Laue Luschen
In St. Truiden macht sich nach der Euphorie im letzten Jahr, in diesem Jahr leider Katerstimmung breit.
Wieso? Das ist ganz einfach. Nach dem sensationellen letzten Jahr, ließ Trainer Smith seine Jungs im letzten Spiele in der Benelux nicht antreten.
Und das hatte einen großen Grund!
Smith war nämlich stinkesauer über seine Jungs! Er ließ Sie nach Sibirien marschieren und erst pünktlich zum ersten Spiel in dieser Saison antanzen. Es bleibt abzuwarten, wie die Mannschaft das Ganze weggesteckt hat.
Grundsätzlich ist aber eine sehr negative Stimmung in St. Truiden festzustellen. Und das obwohl man in dieser Saison in der Champions-League spielt!
Smith:" Ich glaube tatsächlich das wir einen Maulwurf in der Mannschaft hatten, ich glaube sogar das dieser eine Spieler zuständig für unseren Absturz in Liga und Pokal war. Deswegen musste ich harte Maßnahmen ergreifen. Leider hat sich aber keiner dieser Spieler geoutet..sodass ich weiterhin eine harte Linie fahren muss! Ich will das diese Mannschaft sich wieder zu einem Team entwickelt! Aber leider muss ich aktuell immer mehr feststellen, dass dieser Ort & die Mannschaft wohl nur im Mittelmaß feststecken wollen. Ich befürchte für diese Saison nichts gutes! Auf Wiedersehen!"
Da ist jemand mächtig gefrustet...wird er den Übeltäter entlarven können?
Es geht endlich wieder los!
Zwei Monate "Winterpause" finden endlich ihr Ende - König Fußball regiert wieder! Für die Verantwortlichen des KV Mechelen eine lange Zeit zum Durchschnaufen und die letzte Saison sacken zu lassen. "Noch immer fällt es schwer zu glauben, dass wir am Ende die Nase vorn hatten. Ich habe wirklich nicht daran geglaubt. Dieser Erfolg, in der ersten Saison, wirklich unfassbar", ringt der Trainer nach Worten.
Nun gilt es aber die Weichen für eine neue erfolgreiche Spielzeit zu legen. An einen Selbstläufer glaubt in Mechelen niemand. Vielleicht wurde man einfach unterschätzt. Das wird sich nicht wiederholen. Auf die Frage nachdem Zielen gab die Vereinsspitze einen Platz unter den ersten Drei an. Außerdem möchte man in der Champions League die KO-Runde erreichen.
In der Jupiler Pro League gab es einen weiteren prominenten Abgang eines Trainers. Mit MasterBlaster verliert Belgien einen weiteren Toptrainer! Viel Glück in England!
Neue Saison, neue Ziele
Das alte Jahr ist gegangen, die letzte Saison ist abgehakt. Pünktlich zum 9. Januar bat Doc Dre sein Team zur Vorbereitung auf die neue Saison.
Punktuell will man den Kader in Oostende noch verstärken und auch noch 1-2 variabel einsatzbare Spieler für die Breite holen. Denn, wenn alles gut geht und die Quali überstanden wird, steht wieder einmal Europapokal ins Haus.
Die Situation in der Liga kann man noch nicht einschätzen. Zu weit weg ist die Saison noch. Auch die anderen Vereine fahren langsam hoch - da muss man dann sehen, wer sich oben etabliert.
Denn eins bleibt. Das große Ziel ist es, am Ende der Saison auch mal ganz oben zu stehen. Und so geht man in die Saison wie jedes Jahr und schaut, und spielt, und analysiert und schaut, und.....
Guter Auftakt in die neue Saison
Meister KV Mechelen kann mit dem Saisonstart sehr zufrieden sein. Gleich das erste Saisonspiel beim frischgebackenen Aufsteiger entschied man mit 4:3 für sich.
Derart beflügelt konnte auch das zweite Spiel des ZATs mit viel Zuversicht angegangen werden. Zu Gast war KAS Eupen aus Ostbelgien. In einer einseitigen Partie mit wenig Höhepunkten gewannen die Hausherren mit 3:0.
Es folgte das erste Highlight der noch jungen Saison. Im Auswärtsspiel bei St. Truiden ging es zwischen den Meisterschaftsaspiranten hart zur Sache. Nur sehr knapp gewann die Mannschaft von Smith0088 mit 1:0.
Natürlich sind weitergehende Prognosen müßig. Auch der Trainer hält den Ball betont flach: "Wir haben nun drei Spiele absolviert und können mit 6 Punkten zufrieden sein. Nach der ganzen Feierei hat die Mannschaft offensichtlich die Kurve gekriegt und der Fokus liegt ganz klar auf die nächsten Aufgaben!"
Komischer Kauz
Heute stellen wir mal den interessantesten Neuzugang der Truidenser vor!
Es ist Karl-Otto Kauz !
Der junge spielt im Sturm und netzte bereits 2 mal - die einzigen Tore der Truidenser bislang.
Karl-Otto ist ein 19 Jahre alter Glatzkopf, der gerade mit dem Kopf köpft.
Privat ist er ein sehr zurückhaltender Typ, Charmant, aber zurückhaltend!
Wir werden sehen, ob in Truiden ein neuer Stürmerstar geboren ist.
Bislang gab es wie schon erwähnt nicht gerade viele Tore auf der Habenseite - allerdings gab es dennoch 6 Punkte - ein Auftakt nach Maß!
Die neuen Trainingsmethoden von Smith scheinen die Mannschaft tatsächlich zu erschüttern. Selten hat man die Truppe so KO gesehen, wie an diesen Spieltagen. Manchmal hatte man gar das Gefühl, das man Blei an den Füßen hatte. Es wird sich nun wirklich zeigen, ok die Trupppe fit genug ist bzw auch mit der Belastung zurecht kommt. Dennoch dürfte man nach dem Auftakt einer positiven Saison entgegen treten.
Vermutlich wird Kopfball Kauz der Truppe sehr wohl helfen können. Es wird sich zeigen !
Den Fehlstart starten
Mut- und saftlos scheint der KAS Eupen diese Saison anzugehen. Der Hartigan-Effekt, sofern es überhaupt einen gehen mag, ist schneller verfolgen als der Rum in Omas Pralinen. Zwar konnten sich die Ostbelgier dank irgendeiner verqueren Europapokalarithmetik wieder ein mal für die Europa League qualifzieren, doch der Motor stottert doch sehr. Einem soliden Einstand in der ersten von 8234 Qualifikationsrunden folgte am zweiten ZAT ein NMR, der dank des schawchen Niveaus wieder ausgebügelt werden konnte, sodass letztlich doch der Einzug in die Playoffs feststeht. Hier gilt es in Gruppe 3 nun darum mindestens Sechster von Neun zu werden. Woohoo, Stress. Aber Hartigan wäre nicht Hartigan wäre nicht Hartigan wäre nicht Hartigan wenn selbst das für ihn eine Nummer zu schwer wäre. Und nebenbei wartet natürlich noch die Liga und der Pokal. Es bleibt also spannend.
Pressekonferenz? Wofür?
"Es gibt eigentlich nichts zu sagen. Ja, ok, die Saison hat begonnen. Aber sonst? Es gibt keine erkennbaren Tendenzen, keine Prognosen die sich schon bewahrheitet hätten.", eröffnete Doc Dre die Pressekonferenz vor ZAT 2.
"Warum schauen sie jetzt so?", setzte er fort. "Es gibt keinen Club, der sich übermässig verausgabt hat, jeder Club hat noch die Chance, seine individuellen Ziele zu erreiche. Es ist wirklich nichts geschehen. Wir haben lediglich Fussball gespielt."
Der KVO ist zumindest gut gestartet. Gut meinte es der Spielplan mit zwei Heimspielen, die beide gewonnen wurden. Jetzt muss man dafür zwei mal auswärts ran. "So ist das eben mit dem Spielplan", war hier der lapidare Kommentar. Alles ganz unaufgeregt. Ja fast entspannt, gechillt.
Die Fans des KVO hoffen natürlich dass sich die neue Gelassenheit nicht auf die Mannschaft überträgt. Denn sie sollte hellwach sein, wenn man auch weiter punkten will.
Heimnimbus dahin
Im 17. Heimspiel unter der Regie von Daniel war es soweit, der Trainer musste die erste Niederlage vor eigenem Publikum hinnehmen. Niemand anderes als das Ligaurgestein Mister X tat sich Heimnimbuszerstörer hervor. Das 1:4 war ein Schlag für KV Mechelen, der erstmal verdaut werden muss. Dabei verfolgte Daniel zuerst eine offensivere Spielvariante, die er aber kurz vor Anpfiff wieder verwarf: "Es ist so wie es ist. Hinterher ist man immer schlauer. Mir war es aber wichtiger, zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison, nicht zu viel Kraft zu verschwenden. Immerhin konnten wir im Anschluss das Auswärtsspiel bei Jeunesse Esch gewinnen. Das beruhigt erstmal die Gemüter!" Dies gilt ebenso für das zweite Heimspiel des ZATs, das mit 1:0 gegen die Luxemburger FC Differdange 03 an.
In der Tat steht der Meister immerhin in der Auswärtstabelle an erster Stelle. Mit Rang 3 ist man ebenfalls voll im Soll. Am nächsten ZAT stehen wieder zwei Heimspiele gegen FC RM Hamm Benfica und Royal Charleroi SC an.
Immer schön den Ball flach halten
Auch wenn man aktuell auf Platz 2 steht und konditionell einiges bieten kann, tut man gut daran, die Situation beim KVO realistisch zu bewerten. Dass man gerade jetzt gegen Dudelange spielen durfte, wo Spike Kettwig wohl sein Traineramt verliert, würde man im Pokal Losglück nennen. So wie Lotte gegen den BVB beispielsweise.
Man vergisst auch ganz schnell, dass erst zwei ZAT's gespielt sind. Jeder in Oostende weiss, wie schnell es gehen kann, sich in anderen Tabellenregionen wiederfinden zu müssen. Die letzte Saison sollte Warnung genug sein. Was tut man also?
"Trainieren, trainieren, trainieren und auf dem Boden bleiben. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen", so Doc Dre.
Lassen wir den dritten ZAT also auf uns zukommen. Der hat beispielsweise das absolute Spitzenspiel gegen den Tabellenführer Westerlo auf dem Programm. Man freut sich auf eine volle Hütte in Oostende.
Fokussiert bleiben
Man könnte - wenn man nicht aufpasst - den Fokus auf das Wesentliche verlieren. Die Liga ist in vollem Gange und der KVO ist auch im Europapokal gestartet. Gut also, dass der Trainer den Kopf oben behält und die Trainingseinheiten den anstehenden englischen Wochen anpasst.
"Jetzt passiert genau das, wofür wir letztes Jahr so schwer gearbeitet haben" so Doc Dre. "Wir sind ein Verein, der sich darauf freut, auch unter der Woche spielen zu dürfen. Für uns ist die EL nicht das hässliche Entlein neben dem schönen Schwan Jupiler League. Nein, wir geben immer alles und wollen das Maximum aus unserer Situation heraus holen".
In der Liga steht man im voll im Soll. Eine saubere Weste zu Hause und ligaweit aktuell die geringsten Gegentore. Aber wer die belgische Liga kennt, der weiss, dass sich das Blatt schnell wenden kann. Demnach heisst es ganz klar:"Fokussiert bleiben" und "Chancen nutzen".
KVO hat abreissen lassen (müssen)
Bedingt durch nur drei Punkte an diesem Spieltag, hat der KVO zur Spitze abreissen lassen müssen. Zu Hause steht man zwar immer noch mit weisser Weste dar, auswärts zeigte die Mannschaft aber wieder einmal ihr tristes Gesicht.
"In der Verfassung brauchen wir nicht von Meisterschaft oder Champions League zu faseln. Gucken Sie doch mal, wie wir spielen. Anspruch und Wirklichkeit gehen deutlich auseinander.", fand Doc Dre deutliche Worte.
"Wir sprechen davon, endlich mal den Bock umstossen zu wollen. Und dann? Haben Sie mal auf die Tabelle in der EL geschaut? Eine Katastrophe. Letzter! Und was kommt von den Spielern? Nichts! Die EL nicht meistern können, in der Liga von schweren Beinen sprechen aber die größten Ziele haben. Dann, ja dann, muss ich auch was dafür tun. Meine Spieler sind in der Pflicht. Da muss jetzt mal was kommen.", beendete der Trainer seinen Monolog.
Spannende Tage anscheinend an der Küste. Zumal wieder ein ZAT mit nur einem Heimspiel auf dem Programm steht.
Mehr Glück als Verstand
Der KVO schließt die Hinrunde auf Platz 4 ab. Vier Punkte gab es an diesem ZAT hinzu. Nicht schlecht, aber komplett unerwartet. Von daher zeigte sich der Coach auch selbstkritisch.
"Wir haben an diesem Spieltag auswärts einen Punkt mitgenommen, ohne dass wir etwas dafür konnten. Ich glaube, die Jungs haben nichtmal geschwitzt. Das kommt uns natürlich zu Gute, macht sich gut in der Auswärtsbilanz, stolz sollten wir darauf aber nicht sein. Ich würde mir mal wünschen, dass wir auf des Gegners Platz mal ein Feuerwerk abfackeln."
Mit dieser Analyse hat der Coach nicht ganz unrecht. Auswärts hat man sich mit nur einem erzielten Tor zwar bereits 4 Punkte "ergaunern" können, hat aber spielerisch rein gar nichts gezeigt. Lediglich zu Hause klappt es bisher ganz gut. 7 Spiele, 7 Siege - Fussballherz was willst Du mehr.
Aber - und jetzt kommt das Wesentliche - der KVO hat bereits 8 Punkte Rückstand auf den stetig punktenden Konkurrenten aus Anderlecht. Da hilft es auch nicht, wenn man das Heimspiel gegen Anderlecht gewonnen hat. Der Abstand hat sich noch einmal vergrößert. Von daher gilt es für die Rückrunde, alle Kräfte für den größtmöglichen Teamerfolg zu bündeln und sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen.
Freude über perfekten ZAT überwiegt
Ein Spieltag zum Strahlen. 3 Siege, davon 2 auswärts und ein dreckiges 1:0 zu Hause untermauern die Ambitionen des KVO in dieser Saison.
"Endlich, ja endlich hat es mal geschäppert. Wir haben auch auswärts unser Spiel durchgebracht und haben uns mit diesen Punkten bis auf drei Punkte an den Tabellenführer rangearbeitet", freute sich Doc Dre.
Die Freude über diesen ZAT überwiegt zwar, aber das, was seitens des Verbands geschrieben wird, stimmt auch die Verantwortlichen des KVO traurig. Wenig Konstanz in der Liga, dadurch sinkendes Niveau in Summe und überhaupt keine Pressearbeit von den Konkurrenten. Das war in der Vergangenheit schon deutlich besser und vor allem amüsanter. Von daher hofft man beim KVO auf Besserung der Situation und echten Wettbewerb, denn "ansonsten könne man ja auch mal den Verein wechseln, wenn es ein interessantes Angebot aus dem Ausland geben sollte", so der Trainer.
"Doc Dre nicht alleine das Feld überlassen"
Doc Dre ist der Alleinunterhalter der Liga. Das lässt sich in vielerlei Hinsicht bestätigen. In den Medien taucht kaum noch ein anderes Team als das sehr erfolgreiche Oostende auf. Auf internationaler Bühne muss von einem Durchmarsch gesprochen werden und die Liga zittert vor der Macht der Hafenstadt. Trotz eines anspruchsvollen Restprogramms in der Meisterschaft weiß man den Heimvorteil bei sich. Gelingt es sogar, das bis dato überragend spielende Anderlecht auf der Zielgeraden vom Thron zu stoßen und die ebenfalls stark auftretenden Mannen aus Westerlo hinter sich zu lassen? Womöglich fällt die Entscheidung erst an den letzten zwei Spieltagen, wo es gegen Anderlecht und Mechelen gegen den designierten und den amtierenden Meister geht. Eine Saison, die bereits entschieden wirkte, wird nochmals spannend.
Einen Ansturm an Pressevertretern gab es indes in Mouscrons, wo der Trainer nicht um ein Statement herum kam. Das Überstehen der Champions-League Gruppenphase wurde gemeistert. "In der Liga waren wir gegen Oostende machtlos. Ein 1:5 zu Hause sagt alles über die Kräfteverhältnisse. International wollen wir Doc Dre nicht alleine das Feld überlassen. Es ist noch alles möglich".
Zuletzt erreichte man 2016-1 das Viertelfinale der Königsklasse, in dem eine Nullnummer für das Ausscheiden sorgte. Der peinliche Grund damals: die Kommunikation mit einer Trainervertretung lief schief. Ein derartiges Auftreten werde man sich diesmal nicht leisten, war dem Trainer zu entnehmen.
Das Ziel für die Liga? - eine Frage einer jungen Journalistin abschließend. "International" die knappe Antwort. Understatement oder gerechtfertigte Aussage wird sich bald zeigen.
Platz 2 behauptet
Mit zwei Siegen gegen trainerlose Teams konnte der KVO Tabellenrang 2 behaupten. 4:1 und 4:0 hiess es gegen Charleroi und Dudelange. Auswärts hingegen war erneut Tristesse angesagt. 0:1 bei Roeselare.
Aber wer weiss, wofür das gut ist. Das Tableau dreht sich von Spieltag zu Spieltag. Lediglich Platz 1 scheint fix an den RSC Anderlecht vergeben zu sein.
Beim Blick auf das Restprogramm, das vorhandene TK und vor allem die Heim- und Auswärtstabelle zeichnet sich jedoch schon deutlicher ab, wer bis zum Ende oben mitspielt.
"Meine Favoriten auf den Titel und die CL-Plätze werde ich jetzt sicherlich nicht verraten. Wir haben da aber ein klares Bild vor Augen über unsere Konkurrenten und wissen, gegen wen wir noch einmal alles geben müssen. Bitte seien Sie mir aber nicht böse, wenn ich das jetzt nicht offen rumposaune. Das wäre unprofessionell", so der Trainer zugeknöpft.
Am Auftreten der Mannschaft wird man also an den nächsten Spieltagen sehen können, wen man als tatsächlich als echte Konkurrenz ansieht.
Öfter mal was Neues...
Diese Woche, will man sich beim KVO gar nicht mit sich selber beschäftigen. Zumindest nicht großartig. OK, ein durchwachsener ZAT. ein Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage. Gerechnet hatte man mit zwei Niederlagen.
Wo wir dann schon beim Thema wären. Glück gehabt haben wir. Drei Mal schon in dieser Saison. Das hat uns in der Addition mit nur einem Auswärtstor einen Auswärtssieg und zwei Unentschieden gebracht. 5 Punkte also für fast nichts. Genauer gesagt 0,9 TK. Und jetzt?
Glück musst Du haben. Gleicht sich in einer Saison alles aus. Bla, bla, bla. Wettbewerbsverzerrung allererster Güte ist das. Warum? Gucken sie doch mal auf die Spiele.
Dieses Glück hatte der RSC Anderlecht bisher nicht. Die haben bisher nur gegen einen NMR gespielt, der genau an diesem Spieltag nicht gesetzt hatte. War also nicht absehbar, bringt für die eigene Spielbewertung rein gar nichts. Wenn du gewinnen willst, musst Du setzen. Einziges Plus, du kriegst weniger Gegenwehr vom Gegner.
Und Royal Excel Mouscron?. Die haben dieses Jahr noch gar keinen NMR in ihrem Spielplan. Die mussten sich also ständig strecken....
Beim KV Mechelen sieht das ganze dann noch wieder anders aus. Die haben häufiger gegen NMR's gespielt und dadurch den eigenen NMR wieder etwas gerade gerückt. Aber welches Potential hätte der Verein, wenn er nicht selber einmal geschlafen hätte?
Genauso Westerlo. Die haben sich mit ihrem NMR an diesem ZAT alles zerschossen. Wo stünden die, wenn sie die beiden Heimspiele zuletzt gewonnen hätten?
Im Prinzip kann man das durch die ganze Liga analysieren. Es ist einfach schade. Der Wettbewerb fehlt, in der Zeitung passiert (fast) nichts und die Liga ist im Prinzip durch die trainerlosen Teams tot. Schade, schade schade. Egal ob Meisterschaft oder CL-Quali. Wert ist das irgendwie nur die Hälfte.
Wer steht am Ende oben?
So schnell wie die Saison gestartet ist, so schnell ist so auch schon fast wieder vorbei. Siebenundzwanzig Spiele wurden bisher absolviert und noch ist keine Entscheidung im Titelkampf gefallen. Realistische Chancen können sich mit RSC Anderlecht, KV Mechelen und KV Oostende noch freie Teams ausrechnen.
Wie es am Ende auch ausgeht, verdient haben es sowohl Mister X als auch Doc Dre für Ihre langjährige Treue zur Belgischen Liga. Der Trainer von KV Mechelen eher nicht. Die zwischenzeitlichen Nullnummern wiegen schon schwer.
Ein Lob verdient der unermüdliche Einsatz unseres Ligaleiters Markus. Die Saison war aufgrund von uns Spielern nicht wirklich einfach. Eine Reduzierung der Teams zur neuen Spielzeit ist da nur folgerichtig.
Vielen Dank Markus und an alle aktiven Kollegen! Aber noch gibt es ja den Pokal zu absolvieren.
Spannung im Titelrennen
Vor den letzten drei Spielen ist an der Spitze der Jupiler League noch nichts entscheiden. RSC Anderlecht hat zwar einen scheinbar komfortablen Vorsprung von vier Punkten auf Rang 2, aber auch mit Abstand die geringsten Kraftreserven. Viel wird deshalb wohl auch von den direkten Duellen der Verfolger abhängen. Am Ende wird auf jeden Fall ein Platz im internationalen Geschäft für Coach Mister X und sein Team herausspringen, was nach einer spannenden und "dank" einiger NMRs phasenweise unberechenbaren Saison als großer Erfolg einzustufen wäre. Mal sehen, ob es sogar für den ganz großen Wurf reichen kann - dafür wäre allerdings eine gehörige Portion Glück nötig...
Danke an alle Aktiven für die unterhaltsame Saison und natürlich vor allem an Ligaleiter Markus für sein großes Engagement!!!
Trotz 6 Punkten den Anschluss verloren
"Tja, komisch ist das schon.", begann Doc Dre sein Statement zu den letzten Spielen. "Wir ziehen unser Ding zu Hause durch und ich hätte zumindest damit gerechnet, dass wir nicht noch weiter an Boden verlieren. Aber geschissen, oh sorry für den Ausdruck. Einfach ist es jetzt aber." Lange Pause, fragende Gesichter bei den anwesenden Journalisten. Wieso soll es jetzt einfacher werden?
"Ganz einfach", antwortete der Trainer weiter. "Jetzt geht es um alles. Jeder haut das raus, was er noch hat. Und da stehen wir ganz gut im Saft, verglichen mit unseren Konkurrenten. Und ausrechenbarer ist es auch. Die Chance auf den Titel lebt, wenngleich es kein Selbstläufer wird."
Chance und Risiko zugleich. Spielt man doch am letzten ZAT sowohl in Anderlecht, als auch zu Hause gegen Mechelen und das zuletzt wieder erstarkte St. Truiden. Zwischen 3 und 9 Punkten liegt alles im Bereich des Möglichen.
Adieu mit ö!
Es war mir eine Ehre, aber irgendwann einmal muss jede Geschichte auch ihr Ende finden. Das Feuer ist vollends erloschen - halbe Sachen sind nicht mein Ding, darum Adieu! Es hat mir Spaß gemacht.