Die Herausforderungen bleiben
Leichter wird es in Belgien nicht. Auch wenn mit Vetinari eine weitere große Trainer-Persönlichkeit der Jupiler Pro League den Rücken gekehrt hat. In dieser Liga erfolreich zu bestehen gehört immer noch zu den größten Schwierigkeiten, denen man sich im Torausch-Universum stellen kann. Beweis dafür ist neben der Nr. 1 in der 5-Jahreswertung die Anzahl der erfolgreichen Coaches im Land.
Der Spielplan hat es dann auch gleich wieder in sich. Im Auftaktspiel trifft man auf den KV Mechelen, der die letzten 10 Liga-Spiele der vergangenen Saison gewonnen hat. Olitor wird sich mit Sicherheit für die neue Spielzeit viel vorgenommen haben.
Anschließend reist man zu Jeunesse Esch. Kollerpoller hat zuletzt wohl eine der schlimmsten Liga-Erfahrungen in seiner außergewöhnlich langen Vereinsgeschichte hinnehmen müssen. Doch ein Typ wie Kollerpoller gibt nicht auf, längst steht er wieder und singt munter seine Lieder. "Ich bin sicher, wir werden diese Saison ein anderes Gesicht des Trainers sehen, der die Juipler Pro League mit seinen Erfolgen wie kein anderer geprägt hat."
Im zweiten Heimspiel empfängt man den wieder erstarkten FC RM Hamm Benfica. Nach seinem 3-fach-Triumpf in 2014-1 war es lange Zeit gerade zu beänstigend still im Land der Schafe und Kaninchen. Doch der Dornröschen-Schlaf ist vorbei. Jetzt vernimmt man, dass der Chef höchstperönlich wieder das Zepter in der Hand hat. Gut so. Ein Coach mit einem solchen Potential ist immer wichtig, für jede Liga der Welt.
Des Trainers Verantwortungslosigkeit!
Die Saison 2015-1 steht in den Startlöchern, und so ist es auch nicht verwunderlich das nunmehr der FC Rapid Mansfeldia Hamm Benfica nun auch wieder mit dem Training anfing.
Was hingegen überraschen kann ist das Trainer Hau-Schild das Training wieder leitet, seit dieser sich in der letzten Saison gelinde gesagt rar gemacht hat.
Doch was waren die Gründe für diese Pflichtversäumnisse.
"Es gibt halt manchmal Dinge die wichtiger sind!"
Lautete die simple Antwort auf die Frage. Eine Antwort die man so hinnehmen muss, obgleich sie hinterfragt gehört.
Hieß es doch das der Trainer wichtigeres zu tun hatte, als all die vielen Arbeitsplätze und Gehälter zu sichern welche an den sportlichen Erfolg dieses Vereins geknüpft sind.
Offenbar sich hier nicht die egozentrische Weltsicht des Trainer in dessen Zentrum nur er steht?
Wir sind der Meinung ja.
Co-Trainerin Isabell McKnight beantwortet ihre Frage hingegen indem sie die Wachschafe auf uns los lässt und vom Gelände Jagd.
Damit steht es zweifelsfrei fest: Trainer Hau-Schild ist zurück!
Eine neue Spielzeit ist wie ein neues Leben
Dröhnend schallt die Schlagermusik durch den Reisebus, mit dem die wackeren Recken der Jeunesse durch die Lande touren, um sich fit zu machen für die neue Saison, die ihre Schatten bereits voraus wirft. Nach dem schwachen Abschneiden beim letzten Mal soll jetzt alles besser werden für Kollerpoler und seine Mannen. Darum heißt es flugs in die Bus gestiefelt und dann gib ihm. Zack, düst der Bus mit seiner Belegschaft (im Sauseschritt, und nimmt die Mannschaft mit) durch die Lande. Mancher sagt, man fände das ganz große Glück nur im Zug (und dann noch nach Osnabrück! Als ob!), aber die Jeunesse-Jungs wissen es besser. Zuverlässig wie ein Uhrwerk kutschiert Busfahrer Fred (nicht vom Jupiter) die ihm anvertrauten Spieler durch das schöne Luxemburg, wo hinter jeder Ecke, hinter jedem Stein, an jeder Kreuzung schon der nächste Testspielgegner wartet. Erst auf die Jeunesse, dann auf die Experimente. Und wenn die Experimente erfolgreich verlaufen, kann es leicht sein, dass es heißt: Hoch, hoch, hoch! Auf uns!
Der in die Ferne der Zukunft schweifende Blick weiß also nur eins: Es geht voran! Immer nach vorne! Lache, wenn es nicht zum Weinen reicht und singe, singe, singe, bis die Balken sich biegen. Denn wo Spaß ist, ist Erfolg. Und ein bisschen Spaß muss sein.
Heiss wie Frittenfett und dann das.....
Aus organisatorischen Gründen (Serverwartung beim Verband) wurde der Ligastart um eine Woche verschoben. Das wirft den Vorbereitungsplan beim KVO natürlich etwas durcheinander.
"Wir wollten auf den Punkt topfit sein um die ersten Punkte in der neuen Saison einzufahren. Jetzt können wir erst einmal noch zurückfahren um dann eine Woche später so weit zu sein. Schön wäre es jedoch gewesen, wenn wir unsere Gegner schon kennen würden", gab Doc Dre seinen Kommentar in gewohnter Weise ab.
In der Tat. Der neue Spielplan steht noch nicht fest, so dass die Scouts sehr kurzfristig die kommenden Gegner analysieren müssen. Derzeit beschäftigen sich die Scouts des KVO mit Spieleranalysen im In- und Ausland. Durch die Teilnahme im internationalen Wettbewerb stehen dem KVO mehr finanzielle Möglichkeiten zur Verfügung.
"Wir wollen sehen, dass wir in Sturm nachlegen und einen robusten Spieler für die 6er Position finden. Dann ist unser Kader komplett gerüstet für die neue Saison".
Mal sehen, ob der KVO die gute erste Saison bestätigen kann. Für gewöhnlich ist das zweite Jahr schwieriger als das erste.
Alle guten Dinge sind 3
Oh wie ist das schön ! Der KRC Genk startete mal wieder furios und sahnte glatte 9 Punkte aus 3 Spielen ab. Es war nicht einfach in den Tritt zu kommen, nur wenn die Abwehr steht und die kontrollierte Offensive anlaufen kann, ist der Erfolg nur eine Frage der Zeit. Minimalistisch ging es zu Werke, aber das sollte niemanden wirklich stören aus unserer Sicht. Nur wie jede Woche kommt es knüppeldick und die nächsten 3 Kaliber der Trainerspitze stellen sich vor. Oliotor, Kollerpoler und Hau-Schild schicken Ihre Truppen ins Rennen um Punkte und Plätze. Wir haben den etwas ernüchternden Start der anderen arg beäugt und wissen um die Brisanz der Spiele bereits am Anfang der Saison. Wir bleiben auf dem Teppich und sehen den nächsten 3 Siegen pessimistisch entgegen. Wir nehmen mit was geht !
Alles, nur nicht Alltag?
Da ist er schon wieder, der nächste ZAT. Irgendwie vergeht die Zeit schneller als man denkt. Doch der übervolle Terminkalender sorgt dann hier und da doch einmal für Hektik. Dabei sind die bevorstehdenen Aufgaben wieder einmal alles andere, nur nicht einfach. Zunächst darf man gegen das trainerlose Team des St. Truiden V.V. antreten, die bisher mit 6 erzielten Toren bereits gezeigt haben, dass sie treffen und Fußball spielen können. Im Heimspiel empfängt man bender und die starken Jungs vom KVC Westerlo. Außerdem wartet natürlich der heimliche Saisonhöhepunkt aus Sicht des FC Brügge, nämlich das Spiel gegen Standard Lüttich. Bisher konnte Andi von Hideta von sich behaupten, noch kein Spiel gegen MasterBlaster verloren zu haben. Ob das so bleiben wird? Jede Serie reißt bekanntlich irgendwann, doch ausgerechnet in Brügge zu gewinnen, dürfte schon eine gewaltige Herausforderung werden. Denn gerade zuhause zeigt sich Brügge extrem stark und motiviert. Die Fans sind gespannt, wie die Begegnung diesmal enden wird.
Enttäuschender Start
Eher so mittel! Ja so kritisch muss man schon mit den Saisonstart des FC Rapid Mansfeldia Hamm Benfica sein.
Nicht einmal 3 Spiele in Folge konnte der Hammer Verein unter Trainer Hau-Schild gewinnen. Soviel also zu seiner Sagen umwogenden Rückkehr!
Denn mal ehrlich: Nach so einer Zeit kann man jawohl ein klein wenig mehr erwarten oder?
Zum Beispiel 12 Punkte aus den ersten 3 Spielen... das wäre was gewesen. Denn wo ein Wille ist, da ist auch ein weg, und da kann man sich dann auch nicht mit Mathematik heraus reden, wie es die luxemburger Führungsriege da immer so gerne tut.
Stell sich nun also die Frage, was will Trainer Hau-Schild nun also tun um uns den Schmerz dieser herben Enttäuschung zu nehmen.
"Da hätte ich,- ein(en) Vorschlag! Hammer, lösen das Problem-, indem sie einfach realistisch an die Sache dran gehen und uns zudem zufrieden geben mit dem was wir haben.
Wie dem auch sei, wir haben jetzt drei schwere Spiele von denen wir, das kann ich hier schon versprechen und vorankündigen, nicht 4 Punkte pro Spiel gewinnen werden. Also auch für die Zukunft gilt: Nicht zu enttäuscht sein!"
Werden wir aber sein.
Schon alleine weil Zufriedenheit nun einmal keine Auflage bringt.
Alles endet (aber wann?)
Es gibt nur Wasser in Esch. Nach dem nicht so optimalen Saisonstart der Jeunesse ist schon unmittelbar nach dem Saisonstart die Hoffnung am Schwinden, dass die neue Spielzeit beträchtlich besser werden wird als die vorangegangene. Der Verlust der Führung in der ewigen Tabelle tut sein Übriges, um das Seelenheil der Jeunesse nicht gerade zu bauchpinseln. Realistisch und mit zusammengekniffenen Augen, die wohl nur Grimm ausdrücken, starrt die Clubführung derzeit durch die Gegend. Das ist nicht schön. Ist Coach Kollerpoler nach den vielen, vielen Jahren noch der richtige Mann für die Jeunesse? Heißt es überhaupt die Jeunesse oder ist ein anderer Artikel korrekt? Und wieso können Eichhörnchen an Baumrinde hochlaufen? Fragen über Fragen werden gestellt. Bleiben die Steine aufeinander, die das Haus Luxemburgs bauten und bauen? Oder ist der alles beherrschende Orkan hereingebrochen, der jedem Haus an einem Tag ein Ende macht?
Guter Start
Der FC Brügge, der vom einzigartigen Startrainer Andi von Hideta trainiert wird, hat in die neue Saison einen guten Start erwischt. Mit zwei sicheren Heimsiegen steht man gut da und hat 6 Punkte auf dem Konto. Die Tormaschine produziert kontinuierlich. Und so kann es weitergehen. In den kommenden Spielen steht ein schweres Auswärtsspiel in Luxemburg auf dem Programm, ehe man den amtierenden Meister Standard zu Gast hat in der heimischen Arena. In der vergangenen Saison gab es ein sagenhaftes 7:0 für die Hausherren. Ob sich das wiederholen wird? Diesmal soll die Aufstellung der Mannschaft von Startrainer Andi von Hideta noch geheim gehalten werden. Die Mannschaft hat in den vergangenen Spielzeiten immer wieder bewiesen, dass sie gut in die Saison starten kann. Doch es muss nun auchmal was zählbares dabei rausspringen. Indirekt hat das Präsidium auch schon soetwas geäußert. Der Stuhl des Trainers ist also nicht mehr so sicher, doch Startrainer Andi von Hideta macht sich keine Sorgen. Ein Spektakel gegen den Meister und alles wäre vergessen.
Zufriedenstellender Saisonstart
Mit zwei Siegen - darunter ein Auswärtserfolg - ist der KVO in die neue Saison gestartet.
Eigentlich, so hatte Doc Dre behauptet, wollte das Team von Anfang an bereit sein. Aber was man beim 0:1 in Genk ablieferte, erinnerte doch eher an ein unmotiviertes Auslaufen. Schlapp und ideenlos präsentierte sich der KVO und konnte am Ende froh sein, dass der Gegner auch nicht seinen besten Tag erwischt hatte.
Genau gepasst hat dann aber scheinbar das Donnerwetter des Trainers nach dem ersten Spiel. Sowohl Oud-Herverlee Leuven und auch Eendracht Aalst wurden beide klar geschlagen, was den 1. ZAT in Summe dann doch positiv darstehen lässt.
Ähnlich sah dies auch der Trainer:"Der erste Schritt ist getan. Aber nachlassen dürfen wir auf keinen Fall. Wir müssen wachsam sein und jede Schwäche unserer Gegner konsequent ausnutzen. Auch die anderen Vereine sind sicherlich scharf darauf, uns eins auszuwischen. Darauf gilt es, vorbereitet zu sein."
Am kommenden ZAT bekommt es der KVO in zwei Heimspielen mit dem FC Antwerpen sowie CS Grevenmacher zu tun. Auswärts tritt man gegen Cercle Brügge an.
Schneetreiben
Die Bedingungen im Freien regen momentan nicht unbedingt dazu an, sich dort mehr aufzuhalten, als unbedingt nötig. Regen, Schnee-Matsch und eine Eiseskälte ohne Sonnenschein sorgen für einen starken Drang, die heimischen Gefilde möglichst nicht zu verlassen. Doch die Arbeit ruft und der Spielplan hat für Standard Lüttich 2 Auswärtsspiele vorgesehen. Der erste Stopp ist beim KRC Genk geplant. Proedlo dürfte dank des Pokalsieges guter Dinge sein. Das walisisch-belgische Duell geht in die nächste Runde. Spannend dürfte es auch diesmal werden, das lässt die Begegnung mit dem FC RM Hamm Benfica erahnen.
Zuhause empfängt man das Team mit den derzeit stärksten Reserven, Oud Heverlee Leuven. In der vergangen Saison gehörte die Elf von Wim de Wilde zu den ersten Verfolgern und ganz sicher muss man ihn zum Favouritenkreis auf den Titel nennen. Kommt nach 4x Vizemeister nun die Krönung?
Im zweiten Auswärtsspiel trifft man auf Eendracht Aalst. ATG88 ist für seine unkonventionelle Taktik bekannt. Das macht seine Elf schwer berechenbar. Hinterher weiß man bekanntlich immer mehr.
Danach werden bereits knapp ein Drittel der Spielzeit absolviert sein und schon jetzt zeichnet sich ein starkes Gefälle zwischen Oben und Unten ab.
Vorerst Spitzenreiter
Der KVO schwimmt auf einer Welle des Erfolgs von Sieg zu Sieg. Am letzten ZAT gab es 3 Siege gegen den FC Antwerpen, im kleinen Derby gegen Cercle Brügge sowie gegen CS Grevenmacher.
Folgerichtig gelang der Sprung von Platz 3 auf Platz 1 im Klassement. Erstmalig, wie bereits das Sport Voetbal Magazine unlängst titelte. Und der Verein gefällt sich in der Rolle.
"Wir haben jetzt wieder drei Spiele vor der Brust. Unser Anspruch ist es auch dieses Mal, alle drei Dinger zu gewinnen und es unseren Gegnern so schwer wie möglich zu machen. Das ist uns bisher ganz gut gelungen und ich gehe davon aus, dass wir auch dieses Mal ganz gut aussehen"., resumierte Doc Dre.
Die Verpflichtungen zu Saisonbeginn haben aus jetziger Sicht allesamt gegriffen. Der KVO stellt den erfolgreichsten Sturm und hat die beste Abwehr der Liga. Das gilt es auszubauen.
Wahrscheinlich unwahrscheinliches!
Nun halten tut Trainer Hau-Schild seine versprechend, soviel kann man sagen.
Er hat tatsächlich keine 4 Punkte pro Spiel errungen.
Und so sind es genau diese Punkte welche dem Verein fehlen um auf die wichtigen Ränge zu springen.
Man sollte also enttäuscht sein.
Ist man aber nicht!
"Bisher läuft soweit alles gut und ich bin zufrieden. Vor allem das Spiel gegen Trainer proedlos Mannen war spannend und hat viel Freude gemacht. Mag die Waliser Liga auch geschlossen sein, mit Trainer wie ihm oder auch Master Blaster wird sie auf ewig lebendig bleiben."
Nur so ganz ohne Sorge ist man dann aber doch nicht!
"Die Anzahl der Tore die wir bereits kassieren mussten sind bedenklich. Das kann so nicht weiter gehen und da müssen wir dringend was tun!"
Wohl wahr! Obgleich auffällt das dies kein alleiniges Problem des FC Rapid Mansfeldia Hamm Benfica ist. Denn auch der luxemburger Kollege Kollerpoler hat ein echtes Defensiv Problem!
Zufall?
Nun da Zufälle keine Auflage bringen führt uns das zu einer furchterregenden Vermutung.
Es muss sich eindeutig und ohne jeden Zweifel um eine belgische Verschwörung handeln die luxemburger unten zu halten!
Anders kann es nicht sein! Zumindest wenn man außer acht lässt, das bisher lediglich 2 ZATs gespielt sind, der Verein mit den meisten Gegentoren aus Belgien kommt und es viele andere mögliche Erklärungen gibt.
In diesem Sinne muss dieser Reporter die Ligaleitung fragen: Was gedenken sie aktionistisches und publikumswirksames dagegen zu tun?
Man darf gespannt sein!
Spiel Fußball und freu dich noch dabei
Schießbude der Liga? Check. Naja, abgesehen von St.Truiden. Also Vize-Schießbude. Was will man machen? Sicherlich wäre Defensivtraining eine Option, aber ist das wirklich eine Option, die einen glücklich macht? Nach vorne will man ja spielen, meistens, intrinsisch. Nicht nach hinten. Tore schießen, nicht verhindern. Aber manchmal muss man eben in den sauren Apfel beißen. Doch was, wenn der Apfel wurmstichig ist? Was dann? Dann ist der Apfel vielleicht sauer und doch nützt einem alles nichts. Stattdessen ist man Insekten. Das kann es ja auch nicht sein. Noch sind wir Fußballer und das Dschungelcamp ist fern. Vielleicht wäre es zwar ein brauchbares Training dafür, aber doch ist es nicht erstrebenswert, auf etwas derartiges hinzuarbeiten. Dann doch lieber ein paar mehr Tore schießen. Oder weniger kassieren. Oder, am besten, beides. Das wäre doch prima. Aber leider ist da der Gegner davor, der meist eine ähnlichen Plan verfolgt. Wie sagte nicht schon Sartre, und der Mann ist ja bekanntlich schlau gewesen: Beim Fussball verkompliziert sich alles durch die Anwesenheit des Gegners. Eben.
Vorausschauend.....
versuchte der Trainer den letzten ZAT zu beschreiten, nur das ein oder andere mal ist doch besser mal den Mund zu halten und etwas zurückhaltend die Gegner im Dunkeln zu lassen. Alle Statistiken wurden studiert und Tendenzen ermittelt um ggf. doch den Flow des Siegens beizubehalten. Nur waren dieses Mal nicht die richtigen Riecher dabei um weiter auf der Erfolgswelle zu reiten. 0:3 und 2:5 ging man auswärts unter, dazu ein ungefährdeter Heimsieg. Nicht schlecht, nur das gelbe vom Ei war es auch nicht. Und dann schießt man schon mal 2 Tore beim FC Hamm Benfica und es reicht wieder nicht den "alten" Trainerfuchs Hau-Schild zu überraschen. Die letzten Jahre war es ein Spiel der besonders engen Kategorie, sodass meist das 1:0 von der Anzeigetafel hässlich ins Auge viel. Sei´s drum, die Situation kann man nachträglich nicht ändern und es gibt Tage wo der Gegner nicht unbedingt besser, aber cleverer war. Wir schauen voraus und bündeln die Kräfte für Liga und starten in den Europapokal. Auf geht´s Jungs, jetzt wird es anstrengender und der Schnee
kommt auch !
Red or dead?
Die KV Oostende freut sich über die Tabellenführung, der FC Brügge über das anstehende Derby, und Standard de Liège über das kreative Artwork der eigenen Fans, das allerdings ziemlich geschmacklos ausfiel.
Dass die Red devils aber auch anders können, haben sie vor dem letzten Spieltag bewiesen, als sie in persona von Trainer MasterBlaster verbale Blumensträuße nach Leuven schickten. Die Mannen um den exzentrischen Flamen deVilde fühlten sich derart geschmeichelt, dass sie beim anschließenden Gastspiel in Lüttich gar lieb und nett auftraten und zum wiederholten Male in dieser Saison als Verlierer von des Gegners Platz schlichen: "Einige haben wohl noch nicht mitbekommen, was die letzte Saison uns hätte lehren sollen", polterte Wim deVilde auf der PK, "diese Zaghaftigkeit auswärts führt uns nach unten!"
In der Tat schenkten die Leuvenaars in den sonst so starken Rückrundenauftritten ihre gute Platzierung her.
Um seine Mannen für die anstehenden Spiele zu motivieren, ließ deVilde bei der Vorbereitung die Peitsche diesmal stecken und servierte dem verunsicherten Team Zuckerbrot, in Form eines geselligen Mannschaftsabends in der Hausbrauerei Domus (Das Kellerbier Domus con Domus ist ein ungefiltertes, relativ stark gehopftes Bier. Es ist sehr zu empfehlen und geniesst über die Stadtgrenzen hinaus einen exzellenten Ruf!).
Auf die Linie achten
In diesem speziellen Fall wohl auf die schlanke Linie. Angeblich haben die Spieler von Standard Lüttich das ein oder andere Kilo zu viel auf den Rippen. Ausgerechnet bei einem Fitness-Fanatiker wie MasterBlaster als Trainer? "Im Winter kann man zusätzliches Gewicht durch die Kleidung besonders gut kaschieren" erklärt Ernährungsexperte Prof. Dr. med. Franz Fauner. Ob dies mit dem neuen Hauptsponsor, einem belgischen Schokoladen- und Pralinenhersteller zusammenhängt?
Sportlich gesehen, besteht zwar noch keine akute Gefahr, doch bekanntlich sollte man etwas tun, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist. KV Oostende macht jedenfalls bereits vor, wie erfolgreicher Fußball gespielt wird. 4 Punkte Vorsprung auf Platz 2, 6 Punkte auf Platz 3 sind angesichts von 9 Spieltagen eine Menge Holz.
Das Gegenbeispiel ist Aufsteiger St. Truiden V.V., die bisher erst 3 Punkte auf der Habenseite verbuchen konnten.
Standard Lüttich trifft diesmal auf viel Unbekannte. Zweimal in Form des Zufallsgenerators (FC Antwerpen, Cercle Brügge), einmal gegen CS Grevenmacher mit Honk 08/15 an der Seitenlinie. Der Aufsteiger sicherte sich die Dienste des Trainers vom FC Kopenhagen.
Die Fans sind gespannt, ob ihr Coach die richtigen Lösungen für die Königlichen finden wird. Auch blickt man neugierig auf die internationale Bühne, wo drei Belgier die Fahne in den Play-Offs der Europaleague hochhalten werden und auf den trainerlosen FC Antwerpen, der in der Championsleague-Quali antreten wird.
Qualifizierte Pressesprecher!
So langsam wird es auffällig.
Es wird auffällig das die beiden Luxemburger Trainer Kollerpoler und Hau-Schild besonders viele Gegentreffer bekommen.
Man könnte sich geehrt fühlen das man von allen als eine so große Gefahr wahrgenommen werden.
Man könnte das für Zufall halten.
Oder man könnte den Pressesprecher der Bahn fragen, wie er sich das erklärt.
"Die Luxemburger kassieren soviele Tore, weil es im Winter überraschend zu Eisbildung kam auf dem die Luxemburger Vereine ausrutschen.... nur die Luxemburger!"
Genau, das muss es sein, oder will Trainer Hau-Schild da etwa wiedersprechen?
"Ja!"
Wie dem auch sei. In der kommenden Woche geht es u.a. gegen den Tabellenführer KV Oostende. Was sagt der Trainer des FC Rapid Mansfeldia Hamm Benfica denn dazu?
"Da habe ich schon einmal Urlaub gemacht. Ich erinnere mich vor allem an die Tolle Butter. Alleine dafür hat sich die Reise schon gelohnt!"
Richtig! Und mit diesen letzten Gedanken erwarten wir nun dieses spannende Spiel!
Ein Tretboot in Seenot
Stagnation. Es läuft nicht rund bei der Jeunesse in dieser zwar noch jungen, aber doch bereits unbefriedigenden Saison. Man fühlt sich wie auf einem Tretboot, in dem man auf dem Atlantik treibt, weit weg von jeder Landmasse, dafür aber ohne Proviant. Man tritt und tritt und tritt, aber irgendwie kommt Amerika nicht näher. Oder Europa. Oder Afrika. Wo auch immer man grad rumgondelt. Manchmal will man schreien, manchmal will man tanzen, manchmal will man einfach nur einen Hund zeichnen. Aber was nützt es, wenn man in lebensfeindlicher Umgebung herumdümpelt und jeder Versuch irgendwie fehlschlägt, etwas an der Situation zu verändern? Noch vorne schauen und das beste aus der Situation zu machen muss natürlich der Königsweg sein. Und so ist es ein steter Blick zum Horizont, der alles Leben aufrecht erhält. Irgendwann muss dort Land auftauchen. Irgendwann. Irgendwo. Und der Blick wird sich daran festhalten. Und alles wird gut sein.
Endlich wieder ein Derby
Lange hat Startrainer Andi von Hideta darauf warten müssen. Der FC Brügge darf ein Derby bestreiten gegen Cercle Brügge. Am 12. Spieltag der Saison ist es soweit. Im "Heimspiel" empfängt die Mannschaft von Startrainer Andi von Hideta die bislang etwas planlos agierenden "Gäste". Die bisherige Saison hat gezeigt, dass Startrainer Andi von Hideta aus den vergangenen Spielzeiten die entsprechenden Lehren gezogen hat und jetzt eine strukturierte Planung vor der Saison entwickelte. Bislang ist alles glatt gegangen. Ohne große Gegenwehr konnten alle Heimspiele gewonnen werden. Auch auswärts gab es schon einen Erfolg. Die Mannschaft steht damit verdient auf dem 4. Tabellenplatz und schnuppert oben, ist aber nicht zu früh zu weit oben, wie es in den vergangenen Spielzeiten öfters der Fall war. Doch die Saison ist noch lang und die Kräfte schwinden zunehmend. Auch in dieser Saison muss sich zeigen, ob die Mannschaft richtig haushalten kann oder ob ihr wieder auf der Zielgeraden die Luft ausgeht. Doch jetzt ist erstmal Derbyzeit.
Freundliche Aussichten
Es sind die ersten 9 Spiele um und wir stehen recht gut da, an der Spitze des Mittelfeldes. Die Verfolgergruppe ab Platz 2 bis 9 blicken zum bisher souverän aufspielenden Spitzenreiter KV Oostende. Es klafft schon eine kleine aber feine Lücke an der Spitze. Bisher 7-1-1 ist eine Serie die sich sehen lassen kann und nicht von ungefähr kommt. Der Rhythmus durch den Europapokal spielt dem Team bisher positiv in die Karten. Platz 2 nach dem 3.ZAT ist OK für uns und nun folgt die nächste Herausforderung auf der internationalen Bühne. Wir freuen uns und der erfolgshungrige Trainer am meisten, wissen wir doch das nur Erfolge die Motivation am Leben halten. Auf durch Europa und die Verteidigung der 5 Jahreswertung mit allen Kräften. Dem Schnee und Sturm die kalte Schulter gezeigt, hoffen wir doch bald auf die Sonne !
Tabellenführung verteidigt
Trotz 7 Punkten aus den letzten 3 Spielen ist beim KVO nicht alles im grünen Bereich.
Gegen die trainerlosen Teams aus St. Truiden und Gent hatte man sechs Punkte eingeplant -geworden sind es deren vier. Nach dem 3:2 Heimsieg gegen St. truiden kassierte man in Gent in der Nachspielzeit noch den 4:4 Ausgleich durch Elfmeter. Eigentlich hatte man während der Partie nach zweimaliger drei Tore Führung wie der klare Sieger ausgesehen.
Das knappe 1:0 im Heimspiel gegen Anderlecht war dann wieder Balsam für die (geschundene) KVO Seele. Mit nunmehr 22 Punkten aus 9 Spielen und einem sehr guten Torverhältnis steht der KVO an der Tabellenspitze in Belgien. 4 Punkte vor dem derzeit ärgesten Verfolger aus Genk.
"Wir wollen so lange wie möglich an der Spitze bleiben. Wollen unangenehm und unberechenbar sein. Die nächsten Spiele sind eine weitere Herausforderung für uns. KV Mechelen, Jeunesse Esch und der FC RM Hamm Benfica stehen für lange Ligatradition. Aber dafür kann man sich auf Dauer auch nix kaufen. Wichtig ist auf dem Platz", gab sich Doc Dre bekannt angriffslustig.
Der Druck wächst!
Jetzt ist schon die halbe Saison rum, und der FC Rapid Mansfeldia Hamm Benfica kommt einfach immer noch nicht in Fahrt.
Das wohl unter anderem weil die Defensivleistung weiterhin eher schlecht ist.
Doch wie sich scheint ist tatsächlich keine belgische Verschwörung schuld daran, sondern ein Streik der GdDF (Gewerkschaft der Defensiven Fußballer) welcher schon seit geraumer Zeit nicht nur beim Hammer Verein tobt.
Zwar beschränkt man den Streik auf die Spieltage um den allgemeinen Routineablauf beim Training nicht zu stören, jedoch scheint er dennoch seine Wirkung zu tun.
"Aber was sollen wir machen? 20% mehr und eine volle Rente ab 35 Jahren das können wir uns einfach nicht leisten. Und wenn die Spieler so weiter machen können wir sie uns generell nicht mehr leisten, denn dann steigen wir ab!"
So ein Pech aber auch. Zumal die GdOF (Gewerkschaft der Offensiven Fußballer) angekündigt hat das sie das gleiche wollen was die GdDF am Ende bekommt sonst wird gestreikt.
"Mit Schafen ist es soviel einfacher. Die streiken nicht, die Fressen immer ihr Gras. Wie unzufrieden sie sind teilen sie dies einfach mit indem sie ihren Dung halt an ganz bestimmten Stellen abladen."
Wohl war, aber mal ehrlich: Wollen wir das wirklich das die Spieler mit so etwas anfangen?"
Im Rhytmus bleiben
Die erste Saisonhälfte neigt sich dem Ende und noch einmal steht der 3 er ZAT an, bis wir wissen wer sich im ersten Rundlauf aller Mannschaften ganz oben befindet. Nicht gute Erinnerungen haben wir aus der Zeit in Wales. Allzu oft wurde der Halbzeitmeister durchgereicht, sodass wir hier eher einen Bogen machen und anderen den Vortritt lassen. Für Genk beginnt auch jetzt die harte Phase der Saison, mit dem Start in Play Off´s der Europa League werden die Strapazen weiter erhöht und wir werden sehen müssen uns weiter zu verstärken, um den hohen Anforderungen gewachsen zu sein. Positiv nimmt die Mannschaft die Arbeit an und hängt sich voll rein. Spätestens mit dem Start der Pokalrunde und der BeNeLux Liga wird sich zeigen welcher Spieler oder Mannschaft es mental drauf hat um alle Hochzeiten zu betanzen...! Wir sind gut drauf und genießen jedes Spiel. Auf geht´s Genk , national und international geben wir alles !!!
Doc Der sorgt für schönes Wetter beim Derby
Der FC Brügge beißt sich oben in der Tabelle erstmal fest und ist derzeit der ernsthafteste Verfolger von Tabellenführer Oostende. Bezeichnenderweise kommt es auch zum Abschluss der Hinrunde zum Derby zwischen beiden Teams. Die Mannen von Startrainer Andi von Hideta empfangen den KV Oostende in der heimischen Arena. Das wird ein Spektakel. Höchst erfreulich ist da natürlich auch, dass das Spiel dank Oostendes Trainer Doc Der bei überaus schönem Wetter stattfinden kann. Was da in der letzten Pressemitteilung an heißer Luft in Richtung Brügge abgelassen wurde, reicht um aus dem Winter einen knalligen Sommer zu machen. Packt also eure Sonnencreme ein. Startrainer Andi von Hideta macht sich deswegen allerdings überhaupt keine Sorgen. Wir sind gewappnet und werden uns von unserer besten Seite präsentieren. Schließlich könnte Brügge mit einem Erfolg Herbstmeister werden. Auf ein spannendes Derby also.
Kalte Dusche zur richtigen Zeit?
Erstmals in dieser Saison hat der KVO richtig auf die Mütze bekommen. Scheinbar angespornt durch die klare Tabellenführung des KVO vor diesem ZAT haben es unsere Gegner gegen uns richtig krachen lassen. Sowohl in Mechelen als auch bei Hamm Benfica hat es deutlich hörbar geklatscht. Dummerweise keinen Beifall, sondern Gegentore
4:0 und 5:0 musste man sich geschlagen geben. Zwischendrin konnte man zwar sein Heimspiel gegen Jeunesse Esch gewinnen, aber für die eigens definierten und kommunizierten Ansprüche war die gezeigte Leistung an diesem ZAT doch deutlich zu wenig.
Dementsprechend kleinlaut äußerte sich Doc Dre:"Das waren die ersten Ausrutscher diese Saison. Meine Mannschaft und ich möchten uns bei allen Supporters des KVO für schlechten Aufwärtsauftritte entschuldigen. So dürfen wir als Tabellenführer einfach nicht auftreten. In den kommenden drei Spielen müssen und werden wir wieder zur der Form der vorherigen Spiele zurückfinden um die Chance auf den Herbstmeistertitel zu erhalten - auch wenn wir uns dafür nichts kaufen können."
Am letzten ZAT der Hinrunde bekommt es der KVO mit richtigen Schwergewichten zu tun. Zu Hause spielt man gegen Standard Lüttich und Westerlo. Auswärts steht das absolute Spitzenspiel beim Derby in Brügge an.
"Spiele gegen direkte Tabellennachbarn bringen den Vorteil mit, dass man sich mit einem Sieg absetzen kann. Das werden wir versuchen. Und wenn's klappt, gibt es Freibier bis die Plauze platzt".
Ist Eisgang, ist Eisgang
Trainer-Kollege Hau-Schild hat die Analyse ja schon geliefert. Eis. Auf den Straßen, auf dem Rasen, auf den Schafen, auf den Toren, selbst in der Umkleidekabine. Kaum will man sich umziehen, macht es einmal zack und man liegt wieder auf dem Rücken und zappelt, zappelt, zappelt. Kein Wunder, dass da nicht so recht was Erfolgreiches bei rauskommt. Die internationalen Käfermeisterschaften könnten da ein Ziel sein, da könnte vielleicht sogar mal wieder ein Erfolg angestrebt sein. In der Liga ist das wohl lange vorbei. Immer wieder macht der Torwart den Käfertanz, wenn der Ball angeflogen kommt. Immer wieder befördert sich der Abwehrchef (und seine Kameraden erst!) in die Waagerechte, kaum dass der Gegner auch nur naht. Aber gelernt ist eben gelernt. Oder geübt. Aber gut ist was anderes. Was also gibt es zu tun? Tanzen, bis man auf dem glatten Geläuf den Weg findet, die Balance zu halten? Eine Eiswand im Tor errichten? Vereiste Schafe stapeln? Wir werden testen und berichten.
Der Quotenkönig
Die Buchmacher haben einen Favoriten. Entgegen den Erwartungen ist dies weder der aktuelle Tabellenführer (rangiert bei den Herren nur auf Platz 2) noch der amtierende Meister (derzeit als Favorit Nr. 3 gehandelt), sondern der "ewige Vizemeister" RSC Anderlecht.
Die Gründe: Mister X hat schon seit Jahren eine lupenreine Heimweste (das letzte Remis stammt aus der Saison 2014-2, ein 5:5 am 24. Spieltag gegen Jeunesche Esch, die letzte Niederlage gab es am 30. Spieltag der Saison 2013-2, ein 1:4 gegen - na wen wohl - Jeunesche Esch. Damit ist man zuhause seit fast 5 (!!!!!) Saisons (bis auf das besagte Remis) immer siegreich.
Doch es gibt noch mehr Zahlen, die für Mister X sprechen, da wären z.B. die besten Reserven aller Clubs in der Jupiler Pro League, eine stablie Abwehr vor allem gegen die zufallsgenerierten Teams im heimischen Stadion und die reichhaltige Erfahrung von bisher 5 Vizemeister Titeln in dieser Liga. Wer so lange oben mitspielt, wird einfach irgendwann die Krone bekommen, das belegen zumindest die Statistiken.
Doch auch Doc Dre hat sich hat sich schnell etabliert. Ein guter 6. Platz als Aufsteiger in der ersten Saison in einer der umkämpfesten Ligen ist neben dem Erreichen des Pokal-Halbfinals eine respektable Leistung. Jetzt hat man die Chance auf die "Herbstmeisterschaft" und sorgt durch regelmäßige Zeitungsbeiträge für zusätzliche Stärkung im Saisonverlauf.
Wie es der Spielplan so will, trifft Standard Lüttich am nächsten ZAT sowohl auf Spitzenreiter KV Oostende als auch auf den Geheimfavoriten RSC Anderlecht. Da könnte das Heimspiel gegen den Ex-Club KAA Gent beinahe zur Nebensache geraten.
Außer Form, und nun?
Die Rückrunde ist vorüber, und irgendwie schaffte des der der FC Rapid Mansfeldia Hamm Benfica sogar noch den Sprung in die obere Tabellenhälfte.
Doch all das hatte seinen Preis. Die Mannschaft wirkt müde und ausgebrannt.
"Kein Wunder! Die Offensive musste die ganze Zeit die fehlende Defensive kompensieren und die Defensive ist nach den langen Sitzstreik völlig außer Form.
Umso überraschter war ich über den Sieg über den RSC Anderlecht, der nicht nur ausgeruht sondern auch tatkräftig wirkt.
Aber seien wir ehrlich: Mister X wusste wohl bereits das wir ihm nicht bei der Meisterschaft gefährlich werden können. Und er kann sagen was er will: Dort sitz einer der heißesten Anwärter auf den Titel!"
Das ist wohl war. Doch da ist dieser ist nicht der einzige. Denn auch der Standard Lüttich unter Trainerlegende Master Blaster hat alle Mittel um das Rennen zu machen, und genau gegen diesen gilt es nun sich zu beweisen.
"Das wird ein harter Kampf, den wir faktisch gar nicht gewinnen können. Master Blasters Jungs sind frisch und hungrig und wir... nun ja... sind es nicht! Die einfache Erkenntnis die man daraus ziehen kann ist klar.
Wenn man mal eine Saison nicht voll dabei ist, braucht man 3 um diese Wieder aufzuholen. So ist es halt beim gnadenlosen Wettrennen gegen die Rote Königin!"
Das Klingt fürwahr aussichtlos. Doch was hat der Luxemburger Verein vor nun genau zu tun.
"Ich? Ich werde erst einmal in Ruhe meinen Oolong Tee trinken!"
Sagte er und nahm einen tiefen Schluck.
In einem Film wäre das sicherlich die Szene wo mit der Schlussblende der Imperial March erklingt....
Zum Glück nicht an der Spitze !
Das letzte Wochenende brachte die erste Entscheidung der Saison und Herbstmeister sind wir nicht geworden. Gott sei Dank, wir sind sehr froh über unsere Platzierung im oberen Drittel ohne die Besteigung des Thron über die Pause. Es war ein guter ZAT und mit etwas mehr Glück hätten wir noch den ein oder anderen Punkt ergattern können. Egal, wir haben 10-0-5 gespielt und sehen der Rückrunde auf jeden Fall positiv entgegen und können hoffen weiter in der Endtabelle zu den Vorjahren zu verbessern. Ebenfalls geglückt ist der Auftakt auf internationalen Parkett und wichtige Punkte für Belgien können erspielt werden. Die Rückrunde beginnt gleich knüppelhart beim Halbzeitmeister Oostende und dem TK-Giganten Anderlecht, sodass wir von vornherein gas geben müssen um nicht abgeschlachtet zu werden. Auf geht´s GENK packen wir es an !
Escher Fan-Zwist: Dialogischer Disput
"Hach ja. Der Himme ist blau, die Sonne scheint. Zumindest tagsüber ist es einigermaßen warm. Es scheint, als ließe der Frühling sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte, süße, wohlbekannte Düfte streiften ahnungsvoll das Land. Veilchen träumten schon..."
"Moment. Träumen? Am hellichten Tag? Dass ich nicht lache! Das ist es, das und nichts anderes, was uns aus den Spitzenregionen der Liga verbannt hat. Träumereien! Arbeit ist die Sache. Arbeit! Harte Arbeit! Blut, Schweiß und Tränen! Anders geht es nicht, anders nicht. Tagträumer sind noch immer gescheitert."
"Aber die Träume, mein Herr. Die Träume! Was will man ohne Träume machen? Was frage ich, was? Verzweifeln? Verdorren? Dürsten nach Anerkennung durch höhere Wesen in einem freudlosen Land des Elends? Es sind noch nicht die Pokale, auf die es ankommt. Freude, Freude ist es. Mein Herr! Freude."
"Papperlapapp. Haste Arbeit, haste Titel. Haste Titel, haste Geld. Haste Geld, haste Freude."
"Aber mein Herr! Die Freigeister, die hohen Herren, die durch ihre traumwandlerische Kunst einen selbst zum Träumen bringen, sie sind es doch! Jeder erinnert sich an Netzer, der aus der Tiefe des Raumes den Gegner düpierte. Ging es um Titel, war er außen vor - wen interessierte es? Lionel Messi wird nie Weltmeister werden. Wen interessiert es? Die Brasilianer um Socrates haben sich viel mehr verewigt in den Annalen der Welt als die Italiener um Rossi. Das schöne Spiel, mein Herr. Niemand mag fußballerischen Pragmatismus. Lieber jagen wir dem Schmetterling nach. Flieg, kleiner Falter, flieg! Im wogenden Tanzschritt will ich dir nacheifern, den Ball am Fuß über den Rasen gleiten, immer schwebend, schwebend, schwebend. Und kommt eine Libelle, freue ich mich. Und steht ein Gänseblümchen, pflücke ich es. Carpe diem! Genieße das Spiel!"
Ein schönes Spitzenspiel mit verdientem Sieger
Der FC Brügge hat das Spitzenspiel am letzten Spieltag der Hinrunde zu Hause gegen Oostende sicher mit 4:3 in einem abwechslungsreichen Spiel für sich entschieden. Diesen Moment sollte man festhalten. Ob die Begegnung in der Rückrunde dann auch ein Spitzenspiel sein wird, steht in den Sternen. Angesichts der noch ausstehenden schweren Spiele beider Mannschaften, sieht es wohl eher nicht danach aus. Doch vielleicht spielt man ja dann die internationalen Plätze aus. Startrainer Andi von Hideta ist indessen zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft in der Hinrunde. Auf der letzten Pressekonferrenz sagte er dazu nur ein paar Worte: "Die Mannschaft hat sich in der Hinrunde gut und konstant präsentiert. Vor allem in der heimischen Arena spielte sie dank der zahlreichen Fans großartig auf. Die Spiele, die wir gewinnen wollten, haben wir auch gewonnen. So kann es weitergehen. Der FC Brügge ist also auf Kurs. Mir ist klar, dass uns eine schwere Rückrunde bevorsteht und die Spieler merken auch, dass die Kräfte nachlassen. Doch wir werden weiter agieren, wie geplant."
Gutes Wetter in Brügge beim Spitzenspiel
Sonne, blauer Himmel, Windstille bei 23 Grad. Und all das mitten im Februar beim Spitzenspiel in Brügge. Anscheinend kann AvH hellsehen und Doc Dre hat magische Kräfte.
Wie dem auch sei. Der KVO hat den Herbstmeistertitel durch zwei lockere Heimsiege eingefahren, in Brügge musste man sich dennoch leider knapp mit 3:4 geschlagen geben. Also kein Freibier bis die Plauze platzt, sondern nur so viel wie reingeht bis Oberkante Unterlippe.
Dennoch ist der Herbstmeistertitel trügerisch. Die Verfolger schliessen auf. Die Tabelle ist eng wie nie. Zwischen Platz 1 und Platz 6 liegen gerade einmal 4 Punkte.
"Meister werden wir wohl nicht - das Unentschieden in Gent sowie die Niederlage in Brügge haben uns da wohl einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das hat leider zu viel Kraft gekostet, Ein Platz in den internationalen Rängen ist und bleibt unser Ziel.", kommentierte Doc Dre ungewohnt nüchtern.
Aber wer weiss. Die Rückrunde ist lang.....
Die Rückrunde beginnt
Wenn die Hälfte der Saison vorbei ist, nutzt man die Gelegenheit allerorten gerne, um eine Analyse zu betreiben.
Beginnt man das Feld von hinten aufzuzäumen, so wird es niemanden überraschen, das die Absteiger aller Voraussicht nach von den zufallsgesteuerten Teams ausgemacht werden. Gut so. Lediglich Eendracht Aalst steht momentan in der Gefahr abzurutschen. Doch ATG88 hat sich bisher noch immer ans rettende Ufer bringen können.
Im Kampf um die internationalen Startplätze wird die Sache naturgemäß schon enger. Für Platz 6 braucht man derzeit 27 Zähler (derzeit von dem RSC Anderlecht belegt). Altmeister Kollerpoller kann also mit Jeunesse Esch auf Platz 11 mit 6 Punkten Abstand noch den Sprung nach oben schaffen. Das gilt natürlich auch für die besser platzierten Clubs, die pro Platz (fast immer) einen Punkt mehr auf dem Konto haben.
Der FC RM Hamm Benfica findet zu alter Stärke zurück, hat mit 28 Punkten den 5. Platz inne und scheint die Defensivprobleme in den Griff bekommen zu haben. Wie man hört, waren sowohl die Verhandlungen mit der GdDF (Gewerkschaft der Defensiven Fußballer) GdOF von Erfolg gekrönt.
Platz 4 verteidigt der KVC Westerlo. Damit gehört bender zum Triumpferat der drei Clubs, die sich zur Halbzeit über 30 Punkte freuen können. Bender verfügt dabei über die besten Reserven der erfolgreichen Drei. Trotzden hat auch proedlo auf Rang 3 und Startrainer Andi von Hideta auf Nr. 2 gut lachen. Denn sie haben auch noch ein Heimspiel mehr im Restprogramm als der Herbstmeister KV Oostende. Doc Dre hat 60 % seiner Reserven für die ersten 50 % der Spielzeit investiert. Bekanntermaßen sind am Ende die Schweine fett und nahezu alles ist möglich, gerade in Belgien.
Die Fans dürfen gespannt sein, wie sich die Lage in den nächsten Begegnungen entwickeln wird. Experten vermuten, dass das "TK-Monster" Anderlecht in den drei Spitzenspielen gegen die vor ihm platzierten Mannschaften (KVC Westerlo, KRC Genk, FC Brügge) für Furore sorgen wird. Das Motto "Abschreckung" war auch in den letzten Saisons sehr erfolgreich.
Darauf kann man bei Standard Lüttich weniger hoffen, sondern hier muss man sich dringend noch mit den Gewerkschaften einigen, um wieder Fahrt aufzunehmen. Vielleicht kann HauSchild dabei in beratender Funktion tätig werden, die Gelgenheit hat man immerhin am nächsten ZAT, wo man wieder aufeinander trifft. Eventuell hat auch der andere luxemburgische Kollege Kollerpoller einen wertvollen Rat im nächsten Heimspiel?
So oder so, die Jupiler Pro League verspricht wieder heiße Tänze und knallhartes Entertainment!
Der lange Atem
Statistikfreunde haben es bemerkt: OHL stellt aktuell das Team mit den wenigsten Toren in der Jupiler Pro League. Mit dem Tabellenplatz 11 scheinen die Leuvenaars also noch gut bedient.
"Entscheidend für mich ist, mit welchem Aufwand man welches Ergebnis einfährt", erläutert Coach deVilde seine Interpretation der derzeitigen Ladehemmung seiner Angriffsabteilung, "gemessen an den Torchancen, die wir herausspielen, ist alles im lindgrünen Bereich." Scheint der Coach also die akute Ladehemmung seines Teams mit ergebnisorienterter Ökonomie zu verklären? "Da wir unter der Woche noch im Europapokal aktiv sind, muss man eine gewisse Ökonomie in seinen Spielstil Einzug erhalten lassen. Wir können jetzt nicht nach Porto reisen und sagen 'Die [den F.C. Porto, Anm d. Red.] hauen wir weg!', und keine 48 Stunden später ein Offensiv-Feuerwerk abbrennen! Letzte Saison waren wir noch vor dem Cup platt. Der lange Atem des hässlichen Spiels kann entscheidend sein!"
Grau in grau...
... ist nicht nur alle Theorie und das Wetter in Lüttich sowieso, nein auch die sportlichen Leistungen reihen sich hübsch brav in diese Reihe ein: Platz 8, 7 Punkte Rückstand zur Spitze, da hat mancher Fan den Eindruck, die Profis seien satt und zufrieden und wollen einfach nicht mehr. "Mit solchen Allgemeinplätzen kann ich wenig anfangen. Dass es in der Jupiler Pro League eng zugeht, weiß jeder, der sich nur ein bißchen mit dieser Liga beschäftigt hat. Natürlich freuen wir uns nicht über unsere aktuelle Position, aber wir lassen auch nicht die Köpfe hängen. Wir glauben weiterhin an unsere Stärken und können damit auf jeden Fall noch mal oben angreifen. Wofür das dann am Ende reicht, wird sich zeigen" gab der Trainer auf der Pressekonferenz bekannt.
Die nächsten Termine haben es mal wieder in sich. Auswärts geht die Reise zum aktuellen Tabellenführer KVC Westerlo: Mit einer blütenweißen Heimweste und als beste Auswärtsmannschaft wird bender nun niemand mehr unterschätzen dürfen.
Ein vermeintlich leichtes Spiel wird gegen den Tabellenletzten St. Truiden V.V. zu absolvieren sein. 10 Punkte aus 18 Spielen und die schlechtesten Reserven der Liga zeigen eine deutliche Sprache, aus der man ablesen kann, wohin die Reise mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gehen wird. Dennoch sind bekanntlich gerade die angschlagenen Boxer immer noch zu einem Lucky Punch fähig.
Schließlich empfängt man noch den FC Brügge. Startrainer Andi von Hideta hat noch nie gegen MasterBlaster verloren. Eine Serie, die wohl bis dato einmalig ist. Die große Frage steht im Raum: Worum wird dem Coach aus Brügge gehen? Diesmal ist er in der Position, dass ihm ein Sieg mit (zu) hohen Mitteln die sehr gute Ausgangslage nehmen würde, bis zuletzt ganz oben mitzuspielen. Anderseits braucht Lüttich drigend jeden Heimsieg, um den Anschluss an die Spitze nicht vollends zu verlieren. Die Fans freuen sich bereits auf ein Spektakel und Fußball-Freudenfest, denn über mangelnde Tore, konnten sich die Anhänger bisher nie beschweren.
Positive Grauzone
In der Regel verbinden wir die Grauzone mit negativen bzw. nicht ganz so guten Hintergedanken. In der Jupiler League ist diese obere Grauzone der Bereich zur Spitze und damit dem europäischen Geschäft. Es ist eng und spannend, sodass wir die heiße Phase kaum noch erwarten können, wenn wir nicht schon seit Beginn Rückrunde in dieser stecken. Heimnimbus hin oder her, wir dürfen unsere Gäste nicht auf die leichte Schulter nehmen, besonders nicht an diesem Wochenende. Mit Mechelen und Hamm kommen zwei ganz harte Brocken in unser Stadion, und die werden nicht kampflos die Heimreise antreten. Die weiße Weste soll fleckenfrei bleiben, denn neue Sponsoren aus der Waschmittel- und Betonbranche schlossen sich dem Verein an um mit den guten Ergebnissen der Heimelf Werbung zu machen. Lassen wir also taten folgen und bescheren unseren treuen Fans und Sponsoren einen schönen und erfolgreichen ZAT !
Verdammt
"Hinrunde, Rückrunde, wo ist der Unterschied. Ist doch alles halb so wild!"
Nun der Unterschied ist ganz einfach. Wäre die Rückrunde wie postuliert bereits vorbei, wäre Oostende Meister gewesen. War es aber nicht.
Aber was solls. Es gibt dringendere Probleme. Und damit sind nicht einmal die drei kommenden Partien gemeint, welche alle gegen Trainer in der Spitzengruppe stattfinden.
Nein, viel dringender ist sich eine neue Tastatur zu kaufen, da diese nach einem kleinen Malheur mit einem Getränk eher mäßig funktioniert. Oder wie der Autor dieses Artikel so schon sagt.
"Was für ein verdammter verf....ter Mist."
Daraus folgen nun zwei Dinge. Zum einen das ein beruhigender Tee dringend not tut, und das dieser Artikel aufgrund von technischen Hindernissen wohl nicht länger wird.
Zwei Heimspiele und auswärts beim Meister
Das scheinen spannende Wochen zu werden für Startrainer Andi von Hideta und den FC Brügge. Es stehen zwei Heimspiele auf dem Programm gegen Hamm und St. Truiden. Dazu kommt das Auswärtsspiel beim amtierenden Meister Standard Lüttich. Nach dem 4:0 im Hinspiel und den beiden 7:0 Erfolgen aus der letzten Saison ist geht die Mannschaft von Startrainer Andi von Hideta gelassen in dieses Spiel. Doch diesmal werden wir nicht verraten, mit welcher Taktik und mit welchen Stars wir beim Meister auflaufen. Doch etwas besonderes könnte dieses Spiel dennoch werden. Der Zeitpunkt des Spiels ist auch perfekt. Gerade noch haben die Mannen von Startrainer Andi von Hideta die nötigen Reserven, um möglicherweise die Serie fortzusetzen. Und wieder einmal befindet sich das Team aus Brügge noch im oberen Tabellenbereich. Doch ist die Mannschaft wieder am Scheideweg oder können ihr 3 Punkte in Lüttich weiterhelfen? Die kommenden Spiele werden es zeigen.
Was macht man, wenn die Gedanken Karussel fahren? Huiiiii!
Zwei Zu-Null-Siege. Das ist ja ein Ding. Es gibt noch Zeiten, die an Zeiten erinnern, die so lange her sind, dass es sie eigentlich gar nicht gegeben hat. Glaubt man. Bis man dann feststellt: Doch. Aber lange ist es her. So lange, dass man sich denkt: Wenn da noch die Steinzeitmenschen durch die Gegend gelaufen sind, dann gilt es nicht. Und wer weiß schon, wie ein Steinzeitmensch definiert ist? Ist man ein Steinzeitmensch, wenn man in der Steinzeit gelebt hat? Oder reicht es, wenn man seine Zeit mal mit Steinen verbracht hat? Oder gar, wenn man jemanden kennt oder mit jemandem verwandt ist, der weiß, was ein Stein ist? Das sind Fragen, die dringend geklärt werden müssen, wenn man herausfinden will, ob nun Steinzeitmenschen das letzte Wochenende noch aktiv begleitet haben, an dem es Zwei-Null-Siege für die Jeunesse gab.
Aber die sich anschließende Frage ist natürlich: Ist das überhaupt wichtig? Steinzeitmenschen, Eisenzeitmenschen, Bronzezeitmenschen - das ist doch alles ein Schnack. Hauptsache ist doch, dass man ein Mensch ist, der mit irgendeinem Material geschickt umgehen kann. Und sei es auch nur ein Smartphone. Dann ist man Digital Native. Oder ein Siliziumzeitmensch. Wenn also die Siliziumzeitmenschen in einem Kampf auf Leben und Tod mit den Steinzeitmenschen in eine Arena geführt würden, wer hätte wohl das bessere Ende für sich? Die Menschen, die, glaubt man dem Klischee-Bild, mit einer großen Keule bewaffnet in den Ring ziehen und dem Kontrahenten rege den Schädel einzuschlagen versuchen? Oder die Siliziumzeitmenschen, die, wenn das Netz das zulässt, kurzerhand eine WhatsApp-Nachricht an ihre Freunde schicken, dass sie einen Steinzeitmenschen fotografiert hätten, um dann das Bild zu twittern? Auf jeden Fall hat der zweite mehr Medienpräsenz. Aber vielleicht ist er tot (oder zumindest verletzt). Will man dieses Risiko auf sich nehmen? Oder doch mal das Smartphone wegstecken und sich im ernsten Kampf auf Leben und Tod mit dem routinierten Keulenschwinger messen? Hauptsache es macht Spaß.
Tabellenführung vergeigt
Trotz zweier Heimspiele hat der KVO die Tabellenführung verloren und an den KVC Westerlo abgeben müssen.
Konnte der KVO den Rückrundenauftakt gegen Genk mit einem 3:0 gegen KRC Genk noch positiv gestalten, ging es danach bergab. Oud-Heverlee Leuven guckte den KVO aus und gewann sein Heimspiel mit 1:0. Beim folgenden 3:3 zu Hause gegen Aalst hatten zwar die Zuschauer was von dem Spektakel, gebracht hat es aber keiner Mannschaft was. Der KVO verliert damit die weisse Weste zu Hause, Aalst hängt immer noch im unteren Mittelfeld fest.
Entsprechend genervt war Trainerneuling Doc Dre auf der Pressekonferenz:"Das war zu wenig von uns, die Jungs haben sich auf den Lorbeeren ausgeruht und nun die Quittung erhalten. Als Tabellenführer sollte man mit breiter Brust auftreten. Meine Jungs hatten eher eine Hühnerbrust und Gänsehaut."
Gerüchten zufolge soll ex Werder Bremen Torwart Tim Wiese ein Body Buildung Studio in Oostende errichten. Da hätte man dann unter professioneller Anleitung die Möglichkeit, die Hühnerbrust weg zu trainieren. Man sollte nur aufpassen, dass die Eier nicht kleiner werden....
Vorne Harpune, ...
... hinten Beton. So die vorgegebene Marschroute für OHL. In den Heimspielen klappt dieses auch ganz wunderbar, auswärts operieren die Flamen jedoch anscheinend mit Gummikeule und Scheunentor.
Ein 4:4 Unentschieden im den Reef gegen den 1. FC Köln versetzte der Europa League-Euphorie, die sich in Leuven nach den traumhaft absolvierten Playoffs verbreitet hatte, einen herben Dämpfer. Mit diesem Nackenschlag im Gepäck muss man nun auch noch beim Tabellenführer antreten. Davon geht an in Leuven jedenfalls aus, vor der Abfahrt nach Westflandern war über den Antrag von Brügge, die Saison für beendet zu erklären, noch nicht entschieden.
Wim deVilde gab sich unabhängig von der Verbandsentscheidung diplomatisch: "Und selbst wenn wir nicht spielen müssten, dann gehen wir halt an lecker Stoovflees und Frieten essen bei Chez Vincent (Sint-Salvatorskerkhof 1). Wenn ich es mir recht überlege: das werden wir sowieso tun."
Antragsunterstützung!
Bedingt einsatzfähig. Das ist eine durchaus passende Umschreibung für den Zustand des FC Rapid Mansfeldia Hamm Benfica, so wie auch für diese Redaktion. Denn eine Einsatzfähige Leihtastatur hat man nun wohl, nur leider war man zu kurzsichtig um zu sehen, das es leider eine Amerikanische Tastatur war.
Nun ja, man wird es überleben!
Ob man jedoch das Ende der Saison überleben wird.
In Hamm scheint man jedenfalls durchaus geneigt den Antrag auf Saisonende aus Brügge stattzugeben.
"Wir stehen jetzt auf einem EC Platz, was mehr ist als wir von letzter Saison behaupten können.
Das reicht uns völlig für diese Saison, zumal nicht davon auszugehen ist das wir diese Saison mehr reißen können."
Wohl war. Denn ob nun Schafs oder Kaninchenverein, beide Tiere sind nicht bekannt dafür das sie etwas oder jemanden reißen.
"Nun ja, außer natürlich das Kaninchen im Ritter der Kokosnuss, und den Schafen aus Black Sheep. Und wir wissen doch alle das wir uns heutzutage unsere Idole im Fernsehen suchen."
Ein beängstigender Gedanke!
ZAT der Superlative !
Der nächste ZAT hat es in sich. Die 3 Punktbesten Mannschaften aus Brügge, Westerlo und Genk treffen alle jeweils aufeinander ! Das ist eine wahre Wunschkonstellation für alle Fans, weniger für die Trainer und Funktionäre. "Das wir ein ganz hartes Stück Arbeit für alle Mannschaften, mental, körperlich und kämpferisch auf der höhe zu sein und in jedem Spiel Vollgas geben muss". Genk bekommt dazu noch Standard Lüttich als Sahnehäubchen geliefert ! Wir haben so einen MonsterZAT noch nicht oft gesehen und werden alles notwendige Tun um die Duelle erfolgreich zu bestreiten. Wir nehmen uns der Aufgabe an, denn wir haben keine andere Wahl jeden zu spielen und zu besiegen wenn wir den Thron erklimmen wollen. Mit Vorfreude und Spannung ist das ganze Umfeld in den Vorbereitungen um die Spiele so schön wie möglich zu zelebrieren. Das wird spannend ! Jungs, geht´s raus und spielt Fussball !!!!
Antrag auf sofortiges Saisonende
Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Ligaleitung, hiermit beantrage ich, Startraine Andi von Hideta, die Saison in der Jupiler Pro League mit sofortiger Wirkung für beendet zu erklären und den FC Brügge als beste Mannschaft mit dem besten Trainer als Meister zu küren. Begründung: Die derzeitige Tabelle bietet das einzig wahre Bild in der belgischen Jupiler Pro League wider. Alle Mannschaften haben bislang 21 Partien bestritten. Dies stellt bei 16 Mannschaften eine hinreichend große Zahl an Vergleichen dar, um ein faires Bild der Kräfteverhältnisse herauszubilden. Insbesondere der Umstand, dass der FC Brügge mit seinem Startrainer Andi von Hideta bislang eine nahezu perfekte Saisonleistung ablieferte und damit verdient an der Spitze der Tabelle steht, verdeutlicht noch einmal, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, das Saisonende zu proklamieren.
Neun Spiele to go, Saisonfazit incoming?
Noch neun Spiele sind auf der Uhr und die Spielzeit schleppt sich damit dem Finale entgegen. Für die Jeunesse sieht es danach aus, dass es wieder ein Saisonende geben wird, dass enttäuschend ist. Die Qualifikation für die internationalen Wettbewerbe ist wohl kaum mehr realistisch. Auch wenn der Abstiegskampf ebenfalls kein Thema mehr werden dürfte, kann man damit nicht zufrieden sein. In der kommenden Spielzeit muss der Bock dann aber wirklich mal wieder umgestoßen werden, wenn es nicht am Ende wieder heißen soll: Wer will noch mal, wer hat noch nicht?
Wer weiß, vielleicht ist zumindest das Halten der Spitzenposition in der ewigen Tabelle im Bereich des Möglichen. Vier Punkte beträgt der Vorsprung auf Standard Lüttich - verblüffend, dass es so eng ist, obwohl die Jeunesse seit Jahren kriselt. Die beiden letzten verbliebenen Ligadinos marschieren auf jeden Fall vereint nach vorne. Nach vorne ist immer gut, denn wer will schon nach hinten marschieren? Das ist ja nur anstrengend. Und nervig. Und Spaß macht es nun auch nicht nachhaltig. Aber was macht schon Spaß, wenn man es rückwärts tut? Vielleicht das Aufblasen eines Heliumballons. Aber sonst? Man weiß es nicht. Auch wenn der Kreativität an dieser Stelle natürlich keine Grenzen gesetzt sind.
Es wird mal wieder Zeit....
An den letzten beiden ZAT's hat der KVO gehörig an Boden zur Konkurrenz verloren. Zwischenzeitlich rangiert man nur noch auf dem 4. Platz. Den würde man am Ende der Saison zwar mit Kusshand nehmen - mit Blick auf die Erfolge in der Hinrunde ist das Zwischenfazit der Rückrunde jedoch enttäuschend. Lediglich 7 Punkte konnte man bis dato einfahren. Eindeutig zu wenig, selbst im beschaulichen Oostende. Daher wird's mal wieder Zeit!
Wichtig ist aber, dass wir nicht nur Probleme haben, sondern auch Lösungen anbieten. "Wir haben in den letzten Wochen unsere Ressourcen ein wenig geschont. Das heisst aber nicht, dass wir das bis in alle Ewigkeit tun wollen. Unser Ziel ist es, die restlichen Heimspiele bis zum Saisonende zu gewinnen und auswärts intelligent den ein oder anderen Punkt mit zu nehmen", so Doc Dre.
Am kommenden ZAT hat der KVO die Möglichkeit gegen St. Truiden, Gent und Anderlecht zu alter Stärke zurück zu finden um sich im Kampf um die internationalen Plätze zu behaupten.
Kopf-an-Kopf-Rennen
Spannung pur bietet die Jupiler Pro League. Das ist nicht neu, aber derzeit wieder hautnah mitzuerleben. Denn die ersten drei Mannschaften sind 9 Spieltage vor Saisonende punktgleich mit 39 Zählern: Brügge, Genk, Westerlo. Wahnsinn!!!
Gleich dahinter mit nur einem Punkt Abstand Herbstmeister KV Oostende (38), es folgen mit jeweils einem Zähler weniger Altmeister Hamm Benfica (37), Vizemeister RSC Anderlecht (36) und Noch-Meister Standard Lüttich (35).
Auch die Plätze 8 - 12 liegen noch in Reichweite. Jeunesche Esch überraschte mit dem einzigen Auswärtssieg an diesem ZAT, lediglich KAA Gent erreicht noch ein 2:2 bei Cercle Brügge, ansonsten gewannen ausschließlich die Heimteams.
Mit Spannung erwarten die Analysten, inwiefern Oud-Heverlee Leuven (33) noch ins Geschehen eingreift, verfügt Wim de Wilde noch über das zweitmeiste TK (27,7) der Liga. Für Standard Lüttich alles andere als ideal, dort das nächste Gastspiel absolvieren zu dürfen. Mitkonkurrent RSC Anderlecht wurde dort mit 6:1 nach Hause geschickt. Das dürfte Mister X wiederum wahrscheinlich nur ein müdes Lächeln abringen. Denn mit den besten Resourcen (27,9) weiß kaum ein anderer so effektiv umzugehen wie er. Nur 3 Punkte Rückstand zur Spitze und fast so viel Material zum Verballlern wie der Tabellenführer (FC Brügge 13,4) und der Herbstmeister (KVC Westerloo 15,8) zusammen. Da muss man kein Prophet sein um zu wissen, dass dies eine tolle Ausgangslage ist. Doch Belgien wäre ja bekanntlich nicht Belgien, wenn es da nicht hin und wieder die eine oder andere Überraschung gäbe. Möglicherweise holt jemand wie CS Grevenmacher, den vermutlich keiner auf seiner Liste hat, den Titel? Mit entscheident wird sein, wie sich der Zufallsgenerator der vier freien Vereine verhalten wird. Zwar wird nach derzeitigen Stand keiner der Zuffis selbst auch nur in die Nähe des oberen Drittels kommen, aber zum Ärgern der anderen kann es mehr als reichen, denn 3-5 Heimtore hat man dieser Saison schon häufiger gesehen.
Fußballfans können sich angesichts dieser Entwicklungen auf drei heiße ZATs freuen.
Bleibt zu hoffen, dass es für die Clubs der Jupiler Pro League auch in der ernsten Phase der Europa- und Championsleague erfreulich läuft. Denn die Engländer rücken in der 5-Jahres-Wertung näher und näher und haben als einzige Nation noch alle 7 Clubs im Rennen...
Pyrrhus nach der Schlacht
Mit einem wahren Kraftakt absolvierte OHL die letzten drei Spieltage. Gezeichnet, aber glücklich absolvierten die Spieler das Mannschaftstraining.
Doch Übungsleiter deVilde ist sich durchaus bewusst, dass der Verein am Saisonende mit leeren Händen dastehen könnte:
"Die Dichte an guten Vereinen hier in Belgien ist schon brutal. Wenn man sieht, wie dicht hier die Teams beieinanderliegen. Ab jetzt entscheidet die Fortüne oder das Rest-TK vom RSC."
Leidtragender der hervorragend aufgestellten Vereine ist unter anderen deVildes Ex-Club, die KAA aus Gent. Der ehedem Prosperierende Club, der unter demis21 sogar die Champions League gewinnen konnte, steht derzeit auf einem Abstiegsplatz. Ausgerechnet deVilde, der sich in Gent seine ersten Trainermeriten erwarb, könnte am vorletzten Spieltag seinem Ex-Club den Todesstoß versetzen. Grund genug für belgische Gazetten zu melden, dass der Flame die Notlage von KAA zu seiner Herzensangelegenheit machen und spontan nach Gent zurückkehren würde, um das kaum mehr Vermeidbare abzuwenden.
Mit dem Gerücht konfrontiert reagierte deVilde gewohnt amüsiert: "An diesem Gerücht ist so viel dran wie an Keira Knightley!"
Alles oder nichts!
Es werden einige feiern, manche jubeln und wiederum andere ganz bitterlich weinen und in die röhre gucken. Daß saisonfinale kann ganz unheimlich wehtunbwenn man nicht zu den feiernden oder jubelnden gehört. Die ganze Vorbereitung und die harte Arbeit der Saison wird am Ende nur anhand von Erfolg und Misserfolg gemessen. Nackte zahlen zeigen einem auf ob man gut oder schlecht war. Alle Mannschaften stehen am Scheideweg und der 9.zat wird das ein oder andere opfer mit sich bringen. Genk hat noch alles in der Hand und muss sich auf die eigenen Stärken berufen, bevor man auf andere schaut. Nach dem letzten hammerzat der führenden, geht es gegen kanonier Ohl um alles.Gehen wir es an und machen die bigpoints für den großen Coup. Let' s fight KRC!!!
Das war es denn wohl!
Ohne Zweifel. Nach dem letzten ZAT kann der FC Rapid Mansfeldia Hamm Benfica seine europäischen Ambitionen wohl vergessen.
Hat doch die Heimniederlage den Verein deutlich zurück geschmissen. Und leider fehlen die Reserven um das wieder auszubügeln.
Dabei hätte man doch eigentlich damit rechnen können das TK Monster Wim deVilde mit aller Kraft dagegen schlagen würde.
"Ja ja, ich weiß das hätte man wissen können, wenn nicht gar müssen. So ist es nun halt eben. Wir haben unsere Lektion gelernt. Und so ein Zufall: Jetzt geht es daheim gegen das nächste TK Monster in Gestalt von Trainer Honk 08/15."
Wohl war, doch eigentlich hat man sich all das selber zuzuschreiben.
Man hätte nicht soviel ausgeben dürfen. Man hätte billiger gewinnen müssen.
"Ja, oder man hätte einfach weniger als 52 Treffer rein bekommen müssen. Wie dem auch sei! Diese Saison scheinen Schafe und Kaninchen eher Beute als Jäger zu sein. Wir haben bald eine Saisonpause um das auszubügeln."
Jedoch steht zu befürchten das selbst ein Zähnefletschendes Kaninchen am Ende immer noch süß sein wird!
Folgt jetzt das bittere Ende?
Für alle Außenstehenden stellt die Situation in der Jupiler Pro League sicherlich eine interessante und durchaus spannende Angelegenheit dar, doch für die Beteiligten sieht es dagegen ganz anders aus. Derzeit sind es ganze 9 Mannschaften, die sich um die 6 Plätze fürs internationale Geschäft duellieren. 3 Mannschaften gehen also leer aus. Startrainer Andi von Hideta blickt deshalb - zumindest mit einem Auge - sorgenvoll auf die Tabelle und die anstehenden Aufgaben des FC Brügge. Das 0:5 im letzten Heimspiel gegen Oud hat uns sicherlich nicht gerade geholfen. Doch bei noch 6 ausstehenden Spielen haben noch viele Teams gute Chancen, sich oben zu platzieren. Der FC Brügge könnte dabei auch ein Team sein, was wieder einmal mit leeren Händen da steht. Nur können wir diese Saison nicht behaupten, wir hätten als einziges Team den Meister zweimal besiegt. Doch das kann auch nicht das wahre Ziel sein. Vielleicht sehen wir nach den nächsten Spielen etwas klarer und können gesicherte Angaben zum Abschluss der Saison machen. Noch ist jedenfalls für Spannung gesorgt.
Fazit, vorgezogen
Auch diese Saison ist nun endgültig ein weiteres Desasterchen, das in der Grauzone des Mittelfeldes enden wird. Buh. Mal wieder ist die Abwehr nicht eben ein Wunderland. Mal wieder gibt es viel zu wenige Punkte. Esch ist auf dem absteigenden Ast und nun wirklich und endgültig im Mittelfeld angekommen. Es wird eine gewaltige Kraftanstrengung brauchen, um den Status Quo in den nächsten Jahren wieder zu verbessern und eines Tages in höhere Regionen des Tableaus zurückzukehren. Selbst die ewige Tabellenführung wird kaum mehr lange zu halten sein. Ein Jammer! Was also tun, sprach Zeus, während er mit Zarathustra Ringelreihen tanzte. Ist Gott wirklich tot? Oder würfelt er? Oder nicht? Konzepte müssen her, damit es in der nächsten Spielzeit wieder besser wird. Gute Konzepte. Strukturierte Konzepte. Konzepte voller Klarheit. Konzeptualisierte Konzepte. Konzeptlastige Konzepte. Pläne! Also heißt es in der Sommerpause wohl Schreibtisch statt Strand.
Back on track
Dieser ZAT liest sich gut. Zwei Siege bei nur einer Niederlage - und dann auch noch ein Auswärtssieg. Es hätte schlimmer kommen können für die Jungs von der Küste.
Folgerichtig ist der KVO in der Tabelle wieder auf den zweiten Platz geklettert und untermauert seine Ambitionen für das internationale Geschäft. Bei noch 6 ausstehenden Partien, darf der KVO noch 3 Mal zu Hause ran, 3 mal reist er in die Ferne.
"Für was das am Ende reicht, weiss ich nicht. Zwischen Platz1 und Platz 8 scheint alles möglich zu sein. Es geht wahnsinnig eng zu. Aber wie ich häufiger schon betont habe, sind enge Höschen die schönsten Höschen.", grinste Doc Dre.
In der Tat geht es in der Jupiler League so eng zu, wie schon lange nicht mehr. TK-Monster ist nach wie vor der RSC Anderlecht - die haben aber auch nur noch zwei Heimspiele.
Ett es, wie et es und ett kütt, wie et kütt. Und ett hätt noch imme joot jejange, würde der Kölner sagen. Wir freuen uns auf einen spannenden Saisonabschluss.
Kampf um die internationalen Plätze
Die letzten beiden ZATs werden wohl nichts für schwache Nerven, denn gerade um die Tickets für das internationale Geschäft wird es ein heißes Tänzchen werden. Die Frage nach der Meisterschaft stellt sich nur auf den ersten Blick, denn die Favouriten-Rolle ist klar vergeben: Der RSC Anderlecht hat sein Konzept des TK-Sparens perfektioniert und wird aller Voraussicht nach nun die Früchte einsammeln wollen, da lassen sich auch die 4 verbleibenden Ausswärtspiele relativ komfortabel gestalten. Doch der Tabellenführer KVC Westerlo könnte mit seinen 3 Punkten Vorsprung und dem besseren Restprogramm (noch 3 Heimspiele) am Ende wohlmöglich noch die Nase vorne haben. Die anderen Mannschaften müssen auf ein Ausrutschen der Favouriten hoffen, was passieren könnte, wenn der Zufallsgenerator eiskalt zuschlagen sollte.
Eine besondere Rolle spielt dabei noch Eendracht Aalst, denn ATG88 hat sich mal fast wieder komplett aufgerieben und wird aller Vorraussicht nach als dankbarer Punkte-Lieferant fungieren.
In Standard Lüttich ist jetzt auch dem letzten klar, dass die Meisterschaft nicht zu verteidigen ist. Deshalb soll zumindest ein internationaler Startplatz errungen werden. Auch das wird nicht einfach, wenn man sich vor Augen hält, dass von Platz 1 bis Platz 8 nur ein maximaler Punkteunterschied von 5 Zählern bei noch 6 aussbleibenden Spielen besteht. Doch abgerechnet wird bekanntlich immer am Schluss, denn wie immer gilt:
Hinterher weiß man immer mehr.
Hoffnung stirbt zuletzt !
Der KRC Genk steht an der Schwelle zur Meisterschaft , jedoch gepaart mit der möglichen Ernüchterung am Ende wieder mit leeren Händen dazustehen und zu den ersten Verlierern zugehören! Es wird ganz sicher kein einfacher ZAT für jeden, alles ist möglich in unserer Jupiler League. Die Aufgaben scheinen machbar , nur wer ein wenig Prozente zu wenig gibt verliert mit aller Voraussicht. Die Gegner im heimischen Stadion sin der FC Antwerpen und der Torgigant CS Grevenmacher aus Luxemburg. Auswärts wird bei Cercle Brügge versucht die Punkte zu entführen um den möglichen Coup für den Verein zu schaffen. Alle sind heiß und möchten die anschließende Feier gerne mit dem Pokal, wenn auch nur vorerst ein Duplikat, die Nacht zum Tage machen. Lassen wir es krachen und schauen dem Saisonfinale positiv entgegen. Auf geht´s Genk, treiben wir den KRC nach vorne, alle zusammen !!!
Die letzten Meter
Nur noch 3 Spiele und dann ist die Saison 2015-1 vollendet.
Zumindest fast, denn der Pokal steht auch noch auf der Agenda, obgleich bisher keine Termine bekannt sind.
Doch das soll nun nicht die primäre Sorge sein, denn erneut steht die Frage im Raum ob es der Rapid Mansfeldia Hamm Benfica doch noch auf die EC Plätze schaffen könnte.
Eigentlich war die Sache ja schon gegessen, jedoch hat ein unerwarteter Heimsieg am letzten ZAT vielleicht doch wieder eine Tür geöffnet. Zumindest sieht die Ligaleitung das so.
Trainer Hau-Schild wie es scheint aber wohl nicht.
"Wir haben nachgerechnet, und wir sehen nicht das einer der 6 Vereine vor uns noch herausfallen würde. Da ist nichts zu machen."
Wir haben eben falls nachgerechnet und kommen auf das gleiche Ergebnis.
Desweiteren haben wir nachgerechnet und sind uns ziemlich sicher das Endresultat der Saison zu wissen.
Aber im Vorfeld gratulieren tut man natürlich nicht. Das bringt schließlich Pech, und ein par Unwägbarkeiten sind dann am Ende ja doch vorhanden. Wäre nämlich wirklich alles schon klar, bräuchte man nicht auf die Auswertung zu warten.
Also dann: Warten wir den morgigen Tag ab!
27 down, 3 to go
Nur noch drei Spiele, dann ist eine weitere Saison Geschichte und die Jeunesse pflegt weiterhin eher den Dino-Status, als weiter an der Legende zu stricken, die mal zu stricken begonnen worden war. Voller guter Vorsätze wird es sicherlich wieder in die nächste Saison gehen, in der es wieder heißt, sich zu verbessern. Aber zuvor dürfen die Pokalwettbewerbe nicht vergessen werden, die noch anstehen. Ganz Ailton-Style, der einst auf der Meisterfeier daran erinnert werden musste, dass noch ein Pokalfinale zu bestreiten war. Ganz so weit ist es dieses Mal zwar noch nicht, aber das ein oder andere Match im Cofidis Cup steht der Jeunesse noch genauso bevor wie der zahlenden Konkurrenz. Und da kann es nur heißen, wieder alles in die Waagschale zu werfen, damit sie auch ja zu den eigenen Gunsten ausschlägt. Go, Waagschale, go! Daher dürfen auch die letzten drei Spiele der Saison nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Wie sonst soll man rechtzeitig wieder in den Flow kommen, um im Pokal keinen kalten Fehlstart zu erwischen?
Ein furioses Finale steht bevor
In der belgischen Jupiler League steht ein furioses Finale für die teilnehmenden Teams und ihre Trainer bevor. Noch ist nichts entschieden. Die Abstiegsplätze machen die durch launische Zufallstrainer betreuten Teams unter sich aus. Ansonsten ist beinahe noch alles möglich. Wo bleibt da aber das Team von Startrainer Andi von Hideta? Der FC Brügge hat derzeit 49 Punkte und damit mehr als in seinen Spielzeiten zuvor. Eine Platzverbesserung sollte da also drin sein. Doch so spannende wie die Liga sich in dieser Saison zeigt, kann noch vieles passieren. Am Ende könnte es sogar nur Rang 7 werden, der einen wieder einmal beim internationalen Vergleich zuschauen lässt. Doch daran denkt beim FC derzeit niemand. Allen voran Startrainer Andi von Hideta meint, in den übrigen Begegnungen gegen Grevenmacher, Gent und Oostende die richtige taktische Wahl zu treffen. Der CS Grevenmacher steht mit guten Reserven auf dem Heimspielprogramm. Ob da gepunktet werden kann, ist wohl sehr zu bezweifeln. Mit dem KAA Gent steht eines der launischen Teams auf der Liste, bei dem man nichtmal erahnen kann, wie sie auftreten. Auch dieses Spiel ist mit einem großen Fragezeichen zu versehen. Bleibt da noch das direkte Duelle gegen Oostende, doch das ist leider auswärts. Könnte man allerdings in Oostende als Sieger vom Platz gehen, wäre sicher gestellt, dass man vor dem KV in der Tabelle rangiert. Doch lohnt sich das Risiko? Nichts ist, wie es scheint. Und der FC Brügge wird am Ende so oder so mit der Saison zufrieden sein.
Fällt in Lüttich die Entscheidung?
Der Kampf um die Meisterschaft ist nun realistisch betrachtet auf
einen Dreikampf reduziert worden. Aber leider ist der amtierende Meister daran nur indirekt beteiligt, denn am letzten Spieltag muss der RSC Anderlecht in Lüttich antreten. Mister X hat davor allerdings ein hartes Restprogramm. Zunächst muss er bei Jeunesse Esch vorbeischauen, wo Kollerpoller sein letztes Heimspiel der Saison vermutlich erfolgreich bestreiten will. In Anderlecht empfängt er den FC RM Hamm Benfica, wo Hau-Schild noch die Chance nutzen will, sich für die internationalen Startplätze zu qualifizieren. Sollte es für den RSC bis dato erfolgreich laufen, könnte Anderlecht mit einem Sieg bei Standard Lüttich wohlmöglich die Meisterschaft holen. Doch die Hausherren brauchen selber jeden Punkt, um auch nächste Saison international spielen zu können und träumen insgeheim von Platz 4, der die Teilnahme an der Königsklasse ermöglichen würde.
Favourit hingegen dürfte nicht zuletzt nach dem erfolgreichen letzten ZAT bender mit dem KVC Westerlo sein. Drei Siege, davon zwei auswärts und ein Gastgeschenk zuhause von Endracht Aalst bringen den KVC endgültig auf die Siegerstraße. Das Restprogramm beinhaltet noch zwei Heimspiele, dazu 3 Punkte Vorsprung auf die beiden unktgleichen Zweit- und Drittplatzierten. Allerdings ist das TK auch nicht mehr allzu üppig, zumal ein schweres Auswärtsspiel beim neuen TK-Monster CS Grevenmacher ansteht. Die große Frage ist, wie sehr der offensive Zufallsgenerator von Cercle Brügge von seinen Reserven Gebrauch macht. Oder kann der Herbstmeister KV Oostende in seinem letzten Ausswärtsspiel noch ein Ass aus seinem Ärmel zaubern?
Lachender Dritter könnte allerdings der KRC Genk werden. Zwei Heimspiele lassen hoffen, dabei ist jedoch auch der Kracher gegen CS Grevenmacher. Jedoch besitzt proedlo den nötigen Mut zum Risiko, der diese Saison mit Glück belohnt wird. Wie sonst ist ein 1:0 gegen Heimsieg gegen einen Zufallsgenerator zu bewerten? Da scheint es fast ein Segen, dass die beiden übrigen Partien jeweils gegen einen Zufallsgenerator ausgetragen werden.
Sollte Genk punktgleich mit Westerlo ziehen, hätte der KRC den Vorteil der besseren Tordifferenz. Die hat allerdings auch der RSC. Hochspannung also in der Frage um die Krone Belgiens.
Im Kampf um die internationalen Plätze ist noch vieles möglich. Der FC Brügge hat gute Karten und kann sich vielleicht sogar für die Championsleague qualizieren, zwei Heimspiele lassen die Herzen der Fans höher schlagen.
Trotz des Rückschlages gegen die aktuellen Top-Clubs (3:5 gegen Westerlo und 7:4 in Genk verloren) hat Oud Heverlee-Leuven noch alle Möglichkeiten, dank eines moderaten Restprogramms und nur 2 Punkten Rückstand. Das sieht für den KV Mechelen
schon anders aus, 7 Punkte bei 3 Spieltagen ist eine schwere Hypothek. Doch eventuell gelingt wie im Vorjahr Platz 7, dann wäre selbst bei einem Aussscheiden im Pokal noch etwas drin, wenn die Halbfinalisten alle aus den oberen 6 Plätzen bestehen sollten.
Besonders bitter ist neben dem fast schon fest stehenden Abstieg von St. Truiden V. V. der Niedergang des KAA Gent: Wim de Wilde, demis21 und MasterBlaster waren dort bereits tätig. Unter diesen Trainern wurde der Club 1x Meister, 2x Pokalsieger, 1x CL-Sieger, stand ein weiteres Mal im CL-Finale und im EL-Finale. Doch darauf kann man im letzten Auswärtsspiel von Lüttich keine Rücksicht nehmen. Zu wichtig sind die Punkte. Bleibt dem KAA Gent der baldige Wieder-Aufstieg zu wünschen.
Viel gewollt und dann Pech gehabt
Nicht zufrieden zeigt man sich beim KVO nach dem letzten ZAT. Alles hatte man versucht um ganz am Ende noch ganz oben dabei sein zu können. Mehrfach hatte man in der letzten Woche die taktische Marschrichtung verändert und dann das! War war passiert?
Im ersten Spiel lief es noch ganz gut. Man erwartete beim KVO ein starkes KV Mechelen, was auf einen Ausrutscher seitens des KVO wartete. 4:2 hiess es am Ende in einem rassigen Spiel. Angriff abgewehrt, 3 Punkte auf der Habenseite. Check!
Auswärts trat man im zweiten Spiel bei der Jeunesse aus Esch an. Angezählte Gegner sind immer schwer auszurechnen. Was tun also? Versuchen die letzten Auswärtspunkte einzusammeln oder die Null Risiko Variante mit einer kalkulierten Auswärtsniederlage? Der KVO spielte voll auf Sieg und gewann auch sein zweites Spiel an diesem ZAT. Wieder 3 Punkte mehr auf der Habenseite. Check! Allerdings auch das TK wieder mal geschröpft.
Weil es ja gerade hipp ist, über frühzeitige Saisonenden zu schreiben, hätten wir uns das nach dem zweiten Spiel gewünscht. Wir wären wohl sicher in die CL gekommen...
Hätte, hätte Fahrradkette. Es war ja bis dahin alles gut gegangen. Alles lief nach Plan. Es stand "nur" noch das Heimspiel gegen Hamm Benfica auf dem Plan. Die hatten ja sogar schon abgeschenkt, wie der Zeitung zu entnehmen war. Und TK hatten sie ja auch nicht mehr richtig viel. Was also tun? Klar! Sicherer Heimsieg, Ressourcen sparen und den anderen eine lange Nase machen.
Ja, nee, is klar. Funktioniert sonst wo, nicht aber in Belgien. Das Heimspiel ging in die Hose. 2:4 hiess das Ergebnis und der KVO rutschte von Platz 2 auf Platz 4 ab.
Anschliessend musste Doc Dre konstatieren, dass man eben alles versucht hat, aber doch an seine Grenzen gelangt ist.
In den abschliessenden drei Spielen kann man leider davon ausgehen, dass der KVO nur noch sein Heimspiel gegen Brügge gewinnen wird. Zu aufgebraucht sind die Reserven um noch irgendetwas anderes hin zu bekommen. Und selbst mit einem Heimsieg ist man auf die Ergebnisse auf den anderen Plätzen angewiesen um im internationalen Geschäft zu bleiben.
Und so schliessen wir, wie beim letzten Mal auch auf Kölsch.
Et hätt net immer joot jegange....
Wieder einmal "Vize-Mister X"?
Die Saison neigt sich dem Ende entgegen und an der Spitze der Jupiler League geht es denkbar knapp zu. Die Meisterschaft wird dabei wohl an eines der Teams aus Westerlo, Genk und Anderlecht gehen. Der RSC weist dabei zwar noch die größten Kraftreserven auf, besitzt mit zwei schweren Auswärtsspielen (Esch und Lüttich) und einem nicht minder herausfordernden Heimspiel (Hamm) aber auch das schwierigste Restprogramm. Zumindest das Erreichen des Saisonziels - der erneute Einzug in die Champions League - scheint auf jeden Fall drin zu sein. Nach der taktischen Meisterleistung von Westerlos Coach Bender am letzten ZAT ist dessen Team allerdings mit drei Punkten Vorsprung als Favorit auf den Titel einzustufen. Wir werden sehen, wie die letzten Spiele laufen - danke an alle Kolleginnen und Kollegen auf jeden Fall schon mal für die (wieder einmal) sehr spannende Saison!
Fällt in Lüttich die Entscheidung?
Der Kampf um die Meisterschaft ist nun realistisch betrachtet auf einen Dreikampf reduziert worden. Aber leider ist der amtierende Meister daran nur indirekt beteiligt, denn am letzten Spieltag muss der RSC Anderlecht in Lüttich antreten. Mister X hat davor allerdings ein hartes Restprogramm. Zunächst muss er bei Jeunesse Esch vorbeischauen, wo Kollerpoller sein letztes Heimspiel der Saison vermutlich erfolgreich bestreiten will. In Anderlecht empfängt er den FC RM Hamm Benfica, wo Hau-Schild noch die Chance nutzen will, sich für die internationalen Startplätze zu qualifizieren. Sollte es für den RSC bis dato erfolgreich laufen, könnte Anderlecht mit einem Sieg bei Standard Lüttich wohlmöglich die Meisterschaft holen. Doch die Hausherren brauchen selber jeden Punkt, um auch nächste Saison international spielen zu können und träumen insgeheim von Platz 4, der die Teilnahme an der Königsklasse ermöglichen würde.
Favourit hingegen dürfte nicht zuletzt nach dem erfolgreichen letzten ZAT bender mit dem KVC Westerlo sein. Drei Siege, davon zwei auswärts und ein Gastgeschenk zuhause von Endracht Aalst bringen den KVC endgültig auf die Siegerstraße. Das Restprogramm beinhaltet noch zwei Heimspiele, dazu 3 Punkte Vorsprung auf die beiden punktgleichen Zweit- und Drittplatzierten. Allerdings ist das TK auch nicht mehr allzu üppig, zumal ein schweres Auswärtsspiel beim neuen TK-Monster CS Grevenmacher ansteht. Die große Frage ist, wie sehr der offensive Zufallsgenerator von Cercle Brügge von seinen Reserven Gebrauch macht. Oder kann der Herbstmeister KV Oostende in seinem letzten Ausswärtsspiel noch ein Ass aus seinem Ärmel zaubern?
Lachender Dritter könnte allerdings der KRC Genk werden. Zwei Heimspiele lassen hoffen, dabei ist jedoch auch der Kracher gegen CS Grevenmacher. Jedoch besitzt proedlo den nötigen Mut zum Risiko, der diese Saison mit Glück belohnt wird. Wie sonst ist ein 1:0 gegen Heimsieg gegen einen Zufallsgenerator zu bewerten? Da scheint es fast ein Segen, dass die beiden übrigen Partien gegen einen Zufallsgenerator ausgetragen werden.
Sollte Genk punktgleich mit Westerlo ziehen, hätte der KRC den Vorteil der besseren Tordifferenz. Die hat allerdings auch der RSC. Hochspannung also in der Frage um die Krone Belgiens.
Im Kampf um die internationalen Plätze ist noch vieles möglich. Der FC Brügge hat gute Karten und kann sich vielleicht sogar für die Championsleague qualizieren, zwei Heimspiele lassen die Herzen der Fans höher schlagen.
Trotz des Rückschlages gegen die aktuellen Top-Clubs (3:5 gegen Westerlo und 7:4 in Genk verloren) hat Oud Heverlee-Leuven noch alle Möglichkeiten, dank eines moderaten Restprogramms und nur 2 Punkten Rückstand. Das sieht für den KV Mechelen schon anders aus, 7 Punkte bei 3 Spieltagen ist eine schwere Hypothek. Doch eventuell gelingt wie im Vorjahr Platz 7, dann wäre selbst bei einem Aussscheiden im Pokal noch etwas drin, wenn die Halbfinalisten alle aus den oberen 6 Plätzen bestehen sollten.
Besonders bitter ist neben dem fast schon fest stehenden Abstieg von St. Truiden V. V. der Niedergang des KAA Gent. Wim de Wilde, demis21 und MasterBlaster waren dort bereits tätig. Unter diesen Trainern wurde der Club 1x Meister, 2x Pokalsieger, 1x CL-Sieger, stand ein weiteres Mal im CL-Finale und im EL-Finale. Doch darauf kann man im letzten Auswärtsspiel von Lüttich keine Rücksicht nehmen. Zu wichtig sind die Punkte. Bleibt dem KAA Gent der baldige Wieder-Aufstieg zu wünschen.
Saisonrückblick
Auf Platz 5 beendete Doc Dre seine zweite Saison mit dem KVO. Wenn man sich den Saisonverlauf ansieht, erscheint das Ergebnis auf den ersten Blick enttäuschend. Aber schauen wir mal genauer hin.
Im Vergleich zur Vorsaison hatte der KVO ein deutlich höheres TK zur Verfügung. Das zeigte sich in einer deutlich offensiveren und aggressiveren Spielweise. 68 Tore stehen auf der Habenseite - 3. bester Angriff der Liga. Nur 49 Gegentore musste man schlucken. Auch das ist der 3. Platz in der Liga. Das ist sicherlich auch ein Verdienst der offensiven Spielweise. Gegen den KVO gibt es halt nicht viel zu holen.
Mit 53 Punkten schloss man 3 Punkte besser ab als in der Premierensaison. Auch hier wieder eine Steigerung. Aber - hätte man mit mehr TK nicht auch noch mehr Punkte rausholen müssen?
Eindeutig ja. Wir hatten etwas Pech mit den Unentschieden. Ein 3:3 zu Hause gegen Aalst ist nicht das Gelbe vom Ei. Schlimmer noch war aber das 4:4 beim trainerlosen Gent. Kostet Kapazitäten, bringt aber keinem was. Auch der ein oder andere Sieg ist mit zu viel Sicherheitsbewusstsein eingefahren worden. Und das führt dann eben zu einer defensiveren Taktik in den letzten Spielen, wo man einfach ausgeguckt wird.
"Aber was soll's? Wir haben uns das zweite Mal in Folge für den EC qualifiziert. Da gibt es genügend andere Clubs, die da stehen wollen, wo wir stehen. Wir werden unseren Weg weiter gehen und versuchen aus den Fehlern weiter zu lernen.", so Doc Dre.
Und so freut man sich in Oostende doch über den 5. Platz und träumt vom 1. Titel für die Küstenstädter. "Nächstes Jahr wollen wir noch näher dran sein"!