Schafe, Sündenböcke und neue Leitwidder!
Nur noch wenige Tage und zum dritten mal in Folge öffnen sich die Pforten der Jupiler Pro League für den Football Club Rapid Mansfeldia Hamm Benfica.
Ein ganzes Jahr in der Erstklassigkeit ist also sicher. Ohne Zweifel ein großer Erfolg für einen Verein dieser Größe, dessen Einkünfte größtenteils durch den Fleiß der Vereinseigenen Schafsherde bestritten werden, auch noch heute.
„Wir haben grade zu dieser Saison einen großen Zuwachs an Rasenpflegeverträgen zu vermelden. Wir sind gebucht für Esbjerg, Brüssel, Valencia, Helsinki, Broughton und Merfeld. Und wir haben auch schon eine Warteliste für weitere namenhafte Bewerber.
Jedoch reicht die momentane Größe der Herde nicht aus. Es ist ja nicht damit getan einfach die Herde zu vergrößern, sie muss ja auch ausgebildet werden.“
Die Finanzierung scheint also gesichert, so das man Zeit hat sich auf drängendere Probleme zu konzentrieren. Wie zum Beispiel die deutliche Rückrundenschwäche des Vereins.
Doch wie nicht selten sieht Co-Trainerin Isabell McKnight die Sache ein wenig anders.
„Wieso Rückrundenschwäche? Ach so, weil wir am Ende nicht mehr so ganz mithalten konnten! Nun, wenn sie meinen taktische Analyse der letzten Saison richtig gelesen haben, (siehe: 2013-2 Strategische Analysen über die allgemeine Ausnutzung von fremden taktischen Manövern zur Meisterschaft!) sehen sie das dies eben nicht an unserer Schwäche lag.
Schuld war jemand anderes!
Der KAA Gent unter demis21. Rücksichtslos und ohne Gnade hat er einfach nur auf Meisterschaft gespielt und jedem beiseite gestoßen der ihm im Weg stand.
Dem ging es schon gar nicht mehr um den Spaß am Spiel sondern nur um den Titel.
Ich meine: Wo soll das denn enden wenn am Ende jeder jeden aussticht der dem eigenen Erfolg im Wege steht? Eben!
So eine Liga wollen wir doch alle nicht oder?“
Nun doch, eigentlich wollen die meisten genau das. Und der Hamm Benfica sollte dies auch möglichst wollen wenn man in dieser Liga nicht untergehen will. Dies sollte besonders deutlich mit Blick auf das Eröffnungsspiel des Luxemburger Vereins werden, welches gegen den Aufsteiger KVC Westerlo bestritten wird.
Dieser konnte nämlich eine wirklich prominente und torrauschweit bekannte Trainerneuverpflichtung vermelden. Eine Verpflichtung welche heute sogar Trainer Hau-Schild persönlich dazu veranlasst hat von seinem Tee (China Keemun) aufzusehen und dies zu kommentieren.
„Natürlich ist uns Trainer bender bekannt. Der hat doch irgendeinen „Verein“ in dieser Zone östlich von Wales zu Erfolgen geführt. Es tut gut zu sehen das ein solches Talent sich endlich entschieden hat einen Trainerposten in der zivilisierten Welt anzunehmen.“
Man muss beeindruckt sein. 40 Worte ohne auch nur einmal zu jammern, sich zu beschweren oder von Genussmitteln zu reden. Das ist man ja so gar nicht gewohnt....
Gut gestartet ist besser als nicht gut gestartet
Laut peitscht der Knall der Startpistole durch die Luft, die sanft über Belgiens und Luxemburgs Wiesen und Weiden hin und her wogt. Der Startschuss ist also gefallen und die Starter laufen (wenn denn nicht zum Fehlstart zurückgeschossen wird), eilen wieder einmal los im ewigen Spiel um Tore und Punkte. Jahr um Jahr heißt es wieder "Rien ne va plus", wenn die Kader aufgestellt sind und ein jeder nach dem sehnungsvoll herbeigewünschten Saisonstart endlich zeigen kann, was er auf dem Kasten hat. Werden die teuer erworbenen Neueinkäufe einschlagen und damit den ihnen hoffentlich voraneilenden Ruf wie ein Donnerhall bestätigen können, so dass die Jeunesse endlich wieder die oberen Ränge der Jupiler League angreifen kann, die viel zu lange außer Reichweite des Clubs lagen? Oder sind es, wie viel zu oft in den vergangenen Jahren, nur wieder elende Rohrkrepierer, die mit viel Vorschusslorbeer gestartet durch die Gänge des Platzes traben, als sei dies kein ehrenwerter, sportlicher Wettstreit, sondern ein betrunkenes Heimtaumeln nach einem viel zu langen Abend, der viel zu früh begonnen wurde und mit viel zu viel viel zu Hochprozentigem viel zu ausgiebig begangen wurde? Die Zeit wird es zeigen, wenn die ersten Spiele der neuen Spielzeit über die Bühne gehen.
Neues Spiel,neues Glück...
nach einer mehr oder weniger kurzen Vorbereitungsphase - meine Jungs waren bis in 1/8-Finale dabei - kann die neue Saison beginnen.Man geht zwar als TV ins Rennen aber nicht unbedingt als (der klare) Favorit...Die Liga ist größer und intressanter den je geworden, der Modus (mit jetzt 30 Spielen) gewöhnungsbedürftig und zu allem Überfluss wurde noch ein Top-Trainer verpflichtet (bender)!Was heissen will dass wir einen Konkurenten mehr haben,der um den Titel spielen kann (wenn er will)!Somit hab ich auch das Ziel für die Saison 2013-3 vorgegeben!Ich nehme den Mund voll...?Ja das stimmt!Aber ohne (hohe) Ansprüche würde es wenig Spass machen und dann?
Auf eine spannende Runde meine Herren!
Ab in den Urlaub
Die Saison startet bald und der Trainer verabschiedet sich in den Urlaub. So darf es nicht sein, aber es ist daran nichts zu ändern. Die Saisonvorbereitung liegt daher diesmal ganz in den Händen des Co-Trainers. Wider Erwarten ist die letzte Saison ja doch noch ganz nett gelaufen. Vizemeister und Vizepokalsieger. Nur international hätte es ein wenig mehr geben können. Nach dem Verpassen der KO-Runde in der Champions League ging es in der Europa League weiter. Zwar wurde im Sechzehntelfinale Cambuur Leeuwarden ausgeschaltet, aber im Achtelfinale war mal wieder Endstation. Gegen den FC Millwall konnte Lüttich zwar das Heimspiel mit 6:1 gewinnen, aber Millwall setzte sich dank der höheren Kraftreserven im Rückspiel verdient mit 7:1 durch und darf nun vom EL-Titel träumen. Wenn man sich im Viertelfinale gegen Paris durchsetzt, so ist das durchaus möglich und wir dürfen wieder einmal behaupten, daß wir gegen den späteren Sieger ausgeschieden sind. Und damit nun allen eine spannende und erfolgreiche Saison!
Kein Fleisch, nur Korn!
Der Saisonstart ist geglückt und die Ausgangsposition für den FC Rapid Mansfeldia Hamm Benfica nicht die schlechteste.
Und dennoch herrscht einmal mehr Krisenstimmung im Verein. Doch wie passt das zusammen?
„Haben sie es nicht mitbekommen? Während unseres Spiels gegen Jeunesse Esch ist unser Schafs-Schulungszentrum abgebrannt. Unsere komplette Hintermannschaft ist deswegen ja auch schon während des laufenden Spiels abgehauen um zu versuchen noch etwas zu Retten!“
Allerdings. Das Schlunzungszentrum hat aus bisher unbekannten Ursachen Feuer gefangen und ist bis auf die Grundmauern niedergebrannt.
Scheinbar konnten sich jedoch glücklicherweise alle Schafe noch ins freie Retten, obgleich noch 2 Schafe aus dem 2. Ausbildungsjahr so wie Ausbildungsschaf Clara und Hirtenhund Babsi noch vermisst werden. Ein Sprecher der Feuerwehr gab jedoch zu Protokoll
“Da jedoch niemand den Geruch von Lammkotelett wahrgenommen hat, gehen wir davon aus das sie sich irgendwo in den Wäldern aufhalten!“
Trainer Hau-Schild plagen indes im Zuge der Katastrophe noch weitere Sorgen.
“Die Suche läuft auf vollen Turen. Zudem wirft dies natürlich unser Lehr und Ausbildungsprogramm für den Herdennachwuchs und damit auch unsere Finanzplanung weit zurück. Doch dies soll nun nichts unsere Hauptsorge sein. Wir müssen nun zunächst eine Unterkunft für alle finden.
Entsprechend wurde unser Vereinsheim vorerst als Notunterkunft für unsere Schafe ausgewiesen.
Nur die 32 obdachlos gewordenen Mäuse konnten wir bei uns nicht mehr unterkriegen und wurden deswegen vorerst in der Gastumkleidekabine des Jeunesse Esch untergebracht. Ich bin sicher Trainer Kollerpoller wird uns als Luxemburger Kollege gerne unterstützen. Zudem: Wer würde schon so kaltherzig sein und 3 schwangere Mäuse aussperren?“
Bei all den negativen Nachrichten gab es zumindest eine schöne zu vermelden.
Denn im Zuge des Feuers ging über den kompletten Stadtteil Hamm ein Regen aus Popcorn nieder an dem sich vor allem die Kinder erfreuten.
Selbst eine Katastrophe hat halt auch seine guten Seiten!
Farin Urlaub
Etwas falsch geschrieben, aber der Sinn kommt wohl durch. Kaum ist der Trainer 3 Spieltage lang in Urlaub, schon ereignet sich einer der besten Starts seit langer Zeit in der belgischen Jupiler League. Platz 2 nach 3 Spieltagen, wann hat es das zuletzt gegeben!? Ein Auftakt nach Maß mit dem 3:0 gegen St.Truiden am 1.Spieltag, eine nicht ganz erwartete Niederlage am 2.Spieltag in Aalst, welche die blitzsaubere Weste verhindert und ein Arbeitssieg gegen das Team aus Luxemburg, F91 Dudelange. Erster Tabellenführer ist der Fast-Absteiger aus der Vorsaison Beerschot AC (wer erinnert sich nicht noch an die Zeit, als die Dortmunder Ikone Lothar Emmerich anno 1969-72 dort sein fußballerisches Dasein fristete) mit 9 Punkten aus 3 Spielen. Die nächsten 3 Gegner für Standard Lüttich heißen Mechelen, Anderlecht und Waregem. Das Motto heißt: Oben dranbleiben!
Der Saisonstart ist fast geglückt...
denn 4 Punkte sind bei der Angriffsleistung schon sehr in Ordnung.
Insgesamt scheint das Trauma der letzten Saison überwunden - kurze Info der Redaktion: weiter auf das Ende der letzten Saison eingehen, wurde der Redaktion untersagt, denn die Abwehr konnte in zwei der drei Spiele ohne Gegentor bleiben. Leider gab es ein Gegentor in Brüssel, welches dann auch prompt zu einer Niederlage führte.
Nunmehr stehen einige Spiele an, bei denen wieder das Mirakulum des KVM im Raume steht... Denn wenn es eine Konstante beim KVM gibt, dann ist es die Tatsache, dass das Team nicht konstant seine Leistung abruft...
Die Tipps der Redaktion wurden einem Notar übergeben, welcher diese dann auch sofort verbrannt hat und Jungs mit weißen Jacken bestellt hat!
Wehe, Werber, wehe
Zwei Heimspiele, zwei Heimsiege - das ist eine wunderbare Bilanz des ersten Punktspielwochenendes der neuen Spielzeit, die noch so jung und schön und vielversprechend vor sich hin dämmert, wartend auf den Prinzen, der mit dem allgegenwärtigen Erlösungskuss um die Ecke gesprintet kommt, um sie aus ihrem Dornröschenschlaf zu erlösen. Der scharfe Start wird erwartet, nachdem der lockere Aufgalopp schon allemal dazu geeignet war, Appetit auf eine weitere fantastische Spielzeit in der Jupiler League zu machen. Was uns zu der Frage führt, warum eigentlich eine Fußballliga, die den Spitzensport verkörpert wie sonst kaum jemand auf der Welt, ausgerechnet durch einen Bierkonzern gesponsort wird. Sicherlich, Bier ist eine feine Sache. Der gemeine Fußballfan ist in aller Regel dem Getränk zugetan. Aber hat denn da niemand mal an die Kinder gedacht? Wie soll eine unschuldige, junge Kinderseele bloß den Weg finden aus den Untiefen der Hölle des Alkoholismus, wenn es schon beim harmlosen Betrachten eines Fußballspiels auf einem Luxemburger Dorfsportplatz mit subtilen und weniger subtilen Werbebotschaften wider der Vernunft bombardiert wird? Man beachte allein das Logo! Eine kindgerecht gezeichnete Bierdose tutet auf einer wunderlichen vuvuzelaartigen Trompetentröte, die Augen weit aufgerissen (was zur weiterführenden Frage führt, ob die Alkoholwerbung verbreitende Bierdosenzeichnung sogar noch auf Drogen ist) und wirft die Arme in den Himmel als wolle sie sagen: "Da will ich hin, das ist mein Ziel, das Himmelreich des Vollrauschs!" Auch die Krümmung des Dosenkörpers deutet deutlich darauf hin, dass das Dosenwesen nicht mehr so ganz nüchtern ist. Drogenkonsum wird also nicht nur beworben, sondern regelrecht auf allen Ebenen propagiert. Wollen wir das in unserer Liga? Eine Frage, der nachgegangen werden muss. Und vor allem: Was ist die Alternative? Kein hochzahlender Werbepartner? Ein seriöser Werbepartner? Vielleicht ein regionaler Apfelbauer? Ein Gemüsefabrikant, der auf Pestizideinsatz verzichtet? Oder muss man sich mangels Alternativen doch mit der unzurechnungsfähigen Dose begnügen? Wir werden das recherchieren und bleiben dran.
Jeunesse Esch nun vorn!
Ein Bäumchen-wechsle-dich an der Tabellenspitze. Nun ist Jeunesse Esch vorn und schickt sich an, endlich mal Meister zu werden. Zu gönnen wäre es dem Luxemburger Team ja mal, nach mehrfachen Pokalsiegen auch mal die Meistertrophäe einzuheimsen. In der Liga ist diesmal alles irgendwie anders. Gegen jedes Team spielt man nur zweimal, einmal zuhause, einmal auswärts. Die Taktik der Mannschaften sieht entsprechend aus. Standard Lüttich hatte in der letzten Runde zweimal auswärts anzutreten, von 6 möglichen Punkten gab es nur einen! Okay, in Mechelen kann man ruhig verlieren, aber gegen den Aufsteiger aus Waregem hatte man sich durchaus mehr ausgerechnet als ein torreiches 3:3. Naja, wenigstens war zuhause am 5:0 Sieg gegen den RSC Anderlecht nichts zu kritisieren, außer, daß er um 2 bis 3 Tore zu hoch war...
Spurensuche...
Mannschaftskapitän Rue Coureur ging in die Knie, hob ein kleines Grasbüscheln vom Boden auf, zerrieb es zwischen den Finger und fächelte sich einen kleinen Hauch des Duftes zu.
„Sie sind hier gewesen. Es kann noch nicht lange her sein! Sie hatten etwas bei sich. Etwas was sie nicht tragen wollten. Ich denke.... sie sind Richtung Süden gelaufen!“
Mehr musste er nicht sagen, und schon spurteten seine beiden Kollegen so schnell sie konnten in Richtung Süden, immer der Spur hinterher.
Es wäre eine beeindruckende Demonstration seiner Fähigkeiten als Spurensucher gewesen, wenn.... ja wenn sich diese Szene nicht auf dem Fußballplatz, während des Spiels gegen Oud-Heverlee Leuven abgespielt hätten.
Denn die Tatsache das die verfolgten mit einem Ball in Richtung Tor unterwegs waren hätte man auch herausfinden können wenn man einfach gerade ausgeschaut hätte.
Umso überraschender das die beiden Abwehrspieler tatsächlich noch das vierte Tor der Gegner verhinderten.
Es ist aber auch schwer vom Kopf her immer so schnell umzuswitchen.
Hatte man doch noch einen Tag vorher an einer Fährtensuche teilgenommen um die vermissten Schafe und den Hund zu finden.
Immerhin gab es Erkenntnisse die Trainer Hau-Schild am Ende präsentieren konnte.
“Nach unseren Erkenntnissen war irgendjemand hinter ihnen her. Und die Fährte scheint nach Frankreich zu führen. Wir gehen der Sache natürlich nach. Da trifft es sich ganz gut das wir in der kommenden Woche bei demis zu Gast sind. Dann können wir den französischen LL durchaus die eine oder andere Frage stellen.“
Die Jagd geht also weiter!
Na, da scheint sich ja eine gute Hinrunde anzubahnen...
Allerdings ist festzuhalten, dass es in der letzten Saison auch eine tolle Runde gab, die Rückrunde. Sicherlich fühlt es sich für das Team gut an, in den letzten beiden Heimspielen erfolgreich gewesen zu sein und in Gent, beim amtierenden Meister, den 0:1-Halbzeitrückstand in ein 1:1 zu wandeln. Doch, es sind noch einige Spiele zu spielen und damit der 4. Platz nicht mehr als eine Momentaufnahme.
Nunmehr geht es nach Aalst und es werden Dudelange und der KRC Genk empfangen. Sicherlich Aufgaben, die zu lösen sind, aber das sicherlich nur mit voller Konzentration...
Warten wir es ab!
Halbzeit-Predigt...
Tja,es gibt Tage da hilft auch die Halbzeit-Predigt nicht!So geschehen am letzten ZAT als ich meine Jungs davor warnte sich auf das 1:0 gegen den KV Mechelen zur Halbzeit zu verlassen!Es kann nicht immer so laufen ,dass wir die Spiele mit 1:0 gewinnen...Irgendwann merkt der Gegner das nichts mehr kommt und ergreift selbst die Initiative ein Tor (oder auch mehr) zu schiessen. Am Ende ist man dann froh nicht verloren zu haben!OK,ich hoffe das war eine Ausnahme wie es sie jedes Jahr gibt...Gleich an diesem ZAT werden wir sehen,ob es sich um die besagte Ausnahme handelt oder doch zu einem permanentem Problem entwickelt das man schnellstens aus der Welt schaffen muss!Mal sehen...
Gesucht: Zauberer
Der Platz an der Sone, und das an einem wolkenverhangenen Oktobertag, der einen nur hoffen lässt, dass erst tolles Winterwetter kommt, mit schneebedeckten Nadelbäumen am Horizont, die ein stilvolles Ambiente für durch die Gegend tollende Kinder und den ein oder anderen Laternenumzug bieten, und dann ein fantastischer Frühling, der die trüben Wintergedanken wegscheucht und wieder Mann und Maus erblühen lässt. Da das wohl aber alles noch eine ganze Weile hin ist und man erst einmal mit den kurz-grauen Tagen im Oktober und November konfrontiert ist (und das Ganze beginnt erst! Ein Graus!), ist es eine fantastische Sache, dass man sich eine Weile an dem Platz an der Sonne erfreuen kann und dort noch den ein oder anderen Sonnenstrahl erhascht, der einen gleich mit viel besserer Laune in den Herbst schickt. Sechs Spiele haben wir auf unserem Buckel, wie ein jeder in der Liga, zwölf Punkte sind eingefahren. Ein guter Schnitt, vor allem, wenn man die auch bereits hingenommenen zehn Gegentreffer mit in die Überlegungen einbezieht (was wohl nicht unterlassen werden darf, wenn man am Ende ein sinnvolles Überlegungsergebnis haben möchte). Aber ein solcher Start hat auch seine Schattenseiten. Der Gejagte zu sein war noch niemals eine gute Sache, sondern führt im Zweifel eher dazu, dass aus der schwachen mal wieder eine komplett vogelwilde Defensive wird, die übermotiviert über Stock und Stein sprintet, dabei den Überblick verliert und letztlich dadurch zu einem Spielball des Gegners wird, der mit drei geschickten Pässen schon zu einer klaren Einschussgelegenheit kommen kann. Man braucht also entweder einen Zauberer, der es schafft, das endlose Erfolgsnachfolgesympton der Lochabwehr endlich zu heilen, oder eine Offensive, die nach Millionen von Toren nicht nur lechzt, sondern sie zu erzielen tatsächlich in der Lage ist. Nach beidem wird in der kommenden Woche aktiv Ausschau gehalten. Ob es Erfolg bringt, bleibt abzuwarten.
Tatsächlich...
versucht man(Hau-Schild) mir einen Nebenjob als Hirten unterschieben zu wollen!Nee,neee(komisch aber auf meiner Muttersprache bedeutet dieses Wort JA),noch ist es nicht soweit!Zwar ist meiner Frau das was ich hier als Trainer verdiene samt meinen diversen LL-Tätigkeiten immer noch nicht genug,aber den Job als Hirten habe ich noch nicht in Erwägung gezogen!Obwohl,nach dem Besuch in Europas Umschlagplatz Nr.1 für Diamanten/Edelsteine könnte es doch passieren, dass eine dritte Nebentätigkeit vonnöten(laut Duden wird das so geschrieben) sein könnte!Sei es drum!Ich muss mich erstmal auf die Spiele konzentrieren...Zwei Urgesteine stehen auf dem Programm,das eine der Liga(Kollerpoler) und das andere Torrausch'(Vetinari),hinzu kommt das Heimspiel gegen einen unberechenbaren Gegner(Mr.Crash)!Ob ich mich dann selber auf die Suche nach Schafen machen werde(muss),hängt von den Ausgang der Spiele ab...Bis später!
Eichhörnchen sind die besten?
Der dritte ZAT ist vorüber. Im Normalfall wäre das der Zeitpunkt wo am ehesten Normalität bei einem Verein einkehren kann.
Doch diese will sich nicht einstellen. Denn noch immer ist man auf der Suche nach den vermissten Schafen.
Immerhin, hat man Hirtenhund Babsi wiedergefunden.
„Gestern um 14:22:23:897 Uhr wurde Babsi in den französischen Ardennen aufgefunden.
Sie war bei guter Gesundheit litt aber an Amnesie. Glücklicherweise hat eine Einhörnchenfamilie sie aufgenommen, welche als dank ein Domizil in den Eichen direkt neben dem Stadion eingerichtet bekommt. Es scheint aber nicht ganz so leicht zu werden Babsi das Nüsse Essen abzugewöhnen.
Zudem haben sich aus den Fund neue Erkenntnisse ergeben.
Die vermissten Schafe sind eindeutig hier durchgekommen und die Spuren führen eindeutig weiter in Richtung Frankreich.
Einen Grund mehr sich mal mit demis genauer zu unerhalten.
Während des Spiels haben wir ihn leider nicht erwischt!“
Zufall? Wer weiß?
Niedergang des Torkontos
Die rechte Spalte ist die Spalte der Wahrheit, und sie ist nicht schmeichelhaft für die Jeunesse. Das Resttorkonto ist im Ligavergleich bereits gewaltig gering, dabei steht man nur auf einem alles andere als begeisternden vierten Platz, zumindest gemessen am betriebenen Aufwand. Das weitere Fortschreiten der Saison treibt bereits Schweiß auf die Stirn, Anstrengung und Furcht gleichermaßen sind Auslöser für das Rinnen der farblosen Flüssigkeit, die doch mit ihrem köstlichen Salzgeschmack gelegentlich für Erheiterung sorgt, und sei es nur beim ortsansässigen Ziegenbock, der sich seinen Leckerbissen bei hinreichender Kooperationsbereitschaft von den Gliedmaßen des ein oder anderen gestressten Zeitgenossen lecken kann. Was also tun? Mal zehn Spiele keine Tore einsetzen, um sich dann am vermutlich im Ligavergleich besseren Torkonto zu erfreuen, aber auf den letzten Platz der Tabelle durchgereicht worden zu sein? Sturmangriffe starten, um nochmal den Platz an der Sonne zu erobern, um den Gegner einzuschüchtern und dann den Rest der Saison mit dreckigen 1:0s zu bestreiten? Oder doch einfach heiteitei Ringelreihen tanzen und dabei Lieder nach Lust und Laune vor sich hinzuträllern, so dass der geneigte Gegner einem nichts als Geisteskrankheit unterstellt und dadurch latent dazu neigt, das wackere Team der Jeunesse zu unterschätzen? Lassen wir uns überraschen!
Tendenz fallend
Konnte sich der Ex-Meister in der letzten Woche am 7.Spieltag mit einem 3:0 zuhause gegen Aufsteiger Westerlo noch schadlos halten, so gab es danach die ersten Anzeichen einer kleinen Krise. Nicht nur daß bei Hamm Benfica wie eigentlich immer verloren wurde (auch die Höhe des 1:5 Resultats war eigentlich wie immer), nein auch gegen den amtierenden Pokalsieger Jeunesse Esch wurde verkackt und das auch noch zuhause! Da jetzt auch noch 2 von 3 Spielen auswärts zu absolvieren sind, kann man ahnen wohin die Reise gehen könnte. In Beerschot und Leuven ist wohl maximal 1 Punkt drin und gegen ein angeschlagenes Antwerpen könnte auch eine Negativüberraschung möglich sein. Alles in allem nun bereits schon eine vorentscheidende Saisonphase, denn nach diesen 3 Spielen ist bereits mehr als ein Drittel der Saison hinter uns. Diesmal sind es nur 30 Spieltage. Kann sein, daß der bekanntermaßen lange Atem der Lütticher erst zu spät einsetzt...
Welcome Back!
Am heutigen Freitag konnte man endlich die Rückkehr des Managers und Trainers Spike in Dudelange feiern. Aufgrund einer Operation konnte Spike die letzten Wochen nicht am Training teilnehmen. Da die Presseabteilung auch nur aus Spike besteht, konnte man natürlich auch keine Pressemitteilungen rausgeben. Dies wird sich jetzt natürlich sofort ändern.
Bereits letzte Woche hat Spike auch wieder die Mannschaftsaufstellung durchgegeben und sofort hat sich der F91 Dudelange um 2 Plätze verbessert. Wir hoffen das sich das nun auch weiterfortsetzt, damit sich der F91 Dudelange nicht lange unten im Tabellenkeller aufhält und mit dem Abstieg nichts zu tun hat.
Auch in dieser Woche wir natürlich der beste Kader zur Verfügung stehen, vor allem Neuzugang Stélvio steht unter besonderer Beobachtung, da seine Leistungen am Anfang nicht stimmte, doch auch hier scheint die Formkurve nach oben zu zeigen.
Haltet die Welt an!!!
Unglaublich, aber wahr!
Nicht zu fassen!
Rahmt die Tabelle ein!
Wie lange ist das denn her!
Unfuckingfassbar!
Hier nur ein kurzer Auszug der Spielerstimmen zur aktuellen Tabelle.
Denn mit einer Platzierung auf dem Platz an der Sonne war so bisher nicht zu rechnen gewesen. Faktor hierfür ist sicherlich die gute Defensivarbeit des Teams, die sich in lediglich 6 Gegentoren nach 9 Spielen darstellt.
Allerdings geht man in Lierse davon aus, dass es lediglich eine Momentaufnahme sein wird und die kommenden Gegner die geplante Taktik umstellen werden. Dennoch: Der Schwung aus der Rückrunde der vergangenen Saison scheint mitgenommen worden zu sein.
Nun geht es zunächst zum RSC Anderlecht, dann ist das Team von Zuite Waregem zu Gast, bevor es zu KVC Wersterlo geht. Alles Gegner, die mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht zu 100% zufrieden sein können. Es wird also schwer!
Hinrunde...
sieht schon mal nicht schlecht aus,was wir bisher so gebracht haben.Wir stehen auf dem 4.Platz ,haben 4 Punkte Rückstand zum Tabellenführer und ein TK das sich sehen lassen kann!Heute könnten wir (noch) ein paar Plätze gut machen (wenn alles nach Plan läuft versteht sich) in dem wir unsere zwei Heimspiele gewinnen...Hört sich doch gut an oder?Und vorallem leicht!Ein genauerer Blick besonders auf die Heimspiele aber zeigt dass es kein Selbstläufer werden wird!Standard Lüttich und OHL sind wahrlich kein Kanonenfutter...Zum einen weil Erfahrung pur auf Ihren Trainerbänken sitzt und zum anderen weil beide um den Titel spielen werden/können/wollen...Gegen den Zufi aus Brüssel lasse ich es ruhig angehen,da ich sein Verhalten zwar (mit-)programmiert habe dennoch keine Ahnung habe zu was es Lust haben wird!Daher gilt unsere Aufmerksamkeit unseren Heimspielen!
Kampf gegen die Zeit
„Die Zeit wird knapp!“
Ein klares Statement der Pressestelle des FC Rapid Mansfeldia Hamm Benfica.
Denn nach den letzten Kommentar von Trainer demis wird klar das dass Wettrennen um die vermissten Schafe begonnen hat.
Zwar bestritt dieser Interesse am Job eines Hirten zu haben, jedoch offenbart der letzte Satz ein ganz anderes Interesse an den Schafen.
’ Ob ich mich dann selber auf die Suche nach Schafen machen werde(muss),hängt von den Ausgang der Spiele ab...Bis später!’
Die Analyse von Chefanalystin Isabell McKnight ist eindeutig:
“Offensichtlich könnte es passieren das KAA Gent in falle eines nicht erwünschten Ausganges des letzten ZATs Sponsoren und damit Geld verliert. Ein cleverer Mann wie demis weiß natürlich das der Wert eines Ausbilderschafes hoch genug ist um diese Verluste mehr als nur auszugleichen.
Wir müssen schneller sein, und das auch noch auf seinem eigenen Ligaboden!“
Schon seit Tagen fahren vom Vereinsheim aus Busse voll mit Fans und Vereinsangehörigen Richtung Frankreich um auf der Suche auszuschwärmen.
Zurück bleibt nur eine Rumpfmannschaft und der stellvertretende stellvertreter CoTrainer dessen Namen wir nicht kennen und der uns auch nicht interessiert. Es war irgendwas mit x am Anfang und y am Ende.
Und das ausgerechnet in der Woche wo der EC startet....
Das kann ja was geben!
Interessanter Spielplan...
Nach 5 Heimspielen für Standard Lüttich in den ersten 9 Spielen folgen 3 Heimspiele in den nächsten 9 Spielen. Macht also 6 mal auswärts. Davon sind bereits 2 Spiele absolviert und was soll ich berichten: Beide wurden verloren! In 6 Gastspielen wurde gerade mal ein mickriges Pünktchen geholt, eine grottige Bilanz. Am 10.Spieltag gab es ein 1:2 gegen Beerschot und am 12.Spieltag ein 0:3 in Leuven. Dazwischen konnte zwar der FC Antwerpen mit 1:0 niedergehalten werden, aber es war ein Spiel zum Wegsehen. Zurecht wird Standard Lüttich mittlerweile in diversen Sportgazetten als Mittelmaß-Team eingestuft. Ob der Trainer das Blatt nochmal wenden kann? Vielleicht in der Rückrunde, aber die ist diesmal mit 12 Spieltagen kürzer als sonst. Dafür hat die Hinrunde 18 Spieltage...
Pessimismus im Erfolg
Die Stimmung ist weiter alles andere als eindeutig geklärt bei der Jeunesse im nahen Esch - was soll man halten von dem bisherigen Verlauf dieser Spielzeit? Das Torkonto schmilzt und schmilzt. Sicherlich, dafür hat man sich bislang ganz stabil in der oberen Tabellenregion gehalten. Aber kann das gut gehen? Wirft da nicht schon das nahende Desaster seine drohenden Schatten voraus, das in der Rückrunde für einen katastrophalen Niedergang zu sorgen droht? Freude über Platz 3 oder doch Angst vor dem, was da am Horizont aufzieht? Sind es Wolken, die sich verziehen oder naht eine Rückrunde des Grauens, die die Jeunesse mit etwas Pech gar in den Abstiegsstrudel reißen könnte? Absteiger sind oft die überraschendsten von allen, und jeder ist eines Tages fällig. Brügge hat es im Vorjahr erwischt, die Anzahl der Dino-Clubs sinkt und sinkt. Gent und Lüttich verbleiben neben der Jeunesse (und das auch nur, falls sie in der statistisch nicht erfassten Zeit nicht irgendwann einmal abgestiegen sein sollten, wer kann sich sowas schon merken?) als einzige niemals abgestiegene Gründungsmitglieder der belgischen Liga (und was war eigentlich mit der dieser vorausgegangenen Beneluxliga? Gab es diese famosen Clubs in dieser?). Man erinnert sich mit Schrecken an die Bundesliga, als es auch lange Zeit noch vier "Dinos" gab, ehe der 1.FC Köln, Eintracht Frankfurt und der 1.FC Kaiserslautern binnen zwei Jahren die Segel streichen mussten und dem Hamburger SV die Dinoexklusivität schenkten. Hat auch Brügge nur den Startschuss gesetzt für das belgische Dinosterben? Und wird es auch hier einen Überlebenden geben? Und wer wird es dann sein?
Wie erwartet...
lief der ZAT.
Da ist der KVM nach gefühlten Jahrhunderten mal wieder an der Tabellenspitze und dann fühlen sich alle Gegner berufen, das Füllhorn der Gegentore über dem bedauernswerten Team auszuschütten.
Dieses Mal gab es auswärts nichts - also um genau zu sein gar nichts, besser noch überhaupt nichts - zu holen. Der RSC Anderlecht rührte in der Abwehr derart Beton an, dass sich die Stürmer des RSC inspirieren liessen und dem KVM zwei Tore einschenkten. Verdient oder nicht: 0:2 in Anderlecht. Der Aufsteiger aus Westerlo hatte zwar nicht derart festen Beton angerührt, aber da die Mechelener Defensive ungewohnte Schwächen zeigte, konnten auch die 2 (!!!) Auswärtstore die 2:3-Auswärtsniederlage nicht verhindern. Zumindest das Heimspiel gegen Zulte Waregem konnte mit 3:0 siegreich gestaltet werden.
Immerhin noch Tabellenführer!
Und weiter geht die Reise mit einem Kracher nach dem Anderen! Am kommenden Spieltag geht es zunächst daheim gegen den Tabellenzweiten RM Hamm Benfica , anschließend zum amtierenden Pokalsieger und Tabellendritten nach Esch und abschließend gastiert mit Beerschot AC der aktuelle Tabellenvierte in Mechelen...
Das werden interessante Spiele!
Tja...
...was soll man von diesem ZAT bloß halten?
Trotz zweier Auswärtsspiele holte der F91 Dudelange immerhin 4 Punkte, das würde normalerweise Auftrieb geben, doch da war auch diese 0:5 Niederlage bei FC RM Hamm Benfica. Diese gibt Spike doch mehr zu denken als erwartet.
Was ist falsch gelaufen?
Wo war die Abwehr?
Gab es einen Sturm?
Warum? Warum nur?
Einige Fragen auf die es auch genaue Antworten gibt nach 1 Tag Ruhezeit.
Was ist falsch gelaufen? - Alles
Wo war die Abwehr? - Wohl im Vereinsheim beim Bier
Gab es einen Sturm? - Nein, nur ein laues Lüftchen
Warum? - Weil der F91 Dudelange eben ein Abstiegskandidat ist.
Es scheint auch wohl so, dass die Gegner gegen den F91 Dudelange besonders gerne ins Tor schießen. Stolze 26 Gegentore sind schon gefallen (nur Aufsteiger KRC Genk hat genausoviel).
Das Training in den nächsten Woche ist damit auch besiegelt: Standards und viel Lauftraining.
OHL weiht neue Pressestelle ein
"Damit stellen wir die Weichen für das neue Jahrtausend", frohlockte der (schon ziemlich betagte) "Geschäftsführer Sport" des mäßig beliebten Vereins aus Heverlee. Gemeint war die Einrichtung einer neuen Pressestelle, die sich künftig um die Außendarstellung der Lizenzspielerabteilung von OHL kümmern soll.
"Nachdem wir erfahren hatten, dass die bisherigen Pressemitteilungen von unserem Cheftrainer während des Spatengangs (sic!) via Smartphone verfasst wurden, und das auch nur in seltenen Fällen, war sich der gesamte Vorstand einig, dass dieser Zustand eines Erstligateams unwürdig ist", äußerte sich der Vorstandsvorsitzende Eick van t'Schip gegenüber der versammelten Lokalpresse während der feierlichen Einweihung des Art dêco-Gebäudes, welches sich auf einer schwimmenden Insel im Sint Donatuspark befindet.
Da das Durchleuchten der Redaktions-Bewerber noch andauert, hat sich Cheftrainer deVilde bereiterklärt, den Posten kommissarisch zu übernehmen, bzw. sein Hund, solange jener das Training leiten muss; es kann also sein, dass einzelne Artikel etwas aarghh wouf wouf wouf brrrrrrr fnmkefjikorfj freijeaö-jk^O^
Paranoia!
Die Empörung war diese Woche groß beim FC Rapid Mansfeldia Hamm Benfica.
Und nein, es ging nicht um die schwache Abwehleistung des letzten ZATs, und es ging auch nicht um die ungerechtfertige Rote Karte beim Spiel gegen RDC Anderlecht.
“Es geht darum das es Interna gibt in welche sich die Ligaleitung nicht einmischen sollte. Wir sollten uns wieder auf den Fußball Konzentrieren? Na drängt sich uns doch ein Verdacht auf: Will sich stattdessen etwa Daniel unsere Schafe krallen?“
Das ist sicherlich eine Frage die sich aufdrängt. Eine andere ist ob man beim luxemburger Verein vielleicht langsam ein wenig paranoid wird.
"Wohl kaum! Denn wenn wir paranoid wären, wären ja unsere Verdächtigungen völlig unbegründet. Das sind sie aber nicht!!! Dieser Vermutung von ihnen wirft aber die Frage auf, ob sie mit den anderen vielleicht unter eine Decke stecken!“
Schließen sie ihre eigenen Schlüsse aus diesen Kommentar. Doch ein gutes hat die Sache: Leute die sich verfolgt fühlen laufen in der Regel schneller.
Keine unpraktische Eigenschaft, grade jetzt wo es auf das Ende der Hinrunde zugeht und man niemand anderen als den Tabellenführer Jeunesse Esch erwartet.
„ Trainer Kollerpoler wird uns verstehen. Wenn einer weiß wie es ist, wenn einem alle etwas wegnehmen wollen, dann ist es wohl der Tabellenführer!“
Das war wohl der vernünftigste Satz der in Hamm heute gesagt wurde.
Irgendwie beunruhigend!
Prestigesieg!?
Standard Lüttich ist wieder im mittelmäßigen Bereich angekommen. Sieben Siegen stehen sieben Niederlagen und ein Remis gegenüber. Immerhin konnte man am letzten Wochenende wieder mal 2 Siege verzeichnen. Einem ungefährdeten 3:0 gegen den einen Aufsteiger FC Brüssel stand ein peinliches 0:1 beim anderen Aufsteiger aus Genk gegenüber. Die Kritiker bemängelten, daß man zu defensiv agiert hatte! Wohl wahr, wohl wahr! Ein Pünktchen war gegen das schwache Team aus Genk durchaus drin. Aber was soll man machen, wenn man selber noch schwächer ist!? In alter Frische und mit der Form aus den Meisterspielzeiten trat man beim KAA Gent an. In einem tollen Spiel gab es einen 4:2 Auswärtssieg, der laut öffentlicher Meinung wohl gut fürs Prestige ist. Den Meister hat man nun besiegt! Ja schön. Hat’s was gebracht? Selbst dafür gibt es nur 3 Punkte. Von daher ist eigentlich nicht viel erreicht. Erst wenn man mal wieder im positiven Bereich ist, kann man sich mal wieder über ein Saisonziel unterhalten.
Die Vorbereitung
Nachdem die anfänglichen Sturmwarnungen, was mit Tabellenführern in der Jupiler Pro League passiert, ignoriert wurden und die Tabellenspitze behauptet werden konnte, blies jetzt ein Vorläufer von Sturmtief "Christian" den KVM von der Tabellenspitze.
Allerdings muss ganz klar festgestellt werden, dass das Team kein Sturmproblem hat, sondern vielmehr die einst so sattelfeste Abwehr und das gesamte erhalten der Mannschaft in der Defensive Sorgen macht. Eigentlich pfeift durch die solide Mauer, die einst war, inzwischen durch alle Ritzen der gegnerische Sturm sein Lied.
Nunmehr gilt es, darauf zu achten, dass die Defensive gestärkt wird ohne dabei die Offensive zu sehr zu vernachlässigen. Wird spannend!
Der Blick nach vorne geht nach unten
In der Tat leuchtet sie hell über den Niederungen des Tals, in dem das schöne Esch sein Dasein fristet, die Herbstsonne, die diese letzten Oktobertage, nur sporadisch unterbrochen von Sturmtief Christian, in ein warmes Licht taucht, das die Blätter an den Bäumen gold und rötlich schimmern lässt. Spitzenreiter also, zur Saisonhalbzeit. Herbstmeister, so genannter. Ein Wort, das eigentlich nur dazu dient, es drei Mal gepflegt wiederzukäuen, um es dann doch in hohem Bogen auszuspeien. Was wäre jemals positives dabei herausgekommen, wenn jemand Herbstmeister war? Insbesondere, wenn dieser jemand es dabei nicht geschafft hat, mit seinem Torkonto sinnvoll zu haushalten, so dass stante pede tiefrote Zahlen geschrieben werden, die nichts als den nahenden Niedergang bedeuten können? Eben. Der Blick geht also nach vorn, doch der Optimismus sinkt trotz ausgezeichneter tabellarischer Position im Wochentakt. Gefühlt wird das Torkonto immer schlechter, die Verfolger immer mächtiger, die Furcht drängt und treibt Kollerpoler an den Abgrund des Seins. Es gibt nichts Furchtbareres als die Furcht vor dem Absturz, beinhaltet sie doch ganz automatisch die Angst vor der Enttäuschung, die ganz natürlich ist und doch jedes Mal wieder mit aller Macht und Vehemenz zuschlägt.
Minimalziel
Das Minimalziel an Punkten wurde an diesem Wochenende erreicht. Trainer Spike wollte aufgrund zweier Heimspiele unbedingt mindestens 6 Punkte einfahren. Im ersten Heimspiel kam der langjährige Nachbarschaftskonkurrent Jeunesse Esch (der, zum Ärgernis von allen Dudelangern, auch noch Pokalsieger ist). Auch diesmal hat man sich viel vorgenommen, doch nichts umsetzen können, so dass man verdient mit 3:1 den Kürzeren zog.
Dafür hat dann beim Beerschot AC alles gepasst, sogar die Abwehr stand über 80 Minuten sehr sicher. So konnte man verdient mit 3:1 gewinnen.
Es war also immer noch möglich die geforderten 6 Punkte einzufahren. Deswegen waren alle Fans gespannt auf den Auftritt vom FC Antwerpen in Dudelange. Zwar war der FC Antwerpen Tabellenletzterdoch im Spiel vorher wurde Eendracht Aalst mit 6:0 aus dem Stadion gehauen. Es geschah jedoch ein Wunder: Die Abwehr von Dudelange hielt tatsächlich dem Sturmlauf der Antwerpener stand und hielt die null. Kurz vor Schluss wurde noch ein Konter verwandelt, so dass Dudelange mit 1:0 gewann und das von Trainer Spike vorgegebene Ziel von 6 Punkten erreicht werden konnte.
Was zum T...
läuft hier ab!Abstiegskampf?Ich hatte noch nie das Vergnügen ,keine Lust geschweige Ahnung wie sowas funktioniert!!!Ist das eine Verschwörung?Was wollen die Jungs von mir noch?Meister -und damit Helden-geworden sind sie ja...Ist es das harte Training oder was.Ich denke, Meister kann man nicht ohne Fleiss werden und dazu gehört eben das endlose Laufen,Tretten,Schiessen!Oder ist es die Tatsache das mir jemand vorwirft den Job hinschmeissen zu wollen und mich der Schafszucht zu widmen!Nein,der Hunger nach Titeln hat weiterhin bestand... Schafe zählen hat noch Zeit!Also weitergehts.Hier ist noch einiges zu holen (sicher nicht diese Saison) meine Herren.Die Gelegenheit ist da.Immerhin stehen zwei Heimspiele an!
Unverdächtige Tabellenführer!
„Sehr verdächtig!“
Dies und nicht mehr war es das Trainer Hau-Schild sagte als er von der Krankmeldung der Ligaleitung erfuhr.
Die Schafe werden noch immer vermisst, und genau in dem Moment wo der Verdacht aufkeimt das die Ligaleitung selber sich die Schafe schnappen will, wird diese kollektiv krank. Wenn wir Journalisten wären die einfach nur Auflage produzieren wollen würden wir uns natürlich sofort darauf stürzen.
Doch das sind wir nicht und so müssen wir sagen „Zufall!“
Obgleich das Trainer Hau-Schild nicht gefallen wird, doch was Fakt ist das niemand die Ligaleitung letzte Woche gesehen hat. Vor allem nicht in irgendwelchen französischen Wäldern.
So ist es natürlich ungleich angemessener sich auf die diese Woche absolvierte Hinrunde* zu konzentrieren welche der KV Mechelen für sich entscheiden konnte.
Dementsprechend muss man dafür eindeutig Trainer olitor gratulieren der bisher eine wirklich hervorragende Saison spielt.
Und was sagt der FC Rapid Mansfeldia Hamm Benfica dazu?
“Das macht Trainer olitor natürlich unverdächtig. Der hat viel zu viel mit seiner Mannschaft zu tun, um noch Zeit zu haben sich für unsere Schafe zu interessieren.“
Ähhh ja, das soll soviel heißen wie, Hut ab olitor, vor dieser Hinrunde!
*Hinrunde ist bei dieser ZAT Aufteilung natürlich relativ zu sehen. Denn auch obgleich mit diesen ZAT scheinbar die „Hinrunde“ beendet ist, war natürlich die Herbstmeisterschaft schon mit ZAT 5 beendet.
3 Plätze vor
Aber zunächst begann die 6.Runde mit einem Rückschlag. Auswärts in Flandern beim V.V. Sint Truiden oder Sintruin (limburgisch) oder Saint-Trond (französisch) hingen die Trauben sehr hoch. Gegen den zuhause noch ungeschlagenen Tabellenzehnten mühte sich Standard Lüttich nach Kräften, aber irgendwie war das Tor vernagelt. Offensichtlich steckten dem Team noch die schweren Champions League Qualispiele gegen Sturm Graz in den Knochen. Und so unterlag Lüttich in einem Spiel, was man nicht hätte verlieren müssen, mit 0:1. Besser lief es in den beiden nächsten Spielen. Zunächst wurde zuhause Eendracht Aalst mit 3:0 bezwungen, anschließend gab es einen überraschenden Auswärtssieg beim Fußballclub aus dem luxemburgischen Düdelingen. Lüttich sprang damit auf Platz 5 in der Tabelle, hat aber auf Spitzenreiter Mechelen immer noch 4 Punkte Rückstand. Allerdings besteht am 19.Spieltag die Gelegenheit, diesen Abstand auf nur noch einen Punkt zu verkürzen. Schaunmermal!
Auch von dieser Stelle ein Gruß und gute Besserung an den Ligapräsidenten!
Und was passiert als nächstes?
Platz 1 ist zurück erobert, aber jetzt beginnt die Rückrunde...
Wer das Team des KVM in der Vergangenheit verfolgt hat, der wird wissen, dass das Team immer nur eine gute Runde hinbekommen hat, eine gesamte gute Saison in der Vergangenheit eher eine Ausnahme denn die Regel war.
Unter diesen Vorzeichen gilt es nun für den KVM in den kommenden Spielen "dran" zu bleiben, um evtl. die Chance auf die Teilnahme an europäischen Wettbewerben zu haben.
Aber wie auch schon aus Esch zu hören war, treibt die Jupiler Pro LEague eine andere Frage um: "Wie ernst ist die gesundheitliche Beeinträchtigung des Verbandsvorsitzenden Daniel? Welche Folgen kann seine Erkrankung langfristig für den Spielbetrieb haben? Müssen Spiele verlegt, verschoben oder gar abgesagt werden?"
Da wir uns im Bereich des Spekulativen bewegen, wünscht der KV Mechelen an dieser Stelle gute Besserung und hofft, dass der Verbandsvorsitzende sich bald wieder bester Gesundheit erfreut!
Schockstarre
Entsetzen greift um sich im schönen Esch. Das Wort drang der Jeunesse zu Ohren, dass Daniel, stets treu sorgender Ligachef, krank darnieder liegt. Das ist ein Schock! Bei der Jeunesse weiß man nicht so recht, wie man auf diese niederschmetternde Nachricht reagieren soll. Der mit nur drei Punkten und ohne Auswärtstor relativ ernüchternde ZAT rückt da völlig in den Hintergrund. Stattdessen macht man sich auf, dem Chef Genesungswünsche zu übermitteln. Brieftauben sind bereits unterwegs, manche von ihnen auf Postkutschen, und der Pony-Express hat den Start auch bereits hinter sich. Die althergebrachten Kommunikationskanäle werden also zur Gänze ausgeschöpft, um dem Gutesten die wohl verdienten guten Grüße zu überbringen. Auch der singende Telegrammbote ist am Start, und er hat eine ganze Crew Kameraden mitgebracht, um gemeinsam ein lautstarkes und möglichst melodiöses Ständchen zu bringen, um den Ligaobmann auf andere Gedanken zu bringen (und sei es auch nur der Gedanke, dass das schief musizierende Orchester vor seinem Zimmerfenster endlich verschwinden möge). Das Problem ist nur: Die Wohnanschrift des Ligabosses ist uns vollkommen unbekannt. Daher werden unsere Wünsche vermutlich durch die Gegend irren und wirren, aber wo sie ankommen werden, ist vorerst ein Mysterium. Daher auf diesem Wege: Gute Besserung! :)
Auf und nieder
Auf und nieder geht es momentan in Dudelange. Nachdem man beim letzten ZAT ein Plätzchen nach oben gerutscht ist, ging es diese Woche schon wieder einen Platz runter. Nach dem ersten Spiel sah es eigentlich schon ganz gut aus. Man gewann souverän 2:0 gegen Oud-Heverlee Leuven. Doch schon im zweiten Spiel gegen den Neuling FC Brüssel gab es eine knappe 2:1 Niederlage. Im letzten Spiel des ZATs musste man zu Hause gegen Standard Lüttich ran. In den ersten 45 Minuten war es ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, so dass man mit einem 2:2 in die Kabine ging. In der 2. Halbzeit allerdings reichte die Kraft bei Dudelange nicht und Lüttich ging in der 86. Minute durch einen Abstauber nach einem Standard mit 3:2 in Führung. Dudelange konnte nichts mehr entgegensetzen und damit ging das Spiel verloren. Mit einem Sieg wäre man mit einem Punkt an den EL Plätzen dran, so bleibt die Einsicht, dass man wieder einmal nur im Mittelfeld mitspielt. Nach oben sind es 4 Punkte und nach unten 5. Also alles wie immer.
Gute Besserungsgrüße an den Kollegen in der Pressestelle des
Sport Voetbal Magazines.
Schadensbegrenzung...
lautet die Devise für die verbliebenen 9 Spieltage!Immerhin haben meine Worte letzte Woche Früchte getragen, so dass wir mit dem Abstieg wenig zu tun haben werden,da die Heimspiele -wie verlangt- gewonnen werden konnten.Nun,was ist noch möglich?Klar,das beste aus diesen Spielen machen,die Tabelle etwas hochzuklettern um nächste Saison mit etwas mehr TK starten zu können.Den egal wie man es dreht und wendet,gespielt wird immer um die Meisterschaft!Aber das ist Zukunftsmusik...Diese Woche auf dem Programm :Der Zufi, unser altbekannter Trainer bender und Hau-Schild.Mit letzteren haben wir vereinbart gleich nach Spielende uns gemeinsam auf die Suche nach dem verlorenen Schatz (wollte ich sagen)...ehm...verlorenen Herde machen.Mal sehen ob wir Erfolg haben werden!
Zwangslage
Die Saison tritt in die Endphase und neben dem Jenuesse Esch und dem RCD Anderlecht hat vor allem der KV Mechelen gute Chancen auf die Meisterschaft.
Gerüchteweise soll auch der FC Rapid Mansfeldia Hamm Benfica Chancen haben.
Doch dies scheint zweifelhafter den je, ist doch keiner von der oberen Mannschaftsriegen zu erreichen.
Nur den Anrufbeantworter hört man deutlich.
“Sehr geehrter Anrufer. Leider ist beim FC Rapid Mansfeldia Hamm Benfica zurzeit keiner zu erreichen, da wir zur Zeit einen kleinen Ausflug an die spanische/französische Grenze unternommen haben. Wir kommen vorrausichtlich... ... irgendwann zurück!“
Was also tun? Genau! Die spanischen Kollegen anrufen um zu schauen was da los ist.
Die erzählen gar erstaunliches.
“In den Wäldern wimmelt es von diversen Gruppierungen die sich gegenseitig behaken und etwas suchen. Die Spur scheint heißt zu sein und die Lage angespannt.“
Grund genug für uns einen Auslandskorrespondenten hinzuschicken der uns via Brieftaube (ein absolut unterschätztes Kommunikationsmittel) einen Vor Ort bericht lieferte.
Diesen lesen sie jetzt:
“Insgesamt jagen zurzeit vier Gruppierungen unterschiedlicher Nationalität nach den vermissten Lehrschaf (und Begleitung) und sind diesen dicht auf den Fersen. So sind die Luxemburger mit einer 57,34 Mann starken Besatzung angerückt um seine vermissten einzusammeln und vor anderen zur verteidigen.
Doch auch Spanier befinden sich 34,332 Leuten im Areal und scheinen den Luxemburgern nicht grade freundlich gesinnt zu sein. Vielleicht ein versuch den spanischen LL unter Druck zu setzen?
Aber auch 31,415926 Franzosen buhlen um die Beute. Eine Beteilliegung der französischen Ligaleitung kann jedoch nicht bestätigt werden. Doch dementieren werden wir es natürlich auch nicht. Das wäre ja auch Auflage abträglich.
Tja und die vierten? Das ist bisher nicht sicher zu sagen. Zwar haben die 12,4812244896192 unbekannten die spanische Gruppe des nachts überfallen, ihnen die Vorräte geklaut und nichts weiter als leere Ouzo Flaschen zurück gelassen, doch so recht will sich einem nicht erschließen was das zu bedeuten hat.“
Wenn sie sich jetzt fragen was dies mit Fußball zu tun hat dann sind sie erstaunlich gut bei Verstand, doch was sollen wir tun. Auch diese Handlung muss irgendwann abgeschlossen sein und die Zeit läuft davon. Was also tun....
Lüttichs Understatement ist ein Werk des Teufels
Die Favoritenrolle soll also abgegeben werden von Fuchur und seinen Mannen. Andere seien zuständig für die Titelrolle, behauptet die schreibende Zunft aus Lüttich. Nicht zu fassen.
Und das ausgerechnet vor dem Auswärtsspiel in Esch. Da heißt es wohl, den Einsatz zu erhöhen, denn man weiß ja genau, was es bedeutet, wenn derart wunderliche Ansagen aus der Ecke kommen. Der Haufen wird ja ohnehin jedes Jahr Meister. Da kann man ja wohl erwarten, dass auch in dieser Saison der gewohnte finale Antritt kommt. Dass wir in dieser Spielzeit nicht der Club sind, der die Reserven hat, um auf der Zielgeraden noch einmal entscheidend dagegenzuhalten, ist klar; dazu haben wir im Laufe des Jahres viel zu deutlich über unseren Verhältnissen gelebt. Aber es ist doch eine gerissene Nummer, sich drei Wochen vor Saisonschluss wieder heimlich, still und leise in eine Außenseiterrolle zu manövrieren, um aus dem Windschatten den entscheidenden Angriff setzen zu können und am Ende doch wieder vorne zu stehen. Die Taktik ist durchsichtig - aber wer wird ihr widerstehen können? Auch bei Mike Tyson wusste man immer, dass irgendwann die entscheidende Gerade kommt, die den Kontrahenten kompromisslos auf die Bretter schickt. Konnte man dem deswegen entgehen? Eben nicht, außer man konnte den Vogel so provozieren, dass er einem das Ohr abbiss. Wer also kann dem antizipierten Vorstoß Lüttichs widerstehen? Wir nicht. Der Escher Fokus muss mal wieder auf den Pokalwettbewerb gelegt werden, da die Abstände in der Liga viel zu gering sind, um noch etwas zu reißen. Buh! Im nächsten Jahr muss das besser werden.
Da war die Herrlichkeit vorbei...
Platz 1 ist weg - genau wie an dieser Stelle vor einigen Tagen vermutet. Es ist wie eigentlich immer: Wenn der KVM auswärts antritt, gibt es auf die Mütze. Es standen die Auswärtspartien bei Standard Lüttich und St. Truiden V.V. an und wie erwartet gingen diese Partien mit 0:3 und 0:2 verloren. Glücklicherweise war das Heimspiel gegen den amtierenden Meister aus Gent ein klares 4:0, so dass im Moment ein dritter Platz gehalten werden kann. Allerdings drängt sich nach den immer desolater werdenden Auswärtsvorstellungen die Frage auf, wie lange noch?
Nunmehr steht die Partien gegen Eendracht Aalst daheim an, bevor es zu F91 Dudelange und zum KRC Genk geht.
Zumindest im Heimspiel sollten Punkte gewonnen werden, auswärts heißt es dagegenhalten!
Unnötiger Punktverlust gegen Zulte Waregem
Am 19.Spieltag war der Tabellenführer aus Mechelen zu Gast und Standard Lüttich lieferte mal wieder eine der besseren Leistungen in dieser Saison ab. Gegen Mechelen läuft es zuhause eigentlich immer recht gut, auswärts dagegen überhaupt nicht. So auch in dieser Saison als man am 4.Spieltag dort mit 0:2 unterlag. Am 5.Spieltag fertigte man übrigens den RSC Anderlecht mit 5:0 ab, am 20.Spieltag stand dann das Rückspiel bzw die Revanche an. Diesmal machten die Mannen von Trainer Mister X kurzen Prozeß und fegten Lüttich mit 5:0 aus dem Stadion. Dann ging es gegen Zulte Waregem und es standen 3 Punkte auf der Wunschliste. Aber der Weihnachtsmann hat uns nicht erhört (wahrscheinlich war es noch zu früh dafür) und beim 3:3 mußte ein bitterer Punktverlust hingenommen werden. Lüttich fällt damit auf Platz 6 zurück, 5 Punkte hinter Spitzenreiter Jeunesse Esch. Für die Meisterschaft sind eh andere zuständig...
Endlich zuende!
Die Liga ist mitten in der Endphase und wer fehlt?
Der Trainer des FC Rapid Mansfeldia Hamm Benfica. Denn dieser musste sich auch weiterhin um seine fehlenden Schafe bemühen.
Jedoch sah Trainer Hau-Schild das eher weniger problematisch.
“Die Liga ist doch eh entschieden! Der KV Mechelen wird meister werden! Und womit? Mit recht!!! Trainer Olitor spielt eine Top Saison und es gibt nur noch wenig was ihn aufhalten kann. Wir können es auf jeden Fall nicht!“
Unbestreitbar, die Chancen stehen gut für den Verein. Doch wie stehen die Chancen für den Luxemburger Club seine Schafe wiederzubekommen?
Dies kann uns wie üblich unser Korrespondent berichten.
“Wie stehen kurz vor der Entscheidung wer sich die wertvolle Beute sichern kann. Schließlich ist in der letzten Woche viel passiert.
So wurde die spanische Delegation durch einen kombinierten überfall der Luxemburger und der Franzosen zum Rückzug gezwungen. Chefstrategin Isabell McKnight kommentierte dies in kurzen Worten.
’Durch unsere Schwerpunktbildung auf der Linken flanke konnten schnell die feindlichen Linien durchbrochen werden so das sich die spanische Formation schon in Auflösung befand bevor man überhaupt das Zentrum bedrohen konnte. Tja und dann.... dann kam der zweite Teil des Plan.’
So ist es. Denn während die Franzosen unter Anleitung von Demis, der sich nach seinen hinterlistigen Sieg gegen FC Rapid Mansfeldia Hamm Benfica freiwillig zur Unterstützung gemeldet hatte, die Spanier bis auf ihre Seite des Grenze verfolgten ließ man in einer koordinierten Aktion besagte Grenze für 24 Stunden abriegeln. Der französischen Truppe war also der Rückweg versperrt.
Nun widmet man sich der unbekannten Ouzo trinkenden Fraktion, welche.... grade wo ich diese Zeilen schreibe erfahre ich das sich diese ebenfalls zurück zieht.
Der vermummte Anführer kommentierte dies wohl nur mit den Worten ‚Den Klassenerhalt schaffen wir nun auch ohne hilfe!’
Na da soll einer schlau raus werden.
Die Schafe sind wie ich hörte nun gesichert und der Rücktransport wird eingeleitet.
Endlich endet diese viele zu lange Geschichte. Endlich müssen wir nicht mehr darüber schreiben.
Und nun zum Schluss steht hier auf meinen kleinen Zette von der Redaktion soll ich nun noch schreibe wie viele Opfer es gab.....
Opfer? Meine Güte es ging hier um ein wertvolles Schaf und nicht um..... nun ja es gab schon Opfer für weniger, doch hier einigte man sich darauf das es reicht mit Schaumstoffbällen aufeinander zu werfen.
Das einzige Opfer ist also unsere Zeit die mit diesen Unfug verschwendet wurde.
Und damit zurück zum Fußball wo es im allgemeinen wesentlich unhumaner zugeht.
Irgendwie schon ironisch.“
Wiederholung...
Drei gute Spiele und wir sind wieder mit dabei!So geschehen am letzten ZAT ,wo wir mit der maximalen Ausbeute von 9 Punkten wieder ins "Rampenlicht" der Liga vorrücken konnten.Sollte sich auch diesmal das ganze wiederholen,wäre Tatsächlich eine Titelverteidigung machtbar...Sollte...Dazu müssten aber auch die nächsten Gegner etwas beitragen!Als da wären:Liga-Dino Kolerpoller der genau das gleiche von uns erwartet,da er auch "mittendrin" steckt,Mr.Crash der aus wenig (TK) viel macht und zuguter Letzt Vetinari der zwar auch "mittendrin" steckt allerdings nicht da wo man Ihn zu dieser Phase der Saison erwartet...Meine "Heim-Einser" wären von Vorteil,ob Sie aber etwas ausrichten können sei dahingestellt!Morgen wissen wir mehr.
Das war's...
Aus, Schluß, vorbei! Die Titelambitionen von Standard Lüttich, falls es denn solche überhaupt gab, können seit letztem Montag endgültig ad acta gelegt werden. Drei Spiele, drei Niederlagen. Eine solche miese Serie unter der Ägide von Fuchur muß lange her sein oder hat es überhaupt noch nicht gegeben!? Ein 0:3 in Westerlo, eine 2:4 Niederlage im 6 Punkte Spiel gegen Hamm Benfica und last but not least ein 0:5 in Esch lassen Lüttich auf den 11.Platz zurück fallen, nur noch 4 Pünktchen vor den Abstiegsrängen. Nach langer Zeit gab es dann auch mal wieder Sprechchöre gegen den Trainer. Eine Tatsache, die ihm zu Herzen ging und gleichzeitig für ihn Anlaß gab, seine Zukunft bei diesem Verein zu überdenken. Man darf gespannt sein, wie seine Entscheidung ausfallen wird, die er dann wohl Ende der nächsten Woche verkünden will...
Es naht das Saisonende...
Was bedeutet das für den KVM? Nunja, es besteht die Möglichkeit, dass sich das Team für einen europäischen Wettbewerb qualifizieren kann. Allerdings trennen den Tabellenführer vom RSC Anderlecht vom Tabellen-9.(!!!) vom St. Truiden V.V. gerade einmal 6(!!!) Punkte und es sind noch 6 Spiele zu spielen. Bei dieser Konstellation ist alles denkbar.
Allerdings liegt der KVM derzeit auf dem dritten Tabellenplatz und hat somit durchaus Chancen, in der kommenden Saison einen prall gefüllten Kalender zu haben. Doch davor stehen zunächst folgende Aufgaben an:
Zunächst wird der Tabellenführer vom RSC Anderlecht erwartet, anschließend geht es zum SV Zulte-Waregem, der derzeit verzweifelt gegen den Abstieg kämft, bevor dann der KVC Westerlo nach Mechelen kommt. Auch Westerlo kann als Tabellenachter mit nur einem Punkt Rückstand auf einen europäischen Wettbewerb noch einiges erreichen...
Spannende Konstellation, aber in wenigen Tagen sind wir schlauer!
Und jährlich grüßt das Murmeltier
Wie einste Bill Murray im Film "Und täglich grüßt das Murmeltier" muss sich Trainer Spike vorkommen. Die Saison läuft eigentlich ganz gut und man hat mit dem Abstieg relativ wenig zu tun und die letzten Spiele muss man doch wieder zittern. Es sind nur noch 3 Punkte Vorsprung, und das Torverhältnis ist leider auch nicht das Wahre, bis zum ersten Abstiegsplatz. So könnte es in den letzten Spielen nochmal ganz eng werden, wenn Spike nicht noch irgendwelche Kniffe und Tricks aus dem Hut zaubert. Dies fällt umso schwerer zu glauben, da sich Spike in den letzten Wochen doch ein bisschen rar gemacht hat am Trainingsplatz von Dudelange und lieber mit der nette Physiotherapeutin eigene Übungen gemacht hat, damit er angblich "schnell" wieder fit ist um auch beim Training wieder mitzumischen. Doch anscheind nimmt das seine Mannschaft als Vorbild und ist gedanklich in den meisten Spielen überhaupt nicht auf dem Platz. Zwar holt man pro Spiel knappe 1,3 Punkte doch auf den Spieltag gerechnet sind es eben nur gerade 4 von 9 Pmöglichen Punkten. Dies ist eindeutig zu wenig um mal weiter oben mistspielen zu können.
Selbstzweifel
1:5 gegen Leuven. Das ist ein Schock. Eine derartige Masse an Gegentoren wie die Jeunesse in diesem einen Spiel haben einige Teams in der gesamten Spielzeit noch nicht auf dem eigenen Platz hinnehmen müssen. Überhaupt ist es aller Ehren wert, dass der wackere Club aus Esch trotz der viertschwächsten Defensive der Liga noch immer oben mitmischt und wohl nicht mehr in Abstiegsgefahr geraten wird. Aber dennoch: 1:5. Das kann man nicht so auf sich beruhen lassen. Vor allem aufgrund der kompletten Willkürlichkeit dieses Ergebnisses (zugegeben, Leuven spielt auswärts nur alle Jubeljahre überhaupt nach vorne, um dann aber das ganze Arsenal leerzufeuern) ist es doch verwirrend und ein Resultat, das Spuren hinterlässt. Wie geht es weiter für die Jeunesse? Mit Titelkampf sicherlich nicht, auch die Teilnahme am internationalen Wettbewerb kann man nach dieser Demütigung wohl zu den Akten legen. Kopf senken und demütig auf den Zielstrich zu trudeln? Ist das alles, was noch drin ist für die Luxemburger Traditionalisten in dieser Spielzeit? Oder kann man auf dem Weg zur Finishline doch noch einmal den Weg zum zweiten oder gar dritten Gang finden, um das Desaster noch in dieser Spielzeit vergessen zu machen? Das ist die Frage. Schlechte Zeiten, Kamerad!
Schade....
Es ist der letzte ZAT in Belgien und man befasst sich mehr mit dem Abgang eins Trainerkollegen als mit dem Ausgang der Meisterschaft!Ist das richtig?Aber natürlich!Es zeigt wie man zueinander steht/gestanden hat,auch wenn man sich persönlich nicht kennt/kannte!Zwar will jeder Meister werden,aber den Respekt seiner Widersacher verdient man sich auf einer anderen Ebene.Und diesen scheint Fuchur sich eben nicht nur durch seine Meisterschaften verdient zu haben!Er hat für dieses Land gekämpft!Als ich die Entscheidung traf nach Belgien zu kommen schaute ich mir erst einmal wer alles dabei ist...Ob die Voraussetzungen gegeben sind hierher zu kommen.Und ja ,sie waren da!Ein LL der sich um sein Land kümmert,ein Serienmeister,der nebenbei sich auch um sein Land kümmert sowie viele gute Trainer die das Bild einer funktionierenden Liga vervollständigten!Ich finde sowohl als Trainer wie auch als LL einen solchen Abgang echt Schade,da man solche Spieler schwer erstzen kann!
@Wim deVilde...danke für die Koplimente!Ich war drauf und dran meine Zugabgabe noch zu ändern..he,he..!
Mach et joot, Jung
<p style="margin-bottom: 0cm">Schock in der Pressestelle von OHL, als
über die nationale Presseagentur diese Meldung hereinflatterte:
Peter Graf ist tot!
Als der Drucker dann weitere Nachrichten auswarf, fiel Trainer und nebenberuflicher Schmock deVilde in die nächste Ohnmacht: Fuchur sagt À bietôt!
DeVildes ließ über die Hauspostille folgendes verlauten: „Junge, ich bin Dir persönlich dankbar für alles, was Du für den belgischen Fußball getan hast. Du warst ein würdiger Serienmeister, und dass Belgien in Europa so gut dasteht, ist vor allem Dein Verdient. Du bist zwar Wallone, aber ein feiner Kerl und prima Kollege. Viel Spaß im Vorruhestand!“
Nach seiner Expertise über das
Saisonfinale befragt, zeigte sich der sonst so kühne Flame
konsterniert: „KAA wird bei uns nochmal alles versuchen. Wir können
froh sein, wenn wir den 5. Platz werden halten könnnen. KAA und
demis21 haben bzw. hat aber beste Voraussetzungen:
Demis21 ist 77 Jahre alt, schläft vier tunden pro Nacht, startet den Tag um 4.15 Uhr mit 50 Sit-Ups und 30 eitbeugen, geht dann eine Stunde ins Fitnessstudio, eine Stunde ins Solarium und steht bis 19 Uhr auf dem Platz. Wenn es das Wetter erlaubt, entledigt er sich seiner Oberbekleidung, denn er weiß zu berichten: ´Ich habe den Body eines Dreißigjährigen.´
Ich bin 29, beginne den Tag nach zehn tunden Schlaf um 11 Uhr mit Fettzuckergebäck, gehe dann zu Kaffee und Mittagspause über und lebe überhaupt das Leben eines Rentners.
Doch als ich letzte Woche die Trainerkonferenz besuchte, habe ich,
wenn ich mich richtig erinnere, mit demis21 kurz am gleichen Tisch
gestanden, eine Zigarette geraucht und bei dieser Gelegenheit
gleichzeitig mit ihm einen magischen Kristallaschenbecher berührt
und die Lebenskräfte getauscht. Eine mögliches gutes Omen? Ich
denke nicht.“
Keine Pause
Der „letzte“ ZAT steht bevor und besser zu spät als nie sitzt Trainer Hau-Schild wieder im Vereinssattel.
Doch spät ist hier das Stichwort. Man ist zu spät um eine Chance auf die Meisterschaft zu haben und den ausschlaggebenden Punkt hat man schnell gefunden.
“Wieder Demis...... immer wieder Demis.....“
Doch hat man wirklich keine Chance mehr?
“Nein! Das wissen wir, denn wir können rechnen. Wir rechnen sogar gerne, denn Mathe ist unser Freund! Selbst dann wenn es uns nicht das sagt was wir gerne hören würden.
Nun ja, was solls: Konzentrieren wir uns lieber auf den bald stattfindenden Pokal der mal wieder verhindern wird das es eine richtige Saisonpause geben wird.“
Jedoch stehen bereits andere heiße Meisterschaftsanwärter in den Startlöchern, und diese ist bei weiten nicht so entschieden wie man sich das zuvor ausgerechnet hatte.
“Wir geben zu, die Chancen für den KV Mechelen stehen nicht mehr ganz so gut wie zuvor gedacht. Dennoch hat Olitor noch realistische Chancen auf den Titel und so oder so muss man die von ihm gespielte Saison loben.
Doch genau so wollen wir den Hut ziehen vor Mister X vom RSC Anderlecht und seiner Notbremse die er Mechelen letzten ZAT hat angedeihen lassen. Damit hat er nicht nur sich selbst, sondern auch dem ebenfalls clever aufspielenden Jeunesse Esch eine Chance auf den Titel erhalten. Spannung pur!“
Dem gibt es wohl nichts mehr hinzu zu fügen!
Abschied
Ja, liebe Kollegen, es ist soweit! Trainer Fuchur wird seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Fuchur: „Es war eine wunderbare Zeit hier in Belgien bei Standard Lüttich. In acht Saisons konnten fünf Meistertitel und ein Pokalsieg eingefahren werden. Meist war sehr viel Glück dabei. Ich erinnere an die hauchdünnen Entscheidungen, wo wir uns z.B. um 3 Tore gegen den FC Brügge und um einen Punkt gegen KAA Gent durchsetzen konnten und an die tollen, umkämpften, aber immer fairen Duelle insbesondere mit Wim deVilde. Danke auch an den Ligapräsidenten Daniel, mit dessen Vorsitz ein neuer Wind durch Belgien wehte und durch welchen die Jupiler Pro League in Europa wieder zu einer festen Größe geworden ist. Ich bin etwas müde geworden und werde mich nun erstmal zurückziehen. Meinem Nachfolger gebe ich ein gutes Team in die Hände und wünsche ihm viel Erfolg für einen Neuaufbau.“
Und damit geht nochmal ein herzlicher Gruß an Daniel und alle Manager der Jupiler League. „Macht so weiter, ihr seid alles tolle Jungs, mit denen man gern zusammen gespielt hat!“
Was für eine Saison
Was für eine Saison neigt sich dem Ende entgegen. Nach dem letztjährigen Zwischenzeithoch wurde vor der Saison rund um Dudelange davon geredet nun endlich die Europacupplätze anzugreifen. Im Management wurde dies nicht gerne gehört, denn noch ist Dudelange nichtsoweit. dazu meint Spike: "Als ich den Verein übernommen habe, waren wir wirtschaftlich und sportlich komplett am Boden. Jetzt haben wir die Jahre der roten Zahlen endlich beendet und gehen mit einem leichten Plus in die nächste Saison. Natürlich müssen wir auch weiterhin den Gürtel enger schnallen, als andere Vereine in der Liga. Mittlerweile sind wir auch sportlich soweit, dass wir den Abstieg doch relativ früh in der Saison aus den Köpfen kriegen können. Bei noch 6 Punkten Vorsprung müsste es uns schon ähnlich gehen wie damals Nürnberg als Frank Baumann den Ball nicht ins Tor brachte. Das unsere Fans euphorisch sind ist auch fantatstisch, doch sollte man nicht zu realitätsfremd werden und jetzt nach der Europaliga schreien. Wenn es über den Pokal klappen sollte wäre es okay, doch da haben wir nur ein Ziel und das bedeutet den Erfolg vom letzten Jahr zu wiederholen."
Jaja, das hätten die Damen und Herren wohl gern...
Aber Titelfavorit? Mit 4 Punkten Rückstand auf Platz 1? Mit einem Drittplazierten mit einem fast identischen Torkonto?
Naja, vielen Dank für die Blumen, vielen Dank wie lieb von Dir, so oder so ähnlich hörte man die Vereinsvertreter des KVN trällern, nachdem die aktuelle Pressemeldung des FC RM Hamm Benfica um Coach Hau-Schild zur Kenntnis nahm.
Im Moment heißt das Ziel, einen Startplatz im internationalen Wettbewerb zu erhalten. Das scheint nicht unmöglich zu sein. Aber die letzten 3 Spiele haben es in sich:
Zunächst geht es zum - richtig - FC RM Hamm Benfica. Genau zu dem Team, welches als Tabellendritter sicherlich bessere Chancen auf den Titel hat. Danach macht der Tabellenzweite von Jeunesse Esch seine Aufwartung in Mechelen, bevor das KVM die Saison bei Beerschot AC, welches noch leichte Außenseiterchancen auf Europa hat...
Noch mal an dieser Stelle - vielen Dank für die Blumen, aber der Adressent ist leider falsch, was den Titel angeht...
Dancing in the Dark
Noch drei Spiele sind zu absolvieren und es scheint nun endgültig festzustehen, dass die Jeunesse nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben wird - und das, obwohl man gefühlt seit dem zehnten Spieltag auf dem konditionellen Zahnfleisch herumkriecht. Apropos kriechen: Eine Kriechtierstudie in einem nahegelegenen Zoo soll kürzlich gezeigt haben, dass ein wenig Gekrieche von Zeit zu Zeit eine äußerst gesundheitsfördernde Angelegenheit ist. Für ein Kriechtier sowieso (wobei auch darauf verwiesen wurde, dass das gemeine Kriechtier vermutlich gesundheitlich langfristig davon profitieren würde, das kriechen zu reduzieren und andere Fortbewegungsarten häufiger anzuwenden; dies sei zwar mit einer beträchtlichen Umstellung der Lebensgewohnheiten verbunden, aber aufgrund der erheblichen langfristigen Positivfolgen ein Wagnis und eine Arbeit, das bzw. die auf sich genommen werden sollte). Was heißt das nun für die Jeunesse? Dass das Gekrieche gut ist? Zumindest bis zu diesem Zeitpunkt der Saison kann man das durchaus so formulieren. Aber glaubt man der Prognose der Kriechexperten, muss ein gesundes Maß gefunden werden; sowohl Kriechen als auch der aufrechte Gang müssen gelegentlich angewandt werden. Und an letztem mangelt es in der aktuellen Spielzeit doch gewaltig. Wird das bereits am Saisonfinal-ZAT durchschlagen und die Jeunesse noch in die untere Tabellenhälfte katapultieren? Oder geht der Tanz auf der Rasierklinge noch eine weitere Woche gut und lässt die Escher mit Freude in die nahende Adventszeit starten?
Haltet die Welt an!
Die Meisterschaft ist unwichtig. Der Pokal - vergessen wir ihn!
Das Saisonfinale - wen interessiert es?
Der Trainer Belgiens der letzten Jahre, Serienmeister, Fackel in Europa für die Jupiler Pro League verlässt seinen Verein, der vor einigen Wochen kurzfristig zu "Fuchur" Lüttich umbenannt weren sollte.
Dieser Trainer hat die Geschichte der Liga geprägt wie kein Zweiter! Im Moment regiert der Schock, das Bedauern und die absolute Fassungslosigkeit über das Karriereende von Fuchur.
Wobei - vielleicht stellt der Rücktritt von Fuchur nur eine schöpferische Pause dar und wir hoffen, dass Fuchur in Kürze wieder die Jupiler Pro League verstärken wird.
Trotz der einen oder anderen empfindlichen Niederlage in den vergangenen Jahren sagt der KV Mechelen "DANKE und BIS BALD, FUCHUR!"
Glückwunsch an Kollerpoler und Jeunesse Esch!
Was für eine tolle Leistung hat Kollerpoler in der abgelaufenen Saison gebracht.
Durch unglaublich gutes Taktieren hat er es geschafft, den Titel nach langer Zeit wieder nach Esch zu holen. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH an den verdienten Meister!
Und der KVM?
Was sollen wir schreiben, denn es ist wahr! Vizemeister und für die 1. Runde der Champions League-Qualifikation gesetzt. Endlich hat das Team eine komplette Saison gute Leistungen gezeigt und sich durch tolle Spiele am Saisonschluss belohnt.
Auch wenn jetzt noch der Cofidis-Cup ansteht, ist die Saison schon gelungen und sehr erfolgreich. Alles, was jetzt kommt ist Bonus und nicht mehr wichtig!
Und was bleibt nach dieser Saison?
Es gab ein Erdbeben durch den Rücktritt von Fuchur. Farewell und alles Gute Fuchur!
Huldigt dem Meister
Eine herzliche Gratulation zum Titel auch aus Lüttich. Kollerpoler, seit 10 Jahren dabei, 5 mal Meister, 5 mal Pokalsieger mit Jeunesse Esch, und ein Wettbewerb steht ja noch aus. Wenn einer die Liga geprägt hat, dann ist er es!
Dennoch danke ich Euch allen für Eure „warmen“ Worte, die mich sehr gerührt haben, ganz ehrlich! Meine Entscheidung steht, aber man soll ja niemals nie sagen.
Es freut mich, daß Standard Lüttich aller Voraussicht nach mit demis21 einen absoluten Spitzentrainer bekommt.
Es war mir eine Ehre!
Gratulation!
an Kollerpoler zum Gewinn der Meisterschaft!
Es war eine Top-Saison...
Dass man zum Ende hin mit so wenig Rest-TK so viel erreichen kann zeigt die Stärke meines Trainerkollegen!
Zwar ist die Saison -da der Pokal noch aussteht- noch nicht zu Ende ,aber ich denke der LL verdient auch ein dickes Lob...
Daniel mach weiter so, dann braucht sich Belgien keine Sorgen um seine Zukunft zu machen!
Übrigens:Ich würde gerne zur neuen Saison Standard übernehmen!!!