Jupiler Pro League

Willkommen in Belgien/Luxemburg! Auf knapp über 33.114km² tummeln sich knapp 11,5 mio Menschen - und sie wissen was wichtig ist, denn sie haben eine Fußball-Liga! Und Torrausch selbstredend auch. Also, auf in die Anmeldung und schauen, ob in Belgien oder Luxemburg noch ein Verein auf seinen Trainer wartet!

Und sonst so bei Torrausch.net…

Natürlich gibt es nicht nur Torrausch.net Belgien, sondern noch weitere 22 Ligen und einige weitere Veranstaltungen:

Standard setzt sich ab+++Breites Mittelfeld+++ der Verband mit einem offenen Ohr

sf5078 für Belgien am 20.02.2024, 14:52

Jupiler Pro League

1. Platz (31/6): Heute ziehen sie dem Verfolgerfeld davon. Standard de Liège gewinnt zwei Spiele und grüßt weiter munter von der Spitze. Gegen den Tabellenletzten RFC Union Luxemburg gab es keine großen Probleme. Beim Auswärtsauftritt in Mechelen präsentierte sich AnSchus Team von seiner besten Seite. Ein 0:2 Rückstand wurde noch in einen 4:2 Sieg umgewandelt. Der Trainer hält weiterhin an seiner Taktik fest.

2. Platz (24/3)
: Weiterhin auf dem Silberrang liegt A.S. La Jeunesse d'Esch. Es ist zwar stumm um den Trainer geworden. Doch der Erfolg gibt ihm Recht und lässt die Widersacher verstummen. kollerpoler bleibt seiner Taktik treu. Auch an diesem ZAT gibt es einen glorreichen 5:0 Heimerfolg über Hostert. Doch die Gegner warten weiter auf den ersten Angriff in der Fremde.

3. Platz (23/3): Mister X probierte es in dieser Woche mit einer Auswärtsattacke beim Tabellenletzten. Doch dieser zeigte sich abgebrüht und schickte den RSC Anderlecht ohne Punkte nach Hause. Immerhin gelang ein Sieg gegen Royale Union Saint-Gilloise. Ebenso knapp verlor man aber auch in Hostert. Das schont das Torkontingent. 

4. Platz (22/6): Die erste Mannschaft die einen Sprung nach oben macht, ist KVC Westerlo. Der Meister beißt sich durch seine beiden Heimspiele. Sie gewinnen sie jedoch ohne Gegenwehr, eines davon jedoch nicht so deutlich wie gewohnt. In Eupen ging dann nicht mehr viel. Dennoch sind sie der erste Gewinner des Spieltages. Sie schnuppern Luft nach mehr.  

5. Platz (22/6): Im Klub der sechs Punkte Teams ist in dieser Woche auch Pokalfinalist Royale Union Saint-Gilloise. Sie gewinnen beide Heimspiele. Auswärts wurde in dieser Woche kein versuch gewagt, doch hier war mehr drin. Am Ende stand es 0:1 in Anderlecht.

6. Platz (21/6): US Hostert schleicht sich ebenfalls nach oben. Sie gewinnen zwei Spiele. Allerdings sind nur zwei Zahlen in dieser Woche bekannt, nämlich die 5 und die 1. Jeweils einmal kassiert und einmal geschossen, das ist wohl ausgleichende Gerechtigkeit. Auch in dieser Saison sind die Grün-Weißen ein heißes Eisen im Meisterschaftsrennen. 

7. Platz (21/3): KAS Eupen ist weiterhin auf der Suche nach dem wahren Grund für die Abwesenheit von Peter Solis zu Saisonbeginn. Die Spieler lechzen sich nach Jürgen Flopp, die glorreichen Zeichen zu Beginn der Runde wünschen sich die Spieler zurück. Unter Solis hherrscht ein anderer Wind, nämlich Flaute. Solis ist zu Gast beim Zahnarzt. Doch was wird er danachh machen: Brustvergrößerung , Fett absaugen? Alles scheint heutzutage möglich in Eupen. 

8. Platz (21/6): Royal Antwerp FC gewinnt ebenfalls zwei Spiele. Die Mannschaft von Trainer Andi Schmid ist in Topform. Sie lauern im Mittelfeld, wann werden sie zuschlagen? Im Balkan hat man das Rennen meist von vorne gestaltet. In dieser Woche wurden die Finger zurecht weg von Westerlo gelassen. Die Heimspiele wurden wie gewohnt gewonnen. Die Kellerluft scheint dem Trainer gut bekommen zu sein.

9. Platz (20/3): Sorgenkind der Woche ist Gianni Costa. Steigen ihm die Gerüchte um ein mögliches Engagement in München zu Kopf? Ist Costa überhaupt in der Lage mit den Stars arbeiten zu können. Costas Mannschaft KV Mechelen zeigt sich von den Medienberichten beeindruckt und büßt ganze fünf Ränge ein. Gegen den Tabellenführer darf man verlieren, immerhin Eupen wurde besiegt. 

10. Platz (15/3): Sie fühlen sich Pudelwohl als Kellerassel ganz unten drin, die Rede ist natürlich von RFC Union Luxemburg. Noch immer bricht keine Panik in der luxemburgischen Hauptstadt aus. Sie sind den Absteigskampf gewohnt. Die Mannschaft schafft es zu Hause den RSC in die Schranken zu weisen. Doch so langsam muss eine zündende Idee für Auswärtsangriffe her. Wo holt der Berater sich entscheidende Tipps ein? Der Verband hat immer ein offenes Ohr.

Heut ist so ein schöner Tag

sf5078 für Belgien am 12.02.2024, 19:44

Der Rosenmontagsumzug durch Belgien und Luxemburg beginnt. Die
Zugnummer eins heißt "Can't stop the Hardcore". Der Wagen ist
gesponsored von Trainer AnSchu und seinem Club Standard de Liège. Sie
führen die Charts auch nach einem Drittel der Spielzeit an. In dieser
Woche überragend ist die Performance am heimischen Tresen, wo Hostert
und Saint-Gilloise direkt ins Koma fallen. Die Zugnummer läuft unter dem
Klassiker "Reiß die Hütte ab" auf den Straßen umher. Auch A.S. La
Jeunesse d'Esch ist in bester Laune. Die Truppe hat einen riesigen
Schwarz-Weißen Wagen im Henkerskostüm gebaut. Unter besagtem Lied reisen
sie durchs ganze Land und lassen auch nach vier ZATs keinerlei Aas
zurück. Zugnummer drei wird vom Moderator angekündigt mit: "Wolle mer
ihn reinlasse?". Ja, dieser Mister X ist wahrlich ein Jäcke, er
überzeugt nicht nur an der Bütt, sondern auch an der Seitenlinie. Seine
Musik: Da steht ein lila Pferd aufm Flur, ja ein lila Pferd aufm Flur.
Die Gegner von RSC Anderlecht sind aufgrund der alternativen
Textauslegung hin und weg. Wie die beiden Teams vor dem RSC feiert auch
der als lila Pferd verkleidete Mister einen Sechs-Punkte-ZAT. Der
nächste Gassenhauer ist "die Karawane zieht weiter...der Solis hat
Dorscht...", auch dies ein weltweit bekannter Gassenhauer. Wenn der
Solis mal nicht auf Scouting-Tour unterwegs ist, trinkt er abwechselnd
Alt und Kölsch, völlig ungeachtet der Tatsache, dass dies vorne und
hinten nicht zusammenpasst. Doch die Anhänger von KAS Eupen freut das
reichhaltige Hopfenangebot im und um das Stadion umso mehr. Da dröhnt
das nächste Lied aus dem Lautsprecher, "20 Zentimeter kleiner Costa". 
Der italienische Übungsleiter am Spielfeldrand von KV Mechelen kümmert
sich an diesem Tag um alle Damen, diesseits und jenseits des Platzes. Er
verteilt Küsschen und gegebenenfalls auch mehr, ein echter Gigolo eben.
Doch die Mannschaft dankt ihm die Freiräume, sie holen den ersten
Auswärtssieg der Saison. Es geht steil/f nach oben. In die Mitte des
Zuges wurde KVC Westerlo mit der Nummer fünf gelost.  "Verdamp lang her"
ist die Zeit als der KVC sich noch mit der Krone schmücken durfte. Doch
die Zuschauer haben zu tief ins Glas geschaut, es sind gerade einmal
vier ZATs vergangen. Also liebe KVC Fans, weniger Klopfen, sondern mehr
trällern. Trällern tut es auch aus den Lautsprechern als Royal Union
Saint-Gilloise an der Reihe ist. "Völlig losgelöst" ist der Verein
nachdem man sich in der Realität bald mit der Diva vom Main messen wird.
Doch im Torrausch-Universum sieht die Realität anders aus. Einsam und
verlassen steht Ph03nix mit seinem Drink in der Ecke, weder ein
vorbeilaufender Teletubbie noch eine freizügige Lara Croft kann er sich
angeln. Mit Pferdemädchen Wendy wird das ohnehin nichts, sie ließ ihn
ordentlich abblitzen. Leider Alltag für die Königlichen, die sich im
Pokal wohler fühlen. Wendys Traktor kommt mit dem Song "Cotton Eye Joe"
um die Ecke. Das Cowgirl hat es auch an Fasching  und Karneval
geschafft, sie wirft ihr Lasso aus und spielt mit den ganzen Typen
Cowgirl und Indiander. "Verdammt ich lieb dich" -das ist der nächste
Song, der zu hören ist. Andi Schmid führt als Schmusesänger seine Truppe
bis auf den neunten Platz. Melancholisch wird sich über die
Spielansetzung geäußert, anstatt Tatsachen auf dem Platz sprechen zu
lassen. Ein Heimsieg ein Sieg, drei Punkte und keine trockenen Hals, da
hat es so manch einer in dieser närrsichen Zeit schlimmer erwischt.
Bleibt uns nur noch Zeit dem Zugende zu widmen. Bei RFC Union Luxemburg
hat der Zug eine Bremse und es geht wie immer um "Null oder hundert".
Der Berater äußerte sich in dieser Woche, doch wie gewohnt wird
schlichtweg nur auf Äußerlichkeiten Wert gelegt. Es geht um schneller
Karren, top Ausstattung. Doch der Focus fehlt, ganz sicher nicht der
Ford. 

Das war es dann auch mit der närrischen Zeit, doch
halt, es wartet der After-Glow im Ritterkeller, besser bekannt als der
schwerste Pokalwettbewerb des Torrausch-Universums. Während die Party
nur langsam in die Gänge kommt, kein Auswärtsangriff am zehnten
Spieltag, geht es auch am zweiten nicht hoch her, es gibt aber imerhin
zwei Auswärtstore ingesamt. Natürlich bleibt die Situation weiter
"atemlos", denn am abschließenden Spieltag fällt erneut kein
Auswärtstor-total langweilig also. Da hätten wir auch getrost auf einen
Umzug gehen können. Toast!

+++Das Rennen von vorn gestalten?+++Eier für Union!+++Wer arbeitet für wen?+++Massig Bewegung im Pokal+++

sf5078 für Belgien am 05.02.2024, 20:25

Jupiler Pro League

1. Platz (19/3): Das Rennen von vorne gestalten will auch in dieser Saison wieder Standard de Liège. Sie führen weiterhin das Tableau an. Ein Heimspiel mit Kantersieg- das kann sich sehen lassen. Doch die Konkurrenz beäugt die Sitaution sehr genau. Zwei heftige Klatschen in Anderlecht und Esch haben AnSchu direkt wieder geerdet. Mal schauen was dem Coach nächste Woche einfällt. 

2. Platz (15/3): A.S. La Jeunesse d'Esch zu solch einem frühen Zeitpunkt vorne im Classement, das hat es selten gegeben. Sie haben zuhause die Fabelmarke von fünf Heimspielen mit 25 Toren aufgestellt. Das wird in die Geschichtsbücher eingehen. Auswärts wird noch nicht geliefert, muss aber auch nicht. Die Ausgangslage ist allererste Sahne. 

3. Platz (15/6): Ebenfalls auf den Geschmack gekommen ist RSC Anderlecht. Die Mannschaft fährt wie so viele in dieser Liga die "Escher" Devisentaktik: Heim hui, auswärts pfui. Sie sind zwar nicht so torreich unterwegs, doch gerade in der Fremde ist die Gegenwehr auch wirklich groß.

4. Platz (13/3): Die ersten Drei wurden über den Klee gelobt. Doch noch beachtlicher ist die Leistung von KVC Westerlo. Sie haben nämlich gar ein Heimspiel weniger gespielt und spielen dennoch vorne mit. Natürlich vor den eigenen Fans ebenfalls mit dem Escher. Sogar auswärts wurde diese Saison schon ein Punkt ergattert.

5. Platz (13/4): Die Königlichen die nicht mehr die einzigen im Lande sind. Ph03nix gab in dieser Woche seine ersten PK in der noch jungen Saison. Doch er machte da weiter, wo er in der vorherigen Saison aufgehört hat: Sticheln gegen die Kleinen. Warum den großen Solis nicht mit Diamanten rumfahren lassen. Selbst der kleine Costa sollte ein Stück der Torte kriegen. Royale Union Saint-Gilloise geht es eigentlich nur um die Choreo: In dieser Woche ganz besonders kreativ die Fans der Unionisten: Ein strippender Verbandschef am Laternenpfahl vor dem Stadion von Union. Das wird Konsequenzen haben. Ein Blick aufs Sportliche verrät: Ein 3:3 vor den eigenen Fans gegen Salat und Co. Ich denke hier braucht jemand Eier- ganz dringend! 

6. Platz (12/6): Auferstanden aus Ruinen und doch den perfekten ZAT verpasst. Die Woche für Trainerin Wendy mit US Hostert kann sich sehen lassen. Doch auch hier werden Eier benötigt, denn auch hier wurde versucht auf widerwitzige Weise in Mechelen zu Punkten. Am Ende bleibt es bei zwei Erfolgen vor den eigenen Fans. Die Taktiker müssen ihre Hausaufgaben ordentlicher erledigen. Im Zwischenzeugnis steht hier bisher ein mangelhaft. 

7. Platz (12/3): Die Boulevard-Zeitungen in Übersee und Belgien waren voll mit Berichten von Solis vermeintlicher Scouting-Reise für KAS Eupen nach Lateinamerika. Diamanten und Uhren hin oder her. Wichtig ist doch das strahlende Lächeln des Co-Trainers, der wirklich einen sauberen Job vor dem Spiegel gemacht hat. Solis bleibt also auch bei seiner Rückkehr auf der Tribühne. Neben ihm steht ein Koffer, angeblich voll mit Zigarren, Rum und Nuggets. Nach der Halbzeit war von diesem Koffer jedoch nichts mehr zu sehen-außer dem Verbandspräsidenten der hektisch das Stadion durch den Hintereingang verließ, aufgenommen von diesem dummen Praktikanten Andi... Rein sportlich ist Solis Comeback allerdings, milde gesagt, kümmerlich. Ein Heimsieg und ein aussichtsloser Angriff in Anderlecht. Da war wohl jemand zu lange weg. 

8. Platz (12/3): Jüngst wurde eine große Schlagzeile aufgedeckt. Neutrainer Andi Schmid, seinerseits seit Neuestem Trainer von Royal Antwerp FC, war vor seinem Engagement im Mitarbeiterstab der unabhängigen Ligazeitung tätig. Angeblich hielt er sich zur Spielbeobachtung bei besagtem Spiel in Anderlecht auf, brisantes Material hatte er im Anschluss im Gepäck. Angeblich hat er dies exklusiv dieser Gazette zugespielt. Daher sind wir nun gezwungen den Jungtrainer in den Himmel zu loben. Ein lockerer Heimsieg gegen die anderen Königlichen, um zu zeigen wer die Nummer eins ist. Zwei Auswärtsangriffe die vielversprechend waren, am Ende alleridngs nicht belohnt wurden. Wir von der Redaktion sind uns aber sicher, hier entsteht Großes. Wir bleiben dran.

9. Platz (11/4): KV Mechelen ist, wie immer um dies Jahreszeit, auf der Suche nach Verstärkungen. Namen wurden genannt, diese werden von uns aber nicht kommentiert. Fußball ist ein schnelllebiges Geschäft, in Mechelen noch schneller als anderswo. Der Kader ist mittlerweile so aufgebläht wie die des FC Chelsea und des VfL Wolfsburg zusammen. Die Uefa ermittelt daher bereits. Und als hätte man nicht genug Sorgen, kommt die sportliche Talfahrt noch daher. Die Mannschaft versucht immer wieder Akzente zu setzen, verliert sich doch in zu viel klein, klein und steckt daher ganz unten im Studel fest. Ein Sieg gegen den Pokalsieger und ein Unentschieden gegen den Vizepokalsieger sollten etwas Hoffnung machen. 

10. Platz (9/6): Hoffnung macht bei RFC Union Luxemburg dieser ZAT. Der Verein war katastrophal in die Saison gestartet. Doch nach den beiden Heimsiegen über Antwerpen und Esch ist zumindest der Anschluss ans rettende Ufer wieder hergestellt. Schade, dass die Mannschaft sich bei ihrem starken Auftritt in Eupen nicht belohnte. Sie müssen jetzt so weitermachen, nicht nachlassen. Dann sollte es auch wieder unten rausgehen. Vielleicht hilft ja eine neue Trainingsmethode?


Cofidis Cup

Wer die Berichterstattung zum diesjährigen Pokal in den vergangenen Wochen verfolgt hat, bekam schnell den Eindruck es ist langweilig, erste Vorentscheidungen seien gefallen und es wird einfach so von allen runtergespielt. Diese Woche war alles anders. Der Erste, Standard de Liège, verlor ACHT Plätze und wäre Stand heute augeschieden. Eine unfassbare Geschichte. Blicken wir nun konkret auf einige Ergebnisse. 
Am siebten Spieltag schossen sowohl Westerlo als auch Union Luxemburg drei Tore, doch nur der Meister wurde belohnt. Auch ein Grund warum der RFC weiterhin nur im Mittelfeld zu findne ist. Mechelen und Antwerpen mit billigen Heimsiegen, Esch schoss immerhin drei Gegentore, jedoch hätte auch eines gereicht. Eigentlich war auch am achten Spieltag kein besonderer Zündstoff gegeben. Die Mannschaften fokussierten sich weiter auf Heimerfolge. Ausreißer bildet hier KAS Eupen, die es eben schaffen Tabellenfüher Lüttich mit 3:2 zu überrumpeln. Am neunten Spieltag das gewohnte Bild. Esch, Mechelen, Union Luxemburg, Royal Antwerp und Anderlecht gewinnnen allesamt ihre Heimspiele-allesamt ohne Gegenwehr. Also eigentlich eine langweilige Woche-nur eben für den ehemaligen Tabellenführer nicht. Sie werden auf Rang neun durchgereicht und haben zwei Punkte Rückstand auf den letzten KO-Platz. Doch weiterhin dahinter liegt Titelverteidiger US Hostert mit bereits vier Punkten Rückstand. Hier wird es vielleicht wirklich dünn, oder zeigen sie eine ähnliche Performance wie Lüttich, nur entgegengesetzt? Neuer Spitzenreiter ist KV Mechelen. Wenn das kein schlechtes Omen ist. Dahinter folgen Anderlecht, Westerlo und Antwerpen mit jeweils einem Punkt Rückstand.  Fünfter ist Esch, mit einem Punkt mehr als Eupen und RFC Union. Den letzten KO-Platz hält Royale Union Saint-Gilloise mit zwölf Zählern inne.

+++Unterwegs im Dschungel+++Belgien ist nicht Balkan+++Costa angezählt???+++Klabauterschlaf+++Pokaldomina?+++

sf5078 für Belgien am 29.01.2024, 19:40

Jupiler Pro League

1. Platz (16/7): Weiterhin ungeschlagen, weiterhin an der Spitze, weiterhin die beste Mannschaft der beiden Länder. Genau das will Trainer AnSchu über sein Team Standard de Liège lesen. Er strebt in diesem Jahr die Meisterschaft an, alles andere wäre Understatement. In der Zeitung ist bisher noch nichts von ihm zu lesen gewesen. Doch so macht es ein wahrer Gentleman, er genießt und schweigt. Das Unentschieden gegen RFC Union tut an dieser Stelle nicht wirklich weh. Vielmehr wird mit Spannung das Duell mit Verfolger Westerlo am nächsten ZAT herbeigesehnt. 

2. Platz (10/3): Bereits sechs Punkte hinter der Spitze. Eigentlich müsste man jetzt von einem Rückschlag bei KVC Westerlo sprechen. Doch bekanntlich kommt das Team in der zweiten Saisonhälfte besser in Fahrt. Von daher eine vorzügliche Ausgangslage. Die Mannschaft begeistert die eigenen Fans im heimischen Stadion. In der Fremde gelang in dieser Woche kein Tor. 

3. Platz (9/6): Vier Plätze nach oben ging es für Esch. Die Kreativitätsabteilung ist im Urlaub. Bisher gab es noch keine Neuigkeiten aus dem beschaulichenn Esch. In dieser Saison will A.S. La Jeunesse d'Esch taten sprechen lassen. Die Fans sind weiterhin aus dem Häuschen. Wann zuletzt eine Heimpartie verloren ging, wissen sie schon gar nicht mehr. Außerdem trifft die Offensive wie sie will...allerdings wie gewohnt bisher nur zu Hause. 

4. Platz (9/6): Weiterhin auf der Reise durch den Dschungel Lateinamerikas, auf der Suche nach den geheimen Talenten des Regenwaldes befindet sich Peter Solis. Er steht zwar nicht an der Seitenlinie, doch seine Mannschaft KAS Eupen spielt ordentlichen Fußball. Das Transferfenster ist noch geöffnet, für die Rumpftruppe aus Eupen ist der Verband auch bereit diese Frist zu verlängern, ein Satz Winterreifen müssten allerdings schon herausspringen. 

5. Platz (9/6): In seinen Heimspielen hat RSC Anderlecht bisher überhaupt keine Gegenwehr versprüren müssen. Die Mannschaft hätte getrost auch jedes Mal eine Eins setzen können. Doch damit gibt sich Mister X nicht zufrieden. Er will unberechenbar bleiben, nimmt er als nächstes ein Black Ticket? Das werden die nächsten Wochen verraten. Der Saisonstart ist auch hier vielversprechend. 

6. Platz (9/3): Der Aufsteiger war letzte Woche sehr erfolgreich gestartet. Doch nun holt ihn die Realität ein. In der Fremde ist Royal Antwerp FC weiterhin kein Tor gelungen. So kann es nicht weitergehen, sonst wird man in nächster Zeit ganz schnell in den Keller abrutschen. Leidlich muss Andi Schmid erkennen, dass Belgien eben nicht der Balkan ist. Einen Durchmarsch wird es für den erfolgsverwöhnten Trainer hier nicht geben. 

7. Platz (9/6): Die fünfte und letzte Mannschaft im Klub der Neun-Punkte-Mannschaften ist Royale Union Saint-Gilloise. Die Mannschaft macht es anders. Schön den Finger in die Mechelner Wunde gelegt- leere Worthülsen...das trifft doch meist auch auf die Königlichen zu. Doch sie halten in dieser Saison bisher was sie versprechen. Sie haben in dieser Woche nur ein Heimspiel, welches natürlich gewonnen wurde. Aber auch auswärts, in diesem Fall in der luxemburgischen Hauptstadt beim RFC, ist die Mannschaft in der Lage zu punkten. Wie wird das weitergehen? Gelingt endlich der große Wurf oder müssen erneut die Windeln für die Nacht ausgepackt werden?

8. Platz (7/3): Kommen wir zu den Verlierern des Saisonauftaktes. Nicht nur literarisch gab es eine Klatsche für KV Mechelen, immerhin den amtierenden Nord-Ostseepokalsieger, sondern auch auf dem Platz. Drei Heimspiele, nur sieben Punkte. Auswärts gewohnt angriffslustig, doch leider auch gewohnt durchschlagsschwach. Eupen roch die zwei bis nach Südamerika. Was ist also los mit Costa? Wackelt sein Stuhl mehr als er zugibt? Alfred Gíslason ist momentan auf dem Markt. Zumindest nach Olympia. Für Costa könnte es unangenehm werden. Er sollte sich lieber warm anziehen.

9. Platz (6/3): Auch bei US Hostert ist die Saison bisher die reinste Enttäuschung. Die Mannschaft schafft es bisher nicht befreit aufzuspielen. In dieser Woche gelingt immerhin wieder ein Heimsieg. Weder in Anderlecht noch in Eupen war die Mannschaft in der Lage ein Tor zu erzielen. Doch wer den Verein kennt, der weiß, hier bricht keine Unruhe aus. Dafür war die Vergangenheit einfach zu erfolgreich. Alle sind heiß auf Wendy, umso mehr freut es die Verantwortlichen verkünden zu dürfen, dass die Trainerin ihren Vertrag vorzeitig bis 2026 verlängert hat. Kontinuität statt blinder Aktionismus. 

10. Platz (3/1): Krise, Katastrophe oder auch Klabauterschlaf...das sind die Themen mit denen sich die Verantwortlichen bei RFC Union Luxemburg beschäftigen müsssen. Die Presseabteilung ist in der Krise-literarische Ergüsse von Chat-GPT? Fehlanzeige! Katastrophe ist die sportliche Leistung. Sechs Spiele, weiterhin kein Erfolg. Drei Punkte aus drei Unentschieden, das kann dann getrost auch als Krise bezeichnet werden. Und Klabauterschlaf? Was zur Hölle hat das mit dem RFC zu tun? Ganz einfach, der Trainer ist bekannt für außergewöhnliche Methodik. Daher probiert er derzeit an sich selbst den Klabauterschlaf aus, das ist ein tranceähnlicher Zustand, der in den folgenden 235 Klabauterjahren zu Höchstleistungen führen soll. Kennengelernt hat der Berater diese Methode in Rumänien. Zu weiteren Aussagen steht er zurzeit wegen der Tiefschlafphase nicht zur Verfügung. 


Cofdis Cup
Die favoriten kristallisieren sich langsam heraus. Die Mannschaften, die in der Liga hinten dran sind, sind es auch im Pokal. Dass RFC Union Luxemburg immer wieder Probleme hat die KO-Runde zu erreichen ist wenig verwunderlich. Denn wer es nicht einmal schafft sein Heimspiel zu gewinnen, weil er kein Tor schießt, hat in der Runde der letzten Acht auch nichts zu suchen. Doch was macht Titelverteidiger US Hostert im Tabellenkeller und damit auch unter dem Strich. Analog zur Liga läuft die Mannschaft ihren eigenen Erwartungen deutlich hinterher. Ein 1:1 im Heimspiel gegen Eupen, ist das der Untergang von Pokaldomina Wendy? Ansonsten nichts Aufregendes im Pokalland von Belgien und Luxemburg. Während sich die besagten Mannschaft hinten tummeln,haben wir davor alle Mannschaften in der Punkte-Range von 8 bis 10, wahrlich keine großen Sprünge. Rein rechnerisch ist damit weiterhin alles drin, die Gruppenphase dauert noch eine Weile an. Das Pulver sollte nicht zu früh verschossen werden. Bemerkenswert an diesem Pokal-ZAT ist außerdem der vergebliche Angriff von Union Luxemburg bei Antwerpen. Sie haben wohl nicht bedacht, dass Schmid im Balkan den Pokal sozusagen gepachtet hatte. So bleibt weiterhin festzuhalten, die meisten Mannschaften halten sich an Siege in Heimspielen. Schauen wir was die nächsten Woche bringen werden. Auch für unsere beiden Schlusslichter ist nicht aller Tage Abend. 

Es geht wieder los

sf5078 für Belgien am 22.01.2024, 14:23

Jupiler Pro League

1. Spieltag:
Zum Start der Runde gab es von Westerlo und Eupen für die Gäste fünf Gastgeschenke. Darüber gefreut hat man sich allerdings weder in Esch noch in Saint-Gilloise. Doch apropos Esch, da war doch was mit dieser magischen Zahl. Auf dem Weg ins Erdinnere wurde zwar nicht des Pudels wahrer Kern gefunden, doch der Wanderer bleibt seiner Taktik auch im neuen Abenteuer treu. Das sehr zum Leidwesen von Neuling Royal Antwerpen. Diese wiederum...nein, so geht die Geschichte nicht aus. Antwerpen steht zwar gut dar, doch die Notwendigkeit eine Taktik zu kopieren hat der Ex-Meister und Pokalsieger-Trainer aus Bratislava nicht nötig. Er lebt sich gut ein, punktet direkt am ersten Spieltag beim Heimerfolg über Anderlecht. Mechelen und RFC Union Luxemburg sind beiderseits bekannt für ihre unorthodoxen Herangehensweisen und so teilen sie sich schiedlich, friedlich zum Saisonauftakt die Punkte. Doch was wäre ein Saisonauftakt ohne den ersten Auswärtserfolg einer Mannschaft. Dafür sorgt direkt zu Beginn Standard de Liège mit ihrem 3:1 Erfolg über Pokalsiegerin und Vizemeisterin Wendy mit US Hostert.

2. Spieltag:  
Kommen wir also direkt zum zweiten Spieltag, die Lehrstunde aus Esch für die "neuen" Königlichen aus Antwerpen ist bereits erwähnt worden. Auch am zweiten Spieltag gab es ein Unentschieden, erneut beteiligt war RFC Union Luxemburg, erneut ein 1:1, nur dieses Mal gegen den Meister aus Westerlo. Pokalsiegerin Wendy verliert auch das zweite Saisonspiel, dieses Mal gegen die Königlichen aus Saint-Gilloise. Doch in Hostert kommt bekanntlich keine Unruhe auf. Die Erfolge der Trainerin geben ihr Recht. Außerdem sind an dieser Stelle die Heimerfolge von RSC Anderlecht über Mechelen (3:0) und von Lüttich gegen Eupen (3:2) zu nennen. Die Eupener befinden sich zurzeit auf Scouting-Tour durch Südamerika. Die Verstärkung scheint auch bitter nötig. Der letzte Spieltag sollte Aufschluss geben, welche Mannschaft sich die erste Tabellenführung schnappen kann.


3. Spieltag:   
Dies glelingt der einzig verlustfreien Mannschaft von Standard de Liège. Nach dem 4:2 Erfolg in Saint-Gilloise schwebt man auf Wolke sieben, doch so ganz allein sind sie nicht. Die Verfolger sitzen im Nacken und Trainer AnSchu weiß wie es letzte Saison ausging. Lehrjahre sind bekanntlich keine Herrenjahre. Auf Rang zwei startet Meister KVC Westerlo, die sich dank eines 5:0 Erfolges gegen Anderlecht oben festsetzen. Starker Dritter ist Aufsteiger Royal Antwerp FC, die sechs Punkte aus den ersten drei Spielen holen. Zum Abschluss des Premierenzats ein erneutes Ausrufezeichen beim 2:0 Erfolg über Eupen. Bleibt noch RFC Union Luxemburg zu nennen, die erneut immerhin ein Tor schießen. Als Sieger gehen sie allerdings ebenfalls erneut nicht vom Feld. Im Gegenteil, es gibt die erste Saisonniederlage beim 1:5 gegen US Hostert. 




Cofidis Cup

Die Sache ist eigentlich im Pokal immer recht schnell zusammengefasst. Die meisten Teams gehen auf Heimsiege. Doch Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. So auch zum Auftakt. Während alle Heimteams gewinnen, hat Titelverteidiger Hostert Probleme mit den aufmüpfigen aus Mechelen. Am Ende trennen sich die beiden Mannschaften unentschieden. Bemerkenswert ist auch, dass keine Mannschaft zum Auftakt mehr als zwei Tore schoss. Wenn Mechelen dann auch noch ein Heimspiel hat, gibt es keine Auswärtsangriffe mehr, so geschehen am zweiten Spieltag. Alle Mannschaften gewinnen hier ihre Heimspiele ohne Gegenwehr. Der Frieden währte jedoch nicht lange. Am dritten Spieltag wurden die Messer gewetzt. AnSchu hatte sich was vorgenommen. Sein Team erwischte die Jeunesse aus Esch eiskalt. Auch hier kam er zu einer Punkteteilung. Die Fans hingegen waren hoch erfreut aufgrund der vielen Tore. Dann ist da noch RFC Union Luxemburg zu nennen, die billig versuchten den Meister ein Pünktchen abzunehmen. Doch dieser bender ist ausgeschlafen und wehrte den lachhaften Angriff ab. Ansonsten wie gewohnt-nur Heimerfolge, die nicht erwähnenswert sind.