Zurück im Trainerleben
Mechelen. Es ist soweit und der Traditionsverein KV Mechelen kann pünktlich zur neuen Saison einen neuen Trainer vorstellen. Mit Trainer Chris konnte man einen erfahrenen Trainer verpflichten, der allerdings die letzten zwei Jahre sich aus dem Trainergeschäft zurückgezogen hat. Erfolge konnte er in seiner aktiven Zeit allerdings feiern, als er bei seinem Heimatverein dem TSV 1860 München aktiv war. Seinen Club führte er damals von der dritten in die erste Liga Deutschlands. Und das ganze in beachtlichen drei Jahren!
Ob Chris nun allerdings auch in Belgien erfolgreich sein wird, steht noch in den Sternen. Denn bislang konnte er im Ausland noch keine Erfolge feiern. Vor München war er noch in Russland und England tätig, allerdings ohne großen Erfolg. In Belgien will er nun allerdings auch seine ersten Erfolge im Ausland feiern, ob es in dieser Saison allerdings schon klappen wird?
Zum Auftakt geht es für Mechelen gegen Grevenmacher, Standard Lüttich, KAA Gent und Lierse SK. Ein hartes Auftaktprogramm, ob man dieses erfolgreich bestreiten kann, wir werden es sehen ...
Alles neu in 2012
Der belgische Torrausch-Fußball muß sich mit umfassenden Neuerungen anfreunden. Mit Daniel hat ein neuer Mann das Szepter im Königreich übernommen und kräftig den Spielbetrieb reformiert.
KAA Gent möchte an dieser Stelle die neue Ligaleitung willkommen heißen und gleichzeitig Mono für die exzellente, geleistete Arbeit herzlich danken.
Den Blick wieder nach vorn gewandt, sieht sich Trainer deVilde mannigfaltigen Herausforderungen gegenüber: "Zwei neue Spielmodi - das wird interessant und sicher nicht einfach. Europa League - ein lange ersehntes Ziel ist wahr geworden. Wir freuen uns schon sehr auf die Spiele auf internationalem Parkett. Doublesieger Liège - was soll ich dazu sagen? Erst einmal herzlichen Glückwunsch an Fuchur und Co. für die herausragende letzte Saison. Da haben wir einfach nicht mithalten können. Und deshalb frage ich mich, ob es für KAA Gent ratsamer wäre, Liège nun als Vizemeister herauszufodern, oder besser kleinere Brötchen zu backen und sich ein anderes Ziel zu setzen. Nah einem gelungenen Saisonauftakt werde ich bestimmt mehr dazu sagen können."
Unternehmen Titelverteidigung
Standard Lüttich hat es 2011 doch noch geschafft. Der Meistertitel wurde errungen, obwohl man nicht alle restlichen Spiele der vergangenen Saison gewinnen konnte. Beim KV Kortrijk wurde nur ein Remis erzielt, dann aber durch ein 3:0 gegen Mechelen und ein 3:0 bei Lierse die Meisterschaft perfekt gemacht. Der KAA Gent gewann alle restlichen Spiele und kam noch bis auf 2 Punkte an Lüttich heran. Dritter wurde das lange Zeit führende Team aus Luxemburg, Jeunesse Esch. Auch das Pokalfinale konnte Lüttich für sich entscheiden. Der FC Brügge wurde in einem spannenden Spiel mit 1:0 niedergerungen. Standard Lüttich hat damit erneut die Champions League erreicht und will versuchen, sein Land würdig zu vertreten.
Herzlich gegrüßt sei an dieser Stelle nochmal der neue Ligapräsident, der zugleich einige Neuerungen eingeführt hat, insbesondere die Ligaverkleinerung auf 12 Teams. Wer nun gedacht hat, die Liga wird gemütlicher, hat sich getäuscht. Anstatt 30 nun 44 Saisonspiele, wie das wohl konditionell endet...
normaler Start
Mechelen. Der Auftakt für KV Mechelen lief gelungen ab. Mit zwei Siegen aus vier Spielen befindet sich Mechelen im Mittelfeld der Tabelle. Die beiden Siege gegen Standard Lüttich (3:0) und Lierse SK (3:2) waren die ersten beiden Dreier in dieser Saison. Somit befindet sich der KV Mechelen auf dem fünften Platz in der Tabelle. Am kommenden Wochenende trifft man dann auf den RSC Anderlecht, KRC Genk, KSV Cercle Brügge und den FC Brügge. Der Rückstand auf den aktuellen Tabellenführer beträgt momentan drei Punkte. Ein Sieg gegen Anderlecht wäre somit ein enorm wichtiger, damit könnte man zumindest mit dem aktuellen Tabellenführer gleich ziehen. Doch es dürfte schwer werden für Mechelen. Aber wir drücken natürlich die Daumen und hoffen auf ein erfolgreiches Wochenende.
Absolute Symmetrie
Die Ergebnisse von Standard Lüttich in der 1.Runde der Jupiler Pro League sind ein Fall für Ästheten, obwohl man auch sagt „Symmetrie ist die Ästhetik des Primitiven“. Wie auch immer, Lüttich gewann beide Heimspiele mit 3:0 und verlor beide Auswärtsspiele mit 0:3. Und zwar in der Folge 3:0, 0:3, 3:0, 0:3. Die Gegner hießen FC Antwerpen, KV Mechelen, CS Grevenmacher und Jeunesse Esch. Unglücklicherweise kommt in der nächsten Runde zuerst ein Auswärtsspiel, die Reihenfolge wird wohl unterbrochen, denn ein 3:0 bei KAA Gent ist nicht denkbar. Es folgt ein Heimspiel gegen Lierse, dann ein Auswärtsspiel beim RSC Anderlecht und last but not least empfangen wir im heimischen Maurice-Dufrasne-Stadion am 8.Spieltag den KRC Genk. Erster Spitzenreiter ist der RSC Anderlecht, erster Tabellenletzter ist der KVC Westerlo. Mal schauen, wie's weitergeht!
Totaler Fehlstart
Nach den Ergebnissen der letzten Woche kann man wohl getrost von einem Fehlstart sprechen. Das 0:4 bei Gent muß man einfach mal akzeptieren. Gent ist eine Spitzenmannschaft und nach den Resultaten der letzten Spielzeiten einfach mal dran. Zudem wirken sie gereifter. Auch eine Niederlage beim Traditionsclub Anderlecht ist kein Beinbruch. Allerdings muß dann auch das Ergebnis stimmen, was bei einem 0:3 einfach nicht der Fall ist. Das Heimspiel gegen Lierse wurde mit 3:0 souverän gewonnen. Aber der Hammer der Woche ist das 2:2 gegen Genk! Was hat sich das Team da erlaubt? Wurde der Gegner unterschätzt? Nach dieser Teilpleite rangiert Lüttich nur auf Platz 9 von 12 und muß sich nun so langsam mal auf eine Saison einstellen, in der andere Teams das Sagen haben. Möglichkeit zur Gutmachung besteht nicht gerade. Von den nächsten 4 Spielen sind 3 auswärts...
stark
Mechelen. Unglaubliche Vorstellung was KV Mechelen am letzten Wochenende geleistet hat. Satte 12 Punkte konnte man sich ergattern, da man alle vier Spiele am letzten Wochenende gewinnen konnte. Am Ende waren es ein 2:4 Auswärtssieg beim RSC Anderlecht, ein 3:2 gegen KRC Genk, ein 1:3 Auswärtserfolg bei Cercle Brügge sowie einen knappen 1:0 Erfolg gegen den FC Brügge. Nun führt der KV Mechelen die Tabelle der Jupiler Pro League unangefochten mit einem 4 Punkte Polster vor Lierse SK an. Am kommenden Wochenende kommt der Spielplan Mechelen sogar entgegen, denn es stehen drei Heimspiele an in denen man bislang noch ungeschlagen ist. Vier Spiele, vier Siege gab es bislang für die Fans zu begutachten. Die Gegner am kommenden Wochenende heißen im übrigen KVC Westerlo, FC Antwerpen, Jeunesse Esch sowie CS Grevenmacher. Wenn hierbei wieder soviel Punkte wie am letzten Wochenende rausspringen, könnte man seinen Vorsprung sogar vergrößern.
Nicht optimal
Mechelen. Man hätte seinen Vorsprung beibehalten können bzw. ausbauen, doch leider musste man am letzten Wochenende die erste Heimniederlage der Saison einstecken. Gegen CS Grevenmacher verlor Mechelen vor heimischen Publikum mit 3:4. Bitter, denn mit drei Heimspielen am letzten Wochenende war die Ausgangslage hervorragend für KV Mechelen. Nun ist der Vorsprung auf den Tabellenzweiten auf nur noch zwei Punkte geschrumpft. Deshalb heißt es nun am kommenden Wochenende wieder erfolgreich zu sein, um die Tabellenführung nicht zu verlieren. Die Gegner sind dann Standart Lüttich, KAA Gent, FC Brügge und KVC Westerlo. Kein leichtes Programm für den amtierenden Tabellenführer, doch nichts desto trotz wird das Team vollstens motiviert in die Begegnungen gehen, denn als Tabellenführer kann man in die Spiele mit breiter Brust gehen. Freuen wir uns also auf das kommende Wochenende, Punkte sind Pflicht!
Naja...
Man muß zufrieden sein. Bei 3 Auswärtsspielen immerhin 3 Punkte erreicht. Das könnte besser aber auch schlechter sein. Und wieder 5 Euro ins Phrasenschwein. Bei Cercle Brügge war, anders als in den Vorsaisons diesmal nichts zu holen. Beim 0:3 machte sich Standard ja schon fast mehr als lächerlich. Daß man diese Saison noch nicht so recht in die Spur gekommen ist, machte das Heimspiel gegen den FC Brügge deutlich. Man quälte sich regelrecht zu einem 1:0 Sieg in einem typischen 0:0 Spiel. Beim Ex-Meister aus Westerlo ging Lüttich fast schon erwartet wieder mit 0:2 unter. Nach einem Donnerwetter vom Trainer rehabilitierte sich das Team dann zumindest etwas beim knappen 3:2 Sieg in Antwerpen. Von den nächsten 4 Spielen spielen wir nun dreimal daheim. Aber solche Knallerteams wie Mechelen, Esch und Gent schlägt man nicht im Vorübergehen...
Lüttich kommt ...
Mechelen. ... in großen Schritten von hinten angerannt. Der Vorsprung für KV Mechelen beträgt zwar immer noch vier Punkte auf den Tabellenzweiten FC Brügge und fünf Punkte auf Standard Lüttich sowie CS Grevenmacher, doch leider hat man sich schon enorm verausgabt in den letzten Partien.
Auch am letzten Wochenende lief es wieder mal nicht perfekt für KV Mechelen, gegen den hartnäckigen Verfolger Standard Lüttich gab es eine klare 4:0 Niederlage. Zuhause gegen KAA Gent kam man nicht über ein 3:3 hinaus. Immerhin konnten die Partien gegen Lierse SK mit 2:4 und RSC Anderlecht mit 2:0 gewonnen werden. Nun ist die Frage wie man weiter verfahren möchte in den nächsten Partien, denn die Verfolger scheinen immer näher zu kommen, währenddessen wir immer schwächer werden ...
Daumen hoch
Die Tendenz zeigt eindeutig nach oben und was Standard Lüttich in den letzten 4 Spielen abgeliefert hat, war vom Feinsten. Denn die Gegner waren allesamt respektabel. Und respektabel war auch die Bilanz: Vier Spiele, 10 Tore geschossen und keins kassiert. Damit knüpft man an die besten Zeiten an. Am 13.Spieltag war Tabellenführer KV Mechelen unser Gast und ließ freundlicherweise die Punkte da. Das Lüttich-Ballett tanzte den Gegner aus und siegte eindrucksvoll mit 4:0. Dann die Reise zum starken Aufsteiger Grevenmacher und mit einer grandiosen Abwehrleistung gelang es uns die Luken dicht zu halten und ein 0:0 zu erkämpfen. Gegen unsere Dauerkonkurrenten aus Esch und Gent gab es jeweils ein 3:0. Hoffentlich hat sich Lüttich in den Spielen nicht zu sehr verausgabt. Man konnte den Eindruck haben als ob ein bißchen weniger nicht mehr gewesen wäre...
Gegentore satt
Nach 360 Minuten ohne Gegentor war es wieder soweit. Standard Lüttich wurde mal wieder ordentlich eingeschenkt. Gab es bei Lierse mit 0:2 noch eine gemilderte Klatsche, so war es in Genk dann doch eine ordentliche Abreibung. Wobei wir momentan am Rätseln sind, ob da ein richtiger Trainer auf der Bank saß oder nicht? Zumindest ist auf der Teamseite aktuell noch ein Fynn07 vermerkt. Wie auch immer, zumindest zuhause wurden die „Haus“aufgaben erledigt. Gegen RSC Anderlecht und gegen Cercle Brügge gab es jeweils ein 3:0. Es reichte aber nicht, um in der Tabelle etwas nach oben vorzustoßen. Im Gegenteil, Lüttich fiel von 3 auf 5 zurück. Zu allem Unglück müssen wir zum Abschluß der Hinrunde auch noch zweimal auswärts antreten. Und dann noch beide Male beim FC Brügge! Ein Scherzkeks, wer diesen Spielplan erstellt hat...
Es wird knapper ...
Mechelen. Die Konkurrenz schläft nicht, leider! Denn CS Grevenmacher ist nun wieder Verfolger Nummer 1 auf unseren KV Mechelen. Gerade einmal zwei Punkte haben wir noch Vorsprung auf Grevenmacher, doch immerhin konnten wir den Abstand auf den dritten Platz vergrößeren, satte acht Punkte haben wir hier wieder Vorsprung. Grund hierfür sind vorallem die neun eingefahrenen Punkte am letzten Wochenende. Überragend war hierbei der Sieg gegen den direkten Verfolger FC Brügge, den man auswärts mit 2:4 bezwingen konnte. Doch am kommenden Wochenende steht das wohl schwerste für Mechelen an. Denn KV Mechelen muss drei mal auswärts antreten und somit drei mal auf Reisen gehen. Gegner sind FC Antwerpen, Jeunesse Esch und KSV Cercle Brügge. Zwei Teams aus dem Tabellenkeller sowie ein Team das sich noch Meisterschaftschancen ausrechnet. Doch wenn man die Tabellenführung verteidigen will, muss man auch auswärts punkten können ....
Es ist zum K..tzen!
Einen ziemlich starken Würgereiz bekam der Trainer von Standard Lüttich nach den Spielen am 21. bis 23.Spieltag. Nicht nur, daß uns der Weg zweimal nach Brügge führte. Nein, auch der Tabellenletzte und Ex-Meister KVC Westerlo, gab Gas, als ob man eimerweise irgendwelche Dopinggetränke zu sich genommen hatte. Fuchur: „Mir war schon vor dem Spiel aufgefallen, daß die halbe Mannschaft von Westerlo Schaum vorm Mund hatte. Ich hoffe, die Fernsehbilder können das belegen.“ Und so gab es dann mit 3:4 die erste Heimniederlage nach 55 Spielen. Eine ähnliche Ausbeute kann nur noch Jeunesse Esch vorlegen. Gegen den FC Brügge setzte es zunächst eine 0:3 Klatsche. Mit einer weiteren Niederlage ein paar Tage später wären die Saisonziele bereits frühzeitig ad acta gelegt worden. Aber Lüttich zeigte mal wieder, warum man in den letzten 3 Spielzeiten zweimal Meister geworden war. Mit 5:3 wurde der FC Brügge, dem man übrigens sehr schätzt, aus dem Jan-Breydel-Stadion gefegt. Dennoch beträgt der Abstand zu Spitzenreiter Mechelen nun schon 8 Punkte. Das wird ganz schön schwer da noch ranzukommen.
Hinrundenmeister
Mechelen. Die Hinrundenmeisterschaft konnte man sich beim KV Mechelen bereits sichern. Doch das Feld rückt immer enger zusammen und der Vorsprung von Mechelen schrumpft weiter und weiter. Zwei Punkte sind es momentan auf den zweiten Tabellenplatz und fünf Punkte Vorsprung auf den dritten Platz. Und dahinter warten noch Teams wie KAA Gent und Standart Lüttich. Von dem her dürfte die Meisterschaft in Belgien noch lange nicht entschieden sein und spannend bis zum Ende der Saison bleiben. Für Mechelen ist es trotz alledem ein erfolgreiches Jahr unter Ihrem neuem Trainer. Denn wann war man jemals zuvor so lange an der Tabellenspitze? Es dürfte noch nie gewesen sein! Aus diesem Grund hat der Verein in dieser Saison bereits jetzt schon Geschichte geschrieben!
Nur noch genießen...
So langsam können wir die Meisterschaft abhaken. Zum souveränen Tabellenführer aus Mechelen sind es nun schon 10 Punkte Abstand und ausgerechnet jetzt müssen wir zum Gastspiel dahin. Also heißt die Parole: Titel abhaken, Spaß haben und einfach mal schauen, was noch drin ist. Denn schließlich gibt es mit dem Landespokal und der Champions League noch andere erstrebenswerte Ziele. In der letzten Woche gab es 2 erwartete und 1 unerwartetes Ergebnis. 3:0 gegen Lierse, 0:3 gegen Cercle, akzeptiert! Aber warum sich Westerlo beim 3:3 gegen uns schon wieder derart den Ar... aufriß ist völlig unbegreiflich! Was haben die gegen uns? Naja, die Torflutmaschine aus Flandern hatte sich ja schon teilweise angedeutet. 4:0 gegen Antwerpen, 5:3 gegen Grevenmacher, 4:3 bei uns und dann dieses unsägliche 3:3. Dagegen gaben sie mit 0:1 und 2:3 brav die Punkte beim Tabellenführer ab. Aber was sollen wir uns ärgern. Diese Saison sind mal die anderen dran...
Pleite in Mechelen!
Ein ganz ausgeschlafenes Kerlchen, dieser Trainer Chris! Hat er es doch tatsächlich fertiggebracht, seinem Team die absolute Siegermentalität einzuimpfen. Beim Topspiel Mechelen gegen Lüttich sah nach 90 Minuten alles nach einem torlosen Remis aus, als Chris ein glückliches Händchen bewies und Kevin Vandenbergh für Boubacar Dialiba Diabang einwechselte. Dieser machte dann in der Nachspielzeit das Tor zum glücklichen 1:0. Ein 6-Punkte-Spiel, nach welchem Mechelen den Abstand auf den Meister auf zwischenzeitliche 13 Punkte anwachsen ließ. Doch Standard Lüttich machte in den nächsten 3 Spielen wieder Boden gut und besiegte Gent, Genk und das Überraschungsteam Grevenmacher mit insgesamt 10:4 Toren. Da Mechelen danach nur noch gegen Jeunesse Esch siegen konnte, sind es „nur“ noch 7 Punkte Abstand auf Tabellenplatz 1. Bei ausstehenden 14 Spielen kann das noch eine heiße Kiste werden, denn neben Lüttich sitzen auch noch Gent und Esch im Nacken. Die nächsten Aufgaben für uns heißen nun (H) Esch (A) Antwerpen (H) Anderlecht (H) Brügge.
Messieurs, faites vos jeux!
Noch 10...
...Spiele sind für die Teams der belgischen Pro League zu absolvieren, bis sich ein Meister krönen darf und weitere Wettbewerbe anstehen.
Um dem ersehnten Ziel der Landesmeisterschaft nahezukommen, wurden bei flämischen Klub aus Gent die Kräfte gebündelt; die Mitarbeiter der Pressestelle bekamen mehrere Monate unbezahlten Urlaub. Die Räumlichkeiten wurden in ein Assessment-Center für die Nachwuchsabteilung umgebaut. Die Trainingspläne der Profimannschaft wurden von pensionierten Studienräten in kompetenzorientiere Lehrpläne für erfolgreichen Fußball umgewandelt: alles Maßnahmen, mit denen man an der Schelde den Erfolg heimisch zu machen versucht: "Einen Titel haben wir ja noch nicht errungen", bekennt Gents sportlicher Leiter Wim deVilde in einem Interview für WikiLeaks, "das haben mir meine Trainerkollegen, die momentan oben stehen, voraus. Deswegen können sie auch in den Gazetten so flott daherreden. Aber wie wir ja wissen: Entscheidend ist auf'm Platz! Insofern ist der mirselbst verordnete Maulkorb kein Ausdruck von Sprachlosigkeit, sondern von einer konzentrierten Anspannung. Ein Blick auf den Spielplan verrät, dass die Top 4 der Liga in den verbliebenen Spielen den Titel wohl unter sich ausmachen werden. Spannender gehts kaum!"
Dem mag der geneigte Leser wohl beipflichten...
Die Ruhe vor dem Sturm
Mechelen. Ruhig ist es geworden in Mechelen, das hat auch die Presse in Lüttich festgestellt. Doch ganz Mechelen konzentriert sich momentan nicht auf eine einwandfreie Berichterstattung, sondern lieber auf die Verteidigung der Tabellenführung in der Jupiler Pro League. Denn von hinten kommen die großen Favoriten nun angerollt! Standart Lüttich, KAA Gent sowie Jeunesse Esch. Gegen die ersten beiden darf Mechelen am kommenden Wochenende antreten um sich zu beweisen. Eventuell könnte es also nächstes Wochenende schon soweit sein, das KV Mechelen seine Tabellenführung abgeben muss. Und das obwohl man diese nun schon seit einer gefühlten Ewigkeit inne hat. Doch egal wie die Saison enden wird, ob man Meister wird oder nicht - die Saison, diese Dominanz was man über die komplette Saison an den Tag gelegt hat, war überragend. Und ganz Mechelen kann darauf Stolz sein, deshalb wären Erfolge gegen Standart Lüttich und KAA Gent am kommenden Wochenende auch nur noch ein Bonus für Mechelen in dieser Saison.
Nix los hier!?
Was ist los in der belgischen Presselandschaft? Sind wir hier der Alleinunterhalter? Wo bleiben die Kommentare der Gazetten aus Mechelen und Gent, die sich wenigstens mal sporadisch äußerten... Nun ja, man wird seine Gründe haben. Geben wir dessen ungeachtet mal wieder unsere wöchentlichen unsäglichen Ergüsse ab. Fazit: Von 4 auf 2, man darf zufrieden sein! Das schwere Programm mit 3 Topgegnern daheim und 1 Aufsteiger auswärts ist recht gut verlaufen. Gegen die Mannen aus Luxemburg von Jeunesse Esch konnten wir einen ungefährdeten 3:0 Sieg einfahren. Aber auch auswärts scheint der Knoten endlich geplatzt zu sein. Beim FC Antwerpen wurde immerhin der 3.Auswärtssieg aus den letzten 5 Spielen errungen. 3:2 lautete das Endresultat. Danach gab es 2 Heimspiele nacheinander. Der RSC Anderlecht wurde mit 3:0 nach Hause geschickt, aber das letzte Spiel der Woche brachte nicht das erwartete Ergebnis. Der FC Brügge schaffte bei uns immerhin ein 3:3, müßte aber so langsam eine Serie starten, um noch unter den ersten Vier zu landen. Die Meisterschaft kommt nun in die Zielgerade. Für uns stehen wieder 4 wichtige Spiele an, in denen die Gegner Lierse, Cercle, Westerlo und Mechelen heißen. Insbesondere im letzten Spiel könnte bereits eine Vorentscheidung um die Meisterschaft fallen und zwar dann, wenn Mechelen gewinnt...
Das Wunder von Mechelen
Im Duell der Top 4 der belgischen Eliteliga konnten KAA Gent am vergangenen Wochenende den ersten Wirkungstreffer erzielen; die Mannschaft, die sich bisher auswärts wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert hat und auf des Gegners Platz eher mit Ballettschuhen zu agieren scheint, sicherte sich in einem absurd furiosen Spiel mit dem 6:5-Erfolg gegen KV Mechelen drei wichtige Punkte im Rennen um Platz eins.
"Damit haben wir dem Titelverteidiger zwar in die Karten gespielt, trotzdem bin ich mit dem Ergebnis hochzufrieden.
Da wir gerade beim Thema sind, möchte ich mich bei Fuchur für die Blumen bedanken, die er mir über die Presse hat zukommen lassen. Solch lobenden Worte aus dem Munde des für mich besten belgischen Trainers schmeicheln mir sehr", gab der sichtlich gerührte deVilde zu Protokoll.
Am kommenden Spieltag wir des mit den Nettigkeiten aber wohl vorbei sein, wenn KAA die Rivalen aus Liège zum Spitzenduell bittet. "Ich hätte mir rechtzeitig Aktien des Fernsehsenders sichern müssen, der dieses Spiel übertragen darf", ärgert sich deVilde, "Gent gegen Lüttich, das ist ja wie Clásico, Old Firm derby, WM-Finale, Weihnachten, Ostern, Schützenfest und Papstaudienz zusammen!!"
Womit der flämische Trainer wohl kaum übertrieben haben dürfte...
Spannend wie selten...
Die Situation in der Jupiler Pro League könnte spannender nicht sein. Sage und schreibe 4 Teams können noch Meister werden, als da sind Lüttich, Mechelen, Gent und Esch. Noch nicht mal eine Prognose kann man da wagen. Jeder kann jeden schlagen und vermutlich wird die Entscheidung nicht in den Topspielen fallen, sondern in den Spielen gegen die vermeintlich „kleineren“ Teams. Die Ausgangsposition für Standard Lüttich ist zwar derzeit gut, aber nicht überragend. Man gewann zwar die Pflichtspiele gegen Lierse (3:1) Cercle und Angstgegner Westerlo (3:2) vergeigte aber dann zuhause gegen Mechelen (4:5). Tabellenführer ist man nur geworden, weil Gent sensationellerweise bei Mechelen mit 6:5 gewann. Und am nächsten Spieltag kommt es dann zum Showdown Teil 1: KAA Gent gegen Standard Lüttich. Da wird wohl die Tagesform entscheiden. Danach steht Lüttich aber in der Pflicht, gegen Genk und Grevenmacher zu punkten. Wir dürfen sehr gespannt sein...
Wer wird Meister?
In Frage kommen wohl nur noch die Top 3 aus Lüttich, Gent und Mechelen, mit Abstrichen und nur noch theoretischer Natur Jeunesse Esch. Wer dreimal siegt, hat die größten Chancen! Wie schon vorher mal prognostiziert, werden aber wohl die Teams mit Interimstrainern das Zünglein an der Waage spielen. Egal, wer es wird, er hat es verdient! KAA Gent, weil es seit einigen Saisons immer vorn dabei ist und Wim De Vilde einfach mal dran ist. Der KV Mechelen, weil er lange Zeit die Liga beherrscht hat und mit Chris einen Trainer hat, der das Team aus dem Mittelmaß nach ganz oben geführt hat. Und Standard Lüttich wegen seiner tollen Aufholjagd. Die Ligasaison geht damit zu Ende und bevor für alle eine wohlverdiente Pause ansteht, sind noch die Spiele im nationalen Pokal sowie in der Champions und Europa League fällig. Dazu allen viel Erfolg! An dieser Stelle dann einen Dank an alle Kollegen für eine tolle, spannende Saison und an den Ligavorsitzenden für seine Arbeit!
14 Tore und eine Vorentscheidung
Das "Topspiel" (O-Ton deVilde) der belgischen Pro League brachte, neben 14 Toren und einer vermentlichen Vorentscheidung im Titelrennen zugunsten der Wallonen, vor allem ein Kuriosum:
Nachdem sich der Stammtorwart der Gastgeber, Joost Pucken, die „Gazelle von Gent“ beim Aufwärmen den Arm gebrochen hatte und der Ersatzmann vor lauter Aufregung seine Zunge verschluckte, schlüpfte Trainer deVilde kurzerhand selbst nochmal ins Leibchen.
„Ich habe in der Jugend immer mal wieder als Torwart ausgeholfen“, schätzte der „Leopard von Leuven“ sich selbst vor dem Spiel realistisch ein. Doch sein Comeback auf dem Platz endete bereits in der 52. Minute, als er sich völlig entnervt nach dem siebten Gegentor selbst auswechselte. Sehr zur Freude des inzwischen angereisten A-Jugend-Tormanns Bram de Clerck, der bei seinem Debüt im Profibereich gleich die Kiste sauber halten konnte.
Durch diese Punkteteilung hat KAA wohl nur noch theoretische Chancen, den Titel einzufahren. Die Konkurrenten aus Liège und Mechelen müßten wohl schon den Spielbetrieb einstellen, sollteGent am Ende ganz oben stehen.