Jupiler Pro League

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Die Analyse

sf5078 für Belgien am 19.02.2026, 08:40

Jupiler Pro League

Nach der Flaute durch den Verband in der vergangenen Woche folgt in dieser Woche wieder eine messerscharfe Analyse seitens des Verbandes. 

1. Platz (21/6): Letzte Woche hatte der KVC den Platz an der Sonne inne, doch wenn zwei Heimspiele für A.S. La Jeunesse d'Esch anstehen sind dies garantierte sechs Punkte. Das reicht in dieser Woche um von ganz oben spöttisch auf den Rest zu blicken. Apropos Spott, wo bleiben eigentlich die lyrischen Zeilen aus Luxemburg? Es ist still um unseren Dichter und Denker Kollerpoler geworden.

2. Platz (21/3): Besagten ersten Platz musste KVC Westerlo abgeben, doch der Schein trübt, es ist nur das Torverhältnis, welches momentan noch gegen den KVC spricht. In dieser Woche wurde ein Heimdreier gegen den RFC gefeiert. Das direkte Duell um die Spitze gegen Esch wurde verloren und auch gegen Genk hatte man das Nachsehen. Doch wie bekannt, wollte man in Westerlo nicht zu früh der Gejagte sein. Von daher liegen sie weiter voll im Plan. 

3. Platz (20/6): KV Mechelen war mal das TK-Monster der Liga, hat sich dank der großen Rücklagen auch ordentlich nach vorne gekämpft. Doch auch die beiden ungefährdeten Heimerfolge täuschen nicht über die bittere 2:4 Pleite bei Club Brugge hinweg. Mit einem Dreier wäre man ganz vorne gewesen. Doch zu viel Konjunktiv für einen kleinen Mann aus Sizilien, der eher seine Handlanger für sich sprechen lässt.
 
4. Platz (18/3): Eine außergewöhnlich solide und erfolgreiche Saison ist es bisher für RFC Union Luxemburg. So lange so weit oben zu stehen, mal schauen wie lange diese Höhenluft den Hauptstädtern bekommt. In dieser Woche ein klarer 4:0 Sieg gegen Saint-Gilloise. Zufriedenheit macht sich breit beim RFC.

5. Platz (18/6): Billig, aber fast erfolgreich. Die beiden knappen Erfolge gegen Brugge und Saint-Gilloise geben ihnen Recht. Standard de Liège nutzt die Gunst der Stunde und klopft oben an. Mit einer simplen zwei versuchte man Aufsteiger Roeselare zu düpieren, doch Wendy war zu gewieft und es bleibt bei sechs Punkten. Der Trend ist ein Freund der Lütticher.

6. Platz (17/3): Club Brugge KV scheint in diesem Jahr nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Sie halten sich solide im Mittelfeld. In dieser Woche reicht dafür ein Heimerfolg über Mechelen. Doch irgendwann müssen auch sie den Mut rausholen, wollen sie am Ende doch wieder nach oben schielen. Sie waren auch schon Vizemeister. Gefreut hat man sich über die EC-Teilnahme als Achter, damit hatte nicht einmal der Verband gerechnet.

7. Platz (16/6): Zu wenig, das war das Fazit des KRC Genk aus den ersten Spieltagen. Man rutschte sogar auf den letzten Platz ab. Der Stuhl von Trainer und Manager GerryG bereits in Gefahr? Angeblich treibt er sich mehr in fremden Stadien als im eigenen umher, er nennt es "Scouting". Wie dem auch sei, in dieser Woche ein kleiner Befreiungsschlag. Zwei ungefährdete Heimsiege und auch in der Fremde wusste man zu überzeugen, wenn es auch keine Punkte zu holen gab in Eupen. Aber das wusste der KRC eigentlich vorher auch schon. Ein seltsamer Angriff.

8. Platz (16/6): Da sitzen sie auch schon im Nacken des KRC, Meister KAS Eupen feiert zwei Heimsiege und klettert ein Stückchen nach oben. Ob das etwas mit Hildegard, der neuen Allzweckwaffe zu tun hat? Spielt sie im Sturm oder ist sie teil der Desinformationskampagne des KAS? Fragen über Fragen, diese können wohl nur aus Übersee beantwortet werden. Doch von dort kommt Schweigen. Es gibt wohl wichtigere MEGA-Projekte als KAS Eupen. Das hört man in Belgien gar nicht gerne.

9. Platz (15/3): Sie, das heißt Royale Union Saint-Gilloise, werden langsam nach hinten durchgereicht, falsch machen tun sie eigentlich nichts. Denn auch in dieser Woche wird das Heimspiel gewonnen. Auswärts herrscht weiter Punkte- und auch Torflaute. Nach gleich drei gegen Esch am ersten ZAT kam kein Weiteres dazu. Eingeschüchtert oder angriffsschwach- irgendwas muss sich ändern, damit der Turnaround gelingt.

10. Platz (15/3): Dass es für einen Aufsteiger nicht leicht werden würde, das war allen klar. Doch mit Wendy holte man eine erfahrene und zugleich sehr erfolgreiche Trainerin, Meisterschaft, Pokalsieg und internationale Strahlkraft stehen in ihrer Meritensammlung. Doch KSV Roeselare hält mit Ach und Krach den Anschluss an den rest der Liga. In dieser Woche feiern sie einen Heimsieg trotz Gegenwehr. Die Saison ist noch lange. Wendy hat sich die Sache beim Aufsteiger bestimmt leichter vorgestellt.


Cofidis Cup

Nach wochenlanger Langeweile im Pokal, geht es langsam auf die Zielgerade und damit auch heiß her im Kampf um die begehrten Plätze in der KO-Runde. 

Gruppe 1
Eine sehr gute Ausgangslage haben KV Mechelen und KSV Roeselare die sich mit jeweils zwölf Punkten die Spitze teilen. Der Vorsprung auf Platz fünf beträgt fünf Punkte. Komfortabel, aber keine ruhige Ausgangslage bei so vielen offenen Spielen. Momentan haben sowohl Genk als auch Saint-Gilloise sieben Punkten. Zwischen diesen beiden Fraktionen liegt Zweitligist Hostert, der endlich den Offensivfußball für sich entdeckt hat. Doch reicht es für das trainerlose Team? Ganz hinten liegt mit sechs Punkten KVC Westerlo. Auch dieses Team sollte niemand abschreiben, denn sie haben gewaltige Reserven und in der Regel weiß bender sie sehr gut einzusetzen. Es bleiben zwei spannende ZATs. An diesem ZAT probierte übrigens nur Genk den Auswärtsangriff. Von Erfolg war es dennoch nicht gekrönt. 

Gruppe 2
Erstaunlicherweise ist die Ausgangslage in Gruppe zwei ähnlich. Ursprünglich war es die Gruppe der Langweiler und Heimsieger. Doch es gibt nun jeweils drei Zweiergespanne  mit derselben Punktzahl. Die ersten und letzten Teams trennen bereits sechs Punkte. Doch auch hier ist bei der Vielzahl der Spiele noch alles drin. Hervorzuheben sind zwei Auswärtsangriffe, der von Lüttich in Eupen wurde nicht belohnt. Besser macht es Club Brugge KV beim 4:3 in Luxemburg. Alle anderen konnten die Heimspiele gewinnen. Eupen und Gent führen die Gruppe an, doch gerade bei Eupen ist die Kondition eher schwach. Zwar sieht auch Gent nicht viel besser als, aber beide Verfolger Lüttich und Brugge bewegen sich in ähnlichen Sphären. Ganz hinten lauert mit Esch das TK-Monster und auch Luxemburg mit sechs Punkten und Rest-TK 9 sind noch im Rennen.

+++Manch einer kennt den Aufsteiger noch nicht+++Brugge weiterhin erfolgreich oben dabei+++Geheime Absprachen im Pokal?+++

sf5078 für Belgien am 05.02.2026, 13:33

Jupiler Pro League

1. Platz (12/6): Der neue Tabellenführer ist wahrlich kein Unbekannter, bender mit KVC Westerlo ist ungewöhnlich früh an der Spitze zu finden. Überzeugend war vor allem der Auftritt in Lüttich, in dieser Saison könnte das die neue Marschroute für die Saison sein. Wenn dann die 1:0 Heimsiege wie gegen Mechelen nicht zu kurz kommen, ist wieder einiges drin.

2. Platz (11/4): Am ersten Spieltag ging er Plan noch nahezu komplett auf. Doch allzulange kann die Einer Taktik weder auswärts noch zu Hause gut gehen. In dieser Woche immerhin vier Punkte, ein knapper Heimsieg und ein überraschender Punktsieg. Doch bei Aufsteiger Roeselare spielte Wendy nicht mit, sie gab ordentlich Paroli. Dennoch Rang zwei für Club Brugge KV ist weiterhin sehr ordentlich. 

3. Platz (9/6): Endlich wieder in der Spur ist A.S. La Jeunesse d'Esch. Sie gewinnen ihre beiden Heimspiele, tun sich dabei nicht schwer und klopfen bereits wieder oben an. Doch die H5 allein wird nicht reichen, irgendwann muss es ein Umdenken in puncto Taktik geben. Bleiben wir gespannt, was unser Hoflyriker macht.
 
4. Platz (9/3): KSV Roeselare hat sich ordentlich etabliert im obersten Haus. Sie rutschen zwar zwei Plätze ab, aber der Versuch beim Meister aus Eupen zu Punkten war wohl doch zu plump. Das hätte man vielleicht in Genk probieren sollen, auch wenn die Vergangenheit mit GerryG gezeigt hat, dass dieser eine stachelige Chance im Leben von Wendy ist.

5. Platz (9/3): Das Mittelfeld ist sehr breit aufgestellt. Mit Royale Union Saint-Gilloise ist die nächste Mannschaft mit neun Punkten dabei. Sie gewinnen ihr Heimspiel gegen Eupen und lassen in dieser Woche den Auswärtsangriff sein. Schade eigentlich, denn in dieser Woche wäre mit dem Aufwand von letzter Woche sogar ein Punkt drin gewesen. 
 
6. Platz (9/3): Von Rivale Gent wurde RFC Union Luxemburg als Aufsteiger abgestempelt, doch sie spielen schon länger im Oberhaus. Da müssen die Statistiker und Historiker nochmal ran. Es ist anscheinend zu ruhig bei den Luxemburgern, niemand hat sie auf dem Schirm. Doch genau damit fahren sie erstaunlich gut, Drei Punkte, Mittelfeld, so darf es weiter gehen. 
 
7. Platz (8/6): Costa war nach dem Auftakt sehr enttäuscht, doch in dieser Woche sieht die Welt wieder rosiger aus. Die ersteb beiden Dreier sind eingefahren, die Mannschaft zeigte sich stabil. Jetzt nicht einbrechen und bis zum Ende durchziehen, dann kann das eine große Saison für KV Mechelen werden.

8. Platz (7/6): In Eupen straucheln sie zurzeit, nicht nur bei den Großprojekten auch im Kleinen. Es gibt so viel zu tun, Baustelle hier und dort. Da sind die zwei Heimsiege der KAS ein willkommener Lichtblick am Ende des Tunnels. Geht es jetzt endlich wieder anders herum. Nächste Woche warten der RFC, Esch und Lüttich, danach wissen wir mehr.

9. Platz (7/4): Ist ein Punkt mehr als in der Vorwoche nun schon eine Verbesserung? Bei KRC Genk ist die Laune ob der mauen Resultate weiter getrübt, nur ein Pünktchen gegen Brugge. Da hatten sie sich mehr erhofft. Immerhin die Dauer-Fehde mit Wendy scheint kurzzeitig zu ruhen, oder hat er noch nicht gemerkt, dass nicht der RFC, sondern Roeselare aufgestiegen ist. Also immer Augen und Ohren offen halten, denn mit Wendy hat eine alte Bekannte dort das Rider übernommen.

10. Platz (6/3): Unter dem Motto "Billig will ich" ist Standard de Liège in die Saison gegangen. Im dritten Heimspiel sollte der dritte billige Dreier her, doch Geiz ist eben nicht immer geil. Das dachten sich zumindest die Gegner beim KVC Westerlo und zeigten den Lüttichern, wo der Haken hängt. Das 0:5 in Luxemburg tut ebenfalls sehr weh und wirft doch einige Fragen auf. 


Cofidis Cup

Die erste Gruppe wurde von KRC Genk als Todesgruppe bezeichnet, viele alte Bekannte und viele Erinnerungen an eine erfolgreiche letzte Gruppenphase. Daher sollte die Blau-Weißen auch kein Trübsaal blasen, denn immerhin kann Wendy nur ein Team übernehmen. Besonders brisant 4. ZAT, da heißt es nämlich Wendy gegen ihren Ex-Verein in Hostert. Wie wird sie empfangen? Doch bis dahin müssen erstmal noch einige Spiele gespielt werden und somit berichten wir vom ersten Pokalerfolgsteam des Jahres 2026. Denn mit zwei Siegen und sechs Punkten glänzt KV Mechelen mit einer hervorragenden Ausgangslage. Dahinter liegt KRC Genk, die sich über eine Punkteteilung bei Saint-Gilloise wenig freuen dürften. Für die Königlichen bleibt es leider bei dem einen Punkt. Roeselare und Westerlo gewinnen zumindest ihre Heimspiele und stehen somit voll im Soll. Am Tabellenende der ersten Gruppe liegt US Hostert mit null Punkten, der Turnaround muss schnellstmöglich her, sonst ist es schneller vorbei als gedacht.

Die zweite Gruppe ist die Gruppe der Langweiler. Das Feld liest sich wie ein nicht allzu schwer zu dechiffrierender Enigma-Code. Alle Mannschaften gewannen ihre Heimspiele, mal mit einem Tor, mal mit drei. Gegenwehr gab es nicht in einem Spiel. Es stellt sich die Frage, ob hier bereits von geheimen Spielabsprachen gesprochen werden kann. Der Verband wird das in den nächsten Wochen genau beobachten. Vielleicht reicht aber auch ein Blick aufs Regelwerk, denn irgendwann muss sich die Spreu vom Weizen trennen. Nur vier teams dürfen in die KO-Runde einziehen. 

Verkehrte Welt in Belgien und Luxemburg

sf5078 für Belgien am 22.01.2026, 10:22

Die neue Saison startet mit der Dominanz der abgehängten Vereine der vergangenen Saison. Club Brugge, Union Luxemburg und Aufsteiger Roeselare sind zum Auftakt kaum zu bremsen und führen das Feld an. Vor allem Club Brugge KV mit einer außergewöhnlichen Einser-Taktik zu Saisonstart liegt mit sieben Punkten bei nur drei Toren super auf Kurs, auf Kurs Titel, den man vor Jahren noch knapp verpasst hat. Trainer Peso präsentiert sich wie ausgewechselt, redegewandt, facettenreich und angriffslustig. Da können sich die Fans in Brugge auf eine schöbe Saison freuen. Aufsteiger Roeselare musste sich einiges an Kriktik gefallen lassen, immerhin wurde der Aufstiegstrainer gefeuert und Absteigstrainerin Wendy eingestellt. Was dachte man sich dabei oder war es eine Kurzschlussreaktion, jetzt wo Dezko auf Schalke spielt und die Eintracht einen Trainer sucht? Ebenfalls außergewöhnlich erfolgreich gestartet ist RFC Union Luxemburg, die zwei Heimsiege einfuhren. Das aufmüpfige Genk versuchte dem RFC ein Bein zu stellen, doch die Gegnerbeobachtung funktioniert und GerryG wurde klassisch ausgecoacht. Das dürfte ihm gar nicht schmecken. Außerdem konnten sowohl Royale Union Saint-Gilloise und KVC Westerlo jeweils zwei Siege feiern. Die Unionisten versuchten gar  das Unmögliche, einen Punktgewinn in Esch, das gibt es eigentlich maximal zum Ende der Saison. Westerlo steckte gegen Genk sein Revier ab, nicht vergessen ist das Saisonende 2025-3.  Es folgen drei Mannschaften mit jeweils drei  Punkten. Dabei ist auch KRC Genk, die mal wieder mit Barbuschka Öl ins Feuer gießen wollte, doch es waren nur Rauchschwaden im Stadion von Westerlo, am Ende zogen sie deutlich den kürzeren. Am Ende gewinnen sie immehrin gegen Meister KAS Eupen. A.S. La Jeunesse d'Esch bleibt sich treu und schießt fünf Tore vor den eigenen Fans, die Konkurrenz weiß jedoch, dass sie in der Fremde die wohl ungefährlichste Mannschaft sind und gewann dementsprechend mit jeweils 1:0. Drei Punkte durfte auch Standard de Liège feiern, mit nur einem Tor ist das eine durchaus bemerkenswerte Leistung.  Bleiben die beiden Krisenteams des ersten ZAT, KV Mechelen holt zwei Unentscheiden, ein 1:1 beim ersten Tabellenführer aus Brugge. Die Neuspieler brauchen wohl noch Zeit sich in rot-gelb einzugewöhnen. Das andere Unentschieden gab es bei KAS Eupen, 2:2 hieß es am Ende. Dies ist auch der einzige Punkte für den Meister. Wird das die schwierigste Saison für Solis? Wie lange wird er überhaupt noch Trainer sein? Die Spekulationen reißen nicht ab, angeblich wird die Jugendakademie nach Grönland versetzt, denn in Eupen ist kein Platz mehr. Mit Spannung dürfte bei allen Spielern der nächste ZAT erwartet werden, dann wird sich das Feld erstmals so richtig sortieren.