Vierter.... ein Zufall ?!
Das ist man dabei und reiht sich ein in die Statements und Prognosen der Trainer und Pressesprecher. Der KRC Genk gibt als Vierter seinen Senf dazu und hat somit ebenfalls seinen Vorplatz aus der Vorsaison in der Zeitung. Vierter wäre doch schön , dann ist man meilenweit vom Abstieg entfernt und kann sich etwas einbilden auf seine Leistung. Die Jupiler League zu überstehen heißt schon was. Doch bei genauerem Hinsehen, könnte wir auch als letzter der Vorredner am Ende der erste sein ?! Wir können noch Träumen von Thron und streben den Erfolg wieder an, ohne Ziele ist es doch nur halb so schön. Auch wenn der Saisonstart ungelegen kommt und wir gerne noch die BeNeLux-League beendet hätten um dann erst voll einzusteigen. So heißt es von vornherein mental stark sein und ohne Pause durch ! Auf geht´s Highlander in Blau-Weiß ! Rockt das Feld und habt Spass am Spiel.
Nur der KRC > mit walisischem Kampfgeist zum Erfolg !!!
Dritter???
Um die die Titel der Zeitungsvorredner aufzugreifen, wäre man mit dem eigenen Artikel der Dritte. Diesen Platz nahm man auch am Ende der letzten Spielzeit ein - dies war vor allem der eigenen Dummheit geschuldet.
Es beginnt die 4. Spielzeit bei Standard Lüttich und die 6. in Belgien. Das Fazit lautet bisher: 1 x Meister, 1 x Pokalsieger, 1x CL-Finale, 1x EL-Finale, 1x Vize-Pokalsieger.
Doch die Zukunft ist ungewiss. Denn die private Freizeit wird vermutlich durch berufliche Belastungen und den eigenen Nachwuchs weniger. Wenn man dabei bleibt, dann soll das mit vollem Engagement geschehen. Doch genau das scheint nicht mehr richtig zu funktionieren: Ein erstes Warnzeichen war der eigene NMR in der Benelux League, so etwas darf bei dem eigenen Anspruch nicht passieren. Zudem ist der letzte große Erfolg jetzt bereits 2 Saisons her.
So darf man gespannt sein, was Standard Lüttich in der neuen Phase zu leisten imstande ist.
Der Spielplan sieht jedenfalls bereits wieder große Herausforderungen vor: Denn mit dem Gastauftritt beim RSC Anderlecht, dem Heimspiel (und der Neu-Auflage des letzten Pokalfinals) gegen Royal Mouscron-Pèruwelz sowie dem Duell gegen seinen alten Club "KAA Gent" ist das Programm reizvoll und Prüfstein zugleich.
Zweiter! Damit könnte man beim KVO leben
Die Saison 2015-3 steht ins Haus. Die Sommerpause war lang genug um die letzte Saison zu verdauen.
Zwiegespalten schaut man in Oostende darauf zurück. Auf der einen Seite hat man sich ohne wenn und aber in der JPL etabliert, auf der anderen Seite steht aber leider der Stillstand in der Tabelle. Letzte Saison waren die Voraussetzungen für den Meistertitel so gut wie nie zuvor, am Ende hat es wieder einmal nicht gereicht. Ganz zum Schluss hat man eben doch abreissen lassen. Da hilft dann auch nicht, dass die Saison zwar wieder eine Steigerung (mehr erzielte Tore, 1 Punkt mehr) war - am Ende blieb wieder "nur" Platz 5.
"Wenn man in drei Jahren mit steigenden Ressourcen die Plätze 6, 5 und 5 erreicht, müssen wir wohl von Stagnation sprechen. Vielleicht ist das auch klagen auf hohem Niveau, aber eigentlich erwarten wir uns mehr. Die Champions League, Reisen nach Mailand oder Madrid, den Bayern die Lederhosen ausziehen, das ist das , was wir wollen. Und dafür werden wir arbeiten. Vorbei der Ärger, Mund abwischen und es besser machen.", so der Trainer.
Wie der Verein verlautbaren liess, wurde im Scouting Bereich ein neuer Mitarbeiter für die Gegneranalyse eingestellt. Ist das vielleicht schon der Schlüssel für mehr? Wenn's dadurch zu Platz 2 reicht, könnte man damit sehr gut leben.
Der erste, der erste!
Na, wenn das kein gutes Omen ist!
Die Schreiberlinge der Jeunesse eröffnen die Zeitung der neuen Saison. Sie sind also erster. Erster!
Wenn es der Mannschaft gelingt, dieses Konzept zu übernehmen, steht eine fantastische Saison bevor, die die Jeunesse endlich wieder in das ferne, fremde Land führt, in dem Milch und Honig ließen und das schon viel zu lange, lange, lange nicht mehr von den Jeunesslern betreten werden durfte. Nach Jahren im Mittelmaß, dem grauen, kann es also vielleicht endlich mal wieder nach oben gehen. Das wäre ja irgendwie voll knorke.
Aber dazu muss man arbeiten! Und daher läuft die Vorbereitung schon, und voll Grimm und Wonne drehen die Escher ihre Runden durch Wald und Trainingsgelände. Kondition bolzen! Und dann der Torschuss! Und Passformen! Abwehrverhalten! Wie kloppe ich den Gegner ungestraft um? Und ist das dann noch Fairplay?
Die grundlegenden Dinge mussen wieder erarbeitet werden. Damit in dieser Saison endlich wieder alles gut wird.
Weiter hart arbeiten
Geschenkt wird einem im Leben nichts, noch weniger im Fußball und erst recht nicht in der Jupiler Pro League. Standard Lüttich hat zwar einen guten Start in die neue Spielzeit erwischt, doch ausruhen kann man sich auf diesen "Lorbeeren" nicht. Denn die Konkurrenz schläft bekanntlich nicht. Daher heißt es "höchste Konzentration", denn die nächsten Gegner werden den Königlichen wieder alles abverlangen.
Zunächst empfängt man den KV Oostende, die sicherlich auch diesmal wieder zu den Titelanwärtern zählen. Außerdem reist man zum KRC Genk, die nach dem Ausscheiden aus dem Halbfinale der Benelux-League wieder Anschluss an die obere Tabellenhälfte der Liga nehmen wollen. Gegen diesen Top-Club wird es schwierig werden, aber wer in Belgien oben mitmischen will, muss auch solche Herausforderungen meistern.
Komplettiert wird der ZAT durch die Gäste von Eendracht Aalst, die seit dieser Saison ohne ihren Trainer ATG88 auskommen müssen.
BeNeLux League abhaken und weitermachen
Der 1. Spieltag der Jupiler League hatte doch viel Kraft gekostet und merklich das andere die Vorbereitung auf Kondition gebolzt haben. Vom spielerischen besser aber am Ende zu müde und schwach um wirklich zählbares zu erreichen. Klar sind wir sehr enttäuscht, wir hatten eine große Chance auf den so wichtigen Titel im Länderkampf der BeNeLux League und wären dem Gewinner ebenbürtig auf dem Platz gewesen. Nur im Fußball entscheiden eben Tore und die hatte der Gegner mehr, sodass Sie verdient im Finale standen, auch wenn das Finale für Alkmaar ein letztes Auslaufen mit Katz und Maus Spiel gegen Antwerpener die wirkten wie eine "Flasche leer" ! Jetzt müssen wir voraus blicken und uns durch den harten Ligaaltag kämpfen um für Furore und Trophäen zu sorgen. Gehen wir unseren Weg und machen weiter mit dem wir Spass haben. "Das Runde muß ins Eckige" KRC !
Von allem was dabei
Sieg, Unentschieden, Niederlage. Das war die Verteilung am ersten ZAT. Das hat man sich beim KVO anders vorgestellt. Platz 8 ist das Resultat.
"Noch ist nichts verloren, aber wir haben auch keinen Schritt in Richtung Gewinnzone gemacht. Unentschieden sind immer blöd, gerade in einer so ausgeglichenen Liga wie Belgien", so Doc Dre.
Und nun? Der nächste ZAT hat es mal richtig in sich. Standard Lüttich und Eendracht Aalst auswärts, zu Hause tritt man gegen den amtierenden Champion OHL an.
Mit Blick auf das Programm kannman durchaus von der ersten Bewährungsprobe der noch jungen Saison sprechen. Gerade am Anfang sortiert sich das Tableau ja doch noch recht schnell. Es wäre schön, wenn der KVO den ein oder anderen Punkt einfahren könnte. Zumindest ist das der Anspruch, den Doc Dre immer kommuniziert.
Fünfter... oder doch wieder Erster?
Die Interpretation ist unklar. Wir sind der fünfte Eintrag und der erste nach dem ersten ZAT. Also zwei Dinge zugleich. Das ist ja was.
Der Saisonstart ist ganz gut geglückt. Zwei klare Heimsiege, auswärts erwartungsgemäß klar verloren. Platz 6.
Das ist ein Fundament, auf dem man aufbauen kann. Hoffentlich in diesem Jahr mal wieder ein Hochhaus statt nur einer stinkigen kleinen Hütte, die schon eine kleine Windbö aus den Angeln zu heben und zu Fall zu bringen vermag. Stabil soll das Haus sein. Groß. Schön. Prachtvoll. Was hermachen. Damit es Spaß macht, es zu bewundern. Spaß, darin zu wohnen, zu leben. Das eigene Leben zu gestalten aus der Sicherheit des Seins, die das Domizil dann bieten kann. Das wäre was. Aber wird das Haus wirklich so toll werden? Den nächsten Anhaltspunkt wird die nächste Woche liefern, in der es für die Jeunesse dann zweimal in die Fremde geht, und auch das Heimspiel im Luxemburg-Derby gegen Hamm Benfica birgt Gefahren. Läuft es dumm, steht man nach sechs Spielen noch immer mit sechs Punkten da. Das wäre natürlich keine gute Werbung für das Haus.
Alles dicht beisammen
Bisher lief die Saison erfreulich positiv für Standard Lüttich. Doch nach dem Spiel ist bekanntlich vor dem Spiel, denn bisher sind erst 20 % der Saison absolviert. Daher wäre es selbstverständlich verfrüht und unseriös irgendwelche Prognosen abzugeben.
Die nächste Begegnung wird die große Unbekannte, weil es ein Novum ist, denn zum ersten Mal tritt man gegen FC Differdange 03 und auch zum ersten Mal gegen deren Trainer harry tripoteur an.
Anschließend empfängt man den amtierenden Champion Oud-Heverlee Leuven. Zwar hat man von Wim deVilde bisher nichts in der Presse gelesen, doch das wird vermutlich nichts Großes heißen. Vielleicht auch genau das Gegenteil? Denn Zeit ist wie immer knapp, davon kann man auch bei Lüttich ein Liedchen singen.
Die Reise endet an diesem ZAT bei Royal Antwerp FC. Aktuell ist der Verein Tabellenletzter der Jupiler Pro League, was in Ermangelung eines Trainers nicht wirklich verwundert. Auf die leichte Schulter nehmen darf man diese Partie trotzdem nicht. Denn Belgien ist einfach eine Klasse für sich.
Saisonstart!
Alles hat einmal ein Ende. Auch eine Saisonpause!
Nun gut, jetzt mag manch einer sagen das die Saison schon seit zwei Wochen läuft.
Für Trainer Hau-Schild vom FC Rapid Mansfeldia Hamm Benfica beginnt jedoch jetzt erst die Saison richtig.
"Zwischen Ende des BeNeLux Pokals und dem hiesigen Saisonstart war leider keinerlei Pause. Wir alle brauchen aber einmal eine Pause, und so habe ich mir eben auch eine genommen.
Das gleiche gilt desweiteren auch für das Team.
Die letzten zwei Wochen musste deswegen die B-Elf dran.... wobei wenn ich mir das Resultat bisher anschaue... vielleicht kann die A Mannschaft noch ein wenig länger im Urlaub brauchen."
Wohl war, jedoch das gleiche könnte man wohl auch über den Trainer behaupten. Co-Trainerin Isabell McKnight scheint nämlich durchaus alles im Griff zu haben.
"So wie üblich. Eigentlich ist es schon fast Kriminell eine solch gute Trainerin der torrauschwelt vorzuenthalten. Aber eben nur fast."
Wohl war. Nun also zurück zum alten. Obgleich es wohl fast nur schlechter werden kann....
Dritter, was ist da denn los?
Nach sechs Spieltagen der Jupiler Pro League steht die Jeunesse aus Esch auf einem überraschend starken sechsten Platz - wie es dazu gekommen ist, bleibt wohl auf ewig ein Geheimnis. Vier Siege aus sechs Spielen, das war echt lange nicht da. Man kann also fest davon ausgehen, dass die Spiele in der nächsten Woche in die berüchtigten Wicken gehen werden, denn konstanter Escher Erfolg ist eine Sache, die so lange her ist, dass man daran zu glauben gar nicht mehr zu wagen wagt. Aber wer weiß... Manchmal kommt es anders und manchmal als man denkt. Schließlich ist auch Rom nicht an einem Tag erbaut worden und der Weg ist das Ziel und außerdem kann man ganz viele Floskeln aneinanderreihen und dann vor Wonne tanzen, denn nur wer tanzt ist ein Tanzbär. Und wer nicht tanzt, kann nicht gute Laune haben und damit dem Sieg entgegenspringen wie ein wilder Watz auf der grünen Wiese.
Abgerutscht
Ein böses Erwachen gab es beim KVO. Nur ein Sieg sprang aus den letzten 3 Spielen heraus, so dass es in der Tabelle schlagartig nach unten ging. Platz 14 aktuell.
"Ich kann mich nicht erinnern, dass wir in meiner Amtszeit schon einmal so weit unten standen. Wir sind das erste Mal ausgepfiffen worden. Und das trotz Heimsieg. Aber ich kann unsere Anhänger verstehen. Wir müssen liefern. Und glauben sie mir, wir werden liefern.", so Doc Dre gewohnt bissig.
Tatsächlich wird es Zeit, dass man sich in Oostende an die alten Tugenden erinnert und dem Gegner das Fürchten lehrt. Reserven sind vorhanden. Jede Menge! Aus geht's KVO.
Ob Anspruch und Wirklichkeit nach dem nächsten ZAT wieder zusammen passen wird sich zeigen. Brügge, Westerlo und Esch heissen die Gegner. Einfach gibt's nicht in Belgien....
Den Kurs halten
Drei ZATs sind Geschichte und damit 30 % der aktuellen Spielzeit vorbei. Die trainerlosen Teams sind - erwartungsgemäß - auf den letzten drei Plätzen. Platz 1 bis 13 trennen 8 Punkte, wobei die Torkontingente von 33 - 40,7 ähnlich dicht zusammen sind. Was sagt uns das alles? Das natürlich noch keine ultimativen Entscheidungen gefallen sind, lediglich leichte Trends kann man erkennen. So hat der Aufsteiger FC Dingerdange 03 die bis dato die beste Abwehr und lediglich 8 Tore kassiert, also durchschnittlich 1 Treffer pro Spiel, aber fast doppelt so viele erzielt, nämlich 15. Das erklärt zumindest, weshalb Harry Tripoteur aktuell auf Platz 2 steht.
Auf Standard Lüttich kommen wieder knifflige Aufgaben zu:
Zunächst empfängt man die Gäste des Club Brügge, die perfekt starteten, aber aus den letzten 4 Spielen "nur" 4 Punkte holen konnten. Die Duelle zwischen MasterBlaster und Andi von Hideta gehören aber seit jeher zu den torreichsten der Liga - egal wie die Ausgangslage vorher war.
Auswärts reist man zum FC RM Hamm Benfica. Dort hat man nach der ersten Heimniederlage gegen den KRC Genk bereits den Notstand ausgerufen und eine Krise diagnostiziert. Nun ja, Understatement gehört selbstverständlich auch zum Tagesgeschäft.
In der dritten Begegnung ist der KVC Westerlo zu Gast. Bender liegt mit 15 Punkten im Soll und wird sicherlich in den kommenden 4 Auswärtsspielen der Hinrunde nicht tatenlos zusehen.
Drei hochbrisante Spiele also für Lüttich.
Stürmische See
"Never change a running system!"
Eine einfache und klare Binsenweisheit die eigentlich leicht umzusetzen ist. Schließlich muss man einfach nichts tun.
Tja, und was tut Trainer Hau-Schild vom FC Rapid Mansfeldia Hamm Benfica einfach so?
Genau!
"Ahoi. Tja, da hat und der KRC Genk wohl eine volle Breitseite verpasst. Da hilft es auch nicht das wir vorher den Bug von Gent demoliert haben.
Die Konsequenz aus den 4 Aalen in unserer Steuerbordseite ist natürlich ein gehöriger Wassereinbruch so das unser Schiff deutlich am sinken ist. Doch noch sind wir noch auf dem Grund und sofern wir das Leck stopfen können müssen wir nun das Ruder rum reißen und auf neuen Kurs gehen!"
Ähh ja, genau.
Denn wie heißt es so schön:
"Always change a broken system!"
Und das am besten ohne eine Flasche voll Rum!
Man kann noch kein Tau dran festmachen
Komische Saison bisher. Ganz früh bereits den Traum nach einer Saison mit weißer Weste zu Hause verloren. Zwischenzeitlich kalkuliert abgerutscht, jetzt dann mit Ressourceneinsatz das erste Mal auswärts gepunktet. Bleibt aktuell Platz 11 mit nur 6 Punkten Rückstand zur Spitze.
"Ganz schön eng. Glücklicherweise steht jetzt ein ZAT mit zwei Heimspielen an. Auswärts reisen wir zum trainerlosen KAA Gent. Potential für weitere Sprünge in der Tabelle ist also gegeben. Dumm nur, dass die Heimspielgegner Anderlecht und Genk heissen. Eine ruhige Kugel darf man bei den Namen sicherlich nicht schieben", kommentierte der Trainer das Geschehen.
In der Tat sortiert sich das Feld nach 3 ZAT immer noch. TK Potential haben einige Mannschaften, Ausreisser gibt es bis dato noch nicht wirklich. Es gilt also da zu sein, wenn man gebraucht wird.
Oben und unten
Endlich gab es die erste Heimniederlage. War ja schon direkt unheimlich. Die Frage, die sich nach dem ersten durchwachseneren ZAT der neuen Saison stellt: Ist das ein Ausrutscher oder die Wende zum Schlechten, das in den letzten Jahren noch in jeder Saison irgendwann aus den Löchern gekrochen ist, um die Jeunesse zu malträtieren? Man hofft auf das erste, befürchtet das zweite und weiß nicht so recht, was davon zu halten ist. Im Moment ist alles eng beisammen und jede Niederlage kostet viele Plätze. Das ist natürlich ein weniger erfreulicher Aspekt des Lebens im Mittelfeld am Saisonstart - auch wenn es entsprechend flott auch in die andere Richtung gehen kann. Das ist dann superer. Aber eigentlich will man doch immer hoch, hoch, hoch und hinauf in die oberen Sphären, um dort herumzuschweben. Vielleicht bekommt man einen Höhenkoller, aber ein Höhenkoller in der Höhe ist dann doch immer noch allemal besser als ein Tiefenrausch in der Tiefe, der einen noch weiter in die Tiefe reißt, in der man dann irgendwann im Schlund des Hades verschwindet. Also: Kopf hoch und auf in die Höhe!
Kein Platz für müde Beine
Das wird ein heißer Tanz in den beginnenden Herbst. Die Blätter fallen, die Temperaturen sinken, doch fußballtechnisch geht es jetzt erst richtig los, denn neben den nationalen Aufgabe in Belgien beginnt auch die zweite Qualifikationsphase für die Championsleague sowie die Play-Offs in der Europaleague. Dank der erfolreichen Quali des Club Brügge sind dort gleich drei Belgier vertreten (Royal Mouscron-Péruwelz und KV Osteende). In die Königsklasse will neben Standard Lüttich auch der KRC Genk kommen. Damit werden insgesamt 5 Vereine die Doppelbelastung zu spüren bekommen. Wie gut, dass der Cofidis Cup erst zu einem späteren Zeitpunkt ausgetragen wird.
Dennoch darf man selbstverständlich nicht vergessen, seine Hausaufgaben zu machen, denn der nationale Erfolg bildet die Grundlage für Möglichkeiten in der kommenden Saison.
Zum Abschluss der Hinrunde wird es für Lüttich nicht weniger anstrengend. Auswärts wartet der KV Mechelen mit dem viertbesten TK der Liga und nur 6 Punkten Rückstand. Olitor hat eine saubere Weste zuhause und dort bisher alle Partien für sich entschieden.
Anschließend empfängt man im Heimspiel den direkten Verfolger, die Jeunesche Esch. Auch wenn Kollerpoller den 2. Platz als "Versehen" deklariert, kann er nicht verhehlen, dass seine Mannschaft zu den drei besten Auswärtsmannschaften der Liga gehört: Nachtigal, ich hör dir trapsen...
Last but not least trifft man auf die einzige Dame in Belgien: Wendy und ihr Team des KSV Roeselare. Kein Patzer zuhause und ein Auswärtssieg beim Tabellenzweiten Jeunesche Esch zeigen eindrucksvoll, wie ernst man diesen Kontrahenten nehmen muss.
Damit ist eigentlich alles wie immer: Keine leichten Entscheidungen, sondern die Jupiler Pro League in Hochform. Höchste Zeit, dass man die Engländer in der 5-Jahreswertung wieder ablöst!
Herbstlichter!
Ein Kurswechsel?
Schwerlich zu sagen ob dies die richtige Umschreibung für den letzten ZAT beim FC Rapid Mansfeldia Hamm Benfica ist. Zumindest kann man aber sagen das es nicht schlimmer geworden ist.
Das ist doch auch etwas.
"Ja... das kann man so sagen!"
Doch zur Verschlimmerung ist noch mehr als genug Zeit. Insbesondere jetzt da es auf die Entscheidung in der Herbstmeisterschaft zu geht.
"Eigentlich ist es schon recht Merkwürdig. Dieser "Titel" ist nichts Wert außer das man zur Jagd freigegeben wird. Dennoch recken und strecken sich immer wieder Teams um dorthin vorzurücken."
Untermauert wird dies durch die Statistik. Und wird sicher Hamm auch dort hin strecken?
"Wohl kaum. Unser Verein ist schließlich keine Motte die in das verheißungsvolle Licht fliegen will.
Zumal es dabei einem einfach zu warm wird. Ich hasse die Hitze!"
Aha...
Liegeplatz gefunden!
"Jetzt muss der Eimer nur noch sicher in den Hafen verbracht werden und festgemacht werden. Wie man es eben an der Küste so macht.", stellte "the successful one" Doc Dre nach dem letzten Spieltag fest.
3 Siege und 9 Punkte machten einen massiven Sprung in der Tabelle von Platz 11 auf 3 möglich. Ein Platz auf dem es sich aushalten lässt. Trotzdem keine Zeit sich auszuruhen. Die Liga geht auf das Ende der Hinrunde zu und die EL-Play Offs starten.
"Wir können uns beim Blick auf die aktuelle Tabelle kurz freuen, uns wohl fühlen. Nachlassen würfen wir auf keinen Fall. Es ist noch nichts erreicht und genauso schnell wie es hoch ging, kann es auch wieder runter gehen. Also: Fokussiert bleiben und da sein, wenn es was zu holen gibt", gab der Trainer die Marschroute für die kommende Woche aus.
Der nächste ZAT hat es wieder einmal in sich. 2x auswärts nach Luxemburg und zu Hause wartet Royal Antwerpen.
Plötzlich Zweiter
Da ist man baff. Zweiter Platz. Da wird einem ja ganz schwindelig. Man weiß natürlich, dass das nur ein kurzer Spaß sein wird - der nächste Aussetzer kommt bestimmt, vermutlich bereits nächste Woche. Aber auch für ein paar Tage sieht das mal ganz nett aus. Ein 7-Punkte-ZAT - sowas ist garantiert schon Äonen her. Man kann es noch immer nicht so ganz fassen in Esch. Augenreibend wandeln die Menschen durch die City, taumeln geradezu vor Überraschung. Was kann man da nur tun? Vermutlich ist es das ein einzig wahre, das Hochgefühl zu genießen, ehe es im nächsten Match gegen Spitzenreiter Standard Lüttich geht. Danach ist die Messe sowieso wieder gelesen und man muss wieder nur in Gedanken tanzen. Tanzbärig. Aber reale Tanzbärigkeit ist nun mal besser als gedankliche, daher muss das Ziel sein, die basse Überraschung noch möglichst lange auf den Gesichtern der Menschen zu halten.
Ernüchterung in Genk
Nach dem bisher arg unterirdischen Leistungen in der Hinserie findet sich der KRC Genk zurecht im unteren Mittelfeld der Jupiler Leaugue wieder und der Verein muss erkennen das die positiven Mittel und Anwendungen von Trainer Proedlo möglicherweise ein Ende haben. Das ist eine schwere Zeit für uns und ebenfalls Neuland nach den bisher immer sehr guten Ergebnissen mit dem Trainer. Doch was kann der Trainer groß ändern wenn die Mittel nicht da sind um anzusetzen. Die Mannschaft muss sich da selber rausspielen und einen Rausschmiss Ihres Trainers verhindern. Nur.Leider ist es einfacher eine Person zu feuern, als 15 und den Betrieb vorsorglich einstellen. Der Trainer steht zum Team und hofft auf eine Reaktion, direkt sagen wollte der Trainer dagegen nicht. Lassen wir Taten folgen und bringen wir den KRC wieder voran. Auf geht's Blau-Weisses Fanlager bring das Stadion zum beben und schüchtert den Gegner ein, dann haben es die jungen Wilden einfacher!
Ernüchterung in Genk
Nach dem bisher arg unterirdischen Leistungen in der Hinserie findet sich der KRC Genk zurecht im unteren Mittelfeld der Jupiler Leaugue wieder und der Verein muss erkennen das die positiven Mittel und Anwendungen von Trainer Proedlo möglicherweise ein Ende haben. Das ist eine schwere Zeit für uns und ebenfalls Neuland nach den bisher immer sehr guten Ergebnissen mit dem Trainer. Doch was kann der Trainer groß ändern wenn die Mittel nicht da sind um anzusetzen. Die Mannschaft muss sich da selber rausspielen und einen Rausschmiss Ihres Trainers verhindern. Nur.Leider ist es einfacher eine Person zu feuern, als 15 und den Betrieb vorsorglich einstellen. Der Trainer steht zum Team und hofft auf eine Reaktion, direkt sagen wollte der Trainer dagegen nicht. Lassen wir Taten folgen und bringen wir den KRC wieder voran. Auf geht's Blau-Weisses Fanlager bring das Stadion zum beben und schüchtert den Gegner ein, dann haben es die jungen Wilden einfacher!
Belgien startet erfolgreich im EC-Wettbewerb
Die Mission "Rückeroberung" von Platz 1 der 5-Jahrewertung wurde erfolgreich begonnen. In der Championsleague stehen sowohl der KRC Genk als auch Standard Lüttich an der Spitze ihrer Gruppe. Das gilt ebenso für den Club Brügge in der Europaleague. Aber auch Royal Mouscron-Péruwelz und der KV Oostende sind jeweils mit einem Heimsieg aus zwei Spieltagen in die Play-Offs gestartet. Das freut alle belgischen Fußballfreunde, die sich sicherlich wünschen, dass ihre Teams diesen Schwung weiter mitnehmen.
Der letzte ZAT der Hinrunde in der Jupiler Pro League war geprägt von einer Auswärtsoffensive. Satte 7 Siege und 2 Remis waren die Ausbeute für die Gastmannschaften. Am erfolgreichsten war der KVC Westerlo, der einen perfekten ZAT mit 9 Punkten einfahren konnte.
Zu Beginn der Rückrunde hat sich die Zahl der Titelanwärter nicht wirklich verringert. Platz 2 bis Platz 13 trennen gerade einmal 8 Punkte. Das bringt das gute Niveau der Coaches in der JPL nun einmal mit sich. Einen kleinen Vorteil hat Standard Lüttich zwar mit 4 Punkten Vorsprung an der Spitze, doch das ist lediglich eine gute Ausgangsbasis. Nicht mehr und nicht weniger. Denn bei einem Blick in die Archive könnte einem schon beinahe Angst und Bange werden. Gerade einmal 3 (!!!) von 33 Mal gelang es einem Herbstmeister anschließend auch Meister zu werden:
In der Saison 2004-3 vegetableman mit CS Grevenmacher, in 2010-2 Kollerpoller und in 2014-3 MasterBlaster. Immerhin letzteres dürfte den Anhängern aus Lüttich Grund zur Hoffnung geben
Solide Hinserie Geschichte
Auch wenn es die zweite Heimpleite gab: Unter dem Strich steht eine positive Hinserienbilanz bei der Jeunesse aus Esch. Platz 6 - das ist besser als in den letzten Jahren, und das deutlich. Wenn man diese Gesamtverfassung in die Rückserie retten kann, mag es sogar möglich sein, nach langen Jahren in den Europapokal zurückzukehren - lange ist es her, dass die Jeunesse Stammgast war, wenn es um die europäischen Fleischtöpfe ging. Was also wird sie bringen, die Rückserie? Tore satt, das ist zu hoffen. Nur auf welcher Seite? Jedes Tor, das die Jeunesse mehr erzielt als ihre Gegnerschaften ist ein gutes Tor. Jeder Treffer will gefeiert, jeder Punkt bejubelt, jeder Sieg zelebriert werden. Wir gehen also schon mal Schampus shoppen, man will ja auf alles vorbereitet sein - auch wenn das edle Gesöff dann vermutlich erstmal auf Jahre im Keller sein Dasein fristet. Aber Wein wird ja immer besser, wenn er altert. Da wird der schaumige doch keine Ausnahme sein?
Positives Hinrundenfazit
Recht positiv fällt der Blick zurück auf die Hinrunde aus. Halbes TK verbraucht und schon akzeptable 28 Punkte geholt. Eigentlich alles top, wenn da nicht Standard Lüttich wäre. Die thronen 4 Punkte vorweg auf Platz 1 und sind verdienter Herbstmeister. Herzliche Glückwünsche dafür aus Oostende.
Der KVO hat die Hinrunde mit 6 Punkten in diesem ZAT beendet. Alles gut, Platz 2. "Unsere Reserven schmilzen zwar, aber wir haben auch nur noch die halbe Wegstrecke zu gehen. Letztes Jahr sind wir zu spät an das Limit gegangen. Das wollen wir nun besser machen. Und deshalb wollen wir auch konsequent punkten", so der Trainer.
Als ärgste Konkurrenten sieht man beim KVO derzeit Lüttich, OHL und Genk. Generell aber geht es sehr eng zu in Belgien. Mal sehen, wie sich die Europapokalbelastung diesbezüglich auswirken wird.
Tristesse......
Die Wolken über Genk sind schwarz und lassen kaum Licht durch. Vielleicht wäre das Licht eine Eingebung und würde die Seele des KRC Genk wiederbeleben. Es wird vieles richtig gemacht, nur am Ende ist es nicht gut genug und man ist enttäuscht vom Ergebnis. Der KRC macht in diesem Jahr kein Spaß und dümpelt in der Liga am unteren Mittelfeld, einzig die Abstiegsränge sind weit entfernt. Tristesse im Mittelfeld der Liga. Fazit: ein gebrauchtes Jahr schon jetzt. Der Trainer ist nciht mehr unumstritten, die Ergebnisse der letzten Jahre zählt nicht, da wir nur im Moment leben und Zukunftspläne schmieden. Am 7.ZAT wird es nicht einfacher, der Spielplan meint es nicht gut mit uns. Der Heimnimbus, sonst Blütenweiß, versaut durch 2 Niederlagen daheim bereits und auswärts auf verlorenem Posten. Wir haben 2 Auswärtsfahrten nach Gent und Lüttich sowie Differdange zu Gast. Dazu noch die schweren Endspiele in der Champions League Quali. Der Drucvk wird nicht geringer, bleibt nur die Frage ob alle die Nerven behalten. Auf geht´s KRC, gebt alles und macht die Stadt wieder glücklich und stolz !
Der Zerrende ZAT
Der Scheitelpunkt der Hinrunde ist nun endgültig überschritten und scheinbar ist der FC Rapid Mansfeldia Hamm Benfica auf einen guten Weg.
Doch hier liegt die Betonung wirklich auf scheinbar.
"Das ist einfach der Punkt wo einige Vereine einmal mehr zu hoch bewertet sind, wohingegen andere zu tief bewertet sind. Tja und wir sind mal wieder deutlich überbewertet."
Tragisch! Doch warum eigentlich?
"Weil wir damit augenscheinlich ein Ziel sind das man auf dem Weg zur Spitze überwinden muss. Und dieses sind wir nun wahrlich nicht!"
Ist das so?
Da kann man sicherlich geteilter Meinung sein.
Wo man aber klar nicht geteilter Meinung ist das es schon ist einmal mehr einen einheimischen Gast im eigenen Stadion begrüßen zu dürfen. Selten genug!
"Ja es ist immer wieder etwas ganz besonderes wenn Kollerpoler und seinen Mann zu Besuch sind. Doch eines sagen wir von Anfang an: Wir Tanzen nicht! Was nicht heißt das wir unsere Gäste von abhalten wollen!"
Doch zum richtigen Tanzen braucht man doch eigentlich immer zwei.
Wenn da am Ende das Tages nicht jemand enttäuscht ist!
Der Traum lebt
Alles scheint möglich diese Saison. Das lag an diesem ZAT aber mit Sicherheit nicht an den eigenen Leistungen. Ein knapper - wenn auch kalkulierter - Heimsieg steht zwei Auswärtspleiten gegenüber. Dass man nach wie vor sehr gut dar steht, ist einzig und allein den Favoritenstürzen auf den anderen Plätzen zu verdanken. Die lokale Presse in Lüttich berichtete bereits mit beeindruckenden Statistiken....
Durch die Ergebnisse auf den anderen Plätzen hält der KVO ein recht gutes Blatt in der Hand. Mehr Heim- als Auswärtskicks und ein gut gefülltes Torkontingent lassen hoffen. Wie immer aber darf man sich nicht auf dem Erreichten ausruhen, sondern muss sich auf die kommenden Spiele fokussieren.
Doc Dre, der selber erst am Sonntag Abend wieder zurück in Oostende erwartet wird, stand auf Mallorca dennoch für einen kurzen Kommentar zur Verfügung. "Mein Co-Trainer Dr Dre hat das die letzten 2 Wochen gut gemacht. Alles ist drin, dafür danke ich ihm. Ich komme ausgeruht zurück und freue mich auf die kommenden, schweren Aufgaben. Hauptziel wird sein, die gute Ausgangslage nicht zu verspielen. Und dafür brauchen wir erst einmal den Ausbau unserer Heimsiegesserie."
Nicht gerade neue Erkenntnisse, aber auch nicht die Quadratur des Kreises.
Über das Tanzen
Samstag. Vorabend. Tanzstimmung. Doch wer tanzt? Wer, frage ich? Wer denn nur?
Die Tanzmaus vermutlich. Der Tanzbär. Die Tanznudel. Der Go-Go-Tänzer im nahen Club. Vielleicht auch der Tanzelmann. Aber die Jeunesse, die tanzt nicht. Diese Woche. Wer weiß, was die Zukunft bringen mag. 6 Punkte, gut. Eine prima Ausbeute. Aber eine Niederlage in Differdange. In Differdange! Das ist doch in Luxemburg! Ein neuer Emporkömmling im hocheigenen Herrschaftsgebiet ist nichts, was einen zum Tanzen bringt. Luxemburg ist Eschland. Eine Jeunesseburg. Ein Jeunesseland voller Eschburgen. Man glaubt es kaum. Und manchmal will man doch tanzen. Aber oft kann man gar nicht so viel tanzen wie man denken möchte, dass man tanzen müsste, denn tanzen ist das Opium des Volkes. Und zuviel Opium ist nun auch nicht gut. Also muss man genau achten, wann man tanzt!
Der Zufallsgenerator agiert aggressiv
Ausgerechnet der Ex-Club KAA Gent macht mit dem Zufallsgenerator an der Seitenlinie die gute Ausgangslage von Standard Lüttich zunichte. 4 Gegentore auswärts schießt ein Zuffi sehr selten, das gab es seit MasterBlasters Antritt in Belgien, also in den vergangen 5 Saisons nur zweimal, jeweils vom St. Truiden V.V. Die Chance dafür liegt bei 5%.
Doch auch andere Trainer hat es an diesem ZAT erwischt: Der Club Brügge musste gegen den Zuffi im Heimspiel ein 3:3 hinnehmen, der KVC Westerlo verlor auswärts beim trainerlosen Team von FC Royal Antwerpen mit 5:4. Für 5 Heimtore liegt die statistische Erwartung ebenfalls bei 5%.
Es geht jedoch auch anders: Mechelen und Jeunesche Esch gewannen jeweils mit 3:1 auf des trainerlosen Gegners Platz, da liegt die Möglichkeit nur bei 45%, dass man mit 3 A-Toren auch 3 Punkte holt.
Aber so ist das nun mal mit der Wahrscheinlichkeit - und dem Fußball.
Ausgerechnet in dieser kritischen Phase kommt jetzt ein taumelnder Fußball-Riese nach Lüttich: Der KRC Genk. 7 Auswärts- und 5 Heimspiele hat proedlo noch vor der Brust. Das TK ist mit 33,7 das mit Abstand größte der Liga (auf Platz folgt der KSV Roeselare mit 28,7 TK). Die letzten Duelle im Pokal waren torreich, vermutlich werden die Fans auch diesmal wieder auf ihre Kosten kommen.
Damit nicht genug, auswärts reist man zum KV Oostende, die sich mit Minimal-Einsatz mit einem 1:0 Heimsieg begnügten und und auch noch gut zubeißen können. Doc Dre will endlich den Titel, da kommt der Tabellenführer vermutlich gerade recht...
Außerdem wartet auf Lüttich noch der SC Eendracht Aalst - wiederum mit einem Zufallsgenerator an Bord...
Einfache Aufgaben sehen in der Tat anders aus.
Der 9er nur Zufall ?
Es war eine keine Reaktion der Spieler auf die zuletzt heftige Kritik, NEIN, das war einzig das Potenzial was abgerufen wurde und auf den dem Rasen gezeigt wurde. Das ist die wahre Leistungsstärke die in Ihnen, in uns allen steckt die für diesen Verein stehen und es lieben sich in den Dienst des Kollektiv zu stellen. Dennoch ärgert mich die Einstellung bei manchen Spielen und die daraus notwendigen Kraftakte , um wieder das Gleichgewicht einigermaßen herzustellen. Wenn wir es schaffen Proffessionel und konstant aufzutreten sind wird das hier der goldende Verein der Jupiler League. Nur wir haben die letzten Rädchen zum drehen und justieren noch nicht gefunden und müssen daher weiter nur vom großen Sprung auf den Olymp der Jupiler League träumen. Liegt es am Trainer, das nicht alle voll bei der Sache sind ?
Auch auf dieser Position ist Redebedarf, gerade dann wenn ein Trainer wie "MasterBlaster" auf dem Trainermarkt erscheint !
Jobrotation in der Jupiler League ?
Es brodelt hinter den Kulissen
Die Wahl zum neuen Vereinspräsidenten konnten für Trainer MasterBlaster wohl kaum zu einem schlechteren Zeitpunkt kommen. Mit einer hauchdünnen Mehrheit von 50,1 % der abgegebenen Stimmen hat sich sein größter Kritiker hat die Führungsspitze von Standard Lüttich gesichert. Ralf de Boeme heißt der neue Mann. Als offensiver Mittelfeldspieler war er für den AC Perugia Calcio tätig. Der größte Triumpf war der Gewinn des UEFA-Intertoto-Cups 2003, daraufhin folgte 2004 der Abstieg aus der Serie A und de Boeme beendete seine aktive Karriere als Spieler. Über einen Cousin kam er 2012 nach Lüttich und wurde knapp ein Jahr später vom Jugend-Coach zum Sportdirektor befördert. Damals noch im Aufsichtsrat hatte de Boeme sich öffentlich gegen die Verpflichtung von MasterBlaster ausgesprochen, als dieser 2014-3 vom Liga-Konkurrenten Gent nach Lüttich kam. Nun konnte er die jüngsten sportlichen Talfahrt nutzen - 2 Heimniederlagen in Folge und 24 Gegentore in den letzten 6 Spielen - um Stimmung gegen den ihm verhassten Trainer zu machen und sich gegen den bisherigen Amtsinhaber Raphaël van Wimmtje durchsetzen. Der kündigte im Vorfeld an mit samt seinen Team das Feld zu räumen, wenn de Boeme an die Macht käme. Damit verliert MasterBlaster nun seinen wohl wichtigsten Unterstützer im Verein. Entsprechend interessiert waren die Reporter auf der Pressekonferenz.
"Es ist wohl kein Geheimnis, dass ich Herrn de Boeme nicht gewählt habe", erkärte der Coach. "Ich habe hier noch einen Vertrag bis zum Ende des Jahres und bin gewillt, diesen auch zu erfüllen. Alles weitere wird sich zeigen."
Tatsächlich besitzt der Club sogar noch eine Verlängerungsoption, doch der Präsident stellte unmißverständlich dar, dass er liebe eine "Rauswurf-Option" gehabt hätte. Wunschkandidat soll Ex-Trainer Fuchur sein, den man gerne wieder von Steau Bukarest verpflichten würde, mit dem er letzte Saison das Double holte.
Den Einzug von Lüttich in die Hauptrunde der Championsleague verbuchte der Präsident als "absolute Grundbedingung", denn schließlich seien die meisten Spieler im Kader "mehr als hochkarätig" - sie stammen in der Tat großteils aus der Zeit, als de Boeme noch als Sportdirektor für Neuverpflichtungen zuständig war.
Optimale Bedingungen für die nächsten Begegnungen sehen vermutlich anders aus. Die Fans sind gespannt und hoffen, dass ihre Mannschaft sich von den internen Quärelen nicht aus der Fassung bringen lässt.
Wo sind all die Frauen hin?
Die Enttäuschung der Gäste aus Esch war spürbar als trotz galanter Offerte die Spieler des FC Rapid Mansfeldia Hamm Benfica das Angebot zum tanzen ablehnten.
Wirklich enttäuschend wurde allerdings erst als man auch vergebens im Publikum nach Leuten suchte welche der Galanterie der Gäste erlag.
Wie kann das sein?
Wo sind all die lumbemburger Tanwilligen Damen hin entschwunden?
Oder sind sie vielleicht alle schon nach Esch gezogen?
Doch welch Tragik, in dieser Saison wird man wohl nicht mehr nachschauen können, sofern man nicht im Pokal aufeinander trifft.
"Zurzeit gehen wir von paradiesischen Zuständen in Esch aus und wollen uns davon überzeugen. Verstehen sie mich nicht falsch: Luxemburg ist schon per se das Paradies, aber vielleicht ist ja Esch das Paradies des Paradies. Klingt komisch, aber da auch unendliche Werte unterschiedlich groß sein können sollte auch das klappen."
Genau, doch vielleicht sollte man sich jetzt endlich wieder aufs Fußballspielen konzentrieren...
You need two to Tango
Kein Tanzpartner bei Hamm Benfica. Traurigkeit in Esch - was sonst, wenn die Tanzavancen derart brüsk zurückgewiesen werden? Hau-Schild wollte also nicht tanzen. Derart enttäuscht von der Tanzunwilligkeit des Gegenüber zog sich die Jeunesse weit ins eigene Schneckenhaus zurück. Und wie das so ist, wenn man im Schneckenhaus sitzt... Fußballspielen ist dann nicht mehr so einfach. Sogar schwierig. Entsprechend gab es eine satte Klatsche von Hau-Schulds Benficianern. Ungünstig, aber es gibt solche Tage. Nun wird man also eine Weile alleine tanzen müssen, bis das Leben wieder Zuckerstückchen verteilt. Ein fescher Freestyle auf dem Parkett der ortsansässigen Discothek ist wohl eine Option - und zwar die einzige, wenn man alleine unterwegs ist und sich nicht beim Tanzcafé lächerlich machen will. Oder sollte man einfach mal wieder Kicken trainieren? Wahrscheinlich nicht. Wer braucht sowas schon?
Der Traum lebt
"Wir sind mittendrin, statt nur dabei", diktierte Doc Dre der Journallie in die Notizbücher. Ein perfekter ZAT mit 9 Punkten war der Grund dafür. Und das bei diesen Gegnern. Zwei klaren Heimsiegen gegen Lüttich und Aalst folgte ein furioses 5:1 bei OHL.
"Natürlich hätten wir das Auswärtsspiel auch mit weniger Sicherheitsreserve angehen können, aber wer weiss denn schon, was der Gegner veranstaltet? Für uns war es in dieser Tabellenkonstellation extrem wichtig, diese 3 Punkte mitzunehmen und OHL zu distanzieren", ergänzte der Trainer.
Das hat man in der Tat geschafft. 40 Punkte hat man bereits auf der Habenseite und ist auf Tabellenplatz 1 gesprungen. Dicht gefolgt vom KV Mechelen.
Natürlich zeichnet sich immer mehr ab, wer im Meisterschaftsrennen noch was wird und wer nicht. Aber sicher sein, darf man sich nie. Deswegen bleiben wir auch heute auf dem Boden und versuchen unser Ding zu machen. Kommende Woche stehen Partien gegen Brügge und Esch zu Hause sowie auswärts in Westerlo auf dem Programm. Mal sehen, inwiefern der KVO seine Bilanz dort weiter aufpolieren kann.
Ganz Friede, Freude, Eierkuchen ist die Situation dennoch nicht. In der Europa League ist der KVO in den Play-Offs ausgeschieden. Hauptgrund dafür war die schlechte Heimbilanz mit nur einem Sieg und zwei Unentschieden.
Im Stillen
Im Stillen und abgeschirmt von der Öffentlichkeit wurde die letzten Wochen und Monate in Mouscrons trainiert. Die Scheu vor der Öffentlichkeit führt der Trainer konsequent die Saison über durch. Auch die Spieler wurden scheinbar dazu angehalten, nichts nach außen dringen zu lassen. Daher kann nur spekuliert werden, was hinter den Gardinen vor sich geht. Der Verein, der letzte Saison erstmalig in der höchsten Belgischen Liga sich zeigen konnte, steht nun überaschender Weise an erster Stelle. Der ein oder andere mag das Tableau vor Verwunderung gedreht haben. Die Fans freuen sich, wer mag es ihnen verübeln, ansonsten wird höfliche Zurückhaltung zelebriert. Der Vereinsboss Pirmin Van Daele verwies lediglich auf die anderen Vereine, die diese Saison den ersten Platz schmücken durften und Ziel der halben Liga wurden, allen voran Lüttich. Brutale Attacken führte zeitweise dazu, dass die komplette Stamm-Verteidigung das Lazarett aufsuchen musste. Momentan dritter bewies der erfahrene Coach MasterBlaster einmal mehr sein Können. Gegen den Schiedsrichter, der das legändäre 5:7 zwischen Ostende und Brügge pfeifen durfte, wird noch immer wegen Spielmanipulation ermittelt. Ob die unruhige Schlussphase der Saison weitere Überaschungen bereithält? Welche Veränderungen wird es auf den Trainerpositionen der Vereine geben, die große Enttäuschungen hinnehmen mussten und unter ihrer Klasse stehen?
Im internationalen Wettbewerb sind mit 5 von ursprünglich 7 Teams noch zahlreiche belgische Teams vertreten und überwiegend aussichtsreich aufgestellt. Wenigstens hier besteht für den Trainer aus Mouscrons keine Gefahr mehr, sich in die Karten schauen zu lassen. Man schied vorzeitig aus. Ganz im Stillen.
Daddy, daddy cool !
Es ist eine enorme Leistung was "Big daddy" zeigt und steht zurecht an der Spitze der Jupiler League and ächzt nach dem Titel. In Mouscron hat der Song " Daddy, daddy cool" die Kassen klingeln lassen. Der Song umgemünzt zur Vereinshymne ist der wahre Hammer und ertönt zur Zeit recht oft, bei allen Einläufem, Toren und Siegen drönt nichts anderes mehr aus den Boxen.
In Genk hatten Sie die ganz große Hoffnung noch einmal in den Kampf einzuschreiten, doch im Spitzenspiel des 8.ZAT konnte Trainer Proedlo und seine Mannen der Übermacht aus Mechelen nicht trotzen und verlor.
Wir haben noch 6 schöne Spiele vor uns und machen uns ran die Europacupplätze zu erreichen. Wir spielen Fussball nur für den Erfolg.
Auch wenn wir damit immer Gefahr laufen, der hohen Anzahl an Spielen
mit Liga, Pokal, und Europa tribut zollen müssen, so leben wir einzig für diese Momente des Fussballs und Highlights für unsere Fans.
Auf geht´s KRC, Endspurt !
KAA Gent kann noch Meister werden!
Die Schlussphase der Saison ist eingeleitet und die Quoten in den Wettbüros gehen steil nach oben, bzw. nach unten.
Was nämlich Trainer Master Blaster in seiner Analyse nicht erwähnte ist die 1:1000000 Quote für KAA Gent, SC Eendracht Aalst und Royal Antwerp FC.
Nun mag sicherlich jemand oberschlau meinen das diese nicht mehr gewinnen können.
Regulär bestimmt nicht, jedoch gibt es für solche Fälle ja Juristen.
So müsste man nur diverse Beschwerden einreichen welche nach nachdem ihnen stattgegeben wurde zu massiven Punkteabzügen bei allen übrigen Vereinen führt.
Unwahrscheinlich?
Nun das kommt darauf an wie gut ihr Anwalt ist, oder?
Doch was hat all das mit dem FC Rapid Mansfeldia Hamm Benfica zu tun?
Nichts...
Denn dieses hat zurzeit viel mehr mit sich selber zu tun. Während nämlich Master Blaster den Blick auf die M Frage wirft, schaut man beim Hammer Verein auf die EC Frage. Und da ist noch verdammt viel Spannung drin. Bis Rang 9 sind nämlich alle Vereine noch voll in Schlagdistanz und die hammer sind noch immer überbewertet.
Anders zum Beispiel als der Kollege aus Esch, welcher unterbewertet ist.
Wie lautet hier also die Analyse.
"Kämpfen Kämpfen Kämpfen, denn jeder Fehler kann einen hier jetzt aus dem Rennen werfen!"
Wohl war. Und wie lautet das Rezept damit einem das nicht passiert?
"Gräben graben. Das ist schließlich besser als Gräber graben!"
Natürlich was sonst. Was wären wir nur ohne schlechte Wortspiele.
Big daddy ganz groß in Form
Royal Moucron-Péruwelz ist das Team der Stunde, ach was der Stunde, der Rückrunde und vermutlich der Saison überhaupt. In der Hinrunde befand sich die Elf von Big Daddy "nur" im Mittelmaß mit 23 Punkten, aber in der 2. Hälfte der Saison wurde bisher erst 1 (!) Spiel von 9 verloren, nämlich das allererste. Seitdem reißt die Siegesserie von aktuell 8 Siegen (!!!!!!!!) infolge nicht ab. Das liegt auch an der Betonabwehr, die bisher erst 28 Gegentore in 24 Spielen zuließ. Die Bestleistung aller Mannschaften in der Jupiler Pro League. Kein Wunder, dass man in den Wettbüros nur 1,07 € für 1 € Wetteinsatz auf die Meisterkrone dieses Teams erhält.
Dahinter rangiert der KV Mechelen, hierfür erhält der geneigte Zocker im Erfolgsfall immerhin 1,34 € für jeden investierten Euro. Denn auch die Truppe von Olitor spielt eine sensationelle Rückrunde: 7 Siege, 2 Niederlagen. Der Rückstand zur Spitze: 1 Pünktchen. Dafür stehen auf dem Restprogramm auch 4 Auswärtsspiele. Davon eines gegen den dritten Mit-Favouriten der Wettbarone: den FC RM Hamm Benfica. Das zweitbeste TK der Liga, aber auch schon 5 Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter. Der nächste ZAT wird daher für Hauschild richtungsweisend, denn im Heimspiel empfängt man eben den KV Mechelen und auswärts geht´s neben dem Zuffi zu Standard Lüttich. Die Königlichen durchleben momentan eine ernsthaft Krise. In der Rückrunde kassiert man mit 29 Treffern die zweitmeisten und auch in der Championsleague setzte es mit 10 Gegentreffern aus den ersten 2 Spieltagen der Hauptrunde eine wahre Flut von Gegentoren. Abwehrspieler und erst Recht Torwort zu sein in Lüttich ist derzeit kein Zuckerschlecken. Das Restprogramm ist anspruchsvoll, so dass die Aussichten auf den Titel gegen Null tendieren, vielmehr geht es darum, einen CL-Platz zu sichern.
Mitunter wird es doch mal spannend in Belgien. Denn bisher erlebten die bisherigen Spitzenreiter nach einer Zeit herbe Rückschläge:
Club Brügge konnte nach einem Traumstart (9 Punkte aus 3 Spielen) nur 7 Punkte aus den nächsten 7 Spielen holen. Für Lüttich kam die massive Gegenoffensive in der Rückrunde. Der KV Oostende musste satte 12 Gegentore verdauen und verlor somit die anschließenden 3 Spiele.
Wird dies also Royal Moucron-Péruwelz ein ähnliches Schicksal erleiden? Schließlich könnte sich der KRC Genk für die Hinspiel-Niederlage revanchieren wollen. Oder der Zufallsgenerator in Form des KAA Gent packt die Keule aus wie am 6. ZAT (5 Heimtore bzw. 4 Auswärtstore).
Noch scheint vieles möglich. Etwa das der Geheimfavourit KSV Roeselare am Ende die Nase vorn haben könnte (6 Siege, 1 Remis, 2 Niederlagen in der Rückrunde).
Die heiße Phase hat entgültig begonnen - oder vielmehr: die Jupiler Pro League steckt mittendrin!
Titeltraum geplatzt
Das war's dann mit der Herrlichkeit. Zwei Heimniederlagen gegen das von Startrainer Andi von Hideta trainierte Brügge sowie die Jeunesse aus Esch haben den KVO aus allen Meisterträumen gerissen. Dazu gab es ein 0-1 in Westerlo. Ein 0 Punkte ZAT also.
"Natürlich sind wir traurig. 5:7 gegen Brügge, 3:4 gegen Esch - das haben wir nicht erwartet. So ein Verhalten des Brügger Trainers haben wir nicht für möglich gehalten. Sich selber noch letztes Jahr im Pokal über die Luxemburger Vereine beschweren und dann - in der Liga aussichtslos zurück liegend - 7 Tore reindonnern. Doppelmoral? Danke dafür! Na ja, dafür ist dann aber sichergestellt, dass Brügge an den letzten 2 ZAT's als Kanonenfutter herhält und nicht mehr all zu viele Punkte holen wird.", holte Doc Dre aus.
An den beiden letzten ZAT geht es für den KVO nur noch um Schadensbegrenzung. Nur die kühnsten Optimisten gehen noch davon aus, dass der KVO nochmal weiter oben angreifen kann.
Bonjour tristesse mal wieder
Sechs Spiele vor dem Ende heißt es wohl mal wieder: Hallihallo, Mittelmaß. Eine 3:4-Heimpleite gegen Mouscron, das sich an die Tabellenspitze gesetzt hat, beendet wohl alle internationalen Träume der Jeunesse und befördert die wackeren Heroen aus Esch wieder in das graue, mittlere Tabellensegment zurück. Ein Buh dafür.
Zwar gab es ein glorioses 4:3 beim bisherigen Spitzenreiter in Ostende, aber zusammen mit der Niederlage in Roeselaere war das Ganze dennoch kein Quell der Freude, sondern eher ein Nebelquell des Untanzes. Sechs Spiele sind noch auf der Zielgeraden, und sechsmal werden drei Punkte vergeben. Aber ob für die Jeunesse da noch ein erkleckliches Sümmchen bei herausspringt? Das Torkonto spricht dagegen. Die Form. Und die jüngere Geschichte. Auch wenn die Hoffnung niemals stirbt... zumindest im Wachkoma liegt sie wohl.
Dramatik pur im Schluss-Akt
Diese Saison bietet das typische Bild der Jupiler Pro League. Die halbe Liga kann am letzten ZAT noch Meister werden - zumindest theoretisch. Selten waren das TK ähnlich gut verteilt wie diesmal, die Masse hat zwischen 8 - 11 TK, einige etwas mehr, andere etwas weniger. Vorhersagen werden dadurch schwierig.
Der KV Mechelen hat auf dem Papier die beste Position: 49 Punkte und 1 Punkt Vorsprung. Bei 3 Siegen also unaufhaltbar. Allerdings sieht das Restprogramm noch 2 Auswärtsspiele vor und alles gegen (vermeintliche) Mitkonkurrenten. Außerem hat bisher jeder Tabellenführer seine Führung wieder abgeben müssen.
Daher könnte der FC RM Hamm Benfica der Nutznießer sein, denn bisher war der Club nie an der Spitze in dieser Saison. Doch auch Hauschild muss 2 Auwärtsspiele bestreiten und das Heimspiel gegen Royal Mouscron-Péruwelz. Big daddy wiederum darf zweimal zuhause antreten, davon einmal gegen den Zufallsgenerator, der mit Royal Antwerp FC das schwächste Team der Liga stellt. Vor allem jedoch das direkte Duell Royal Mouscron-Péruwelz vs. KV Mechelen wird vermutlich die Meisterschaft entscheiden.
Der KRC Genk hat 2 Zähler Rückstand, jedoch mit 5,7 ein eher schwächeres TK und dazu 2 Auswärtsspiele, dafür jedoch eines gegen den Zufallsgenerator. Denselben Abstand hat auch Standart Lüttich, darf jedoch zweimal im eigenen Stadion antreten, dafür aber auch gegen absoluter Hochkaräter.
Bei dieser Ausgangslage sind Verschiebungen in der Tabelle mehr als wahrscheinlich, denn Platz 1 bis 12 trennen dabei lediglich 9 Punkte. Damit hätte rein rechnerisch auch der FC Differdange 03 noch Chancen auf die Krone. Die Wettbaraone bleiben jedoch bei Big Daddy als dem wahrscheinlichsten Kandidaten.
Der letzte ZAT!
Die Saison geht zu Ende und die Konstellation könnte kaum spannender sein.
Jeder der eine Chance auf die Meisterschaft hat könnte noch aus den EC Plätzen fallen.
Aber auch der Abschlussspielplan hat es in sich, denn einige Begegnungen der direkten Kontrahenten stehen bevor.
Allen voran der Royal Mouscron-Péruwelz welches sowohl gegen Mechelen als auch FC Rapid Mansfeldia Hamm Benfica zu Felde zieht. Viele Einflussmöglichkeiten für Trainer Big Daddy um an Ende den durchaus verdienten Titel in Händen halten zu können.
Die besten Chancen hat aber mit Abstand der KV Mechelen. Schießlich sind Trainer olitors Reserven sehr gut und der Punkt Vorsprung vor den Kontrahenten ist Gold wert.
Doch insgesamt ist die Konkurrenz gelinde gesagt groß, sind doch realistische Chancen für alle bis Rang 6 vorhanden um am Ende den Titel erringen zu können.
"Ja sicherlich auch für uns! Doch realistisch ist das nicht. Die Favoriten liegen woanders.
Und so erwarten wir voller Spannung das Saisonende und die Kür des neuen Königs von Belgien/Luxemburg!
Verdient haben es aber sicherlich alle dort oben...!
Die Liga lebt !
War das wieder ein Spektakel, "WOW, die LIGA lebt", an diesem ZAT gab es wieder das volle Spektrum an Spiel,Spaß und Spannung. Berauschende Spiele und heiße Rededuelle, Fazits, Prognosen die stimmen und weniger stimmen, Spekulationen und Überaschungen. Wir freuen uns bereits auf den letzten ZAT, denn dieser wird ein Superlativ! Es geht um alles oder nichts und ein Ende der Entscheidungen ist lange nicht in Sicht. Es kann alles passieren und am Ende lacht ein ganz anderer. Der Spitzenreiter wankte und rettete das totale Desaster mit einem Kraftakt, die Verfolger waren da und der ein oder andere ist überrascht von den Verschiebungen in der Tabelle, Freefalltower oder Superhopster wenn wir im Jahrmarktjargon sprechen. Nun heißt es noch 7 Schlafen und die letzten Zahlen werden veröffentlicht. Hoffen wir das beste und sehen wer am Ende ganz oben steht !!
Endspurt
Drei Spiele wieder auf der Uhr, drei stehen noch aus.
Die Jeunesse steht auf Platz 6 nach zwei Siegen und einer Niederlage in dieser Woche und rein rechnerisch ist noch allerlei drin. Nur drei Punkte sind es nach ganz oben, wo aber Mechelen und Hamm Benfica den Titel normalerweise unter sich ausmachen dürften. Nur ein Zählerchen ist es gar zur Champions League. Auf der anderen Seite beträgt der Vorsprung auf einen nicht europäischen Platz auch nur zwei Punkte. Absteigen kann die Jeunesse aber nicht mehr - und mit einem guten Finish könnte sogar nach langer Zeit mal wieder ein internationler Platz möglich sein.
Trainer Kollerpoler geriet darauf angesprochen allerdings nur in weitgehend sinnfreies Schwadronieren: "Wissen Sie, mein Herr - oder soll ich meine Dame sagen? -, das Fußballspiel ist ein komplexes Gebilde. Mal schießt man ein Tor, dann wieder nicht. Mal wird man gefoult, manchmal aber auch nicht. Wenn die Kugel nur weit fliegt und hoch - oder auch flach -, dann führt das schon dazu, dass man liebend gerne denkt: Heidewitzka. Und was die Heide da genau witzka, steht in den Sternen. Und die stehen im Firmament. Aber ist dort auch eine Firma? Oder ein Mentor? Gar der Mentor einer Firma?" Aus diesen Aussagen wird mal also nicht so recht schlau.
Von 1 auf 9 an zwei Spieltagen
"Dieses Mal gab es zumindest keine komischen Resultate gegen uns", reüssierte Doc Dre. "Wir haben aber dennoch weiter an Boden verloren. Nur 1 Sieg war drin. Das dafür aber kalkuliert"
Folgerichtig somit der Absturz auf Platz 9. Kontrollierte Notbremsung, oder so ähnlich. An sich ist in der Tabelle aber sehr viel Bewegung. Mouscroun hat es ebenso erwischt wie den KVO am letzten Spieltag. Nur 1 Punkt war zu wenig, um die Tabellenführung verteidigen zu können.
Aber was bringt es, auf die Spitze zu schauen? Der KVO hat genug mit seinen eigenen Problemen zu tun. 43 Punkte nur. Was an Punkten noch dazu kommt? Man weiss es nicht. Das TK (fast) aller Teams ist recht ausgeglichen und sorgt für Spannung. Es könnte die schlechteste Punktausbeute seit dem Amtsantritt von Doc Dre werden.
Daher ist das erklärte Ziel, nämlich die CL Teilnahme in weiter Ferne. Auf die Europa League hat man keine Lust in Oostende. Deshalb hat der Club für die kommende Saison auch nicht gemeldet und wird - falls er einen entsprechenden Platz belegt - seinen Startplatz an den Tabellennachbarn abgeben.