Esch. Doch dies ist nicht schlimm, schaut man sich die enorme Gegenwehr an, die geleistet wurde. Da war es klug, den Fuß vom Gas zu nehmen.
7. Platz (44/4): Beim Ex Abo-Meister von KAS Eupen sollte man zwar niemals nie sagen. Aber es ist schon verdammt unwahrscheinlich, dass sie noch einmal oben angreifen. Doch sie bieten bei entsprechenden Geboten bestimmt Schützenhilfe. Roeselare hat es bereits erwischt. Wer ist der nächste? Oder schaffen sie es am Ende selbst sich den Titel zurückzuholen, es ist nie zu spät.
8. Platz (42/3): Von Anfang an war Standard de Liège in dieser Saison der Gejagte. Mit dieser neuen Rolle hatte Anschus Team große Probleme. Sicherlich war auch der Aderlass nach der Meistersaison ein Grund. So sind sieben Punkte Rückstand und nur drei Punkte aus diesen drei Spielen zu wenig um den Spitzenteams noch gefährlich zu werden.
9. Platz (39/3): Es werden zur Zeit die Archive durchsucht, doch es könnte die schlechteste Saison der Vereinsgeschichte unter bender werden. Doch dies liegt nicht am Trainer des KVC Westerlo, nein, die Gegner trumpfen auf einmal gegen den Ex-Champion auf und haben ihn als Schießbude identifiziert. Dieses Image will bender schleunigst wieder los werden. Doch als Erstes sollte die Klasse gehalten werden. Drei Punkte in dieser Woche- wird das reichen?
10. Platz (36/6): Denn von hinter kommt Royale Union Saint-Gilloise immer näher. Es waren mal wesentlich mehr Punkte Rückstand, jetzt sind es deren nur noch drei. Zwei lockere Heimsiege und schwupps ist man dran. Besonders pikant könnte das direkte Duell um Klassenerhalt am allerletzten Spieltag werden. Spart man bis dahin oder versucht man es vorher zu klären. Ein weiterer Nachteil ist sicherlich, dass eine Heimspiel weniger.
Cofdis Cup
KV Mechelen vs. KAS Eupen
Es waren zwei spannende Spiele. Die Fans kamen auf ihre Kosten. Beide Trainer wollten zum ersten Mal Pokalsieger werden. Costa will endlich den ersten nationalen Titel überhaupt. So trat sein Team auch auf, 4:0 Heimerfolg. Nun war KAS Eupen gefordert, auch ihnen gelangen vier Tore. Doch auch Mechelen gelang im Rückspiel ein Treffer. Somit zieht der KV mit ordentlich Rest TK ins Finale ein. Sie nutzen also ihren stillen Reserven bisher prima.
KVC Westerlo vs. KSV Roeselare
Beide sind erfahrene Trainer/innen. Beide konnten den Pokal bereits mehrfach gewinnen. Westerlo nutzte den Heimvorteil und gewann locker mit 5:1. Im Rückspiel schaffte es Wendys Team zwar die Sache zu drehen, am Ende stand auch die null. Aber nur zwei selbst erzielte Tore waren deutlich zu wenig um dem KVC gefährlich zu werden. Wahrscheinlich zielte Wendy auf eine reele Chance im Finale. Wie dem auch sei, benders Team gewinnt und besteitet das Finale gegen Mechelen.
1. Platz (44/7): Huch, was sehen die müden Augen denn da? Aufsteiger RSC Anderlecht katapultiert sich an die Spitze. Sieben Statement-Punkte zur richtigen Zeit, den Gegnern schlottern die Knie. Schafft GerryG den Husarenritt zur Meisterschaft. 4:0 gegen Roeselare, 3:0 gegen Brugge und ein zugegeben teures 4:4 gegen Lüttich bringen sie in dieser Woche weiter. Nächste Woche folgt der Kracher gegen den KVC.
2. Platz (43/6): Costa trainiert den KV Mechelen derweil weiter in Badeshorts. Der Italiener genießt die Zeit, denn davon hat er genug. Seine Azura ist eben nicht beim großen Turnier dabei. Der neue Fokus scheint gut zu tun. Zwei lockere Heimerfolge, ordentlich Puste im Tank. Vielleicht gelingt in dieser Saisond er ersehnte große Wurf. Er wäre dem sympathischen Italo-Deutschen wirklich zu gönnen.
3. Platz (42/6): Wie vergangene Woche bereits prognostiziert geht es für A.S. La Jeunesse d'Esch in dieser Woche wieder nach oben. Zwei 5:0 Heimerfolge sind Standard. So wird mit Spannung das Saisonfinale erwartet. Kollerpoler liegt nur zwei Punkte hinter der Spitze. Bei aller Wut gegen die Taktik, gibt der sportliche Erfolg ihm Recht.
4. Platz (42/3): Die Meisterschaftsfavoritin stürzt einige Plätze ab und liegt nur noch in Lauerstellung. Doch dies sollte nicht täuschen, denn die Mannschaft weiß, dass eine Meisterschaft kein Sprint sondern ein Marathon ist. Darauf hat Wendy ihren KSV Roeselare bestens vorbereitet. Mit ihnen dürfte in den nächsten Wochen zu rechnen sein.
5. Platz (42/6): Ex-Vize-Meister Club Brugge KV will auch wieder da oben hin. Da tut der 5:1 Erfolg in Westerlo besonders gut. Dazu gibt es einen Heimsieg und schon klopfen auch sie an der Spitze an. Ja, so eng geht es zu in Belgien und Luxemburg.
6. Platz (40/6): Ebenfalls nach oben gearbeitet hat sich RFC Union Luxemburg. Sie gewinnen die beiden Heimspiele und gehen auf Tuchfühlung mit den Spitzenmannschaften. Diese Form muss in den nächsten Spielen bestätigt werden. Das würde zeigen, dass die Vizemeisterschaft kein One-Hit-Wonder war.
7. Platz (40/3): KAS Eupen hatte mit Bunny B schon einige Hits. Doch in letzter Zeit klingelte weder die Kasse, noch es im gegnerischen Tor. So gelangen zwar drei Tore in Mechelen, doch Costa konnte locker kontern. Drei Punkte sind zu wenig für die eigenen Ambitionen. Es wird bereits erneut über einen Besitzerwechsel spekuliert.
8. Platz (39/1): Einen Dämpfer gab es auch für Meister Standard de Liège. Sie spielen nur 4:4 gegen den neuen Spitzereiter in Lila und müssen sich an diesem Wochenende mit genau diesem Punkt benügen. Denn sowohl in Brugge als auch in Mechelen hatte man deutlich das Nachsehen, es gelang nicht mal ein Treffer. Wars das mit der Titelverteidigung?
9. Platz (36/3): Bei KVC Westerlo ist man einfach froh, wenn die Saison rum ist. So viele Stolpersteine, so viel Knüppel wurden bender zwischen die Beine geworfen. Auch in dieser Woche verlieren sie zu Hause mit 1:5 gegen Brugge. Immerhin konnte mit demselben Ergebnis der letzte aus Saint-Gilloise geschlagen und somit auf Distanz gehalten werden.
10. Platz (30/3): Die bittere Pleite gegen Westerlo muss bei Royale Union Saint-Gilloise erstmal verdaut werden. Und dennoch, es sind weiterhin nur sechs Punkte Rückstand. Nächste Woche könnte mit einem guten Zwischenspurt den Anschluss ans rettende Ufer endgültig herstellen.