Winter Blues.....
Der Anfang des Jahres ist oftmals schwer und wenn die Sonne fehlt , dann wird es nur trübe.Wir wissen nicht wo wir stehen und nichtmal wo wir hinwollen oder Ziele wir verfolgen. Der Vorstand gab in der letzten Sitzung bekannt, dass es keine Ziele , Vorgaben oder Erwartungen gibt. Das wir ein Jahr der Unbekannten, gab man als Marschrichtung vor. Die Konzentration lediglich auf der Liga, kann ein Vorteil sein. Die Strapazen und Belastungen sind geringer wie in den letzten Jahren. Wir lassen alles auf uns zukommen und stehen am Ende da, was wir uns Leistungsgerecht erarbeitet haben. Das wir nach dem Aufstieg in die Jupiler League und dem Einstieg von Trainer Proedlo auch mal eine Durststrecke haben werden war klar und diese Zeit nehmen wir uns jetzt. Die Jungs sind alle unverletzt aus dem Winterurlaub zurück und genießen die neue Freiheit, unbekümmert dem Ball nachzugehen !
Auf geht´s KRC, laßt die Spiele beginnen ! Auf eine schöne Saison.
Haste Sieg, haste Punkte
Die neue Saison wirft ihre Schatten voraus und überall rüstet man sich für den Kampf um Siege und Punkte - so also auch in Esch. Nach dem überraschenden Europapokaleinzug der Vorsaison herrscht latente Euphorie. Allerdings weiß man nicht, wie lange sie anhalten wird, wenn man erstmal wieder draußen durch Schnee und Eis waten muss. Auf jeden Fall hofft man momentan darauf, dass es auch in der neuen Spielzeit wieder für einen Platz im vorderen Drittel reichen wird. Dazu macht man alles wie immer und hofft, dass der gewohnte Stiefel reicht. Aufrüsten ist für Feiglinge! Gut, Innovationen wären gut gewesen, aber wenn man zu bequem ist, ist man zu bequem. Vielleicht im nächsten Jahr. Oder dann mit dem Jodeldiplom. Wenn man was eigenes hat. Apropos was eigenes: Warum nicht einen Zoo eröffnen, um dort die Fans hindurchzulotsen, damit sie sich auch nach schlechteren Spielen an dem fröhlichen Getier erfreuen können? Vielleicht wird auch der Gegner abgelenkt, wenn ein heiteres Giraffenköpfchen über die Torlatte lugt. Oder ein Löwe an der Eckfahne schläft. Ein teuflischer Plan!
Neues Spiel, neues Glück
Nach drei fetten Jahren musste Doc Dre und auch der KVO letzte Saison erfahren, wie es ist, Ziele nicht zu erreichen. Mit einem extrem schwachen Finish landete man am Ende nur auf einem enttäuschenden 11. Platz. Dies hat direkte Auswirkungen auf die aktuelle Saison.
"Fehlende Einnahmen aus den Europapokalwettbewerben, höhere Abschreibungen für das vor der letzten Saison erweiterte Stadion und auch geringere TV-Einnahmen zwingen uns dazu, den Kader auszudünnen und den Personaletat um 20% runter zu fahren", so einer offizielle Pressemitteilung des KVO.
Der Trainer gab bei der Saisoneröffnung folgendes zu Protokoll:"Es gilt jetzt wieder, die Politik der kleinen Schritte zu machen. Wir sind sicherlich kein Meisterschaftskandidat und auch die Qualifikation für Europa sollte schwer zu bewerkstelligen sein. Nichts desto trotz werden wir jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern das Maximum herausholen.".
Der Kampfgeist scheint erneut geweckt.
Jahr der Veränderung!
Es ist schon ungewöhnlich das Trainer Hau-Schild vom FC Rapid Mansfeldia Hamm Benfica so früh die neue Saison einläutet.
Andererseits kündigte er zum Ende der letzten Saison Neuigkeiten an.
Gut möglich das diese ihm nun grade vom Timing her gut passen
Entsprechend gespannt waren auch alle bei der angekündigten Pressekonferenz da.
Und ja es gab Neuigkeiten die man so nicht erwartete.
"Nachdem der Verein neben dem Fußball noch auf zwei weiteren finanziellen Standbeinen steht implementieren wir nun den dritten und letzten Zusatzzweig. Und zwar haben wir begonnen Xanthomonas kultivieren um groß in die Xanthan Produktion einzusteigen.
Nach unserem erachten ist es einfach das einzige Verdickungsmittel mit Zukunft. Sowohl stärke als auch Johannisbrotkernmehl weisen gegenüber Xanthan unübersehbare Nachteile auf. Beginnend beim Eigengeschmack bis hin zur Konsistenz der Verdickung. Mit der richtigen Werbung werden wir schon bald die Konkurrenz verdrängt haben und so den Verein allgemein abgesichert haben. Sobald das geschehen ist, ist wohl meine Aufgabe in diesem Verein Offiziel erledigt...."
So hörten wir also diesen Monolog mit viel Blabla zu um am Ende auf den Entscheidenden Satz zu stoßen.
Eine Nachfrage bestätigte dann sogleich das man den Trainer nicht missverstanden hat.
"Ich habe mit diesem Verein jetzt zum zweiten mal die Meisterschaft gewonnen, den BeNeLux Pokal, die Euro League und sogar die Champions League gewonnen. Auch wenn der nationale Pokal noch fehlt, so kann dies nicht darüber hinwegtäuschen das ich nun schon länger bei diesem Verein bin als beim ich beim Airbus UK Broughton FC war. Auch wenn mir die Entscheidung nicht leicht gefallen ist, aber es steht fest das ich im Jahre 2016 die Liga wechseln werde. Wann und wohin werde ich noch entscheiden, doch es ist an der Zeit sich einmal mehr zu Verändern.
Es sei noch gesagt das diese Entscheidung nichts mit der Ligaleitung zu tun hat. Daniel hat in der Zeit wo ich hier war eine tolle und starke Liga aufgebaut auf die er wirklich stolz sein kann. Und ich bin auch jetzt noch stolz ein Teil davon zu sein, sprich bald gewesen zu sein.
Jetzt startet aber erst einmal die neue Saison, und in dieser bin ich auf jeden Fall noch dabei. Schon alleine um zu versuchen den Titel zu verteidigen. Und besonders werde ich es natürlich genießen das diese Saison mit einem erneuten Duell gegen Master Blaster zu beginnen. Das ist eben halt immer etwas sehr besonderes."
Also dann auf eine frohe Saison 2016-1!
Neue Saison, neues Glück!?
Die Uhren sind wieder auf null gestellt, die neue Saison steht in den Startlöchern. Ein Blick auf die TK-Verteilung zeigt, dass wohl vor allem ein Club als heißer Favourit auf den Titel gehandelt wird: Der FC RM Hamm Benfica. Hauschild ist aktueller Meister und Championsleague-Sieger!
Genau gegen diesen Club wird man am ersten Spieltag antreten. Die Karten waren natürlich innerhalb weniger Minuten restlos vergriffen, denn niemand will dieses Fußball-Event verpassen.
Anschließend geht es packend weiter, denn die erste Reise führt zum KV Oostende, wo die Truppe von Doc Dre sicherlich wieder ambitioniert zu Werke gehen wird.
Außerdem empfängt man noch den KV Mechelen. Olitor hat letzte Saison den Meistertitel knapp verpasst durch die Niederlage am letzten Spieltag.
Der Auftakt ist für Standard Lüttich also mal wieder harte Arbeit.
Vereinsvorstand Ralf de Boeme twitterte, diesmal könne nur ein Titel den Trainer halten, dafür werde er persönlich sorgen.
Die Fans freuen sich offenbar unterdessen auf das neue (Fußball-)Jahr, denn noch nie hat Lüttich so viele Dauerkarten verkauft wie bisher. Es kann alos wieder losgehen!
Weiter hart arbeiten
Zwei Heimspiele gewonnen, auswärts nur knapp verloren, es könnte so schön sein für Standard Lüttich. Doch so richtig zufriedene Gesichter sehen anders aus. "Mir sind schon die ein oder anderen Dinge aufgefallen, die wir unbedingt abstellen müssen, wenn wir in dieser Saison oben mitspielen wollen. Denn schließlich ist die Jupiler Pro League kein Kindergeburtstag, auch wenn man in der 5-Jahreswertung leider auch Frankreich vorbeiziehen lassen musste. Immerhin steht man noch auf dem dritten Platz."
Am kommenden ZAT wird man zweimal auswärts spielen, zunächst bei Proedlos Mannen vom KRC Genk und außerdem zum RSC Anderlecht. Mister X hat in der Quali zur Europaleague eindrucksvoll bewiesen, dass es extrem schwer wird Punkte aus Anderlecht mitzunehmen.
Beide Kontrahenten haben zudem auswärts 2:1 in Brügge gewonnen.
Das Heimspiel darf man gegen den amtierenden Pokalsieger Oud-Heverlee Leuven bestreiten. Wim deWilde konnte in den letzten beiden Saisons beide nationale Titel gewinnen.
Das Programm hat es also wieder mal in sich. Eben typisch Belgien.
Winter ade.....
Dem Kurzeitigen Winter Blues folgt nun anscheinend der Frühlingsausbruch und damit positive Energie die uns alle vom höheren Elan, Engagement und Leidenschaft hoffen läßt. Wobei dadurch von oben nun nur noch nass kommt, was auch wieder nicht schmeckt !Es ist nun auch gut mit Schmuddel , laß die Sonne rein und geb uns Licht die wir brauchen um Leistung und Lebensfreude zu wecken. Über Genk wird sich am nächsten ZAT ein starkes TIEF aufbauen, sollten die Punkte ausbleiben. Die Buchmacher sind sich einig, Genk ist Außenseiter gegen alle Teams, Lüttich, Westerlo und Hamm werden ein ganz hartes Brett.
Und Proedlo muß alles aus seiner Mannschaft tausholen um nicht ins Niemandsland der Liga abzurutschen und die BIG POINTS bereits früh der Saison verliert. Sie können großes leisten oder bitterlich untergehen. Wir selbst sehen die Chance bei 50:50 und haben gegen alle schon gewonnen, wir wissen also wie es geht. Lassen wir Taten folgen und die Ergebnisse werden uns allen Aufschluß über getätigte Analysen geben.
Los geht´s Blau Weiß KRC ! Genk steht hinter euch !
Der einzige Mist auf dem nichts wächst ist der Pessimist!
Der erste ZAT ist gespielt und nach nunmehr 3 Spielen kann der FC Rapid Mansfeldia Hamm Benfica durchaus zufrieden auf seine 6 Punkte schauen, auch wenn man mit eben diesen noch lange nicht auf einen EC Platz steht.
"Joa, aber die Saison hat ja grade erst begonnen und Punkt 1 auf der Liste in eh immer den Abstieg zu verhindern."
Dies mag Kurios klingen, jedoch hat es tatsächlich schon Champions League Sieger gegeben welche abgestiegen sind.
Nun gut, das wohl er zwangsweise, jedoch gegeben hat es sich schon.
Dies hält man sich stets vor Auge und das ist auch gut so.
Noch besser wäre es aber wenn man mehr als nur den Klassenerhalt schafft.
"Das wird schwer! Als Titelgewinner bekommt man immer ganz besonders gerne Geschenke. Doch ist es grade dieser Fakt welcher eine Titelverteidigung umso wertvoller macht. Ob das machbar ist wird sich dann aber in den kommenden Wochen zeigen. Rechnet eher nicht damit!"
Nun gut, wir rechnen also eher nicht damit, sondern mit dem klaren und deutlichen Abstiegs... oder so!
Kleine Schritte, viele Punkte
"Unser Start kann sich sehen lassen", konstatierte Doc Dre. "Wie schon gesagt, steht diese Saison unter ganz anderen Vorzeichen. Ein Jahr des Umbruchs, ja der kleinen Schritte für uns. Manchmal muss man erst einmal einen Schritt zurücvk gehen um dann zwei Schritte voran gehen zu können. Und daran arbeiten wir", ergänzte der Trainer weiter.
In der Tat kann man den Start als gelungen bezeichnen. Nicht perfekt, aber gut. Andere haben sich deutlich schwerer getan. Aber damit nicht genug. Die Saison ist nach einem ZAT ja nun nicht beendet.
Weiter geht es zu Hause gegen Hamm Benfica und KAA Gent. Auswärts wartet der KV Mechelen. Wieder drei reizvolle und zugleich fordernde Aufgaben. Aber das ist man aus Belgien ja bereits gewohnt. Es wäre auch langweilig, wenn das nicht so wäre.
Sechs Punkte sind eine Bank, auf der man sitzen kann
Nach drei Spielen stehen für die Jeunesse sechs Punkte auf dem Konto. Eine gute Ausbeute. Das ist doch mal eine Grundlage, auf der man aufbauen kann, es ist geradezu ein Fundament gegossen. Ob das Bauwerk danach ein hübsches wird oder zumindest ein stabiles, weiß man natürlich noch nicht. Aber besser allemal, als das Fundament erst in den nächsten Wochen gießen zu müssen. Was machen wir nun also mit unseren ersten sechs Punkten? Wir können sie einrahmen und in einem Bilderrahmen an die nächste Wand hängen. Oder sie besingen. Oder ausflippen vor schierer Freude. Hauptsache ist doch, dass man sie zu schätzen weiß. Oder zumindest schätzen kann, warum man sie zu schätzen wissen sollte. Wenn es so weitergeht, können wir uns eine Weile freuen wie ein wilder Watz. Und das wäre gut.
Nicht unterkriegen lassen
Irgendwie hatte man es ja geahnt, dass die Partie in Anderlecht eine heiße Kiste werden würde. Mister X hatte seine Elf hervorragend eingestellt und war am Ende der verdiente Sieger. Standard Lüttich hingegen verpasst damit den Sprung an die Spitze und muss erstmal seine Wunde lecken, denn 4 Auswärtstore, die 0 Punkte bringen, kann sich kein Club der Welt allzu oft leisten, wenn er oben mitmischen möchte.
Doch das ist bekanntlich Fußball. Daher heißt es: Mund abputzen, weitermachen. Schließlich sind gerade einmal 6 von 30 Partien absolviert.
Es geht munter weiter, denn zunächst kommt Vizemeister Royal Mouscron-Péruwelz nach Lüttich. Big daddy wird sicherlich keine Geschenke verteilen. Denn sein Club ist punktgleich und in der Vergangenheit waren die Duelle häufig geprägt von vielen Toren.
Anschließend reist man zum Aufsteiger Lommel United. Zwar ist der Verein Tabellenletzter, aber gerade Mannschaften, die nichts zu verlieren haben, können sehr unangenehme Gegner werden.
Abschließend empfängt man den FC Dingerdange 03. Im letzten Heimspiel konnte man knapp mit 5:4 gewinnen. Doch auch die Elf von Harry Tripoteur ist mit 12 Zählern punktgleich mit Lüttich.
Die Zuschauer dürfte es freuen, denn somit steht wieder ganz großes Kino auf dem Programm.
Da wird doch......
Ei,jei,jei ! Da wird doch das Huhn in der Pfanne verrückt..... !
Der Hammerzat schlechthin in dieser Saison und Sie hatten so sehr gehofft die richtige Strategie ausgeklüngelt zu haben für den ganz großen Coup und Sprung auf den Thron um Ihn bis zum bitteren Ende zu verteidigen ! Am Ende des hart umkämpften ZAT standen 0 - 1 - 3 Punkte als Ausbeute auf der Habenseite. Leider auch wieder Zuhause sehr früh in der Saison die Weste beschmutzt bekommen. Hoffen und Träumen können Sie mal, nur wenn das Kaliber auf der anderen Seite die größere Erfahrung und Kaltschnäuzigeit garniert mit der Abgebrühtheit einer langen Tradition, so sei es drum. Bender wird das Auftreten der Mannen aus Genk ein wenig die Laune verhagelt haben und doch wurde mit schwindenden Kräften ein Schweinchensieg gegen Hau-Schild über die Bühne gerettet. Nur auch hier sei zu sagen das einfach der glücklichere am Ende die 3 Punkte behielt.
Die Vorschau auf den nächsten ZAT verspricht Aufhellung in der Bilanz des KRC, 2 Heimspiele werden absolviert und Punkte fest eingeplant. Nur müssen die Spieler von Genk überzeugender Auftreten und ein Zeichen setzten das das heimische OVAL eine Festung ist und nur Siege die Fans bei Laune halten. Auf geht´s KRC, laßt das Blau-Weiße Fahnenmehr des öfteren erscheinen!
Die Kraft des Willens!
Nichts unmöglich! Zumindest wenn es um Menschen untereinander geht.
Denn in anderen Feldern setzt am Ende die Physik klare Grenzen.
Doch Menschen untereinander, das ist eben ein anderes Feld. So das der Wille etwas zu schaffen ganz entscheidend ist.
Und so wollte der KV Oostende in der letzten Woche unbedingt gegen den FC Rapid Mansfeldia Hamm Benfica.
Dabei war offensichtlich das diese dies offenkundig wesentlich mehr wollten als die luxemburger unter Trainer Hau-Schild.
"Diesen Gegner hatten wir diesmal wirklich nichts entgegen zu setzen. Anscheinend wollten DocDres Mannen gleich ganz klar machen wer ihrer Meinung nach ganz oben stehen sollte. Botschaft angekommen würde ich sagen!"
Ohne Zweifel. Zumal der KV Oostende so auch den ersten Tabellenrang verteidigen konnte. Wenn ihnen das nun noch 8 weitere Wochen gelingt, ja dann sollte dem Titel wohl nicht mehr entgegen stehen.
"Warum auch nicht? Schließlich hat seit der Ära Fuchur kein Trainer mehr die Meisterschaft verteidigen können. Vielleicht wird es nun Zeit für den KVO. Mit dem Willen ist dem schwer zu begegnen!"
Den Angstgegner besiegt
Schaut man auf die Statistiken des KVO, so stellt man fest, dass es einen großen Angstgegner gibt. Und zwar den FC RM Hamm Benfica. Von bis zum letzten ZAT acht Spielen, hatte der KVO sage und schreibe sieben verloren und dabei auch noch 28 Gegentore kassiert.
"In den letzten Saisons ist uns das irgendwie nie so richtig bewusst gewesen. Gegen diesen starken Gegner von Trainer Hau-Schild kann man schließlich mal verlieren. Letztlich sind die Jungs ja auch verdient Meister geworden letztes Jahr. Dennoch haben wir uns gesagt, dass wir dieses Mal ein Ausrufezeichen setzen. Scheissegal, auch wenn es uns die Forderzähne kostet. Aber dieses Mal polieren wir unsere Statistik auf", so Doc Dre.
Seine Mannen folgten der Devise und fegten die Luxemburger mit 7:0 aus dem heimischen Albertpark. Ebenso ungefährdet, dafür aber deutlich weniger TK-zehrend hat der KVO sein Heimspiel gegen den KAA Gent gewonnen. Zu müde war man dann anscheinend beim KV Mechelen. Die Kiste ging sang- und klanglos mit 0:2 verloren und die erste Saisonniederlage stand zu Buche.
Dennoch steht der KVO weiterhin an der Tabellenspitze. 4 Siege, 1 Unentschieden sowie 1 Niederlage kann sich bisher sehen lassen. Den positiven Trend muss man aber weiterhin bestätigen. Zu eng ist das Feld, Belgien verzeiht keine Fehler. Deshalb freut man sich beim KVO auf die nächsten Spiele.
Die durchschnittliche Woche
Ein Sieg, ein Remis, eine Niederlage - das nennt man wohl eine durchschnittliche Bilanz. Da es dabei sogar noch 6:6 Tore gab, war der ZAT an Durchschnittlichkeit kaum zu überbieten für die Jeunesse. Durchschnittlichkeit also. Ein Wort wie es im Buche steht. Und in welchem Buche wohl? Im durchschnittlichen Duden? Im durchschnittlichen Buch der Durchschnittlichkeiten? Oder sonst wo? Auf jeden Fall ist die Lage für die Jeunesse nach ieinem recht guten und einem durchschnittlichen Wochenende nach sechs Spielen ordentlich. Eine gute Position ist wohl eher nicht gegeben, aber eine brauchbare. Kein Euphoriegrund, aber eine solide Basis. Es kann also weitergehen. Hoffentlich mit Erfolgen allerorten. Denn nur siegt, kann auch gewinnen, und ohne Versuch ist alles zum Scheitern verurteilt. Egal wie durchschnittlich man so vor sich hin lebt, ein Versuch ist ein Versuch und kann auch nicht eingespart werden.
Enge Kiste
Auf und nieder immer wieder, die Tabelle schüttelt sich jede Woche wild durcheinander im Mittelfeld. An der Spitze ist eine konstante aus Lüttich und am Ende stehen und bleiben die Trainerlosen. Der KRC Genk konnte sich wieder ein wenig näher nach oben orientieren und kletterte von 7 auf 4. Was nicht viel bedeutet aber für den Moment nehmen wir das gerne an. Es sind noch 6 Spiele bis zur Pause und der DRuck wird nicht weniger seine Leistungen zu 100 % abzurufen. Es geht zum OHL und Royal Mouscron Peruwelz bei einem Gastspiel des RSC Anderlecht im heimischen OVAL. Wenn wir ein Wörtchen am Ende mitsprechen wollen müssen wir auch mal die Big Points machen und das ein oder andere Risiko in Kauf nehmen um was zu reißen. Ein Platz außerhalb der Europlätze ist nicht das Ziel des Vereins. Erfolge und Leistung müssen stimmen um auch den Stuhl des Trainers zu festigen. Los geht´s KRC, holt euch den Sieg und macht Blau-Weiß zur Farbe der Stunde !
Keine falschen Erwartungen
Standard Lüttich an der Tabellenspitze. Die Fans jubeln und freuen sich, doch die Sorgenfalten auf der Trainerbank werden größer. Denn der Kader des Clubs gleicht eher einem Lazarett als einem Profi-Verein. Es gibt mehr ledierte und kranke Akteure als einsatzbereite Fußballspieler. "Wir machen uns nichts vor. Mit unserem aktuellen Möglichkeiten werden wir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bereits zum Ende der Hinrunde nicht mehr dort oben stehen können. Die Konkurrenz ist groß und aktuell bei weitem besser aufgestellt. Selbstverständlich brauchen wir uns nicht verstecken, aber die Meisterschaft werden realistisch betrachtet andere unter sich ausmachen. Die internationalen Plätze sollen es allerdings schon werden und auch diese Mission ist alles andere als ein Selbstläufer.
In Heimspiel treffen wir auf den Club Brügge. Andi von Hideta agierte bisher auswärts (2 Siege aus 5 Spielen) erfolgreicher als im eigenen Station (1 Sieg aus 4 Spielen). Doch gerade diesen Club darf man unter keinen Umständen unterschätzen.
Auswärts darf man gleich zweimal in Luxemburg antreten, einmal bei Jeunesche Esch, wo Kollerpoller als Urgestein der Liga wie ein Fels in der Brandung steht, und beim Überaschungsaufsteiger RFC Union Luxemburg, der von Liga-Neu-Trainer Ortega betreut wird.
Spannende Aufgaben, die uns diese Woche erwarten."
Weiterhin im Soll
Am letzten ZAT setzte es erneut eine Niederlage für den KVO. Auswärts bei OHL war einfach nichts zu holen. 4:0, man muss es so sagen, geriet man unter die Räder.
Zwar wurden beide Heimspiele tk-sparender gewonnen, trotzdem ist man mit diesem 6 Punkte ZAT von der Tabellenspitze verdrängt worden.
"Das war auch zu erwarten. Wir haben bereits vor der Saison gesagt, dass wir dieses Jahr für die Neuausrichtung brauchen. Nur weil wir gut gestartet sind und zwischenzeitlich von oben grüßen durften, gehören wir da nicht hin. Wir können froh sein, wenn es dieses Jahr für einen einstelligen Tabellenplatz reicht. Gucken Sie doch einfach mal auf das TK-Potential der Clubs, die hinter uns sind. Da liegen Welten dazwischen, da müssen wir uns nichts vormachen.", so Doc Dre.
Worte, die so in der Vergangenheit aus Oostende nicht zu hören waren. Hatte man in den letzten Jahren doch ein gänzlich anderes Selbstverständnis zur Schau getragen.
Ausgangslage sichern
Da haben wir nun bereits den 6. und letzten ZAT der Vorrunde. Was nun folgt ist eine kleine Winterpause und Zeit für den Halbzeitmeister die "so sehr geliebte" Spitzenposition nach der Hinrunde zu feiern. Es geht einiges in der Liga und niemand weiß am Ende wo er stehen mag. Erste Prognosen und Hochrechnung werden bereits heiß diskutiert und der Meister soll nach Aussaugen von "MasterBlaster" bereits feststehen. Den Buchmacher hat damit keine Freude gemacht und die Quoten für den scheidenden Trainer und sein TeaM sind dramatisch in den Keller gegangen. Wohl dem der in England aktuell mit dem Verin aus "Leicester" auf den großen Coup hofft. Auch der KRC Genk hat wie immer vieles vor und hohe Ziele, nur dümpelt das Team wieder nur im Mittelfeld rum, dennoch mit Aussicht nach oben. Der letzte ZAT beschert dem Team 2 Heimspiele und es könnte ein versöhnlicher Ausklang der Hinrunde bedeuten. Die Belgier aus Lommel daheim und Luxemburger Gäste aus Esch bedeuten einen bunten Mix der Fusßballkunst im OVAL.
Zum kurzen Abstecher nach Differdange werden auch einige Heimfans den Weg antreten und werden versuchen positiv auf das Team einzuwirken. Nehmen wir uns der Herausforderung an !
Geschichte schreiben...
... würde man in Lüttich natürlich nur allzu gerne. Vielleicht die, das man als Herbstmeister auch am Ende noch die Schale in den Händen halten kann, was einem in der Saison 2014-3 schließlich auch gelang. Aber das schein angesichts der aktuellen Situation wohl ebenso wahrscheinlich wie auf der Toilette vom Blitz erschlagen zu werden. Denn die Konkurrenz ist einer der härtesten im Torrausch-Universum. Alles ist ziemlich dicht gedrängt. Ein Patzer und schon ziehen die Mitbewerber vorbei.
Vermutlich muss man kein ausgewiesener Experte sein, um zu sehen, dass der große Favourit diesmal der amtierende Meister ist. Die Worte des Abschieds in diesem Jahr scheinen die Jungs von Hauschild zusätzlich beflügelt zu haben. Alle Heimspiele gewonnen und dabei (bis auf den Zuffi) keine Gegentore zugelassen, das ist die große Stärke von Hamm Benfica. Angesichts des besten TKs der Liga wird sich das vermutlich nicht allzu schnell ändern. Auswärts hat die Meisterelf bisher nur gegen den Zuffi zugeschlagen und wenn man sich die teilweise massive Gegenwehr betrachtet, offenbar alles richtig gemacht. Nun steht ein möglicher 9-Punkte-ZAT für Benfica an, denn neben zwei Heimspielen tritt der Club auch bei RFC Union Luxemburg an. Da dürfte die Luft kochen, weil es neben der Tatsache, dass es sich um ein luxemburgisches Derby handelt, auch noch einen NMR des RFC im ZAT zuvor gab.
Mitentscheidend dafür wird auch sein, wie sich der KSV Roeselare aufstellt. Wendy spielt auswärts in Hamm und in Lüttich. Im letzten Aufeinandertreffen gab es ein torreiches 5:7, mit dem der KSV an Lüttich in der Tabelle am letzten Spieltag vorbeigeschoben hat. Ob diesmal wieder ähnlich viele Tore fallen werden?
Es riecht also jetzt schon alles nach der ersten Titelverteidigung 8 Saisons. Lediglich die Tatsache, dass Benfica damit aller Wahrscheinlichkeit nach auch Herbstmeister werden könnte, mag noch dagegen sprechen. Denn bekanntlich hat der Sieger der Hinrunde in der Jupiler Pro League in der Rückrunde oft große Schwierigkeiten.
Doch gerade die Truppe aus Hamm war in der Vergangenheit in der Rückrunde meist erfolgreicher.
Das Potenzial zur Meisterschaft haben allerdings viele Vereine in der JPL. Von daher ist es zwar noch zu früh, von daher ist es noch zu früh um von einer echten Vorentscheidung zu sprechen.
Besser gut als schlecht
Zwei gute Spiele, die jeweils mit eindrucksvollen 5:0-Kantersiegen endeten, gab es für die Jeunesse-Fans in dieser Woche zu sehen - dem gegenüber aber auch ein enttäuschendes 0:1 auf fremdem Platz. So nah liegen Freud und Leid manchmal eben beieinander...
Esch-Coach Kollerpoler ist mit dem zweiten Platz dennoch ganz zufrieden: "Es ist natürlich nicht alles Gold, was glänzt, und den oder anderen Fauxpas weniger sollten wir uns leisten, wenn wir wieder wirklich große Erfolge feiern wollen. Aber der Trend ist our friend!"
Vorsichtiger Optimismus also in Luxemburg - die Zukunft wird zeigen, ob dieser berechtigt ist oder nicht. Niemals darf man mit dem falschen Fuß aufstehen, wenn ein großes Spiel ansteht, sonst ist die Herrlichkeit schnell wieder Geschichte, und das ist dann etwas, was man sicherlich nicht anstreben will. Dann lieber Tanzen im Mondlicht. Oder Singen im Sonnenschein. Oder vielleicht Hula Hoop auf einer Wiese. Und damit wäre der Obskurität des Seins auch wieder Genüge getan.
Mal wieder ein Ausrufezeichen setzen
Trotz spieltagsbedingter Schwächephase und einer Ausbeute von nur 3 Punkten aus 3 Spielen steht der KVO immer noch auf Platz 3 der Tabelle. Einen Platz ging es runter, die Jeunesse Esch zog vorbei.
"Aussichtsreich", sieht der Coach die Tabellensituation. "Macht Lust auf mehr" war ebenso zu hören. Zum Hinrundenende darf man wieder zwei Mal zu Hause ran und tritt auswärts zum Derby in Brügge an.
"Gerade den FC Brügge darf man nie unterschätzen. Derbys haben ihre eigenen Gesetze, da ist es scheissegal ob man Dritter oder 15. ist. Und eins wollen wir doch ganz sicher nicht. Und zwar, dass der stolze FC Brügge den Gang in die Zweitklassigkeit antreten muss und das Westflandernderby nicht mehr stattfindet. Bei aller Rivalität, aber das wünschen wir denen nicht.", so Doc Dre.
Riecht nach angezogener Handbremse? Mitnichten! In Brügge kann man ja auch noch andere Spiele gewinnen als gegen uns.
Oberes Mittelfeld
Der Abschluß der Hinrunde versöhnte die Fans vom KRC Genk ein wenig und mit Platz 6 sieht die Lage gar nicht so schlimm aus, wie Sie ist. Der KRC Genk steckt in der Krise und trammpelt seit mehreren Saisons auf der Stelle und geht eher noch ein paar Schritte zurück, als das ein Fortschritt in der Entwicklung erkennbar ist. Das geht auch an den Verantwortlichen und Beteiligten nicht vorbei und die Köpfe rauchen öfters wie es üblich ist. Wir weren Druck aufbauen und müssen und hoffen das dies den erhofften Energieschub nach vorn und nicht zur Verkrampfung führt was den Abfall bei Leistung und in der Tabelle bedeuten würde. Und der Rückrundenauftakt wird kein leichtes. Alles Teams des KRC stehen in der Tabelle mit dem Rücken zur Wand und wollen mit Vollgas die Aufholjagt starten. Im heimischen OVAL gastieren der Club Brugge sowie der FC Roselare, welche in der Hinrunde knappe Spiele bedeuteten. Und sie reisen zum unbekannten Aufsteiger Union Luxembourg, wenn es denn eine Reise geben wird. Es brodelt hinter den Kulissen des Vereins und auch ein Rückzug vom Spielbetrieb ascheint möglich. Schauen wir nicht auf andere und gehen unseren eigenen Weg ! Alles für den KRC......
Spitzenspiele stehen an
Standard Lüttich bekommt es in den nächsten drei Spielen mit großen Herausforderungen zu tun:
Mit nur drei Punkten Rückstand und einer blütenreinen Heimweste dürfte der amtierende CL-Sieger und Meister FC RM Hamm Benfica wohl für jede Mannschaft eine echte Hürde darstellen. Für Hauschild als auch für MasterBlaster ist es das gefühlt 100. Duell, da man sich bereits aus intensiven Zeiten in Wales kennt. Die Karten stehen gut für den Tabellenvierten, denn auch die Kraftreserven sprechen eindeutig für den FC RM Hamm Benfica.
Im einzigen Heimspiel an diesem ZAT empfängt man KV Oostende. Auch die Elf von Doc Dre hat nur drei Punkte Rückstand und könnte mit einem Sieg an Lüttich vorbeiziehen. Wie aggressiv Oostende sein kann, haben sie in der letzten Auswärtspartie gezeigt, als sie mit 5:1 beim Club Brügge gewannen.
Der dritte Gegner heißt KV Mechelen und dürfte so etwas wie der Geheimfavourit sein. Zwar bereits 9 Punkte Rückstand, dafür jedoch noch das beste TK der Liga. Hier dürfte also für Olitor noch einiges möglich sein. In der letzten Saison wurde sein Verein erst am letzten Spieltag von Platz 1 auf Platz 3 verdrängt.
Für Lüttich stehen damit wieder einmal große Herausforderungen an.
Zurück und dennoch Müde...
2 Wochen ist es nun her das sich Trainer Hau-Schild vom FC Rapid Mansfeldia Hamm Benfica zu Wort meldete.
Doch dem aussehen nach zum urteilen war diese Pause wohl eher nicht zur Erholung gedacht. Denn Müde wirkt er allemal.
"Warum auch nicht! Das ist ja wohl mein gutes Recht auch einmal Müde zu sein!"
Sicherlich.
Doch wirft das natürlich auch die Frage auf was man noch von seinem Team erwarten kann. Schließlich ist der Trainer kein unwichtiger Posten und der sollte doch schon fit sein.
"Aber dafür gibt es ja notfalls meine CoTrainerin Isabell McKnight welche... nun ja zurzeit im Urlaub ist. Aber das wird schon!"
Das bleibt zu hoffen. Denn die Rückrunde ruft und die belgischen Konkurrenten strotzen nur so vor Tatendrang und Selbstbewusstsein.
"Wie nicht anders zur erwarten in dieser Liga!"
Wohl war....
Ordentliche Hinrunde
Eine ordentliche Hinrunde steht beim KVO zu Buche. Allerdings, ein Makel bleibt bestehen. Die ach so gern gesehene weisse Weste zu Hause ist schon wieder flöten gegangen. Mit 3:4 musste man sich dem Tabellennachbarn aus Esch zu Hause geschlagen geben. Ansonsten fuhr der KVO einen weiteren Auswärtssieg im Derby gegen Brügge ein und gewann glanzlos gegen Union Luxemburg zu Hause.
"Unsere Reserven sind in etwa so hoch wie die unserer Konkurrenten auf den Plätzen 1 und 2. Wir spüren aber bereits deutlich den Atem der Verfolger von Hamm Benfica. Zumal es auch noch andere Teams gibt, die über mehr Reserven oder mehr Heimspiele verfügen als wir. Wir versuchen aber trotzdem weiterhin das Maximum rauszuholen. Wofür das dann reicht, kann ich aber nicht sagen. Mir wächst schließlich kein Gras aus der Tasche", so der Trainer.
Jetzt steht erst einmal eine einwöchige Winterpause ins Haus, bevor es dann im Ligaalltag weiter geht. Roeselare, Lüttich und Westerlo sind dann die Gegner.
Vizeherbstmeister
Wenn man sich schon sonst nur noch selten was auf den Briefkopf schreiben kann... Vizeherbstmeister klingt doch nach was. Das hat Pep. Die Jungs von der Jeunesse wissen zwar, dass es keine sonderlich guten Aussichten gibt, diese gute Platzierung in der Rückserie zu halten, denn dazu dürften Clubs wie vor allem Hamm Benfica, aber auch Mouscron oder Mechelen schlichtweg zu große Rücklagen haben. Aber immerhin kann man sich wohl recht sicher sein, endlich mal wieder relativ sorgenfrei durch eine Saison zu kommen. Dazu trägt auch beträchtlich die Tatsache bei, dass die Abwehr im heimischen Stadion endlich mal wieder steht wie eine Eins statt sich ständig wie ein löchriger Käse im Geschwurbel der Gezeiten aufzulösen. Wenn die Defensivleistung in der Rückrunde beibehalten werden kann... ein neuerlicher Einzug ins internationale Geschäft wäre wohl im Bereich des Möglichen. Doch dazu muss man erstmal wieder ordentlich Betonhauer basteln, die das Tor vernageln. Und das macht ja nun auch keine Freude.
Unwetter sorgt für Ärger
Durch heftige Regenfälle und Sturmböhen ist das Trainingsgelände von Standard Lüttich stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Es gleicht nun mehr einem Acker als einem Fußballplatz. Gleichzeitig sorgte ein Wasserrohrbruch im Fitness-Bereich dafür, dass die Indoor-Anlagen ebenfalls nicht nutzbar sind. Deshalb muss man zwangsweise beim Training improvisieren. Nicht gerade die Idealbedinungen, um sich auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten.
Denn im ersten Spiel wartet der KRC Genk. Wer Proedlo kennt, der weiß, dass dieser sich nicht mit einem Mittelfeldplatz zufrieden geben wird. Mit Ausnahme der letzten Saison spielte er immer um den Titel mit und sicherte sich stets einen internationalen Startplatz. Zumindest letzteres ist ohne weiteres noch möglich, denn der Rückstand beträgt gerade einmal 3 Punkte.
Anschließend reist Lüttich zur Überraschungsmannschaft der letzten zwei Saisons, dem OHL. Die Jungs von Wim deVilde wurden einmal Meister und Pokalsieger. Bis auf die 3:5 Heimniederlage gegen den Club Brügge musste diese Elf bisher überhaupt keine Gegentore im eigenen Stadion hinnehmen. Das beweist wohl, wie stark und ernst man diesen Gegner nehmen muss.
In der dritten Partie empfängt man den RSC Anderlecht. Bisher fiel Mister X durch viele Vizemeister-Titel auf, jetzt durch einen NMR in der Europaleague. Zu seiner Verteidigung muss man jedoch anführen, dass bei 29 Gegentoren ein Weiterkommen ohnehin sehr fraglich gewesen wäre. Aus den letzten drei Heimspielen gab es 2 Niederlagen, ein 3:4 gegen den Zuffi und ein 1:7 gegen Brügge. Ansonsten stände der RSC wohl inzwischen an der Spitze.
Knifflige Aufgaben, wie gewohnt in einer der Top-Ligen des Torrausch-Universums. Aber nachdem Belgien nun auch im realen Leben im Ranking an Nr. 1 geführt wird, weiß wohl jeder, dass dieses kleine Land neben Pommes, Schokolade und Pralinen auch Spitzenfußball zu bieten hat.
Das Meisterschaftsrennen an sich ist wie immer recht eng, denn von Platz 1 bis Platz 11 sind es gerade einmal 9 Punkte. Wenn der FC Dingerdange 03 also 3 Siege holen sollte und der KVO dreimal verliert, könnte der Elfte am Ersten vorbeiziehen. Theoretisch.
Die Meisterschaft selbst werden vermutlich die TK-Schwergewichte FC RM Hamm Benfica (29,9) mit 34 Punkten (und damit punktgleich mit Spitzreiter KVO und Lüttich) sowie der OHL (27,9) und der KV Mechelen (32,1) unter sich ausmachen.
Fußballfans können sich am kommenden ZAT auf die Spitzenpartien
Benfica vs. KVO (Platz 3 vs. Platz 1), KV Mechelen vs. Benfica (Duell der TK-Giganten) oder beispielsweise KVO vs. KV Mechelen (Platz 1 vs. stärkster Club) freuen.
Heimpleite läutet Rückserie ein
Eine Heimniederlage ist nie eine schöne Sache. Zum Rückrundenauftakt allemal nicht. Zwar gab es für die Mannen der Jeunesse auch ein furioses 5:3 in Mouscron, aber nur drei Punkte und 11 Gegentore sind natürlich ein alles andere als guter Start in die zwete Saisonhälfte, die tendenziell eher wenige positive Überraschungen für die Luxemburger Mannen bereithalten wird. Das Torkonto ist gerupft, der Absturz begonnen. Was will man da machen? Hoffen, beten, litanieren? Manche Sache scheint eine Option zu sein, die sich dann doch wieder als Un-Option herausstellen mag, wenn die Zeit ins Land gegangen sein wird. Auf jeden Fall muss die Formkurse schnellstens wieder gedreht werden und nach oben zeigen, wenn man sich in der Spitzengruppe halten und am Ende der Spielzeit an die internationalen Plätze anklopfen will. Da kann man nicht drum rum reden. Taten müssen sprechen wie sie es diese Woche nicht taten.
Brugge TILT, Genk gekillt !
Das war eine watschen wie es Genk schon lange nicht mehr erlebt hat ! Andi von Hideta , kam , sah und siegte ! Es glich einer Schlacht im OVAL bei ganz fairen Mitteln und sportlich fairem Umgang aller Beteiligten. Ein Spektakel und keine Mannschaft ließ dem Gegner auch nur den Hauch von Freiraum auf dem Platz. Jeder wollte das letzte aus sich herausholen. Genk wollte nicht verlieren und Brugge wollte zeigen was in Ihnen steckt. Der Kampf über 90 Minuten mit 12 Toren und sage und schreibe 0 gelben Karten, kann sehr gut in den Ahnenbüchern verewigt werden, denn dieser Tilt der Brugger um Trainer Andi von Hideta ließen den letzten Keim Hoffnung, der noch in Genk im Säckelchen war, qualvoll ersticken und die Saison bereits jetzt zum Desaster werden. der Vorstand zeigte sich äußerst erbost und drohte mit weitreichenden Kosequenzen. Der Stuhl des Trainers wackelt mehr denn je und es ist eine Frage der Zeit wann Trainer Proedlo selbst hinschmeißt oder geschmissen wird. Die Quoten auf einen Verbleib des Trainers bzw. Rausschmiss zeigen deutlich was nicht mehr zu verbergen ist !
Der Trainer wolllte sich nicht äußern und wartet die nächsten Tage ab. Oh weh, Oh weh Blau Weiß Genk am Boden !!!!
Unerwarteter Sprung auf Platz 1 der Tabelle
"Davon kann man sich zwar nichts kaufen, gut aussehen tut es aber trotzdem. Wahrscheinlich haben auch einige unserer Fans die aktuelle Tabelle ausgeschnitten und sich an die Wand gehangen", so Doc Dre.
Aber wie kam es dazu? Zum einen meinte es der Spielplan mit zwei Heimspielen wieder einmal gut mit dem KVO, zum anderen liessen die Konkurrenten Federn. Esch und Lüttich konnten an diesem Spieltag nur jeweils einen Dreier einfahren. Immer näher rückt jedoch Hamm Benfica, OHL und auch der KV Mechelen.
"Die drei vorgenannten verfügen alle noch über massig TK. Da ist es nur eine Frage der Zeit, bis wir den Platz an der Sonne verlieren. Hamm Benfica hat ein Heimspiel weniger, Lüttich deren sogar zwei", ergänzte der Trainer.
Ganz aufgeben will man sich aber nicht. Auch wenn die Ressourcen knapp bemessen sind. Es zeigt sich ja immer wieder, dass man auch mit wenig(er) was reissen kann. Der KV Mechelen hat es gerade diesen ZAT bewiesen.
Im Mittelmaß versunken !
Die fetten Jahre scheinen vorüber beim KRC Genk ! Seit dem Aufstieg und der damit entfachten Euphorie wieder in der 1.Liga zu spielen, kommt das Projekt immer mehr zum stehen! Mit einem neuen ambitionierten Trainer und einem neuen Umfeld mit dem Ziel den KRC an die Spitze zu führen, fing alles an und die Ziele und Visionen waren allen bekannt. Doch nun hinkt das Projekt und der langsame Absturz in die Niederungen der Jupiler League ist erreicht. Das Vertrauen in den Trainer und die Mannschaft sind zur Zeit nicht vorhanden. Der KRC kann nicht mehr mithalten in der Liga und hat den Anschluß verpasst. Lediglich in der 2.Tabellenhälfte um die Plätze vor dem Abstieg zu spielen ist auf Dauer kein Ziel der Macher im Verein.
Es brodelt hinter den Kulissen und der Trainer scheint die Mannschaft nciht mehr zu erreichen. Es riecht ganz stark nach Trennung! Auch der Trainer ist nicht glücklich mit der Situation und würde für den Neuanfang den Weg auf dem Chefsessel freimachen ! Keinen guten Voraussetzungen wenn nicht 100 % in ein Projekt investiert wird.
Schauen wir uns an was noch geht !
Der KV Oostende sorgt für eine Überraschung
Am letzten ZAT waren nur wenige Mannschaften auswärts erfolgreich. Der RSC Anderlecht entführte 1 Punkt beim RFC Union Luxemburg, ebenso wie der FC Dingerdange 03 beim Club Brügge, dass jedoch ohne Toreinsatz. Mit genau einem Tor gelang Big Daddy der Dreier in Brügge, doch die Freude darüber dürfte spätestens durch die 3:4 Heimniederlage des Royal Mouscron-Péruwelz gegen den RFC Union Luxemburg wieder getrübt worden sein.
Den Coup des Tages landete jedoch der KV Oostende mit einem 5:3-Erfolg beim aktuellen Meister FC RM Hamm Benfica. Ansonsten siegten ausnahmslos die Heimteams. Doch Experten sind sich dennoch sicher, dass Benfica selbst dieser kleine Rückschlag nicht groß beeinträchtigen dürfte. Denn schließlich hat der Eisberg nach der Kollusion mit der Titanic seine Fahrt auch unbeindruckt fortgesetzt. Zu groß sind die Reserven von Benfica, zu klein die von Oostende, Lüttich und Esch.
Die Konkurrenten wie z.B. KVC Westerlo, der KV Mechelen oder der OHL dürften das Resultat jedoch freudig begrüßt haben. Denn schließlich haben sie fast ebenso viele Punkte und mittlerweile ähnlich viele Reserven. Das dürfte ein spannendes Rennen zwischen diesen 4 TK-Monstern werden. Unterdessen müssen der KVO, die Jeunesche und Standard aufpassen, dass sie sich geschickt aus der Affäre ziehen, um nicht von hinten überrollt zu werden...
Auf dem Zahnfleisch auf die Zielgerade
Noch neun Spiele sind auf der Uhr und die Jeunesse ist weiterhin vorne mit dabei - aber wohl nicht mehr lange, wenn man die konditionellen Reserven so betrachtet. Das Torkonto geht zur Neige, sodass an ein Eingreifen in den Titelkampf nicht zu denken ist. Aber ein Platz in der vorderen Tabellenhälfte könnte am Ende im Bereich des Möglichen sein.
Zwei Heimsiege in dieser Woche erfreuen das Esch'sche Herz, eine Auswärtsniederlage weniger. Aber sechs Punkte sind sechs Punkte und wer den Blick nach vorne schweifen lässt, wird sich fragen, wozu diese wohl noch gut sein mögen. Man weiß es nicht, man weiß so wenig, aber die Hoffnung bleibt. Schwächelnde Konkurrenz ist in dieser ausgeglichenen Liga schließlich eine Sache, die durchaus einmal auftreten kann. Und sollte der ein oder andere rücklagenstärkere Club doch noch schwächeln... wer weiß, vielleicht kann gar der Sprung nach Europa erneut glücken. Schließlich springt ein gutes Pferd nur dann, wenn es muss, und dann auch nicht höher als unbedingt nötig.
Die Zähne gezeigt
"Sechs Punkte aus diesem ZAT. Und das bei diesen Gegnern. Not so bad, wie der Schweizer sagen würde", kommentierte Doc Dre gewohnt locker die letzten Spieltage.
"Viel Kraft habe das wieder gekostet", war zu hören. "Aber die Mannschaft ziehe super mit", klang aus einer anderen Ecke.
40 Punkte hat man mittlerweile gesammelt und der ein oder andere Punkt soll es noch werden. Wieviele Kilometer man mit dem Tank aber noch fahren kann, bleibt abzuwarten.
"Na ja, wissen Sie, wir haben noch vier Heimspiele und fünf Auswärtskicks. Wir würden es wahrscheinlich schaffen, in jedem Heimspiel mehrfach zu treffen. Wenn wir das täten, hätten es aber unsere Auswärtsgegner zu einfach. Was tun wir also? ....................."Stille im Presseraum" ..................... Richtig, wir analysieren jeden Gegner und schlagen passgenau zu. Vier Tore zu Hause sind schließlich teurer als zwei auswärts. Und wenn der Riecher stimmt, gibt es für beides drei Punkte. Und nur Punkte helfen uns, an den Fleischtöpfen Europas zu bleiben"
Dass man an diesem ZAT zwei direkte Konkurrenten geschlagen hat, mochte man nicht weiter kommentieren. Da habe man einfach Taten auf dem Platz sprechen lassen.
Schicksalstage!
Es geht in die vollen, crunchtime in der Jupiler Leaugue! Belgiens und Luxemburgs Profimannschaften stehen vor den entscheidenden spielen auf dem Weg zur endauswertung der Saison 2016-1. Wer landet wo und was kommt am Ende dabei raus. Es ist Stress pur und die Taktikplanung macht einen mürbe. Es folgt der 9. Zat und der KRC Genk begrüßt daheim im oval Ohl und mouscron, bei einer auswärtsreise nach anderlecht .Der KRC Genk hat auch hinter den Kulissen alle Hände voll zu tun. Man kann nicht planen und wenn die Tabelle so bleibt ist auch der Trainer nicht mehr da. Also, auf geht's ind in schicksalstage der Jupiler Leaugue. Go KRC. Alles für blau -weiß! und auch für den Trainer?! Es kommt wie es kommt.....
Von 2 auf 4 mit nur einem Punkt
So langsam muss man aufpassen in Oostende. Es droht die Wiederholung des Vorjahres, wo man an den letzten Spieltagen bis in die zweite Tabellenhälfte durchgereicht wurde.
Besser machen wollte man es dieses Jahr. Umgestellt hatte man die Mannschaft. Ja, man müsste das sogar tun. Ausbleibende Gelder aus Europa waren der Grund. Und dann startete der KVO furios, war zwischenzeitlich Tabellenführer und alles fühlte sich ganz toll an. Wie im Rausch, doch dann kam irgendwann der Kater. Da muss man jetzt durch....
Man hat kaum noch Körner im Köcher und der Trainer wird nicht müde, das Positive zu sehen. "Der ein oder andere Punkt werde es schon noch werden. Auch die anderen haben noch schwere Spiele", war wieder einmal zu hören.
Die Fans vom KVO lechzen nach weiteren Siegen. Zu schön fühlte sich der Rausch an, ja, er macht fast schon süchtig. Allez Hopp, KVO!
Es geht um die Wurst!
Die Spannung in der Meisterschaft steigt.
Wer es werden wird ist schwer zu sagen denn mögliche Sieger gibt es recht viele.
Allen voran Trainerlegende Master Blaster von Standard Lüttich, welcher schon jetzt bewiesen hat das die letzte Saison nur ein Ausrutscher war.
Die Chancen stehen auf jeden Fall gut für den ewigen Rekordmeister aus Wales, zumal auch der Spielplan dem guten Holt zu sein scheint.
Aber auch Trainer Wim deVilde vom Oud-Herleee Leuven wird da noch kräftig mitmischen können, obgleich der Spielplan nicht ganz so gnädig mit dem Verein ist.
Und der Titelverteidiger?
Nun der Rapid Mansfeldia Hamm Benfica hat bisher eine durchaus realistische Chance der erste Titelverteidiger seit Trainer Fuchur zu sein.
Man ist also motiviert mitzukämpfen.
"Aber auch wenn wir es nicht schaffen, wäre das keine Schande. Denn die Konkurrenz ist hart und gewitzt. Da können kleine Fehler über Meisterschaft und einem nicht EC Platz entscheiden. "
So ist es....
Und so gehen die Träume krachen
Kühne Optimisten hatten noch Luftschlösser gebaut, in denen die Jeunesse am Ende einen absoluten Top-Platz belegen könnnte. Diese Schlösser wurden in dieser Woche mit Pauken und Trompeten zerschossen, sie zerstoben geradezu.
15 Gegentore in drei Spielen sind ein miserables Wochenarbeitszeugnis für die Spieler der Jeunesse. Ein 3:7 gegen Brügge, dessen Motivation in dieser Deutlichkeit im Verborgenen bleibt, ein 0:4 bei der Luxemburger Union und ein hart erackertes 5:4 gegen Roeselaere - hinten offen wie ein Scheunentor, da kann man über die drei gewonnenen Punkte schon heilfroh sein.
Für den finalen Spurt gen Ziel, das in sechs Begegnungen erreicht sein wird, hilft das aber nicht viel weiter. Auch wenn die Tabellenspitze rechnerisch erst um drei Punkte enteilt ist, reichen weder Abwehrform noch konditionelle Reserven, um da noch einmal ranzuschnuppern - im Gegenteil, ein Finish auf einem internationalen Platz wäre wohl in der momentanen Situation am Ende ein großer Erfolg - und wahrscheinlich ist es nicht, dass dieser errungen werden kann, betrachtet man die Reserven der Konkurrenten...
Prognosen werden schwieriger
Wohin man blickt, die Spannung steigt:
In der Europaleague geht Jeunesche Esch nach 4 von 6 Spieltagen bereits auf dem Zahnfleisch. Aktuell steht Kollerpoller auf Platz 2 und kann mit Glück im Heimspiel gegen Derby County noch einen Sieg holen, weil die Engländer ohnehin schon so gut wie durch sind. Allerdings wird der Club von "Mr. Europacup", nämlich Topse gecoacht. Das könnte also leider auch anders ausgehen.
KSV Roeselare hat in Gruppe 4 zwar die zweitbesten Reserven, muss aber noch gegen die starken Schotten, die Queens Park Rangers antreten. Die benötigen als Tabellenletzter jeden Punkt und werden sich vermutlich für die 1:2 Hinspielniederlage revanchieren wollen. Wie gut, dass Wendy dafür auswärts bei Arka Gdynia einen sicheren Dreier einfahren kann. Das wird mit Sicherheit ein ganz enges Rennen, bei dem es am Ende vermutlich auf die Tordifferenz ankommen wird.
Vor einer ähnlichen Herausforderung steht auch Standard Lüttich in Gruppe 7. Vermutlich wird das direkte Duell gegen den dänischen Vertreter Brønshøj BK entscheidend sein, das man glücklicherweise im eigenen Stadion bestreiten darf.
Fast sicher ist für Big Daddy der Einzug in die K.O.-Runde der Championslegue. Dank einer Betonabwehr (erst 1 Gegentor) und begünstigt durch den NMR eines Gegner ist Royal Mouscron-Péruwelz der Gruppensieg kaum noch zu nehmen, das Weiterkommen kann aus eigener Kraft auf jeden Fall erreicht werden, denn gegen die Türken von Fenerbahçe SK ist ein sicherer Sieg möglich.
Eine gute Ausgangslage hat auch der amtierende CL-Sieger FC RM Hamm Benfica. Ebenfalls 9 Punkte bisher und mit einem (Heim-)Sieg könnte Hauschild die Finalrunde sicher buchen. Allerdings sind die Gegner durchaus noch in der Lage, ordentlich Gegenwehr zu liefern.
Für den KV Mechelen wird es nach 3 Niederlagen infolge zur Herkules-Aufgabe, in der Königsklasse zu bleiben. Der Platz 3 ist jedoch in Greifweite, der immerhin das Weiterkommen in die K.O.-Runde er Europaleague garantiert.
Die Jupiler Pro League selbst ist wieder einmal kuschelig eng zusammen gerückt. Platz 1 - 11 trennen gerade einmal 6 Punkte. Bei noch ausbleibenden 6 Spielen ist damit also für die ersten 11 noch alles möglich. Die zur Verfügung stehenden Kraftreserven sind dabei sehr unterschiedlich verteilt: Der FC Dingerdange 03 hat mit 22,4 TK noch knapp 3x so viel Resourcen wie der KV Oostende mit 8,0 TK.
Außerdem startet bald die Benelux-League: Der Club Brügge KV, der KRC Genk, Hamm Benfica und Standard Lüttich treten gegen 8 Holländer an und werden versuchen die Krone wieder zurückzuholen, die zuletzt bedauerlicherweise zweimal in die Niederlanden wanderte.
Düstere Aussichten in Genk !
Es sieht ganz danach aus das der KRC Genk wieder mal im Mittelmaß der Liga endet und das die Durststrecke weiter anhält sich international zu qualifizieren. Geheimes Mindestziel war die Quali zur Europa League. Vor dem letzten ZAT zwar auf Tuchfühlung zu den Zielen, sieht das Restprogramm nicht so aus als wenn der bisherige Platz überhaupt gehalten qwerden kann. Ganz klar, keine Quali heißt auch Trainer weg. Es kann nicht langfristiges Ziel des Vereins und des Trainers sein, im Mittelmaß der starken Jupiler League zu stehen. Jetzt heißt es nochmal alle Arschbacken zusammenkneifen und das Glück herausfordern um noch 7-9 Punkte auf die Habenseite zu buchen, alles andere wird das endgültige Aus vieler Spieler, Funktionäre und des Trainers in Genk besiegeln. Ein Neuanfang muß her und das mit neuen frischen Kräften auf allen Positionen. Also reinahauen und sehen was auf der Abschlußkonferenz zum besten gegeben wird, oder überhaupt von wem !? Auf geht´s KRC , kämpfen und siegen !!!!
Licht und Schatten
Insgesamt waren die letzten Spiele für die Teams der JPL eher ernüchternd, denn nach dem Ausscheiden von drei weiteren Mitgliedern in der Hauptrunde befinden sich noch lediglich 3 von 8 Mannschaften im internationalen Wettbwerb.
In der Championsleague hat es der KV Mechelen leider nicht geschafft, sich in der Hauptrunde zumindest auf den dritten Platz zu retten. Schade, denn angesichts von 2,4 nicht eingesetztem TK hätte ein 4:4 bei Espanyol Barcelona dafür gesorgt, dass die Spanier das Nachsehen gehabt hätten.
Erfolgreicher waren da Royal Mouscron-Péruwelz und der FC RM Hamm Benfica, die beide den Gruppensieg einfahren konnten.
In der Europaleague lief es dagegen gar nicht:
Knüppeldick kam es für KSV Roeselare, hilflos musste Wendy die 11 Gegentore in 2 Spielen mit ansehen und insgesamt 21 Gegentreffer hinnehmen.
Pech hatte auch Urgestein Kollerpoller, denn A.S. La Jeunesse d´Esch war punktgleich mit AEK Athen. Man schied nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz aus. Das ist sehr bitter.
Damit ist nur noch Standard Lüttich in der Europaleague übrig geblieben und darf gegen den griechischen Tabellenzweiten PAS Giannina antreten.
In der Meisterschaft ist noch ein ZAT zu absolvieren. Die Abstiegskandidaten stehen bereits fest, es sind die beiden trainerlosen Vereine KAA Gent und Lommel United.
Völlig befreit könne der Club Brügge, den KSV Roeselare und den RFC Union Luxemburg aufspielen, denn sie können weder absteigen, noch einen internationalen Startplatz erreichen. Allerdings haben sie noch großen Einfluss darauf, wer von den Mitbewerbern eines der begehrten Tickets einlösen kann und wer sich die Krone holen wird.
Platz 3 bis 11 trennen gerade einmal 7 Punkte, daher kann auf der Zielgeraden noch viel passieren.
Doch natürlich steht auch die Frage im Raum: Wer steht am Ende ganz oben auf dem Treppchen? Blickt man auf das Restprogramm, die vorhandenen Torkonten, so wird daraus ein Dreikampf. Außenseiterchancen hat der KVC Westerlo, jedoch stehen drei schwere Spiele an, davon 2 auswärts u.a. bei Standard Lüttich. Die stehen momentan an der Spitze und haben noch zwei Heimspiele.
Der FC RM Hamm Benfica tritt mit den größten Resourcen zwar zweimal auswärts an, doch beim Club Brügge wird man aufgrund der dezimierten Reserven des Gegner vermutlich zu einem leichten Dreier gelangen. Zünglein an der Waage könnte dabei vor allem auch Roeselare werden, denn der Club wird noch gegen alle drei Titelanwärter antreten.
Ein weiteres Highlight wird das Aufeinandertreffen der beiden TK-Schwergewichte FC Differdange 03 vs. KV Mechelen, die pikanter Weise auch noch Tabellennachbarn sind.
Die Jupiler Pro League verspricht also wieder hochdramatische Spiele und ein packendes Saison-Finale!!!
Da wo wir sind ist......... Platz 3
"Unglaublich fühlt sich das an. Alle haben uns bereits abgeschrieben. Und dann? Wie Phönix aus der Asche sind wir dran geblieben und haben 6 weitere Punkte geholt. Geil!":, kommentierte Doc Dre die letzten Spiele.
In der Tat war ein solcher Erfolg nicht unbedint vorhersehbar. Zu sehr gelitten hatten die eigenen Reserven. Dennoch reichte es zu einem 1:0 gegen Royal Mouscron-Peruwelz zu Hause sowie einem viel umjubelten 4:3 bei Lommel United. Den Mantel des Schweigens sollte man stattdessen über das Heimspiel gegen Differdange legen. Nur so viel - es setzte die zweite Heimniederlage.
Da es auch für die Kontrahenten im oberen Drittel der Tabelle nicht perfekt lief, ist der ZAT dennoch als Erfolg zu werten. Platz 3 steht aktuell noch, wird aber wohl nicht zu halten sein.
"Zwischen Platz 3 und Platz 10 ist alles drin. Genaueres sehen wir kommendes Wochenende", so der Trainer.