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Auf los geht’s los
Neue Saison, neues Glück
van Bommel: Eine unterm Strich erfolgreiche Saison liegt hinter Ihnen und die neue Saison steht bevor. Wie läuft die Vorbereitung?
Peso: Wir sind auf einem guten Weg. Alle sind motiviert und die Neuzugänge fügen sich gut ein.
van Bommel: Was sind Ihre Erwartungen und Saisonziele? Soll die Pokalverteidigung gelingen?
Peso: Also ich der Pokalerfolg war natürlich ein riesen Triumph. Allerdings sind wir auch ehrlich und wir wissen, dass wir das ein oder andere Mal viel Glück hatten. Ob uns das diesmal gelingen wird, werden wir sehen. Wenn wir das Viertelfinale erreichen, wäre ich happy. Aber grundsätzlich kann man sagen, dass wir antreten um jedes Spiel zu gewinnen.
van Bommel: Hieße also Meister und Pokalsieger?
Peso: Irgendwann sicherlich, aber erstmal wären wir mit einem sicheren Mittelfeldplatz zufrieden und einem Blick auf die internationalen Plätze.
van Bommel: Vielen Dank und alles Gute für die Saison.
Peso: Das wars heute schon?
van Bommel: Ja.
Kein Auftakt nach Maß
Peso: Was war da denn los?
van Bommel: Wie jetzt? Seit wann fangen Sie an?
Peso: Wer sich benimmt wie die Axt im Walde bekommt nicht das erste Wort. Bei aller Emotionalität, den Linienrichter umzugrätschen. Geht's noch? Wegen Leuten wie Ihnen macht den Job bald keiner mehr und ohne Schiedsrichter kein Spiel. Kapiert? Das Sie sich noch hier hier trauen. Ich dachte ich hätte Ihnen noch im Spiel deutlich zu verstehen gegeben was ich davon halte. Hat Ihnen der Tritt in den Hintern nicht gereicht?
van Bommel: Na aber wenns doch kein Abseits war?
Peso: Unfug. Deshalb sind Sie Pressesprecher. Und jetzt geh weg, ich mach das hier heute alleine. Zwei ZATs Sperre von mir wegen Dummheit.
van Bommel verlässt den Raum:
Peso: Also, wie können Sie sich die Leistung erklären.
Peso: Insgesamt waren wir gut. Die Ergebnisse sprechen leider nicht für uns. Es waren knappe und schöne Spiele. Wir hatten in den ersten Halbzeiten kein Glück und in den zweiten Halbzeiten auch noch Pech.
Peso: Danke für die messerscharfen Analysen. Bis zum nächsten Mal.
Peso: Danke für die präzisen und diesmal guten Fragen. Sie können öfter kommen.
Ohne Geld kein Erfolg?
Es bleibt spannend wie sehr sich die finanzielle Schieflage des saudischen Könighauses durch den niedrigen Ölpreis auf den Erfolg von KAS Eupen auswirkt.
Hinter den Erwartungen
Allerdings sollte man auch die Stärke der zurückliegenden Gegner nicht unterbewerten. Gegen diese Gegner kann man auch mal verlieren. Nur die Art und Weise und die Zahl der Gegentore sind viel zu hoch. Hier scheint der Fokus für das Training klar zu sein.
Ob interne Spannungen auch zum bislang schwachen Abschneiden beitragen werden die nächsten Spiele zeigen. Dann wird man sehen, ob die Handbremse gelöst werden kann.
Doch wer die letzte Saison im Hintekopf hat weiß, dass mit Antwerpen immer zu rechnen ist. Wir werden gespannt sein.
Was ist los?
Claus Wer-Schellt-Sie in Eupen angekommen
Am letzten Freitag machten die Spieler die Zusammenarbeit offiziell bekannt. Seitdem setzt sich Clausi auch in der Öffentlichkeit für die Millionen der eupener Spieler ein. Das schien dem saudischen Königshaus so gar nicht zu gefallen, sodass sie kurzerhand das 4-lagige Premium Klopapier in den eupener keramischen Anlagen der Spieler mit 1-lagigem kratzendem Recycling Klopapier austauschen ließen. Dieser Eskalationsschritt ließ aber nicht lange auf eine Antwort von Clausi warten. Dieser beschwerte sich prompt auf XXX69.com: „kalte duschen halten die Spieler von KAS Eupen noch aus. Aber ihren weichen Po mit einem 1-lagigem Recycling Klopapier säubern zu müssen überschreitet jede Eskalationsstufe. Wir erleben, dass sich Spieler nicht mehr auf die Toilette trauen und von ihren Eltern abgeholt werden müssen um zu Hause ihr Premium Klopapier für ihr Geschäft nutzen können. Dadurch fehlen die Spieler in den Trainingseinheiten. Dieser Zustand ist unerhört!!!“
Das Fehlen der Spieler in bestimmten Trainingseinheiten hat auch Trainer Peter Solis schon bemerkt und öffentlich kritisiert. In der Pressekonferenz nach dem letzten Spiel, bemängelte er, das Durchhaltevermögen mancher Spieler: „Wir haben scheinbar einige Spieler mit einem schwachen Schließmuskel. Scheinbar trainieren wir im Training die falsche Muskulatur. Vielleicht sollte ich meine Übungen überdenken.“
Es bleibt also spannend ob sich das Recycling Klopapier negativ auf die Vorbereitung der Spiele auswirkt, oder Trainer Peter Solis die richtigen Übungen im Training finden konnte.
Vergeigter Start, Weiter mit Pauken und Tropeten?
Fakt ist: Die Tore fallen, doch nun werden auch zuhause zu viele Gegentore kassiert. Die Abwehrschwäche muss deutlich abgebaut werden. Doch wer noch die vergangene Saison im Kopf hat weiß, dass die Enten hinten fett wird. Die nächsten Spiele werden zeigen, wie lange der Coach noch haltbar ist und welches Omen die Pauken und Tropeten sind.
Ein Startschuss?
Eupen kommt mit ihren Sparmaßnahmen nicht zur Ruhe
Der Protest der Spieler war jedoch nicht sehr erfolgreich und konnte von der Polizei schnell aufgelöst werden. Sie lösten die am Rasen klebenden Spieler mithilfe einer Schere. Sie schnitten einfach den Rasen unterhalb der Hände ab. Es bleibt abzuwarten ob Claus Wer-Schellt-Sie sich in Zukunft erfolgreichere Protestaktionen einfallen lässt oder sich die Situation in Eupen vielleicht sogar doch noch verschärft. In Sachen Punkte scheinen die Proteste niemanden zu helfen. Mit Platz 7 in der Tabelle ist noch viel Luft nach oben.
Ungewöhnliche Maßnahmen
Nach der selbstauferlegten Sperre des Pressesprechers van Bommel, greift Trainer Peso erneut zu ungewöhnlichen Maßnahmen. Für die kommenden Spiele soll van Bommel an der Seitenlinie stehen und der Mannschaft auf dem Platz Beine machen. Ob das für eine Kehrtwende sorgen kann? Der Trainer ist bekannt für ungewöhnliche Maßnahmen, aber ist das bereits ein vorgeschobener Abschied und wirklich nur ein erneuter Griff in die vielzitierte Trickkiste? Ob diese ungwöhnliche Aktion Früchte trägt und wie es bei einem Gelingen weitergeht und was der Trainer wirklich bezwecken will, werden die folgenden Spiele zeigen.
Lange Funkstille
Ruhige Wochen in Eupen
Ob der Trip sich wegen fehlender Trainingseinheiten negativ auf die folgenden Spiele auswirkt oder man durch das gefundene Chakra neue Seiten von sich entdeckt bleibt abzuwarten. Aus medialer Sicht hoffen wir bald wieder dramatische Schlagzeilen präsentieren zu können, da uns sonst die Abonnenten davonlaufen würden.
Trendwende eingeleitet?
Zumindest aktuell sind sich alle einig, dass dieser Schachzug von Peso der richtige war. Aktuell kann man wohl noch nicht von Euphorie sprechen, aber es macht sich eine gewisse Erleichterung und Zuversicht in den Fluren der Geschäftsstelle breit. Denn nach wie vor sind alle Beteiligten vom gemeinsamen Projekt überzeugt.
Für den nächsten ZAT will Trainer Peso zumindest wieder zurück an die Seitenlinie kehren und den erzeugten Schwung ausbauen. Dazu setzt er auch auf die Unterstützung van Bommels, der weiterhin auf der Bank Platz nehmen wird.
Ob sich daraus weiter Kapital schlagen lässt bleibt abzuwarten. Nach der Hinrunde möchte sich das Präsidium beraten und Entscheidungen sprechen. Es bleibt spannend in Antwerpen.
Horizont erweitert
Maßnahme trägt Früchte
Doch die Maßnahmen van Bommel stärker ins Training einzubringen und gar das ein oder andere Spiel an der Linie das Team coachen zu lassen, scheinen sich allmählich zu bewehren. Man begnet immer mehr lächelnden Gesichtern, wenn man die Geschäftsstelle und den Trainingsplatz betritt. Dennoch, Grund zur Euphorie besteht nicht, denn noch ist man trotz 6 verdienter Punkte nach dem letzten ZAT, einige Punkte hinter dem rettenden Ufer.
Die kurze Pause bis zum Rückründenstart soll für ein Trainingslager genutzt werden. Hier sollen der Zusammenhalt im Trainerteam und in der Mannschaft geschärft und an einem effektiven Konzept für den zweiten Teil der Saison gearbeitet werden.
Ob die sich anbahnenden Harmonie echt ist werden die kommenden Spiele zeigen. Noch scheint man im Präsidium jedoch von seinem Trainer überzeugt.
Mysteriöser Fund
KAS Eupen kann den Negativtrend aufhalten
Der Verband wollte sich nicht zu den Anschuldigungen äußern und verwies auf die gute finanzielle Zusammenarbeit mit Eupen. Es bleibt spannend, ob die Käuflichkeit des Verbands durch Bömmelmann noch aufgedeckt werden kann.
Die rote Sonne von Antwerpen
Heute seit Langem mal wieder in altekannter Manier im Gespräch: Trainer Peso und Pressesprecher und Co-Trainer van Bommel.
Peso: Sag mal Marc, weißt du eigentlich, wer immer diese Titel formuliert und furchtbaren Einleitungssätze? Bist du das?
van Bommel: Ich war das nicht.
Peso: Ja, sagt mein Sohn auch immer. Egal.
van Bommel: Wir haben es geschafft. Wir sind aus dem Keller raus. Gehts jetzt nach oben?
Peso: Ich habe es immer gewusst. Unsere Truppe ist eben ne Spätzündermannschaft. Wir werden sehen ob wir das Level und die Stimmung halten können, aber ich bin da guter Dinge.
van Bommel: Wie sehr hilft dir und der Mannschaft meine Expertise?
Peso: Na nun hänge mal deinen Einfluss nicht zu hoch. Wir sind dir dankbar, dass du uns berätst. Das weißt du ja. Mittlerweile duzen wir uns ja auch. Aber noch führe ich das Training. Das Team ist dir und deinen Anekdoten dankbar und ich insbesondere für dein Auge fürs Detail, aber noch bin ich hier der Chef.
van Bommel: Das stimmt. Und ich hoffe, dass bleibt auch noch eine Weile so.
Bleibt abzuwarten wie lange die rote Sonne noch am Himmel steht, bevor sie in einem leuchtenden Stern aufgeht oder erneut zur roten Laterne mutiert.
Die Wahrheit über den Erfolg von KAS Eupen bleibt weiterhin ungelüftet!!!
Ohne Dominanz Richtung Meisterschaft?
Weder gehört man zu den besten Heimmannschaften noch zu den besten Auswärtsmannschaften, der Sturm zählt zu den schlechtesten der Liga und die Abwehrleistung ist im Vergleich zur Vorsaison zwar besser, aber auch hier ist kein Ligatopwert zu verzeichnen. Könnte dieses Understatement vielleicht der Schlüssel sein? Schön unter dem Radar aller fliegen und dann alles in Schutt und Asche legen?
Hört man sich im Umfeld des Trainers um ist die Meisterschaft weiterhin kein Thema – zu hart hat ihn wohl der letztjährige Leistungseinbruch getroffen und man will keine Hoffnung aufbauen um dann wieder enttäuscht zu werden. Zumal sich mit dem KAS Eupen in dieser Spielzeit eine Mannschaft kaum eine Blöße gibt und wahrhaft meisterlich vorne weg marschiert.
Die Dunkelheit ist zurück
Mit hängen Köpfen betreten Mannschaft und verantwortliche das Vereinsgelände nach den letzten Rückschlägen. Peso und van Bommel kommen getrennt an - gut, sie wohnen ja auch nicht zusammen. Es wird laut im Kabinentrakt. Was genau gesprochen wurde weiß man nicht, die Musik übertönte alles.
Die Fans waren besonders mit dem Sturm, der Abwehr und dem Mittelfeld unzufrieden. Mangelnden Einsatz warf man der Mannschaft vor. Von einer Krise im Trainerteam will man nichts hören, doch auch hier soll es dunkles Gemurmel geben. Trainer Peso darauf angesprochen hört man nur ein Krächzen. Ob das an einer Erkältung liegt, oder an Schreien bei was auch immer weiß man nicht.
Auf jedenfall scheint das Personalkarussell angeworfen worden zu sein. Zahlreichen Spieler der Jugendmannschaften und aus der zweiten Mannschaft trainierten erstmals mit den Profis. Ob sich so der Druck erhöht und die Leistungen besser werden bleibt abzuwarten.
Schauen wir wohin
Es wird knapp
Skandal im Cofidis Cup!!!1!2!
Pokaleuphorie und Alltag in der Liga
Nach einem hart erkämpften 3:0 Heimspielerfolg ging die Partie ins Elfmeterschießen und der junge deutsche Torwart Oliever Donkey-Kahn erwies sich als wahrer Elfmeterkiller. Während man schon die ganze Saison bei den Eupener über geheime Substanzen mutmaßt, war die Leistungssteigerung des Lütticher Torwart offensichtlich, denn die von den Eupener Fans vor dem Shootout in den Strafraum geworfenen Bananen wurden von Donkey-Kahn augenblicklich vertilgt … selbst Schuld möchte man an dieser Stelle sagen.
In der Liga setzt sich bei Standard Lüttich hingegen weiterhin der seit Wochen bekannte Minimalistenfußball fort und so war der einzige 1:0 Sieg gegen Anderlecht nur konsequent. Im Ergebnis reißt die Lücke zu Spitzenreiter Eupen mit nun 8 Punkten aber immer weiter auf und es kommt wahrscheinlich in der übernächsten Woche zur Vorentscheidung um die Meisterschaft, wenn die Eupener an die Maas müssen.
Wichtige Punkte im Abstiegskampf
Was die Inhalte der Gespräche und der sonstigen Mitbringsel waren blieb natürlich geheim. Fakt ist: Die Maßnahmen scheinen zu funktionieren.
Setzt Antwerpen auf die schon aus der letzten Saison bekannte Stärke im Endspurt? Auch hier waren sie schon von vielen abgeschrieben und konnten sich am Ende sogar den Pokalsieg sichern. Der ist nun zwar nicht mehr möglich, aber bedeutet dies vielleicht einen umso stärkeren Kampf für den Rest der Saison in der Liga? Wir werden es sehen. Die Spannung bleibt jedenfalls am Tabellenende extrem hoch.
Mentalität ist gefragt
Es weihnachtet sehr in Eupen
Auf zum Schlussspurt
Wir können aber wohl davon ausgehen, dass es im Saisonfinale nochmal hoch her gehen wird, die Kräfte nicht geschohnt werden und Trainer Peso alles an Leistung und Kondition aus seinen Mannen herausquetschen wird.
Wohin geht die Reise
Danach folgte eine knappe Niederlage gegen RSC Anderlecht. Als nächstes stehen Spiele zu Hause gegen Royale und KAS Eupen an, sowie gegen Standard de Liege auswärts. Es sind alles entscheidende Spiele für die Mannschaft. Europa oder doch Niemandsland. Trainer Gianni Costa ist auf jeden Fall gespannt, was seine Mannschaft auf den Platz bringen kann und wieviele Punkte man holen wird. Auf gehts in die letzte Runde und in die letzten 3 Spiele der Saison.
Europa oder Mittelmaß?
Nun warten am letzten Spieltag mit Mechelen und Westerlo noch zwei dicke, zu bohrende Bretter, welche Ihrerseits eine bisher verkorkste Saison eventuell doch noch zu einem versöhnlichen Abschluss bringen wollen. Nachdem die wesentlichen Entscheidungen gefallen sind wird der Kampf um Europa das spannungsgeladene Finale dieser Saison.
Weihnachtstraum oder -albtraum?
Mal ganz was anderes
Mal ganz was anderes, dass auf dem Trainingsgelände schon mit den Nachbereitungen der Saison begonnen werden kann, obwohl noch 3 Spiele ausstehen.
Mal ganz was anderes, dass die Trainerin entspannt mit den Spielern und Funktionären über den Gewinn des Pokals scherzt noch vor Abschluss der Saison.
Wie kommt's? Die Meisterschaft ist schon seit langem abgeschrieben, der Pokalsieg bereits eingefahren und die Platzierung in der Tabelle wird sich im guten Mittelfeld bewegen. Damit ist Mann und auch Frau zufrieden und kann nun neugierig darauf blicken, wie sich die Konkurrenten um den Titel duellieren.
Schon mal an dieser Stelle einen Glückwunsch an den neuen Meister! In Hostert sind alle gespannt, wer es letztlich packen wird.
Paukenschlag in Antwerpen
Drei sehr enge und extrem bittere Niederlagen im Abstiegskampf mussten die royalen aus Antwerpen verkaften. Alles hatte man in die Waagschale geworfen, die vielleicht besten Spiele der Saison gezeigt und trotzdem konnte man sich nicht belohnen. Torfestivals und spektakuläre Angriffe bekamen die Zuschauer zu sehen. Doch genutzt hat es nichts. 0 Punkte aus drei Spielen stehen am Ende auf dem Papier. Noch ist nicht aller Tage Abend, aber die Ausgangsposition ist denkbar schwer und man ist auf Hilfe der anderen Teams angewiesen. In dieser extrem harten Phase bekommt das Projekt Antwerpen einen weiteren Rückschlag: Trainer Peso will ab der kommenden Saison sein Traineramt abgeben: "Wir haben tolle Wochen und Monate hier gehabt. Sicherlich habe ich auch einige Fehler gemacht, die ich nun aufarbeiten möchte. Aber ich habe aktuell keine Kraft mehr. Die letzte Zeit war extrem hart. Ich möchte dem Verein, der Stadt, der Mannschaft einen Neuanfang ermöglichen." Unter anderem gab Peso an, Fehler in der Transferpolitik gemacht zu haben. Was aus seinem Co van Bommel wird, und was aus dem Trainer selbst wird, lies er noch offen.
Meister? Meister!
Es gab die Möglichkeit bereits 2 Spieltage vor Ablauf der Saison den Sack zuzumachen und sich Meister der belgischen Liga nennen zu können. Am 34. Spieltag ging es für KAS Eupen im Heimspiel vor ausverkaufte Kulisse gegen US Hostert. Parallel dazu spielten la Jeunesse D’esch auswärts in Brügge und RSC Anderlecht heim gegen Standard de Liège. Mit einem eigenen Heimsieg und einer Auswärtsniederlage von D’esch, hätte die Meisterparty bereits beginnen können. Alles war angerichtet, alle waren vor Ort. Scheich Allmann mit seiner Familie, die Kamele für die anschließende Parade, selbst Angelo Merte ist extra nach der Vorstellung ihrer Memorien mit einem Privatjet besonders umweltschädlich mit saudischem Schweröl eingeflogen worden. Alles schien für einen perfekten Abend vorbereitet zu sein. Doch KAS Eupen tat sich schwer gegen offensiv starke Hosterter. Starspieler Harry Shame musste wegen Schamhaar Problemen auf der Bank zusehen wie seine Mannschaft mit 2 Toren schnell in den Rückstand geriet. Zum Halbzeitpfiff war die Laune der angereisten Star Gäste dementsprechend ernüchternd. In der Kabine schien es dann hoch her zu gehen. Montana Fleck streamte die Halbzeitansprache von Trainer Peter Solis live auf Rich. Dort war Solis zu sehen wie er die eupener Spieler wüst beleidigte und ihnen damit drohte bei nicht gewinnen der Meisterschaft zu sorgen, dass man in der neuen Saison statt Porsche nur noch den VW E-Up fahren würde. Ebenso würden die Trikots nicht wie gewohnt mit teurem Persil Weichspüler gewaschen und im Trockner schonend getrocknet, sondern mit kratzendem billig Waschpulver von Üldi noch feucht wieder ausgehändigt werden. Mit seiner Ansprache schien Peter Solis den Nerv der Spieler getroffen zu haben. Selbst Shame schien das Schamhaar neu gewachsen zu sein, sodass er sich selbst für die zweite Halbzeit einwechseln ließ. Die Tore fielen danach wie am Fließband sodass am Ende das Ergebnis von 7:2 Toren für KAS Eupen auf der Anzeige stand. Doch wollte man nicht den gleichen Fehler wie Schalke 08-15 machen und sich zu früh über die Meisterschaft freuen, denn parallel lief noch das Spiel Brügge gegen D’esch, wo es in der Nachspielzeit noch 1:0 für Brügge stand. Man versuchte den Schiedsrichter vergeblich anzurufen um ihn aufzufordern das Spiel zu beenden. Doch nach wenigen Minuten war es dann so weit. Abpfiff in Brügge, Niederlage für D’esch. Nach der Meldung im eupener Stadion gab es kein Halten mehr. Die Fans stürmten auf das Spielfeld um mit der Mannschaft den großen Erfolg zu feiern. Selbst Angelo Merte und der eupener Zerstörer Re-Hatschi-Zo lagen sich in den Armen. Harry Shame war den Tränen nahe, als er endlich seinen ersten Titel in der Hand halten konnte. „Endlig kann ig auf meinem Tränsförmarkt Leibenslauf einen Titel eintraagen“, sagte er weinend. Zu später Stunde zog die Karawane mit den Kamelen weiter in die eupener Innenstadt und feierte noch bis in die Morgenstunden.
Durch die sichere Meisterschaft verkaufte man die Punkte der letzten beiden Partien an Royale und Mechelen. Damit sollte der schmale Geldbeutel für die neuen Transfermarktperiode etwas gefüllt werden. Es bleibt spannend wie sich die finanzielle Lage für KAS Eupen in der neuen Saison entwickeln wird und ob sie ihren Sponsoren wie izmir Übel oder FeuchteHans & SchimmelPeter mehr Geld für größere Transfers für die internationalen Ziele abknüpfen können. Carla Cool Under bleibt für sie dran.
Cofidis Cup3 Artikel
Schreiben gegen das Spätsommerloch
„Hier ist ja gar nix los“, dachte sich der Schreiberling des neuen Sportmagazins „Kick it“. Postwendend begab sich der rasende Reporter Renzo Rodrigo also auf die Suche, um den Chefredakteur mit einer Wahnsinnsstory zu überraschen und die Auflage des Marktneulings von genau 10 auf vielleicht 4-stellige Exemplarzahlen zu erhöhen.
Auf dieser Suche schlug er schließlich beim Trainingsgelände des US Hostert auf. Ja, von denen hatte er schon mal gehört, das sind doch die mit der Trainerin und so. Also, legte er sich auf die Lauer – und wartete und wartete und wartete. Die Stunden verstrichen und der Nachmittag brach an. Endlich erschien der Trupp zum Training und marschierte gemächlich auf den Platz. Dann wurde da rumgestanden und in die Luft geguckt. Keiner machte Anstalten gegen einen Ball zu treten. Konnten sie es wirklich so ruhig angehen lassen? Das sah wirklich nicht besonders professionell aus. Und in 3 Tagen standen die wichtigen Spiele der Gruppenphase des Cofidis Cups an. Was war da los?
Renzo wunderte sich und knipste aus seinem Versteck heraus gerade das erste Foto, als alles ganz schnell ging: Gerade als die Trainerin Wendy in einem seltsamen Gewand den Trainingsplatz betrat und irgend etwas Undefinierbares auf dem Platz passierte, wurde unser rasender Reporter von einem Security-Mann unsanft gepackt, vom Trainingsplatz befördert und mit den Worten: „Verschwinde! Ich will dir raten, nix gesehen zu haben!“ landete seine Kamera im Müllcontainer.
--- Fortsetzung folgt --- vielleicht…
Eupen so weit wie noch nie
Keine Chance? Kleine Chance!
Nachdem man nach hartem Kampf zuhause gegen Brugge Punkte liegen gelassen hatte, konnte man als Revanche zumindest dort auswärts einen extrem wichtigen Dreier einfahren und sich dann mit einem Pünktchen Vorsprung auf dem dritten Platz und vor Anderlecht für das Viertelfinale qualifizieren.
In selbigem lieferte man sich mit Esch einen wahren Schlagabtausch – 5:3 zuhause und 4:4 in Esch – sodass man sich mal wieder für das Halbfinale im belgischen Pokal einreihen konnte.
Hier warten nun die dominante Mannschaft der Saison mit KAS Eupen. Ob sich Trainer AnSchu schon eine Zaubertaktik bereit gelegt hat? Jedenfalls wird sowohl die Meisterschaft als auch der Pokalsieg in dieser Spielzeit nur über die Eupener gehen.
KV Mechelen
Royale Union Saint-Gilloise
Royal Antwerp FC
KAS Eupen
Standard de Liège
US Hostert