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Jupiler Pro League50 Artikel

KAS Eupen überrascht über den frühen Saisonstart

KAS EupenPetersolis 12.05.2025ZAT 1149 Wörter
Was ist denn da schon wieder los. Die neue Saison fängt für Eupen mal wieder holprig an. Alle Vereine haben sich den neuen Saisonstart fett in den Kalender geschrieben. Doch in Eupen scheint da jemand wohl ziemlich geschlafen zu haben. Statt zum ersten Spieltag zu erscheinen verbringt die neue Mannschaft die Zeit lieber im Bierkönig. Auf TikTok sah man die Spieler mit Anglerhut und Strohhalm beim Eimersaufen. Scheinbar hat man sich beim Konditionstraining im Thema geirrt, weil trinkfeste Spieler sicher nicht bei der Meisterschaft helfen werden. Spät in der Nacht als man eigentlich aus der Gaststätte rausgekehrt werden sollte, kam der Anruf aus Eupen: Spiel am Nachmittag. Schnell wurden die letzten Eimer geleert und alles zusammengepackt. In Richtung Eupen ist man wegen Sparmaßnahmen nicht mit dem Privatjet geflogen sondern mit dem FlixBus gefahren. Es bleibt spannend wie der Saisonstart in Eupen verlaufen wird.

Die Bäume wachsen nicht in den Himmel

Standard de LiègeAnSchu 10.05.2025ZAT 1180 Wörter
Nachdem sich Standard Lüttich für die neue Saison in der Terminplanung für die Saisonvorbereitung fast verzettelt hat und aus dem alpinen Höhentrainingslager erst kurz vor dem ersten Spieltag zurückgekommen ist, steht wie jede Saison die Frage im Raum ob Trainer Anschu aus dem Potenzial der Mannschaft das letzte entscheidende Prozent herauskitzeln kann um endlich den finalen Schritt in Richtung Meisterschaft gehen zu können.

Zwei Pokalfinalteilnahmen und Platzierungen unter den ersten vier Mannschaften habe in den letzten Spielzeiten den Wunsch der Fans nach Mehr wachsen lassen und auch der Vorstand richtet den Blick weiter nach oben. Im Lütticher Umfeld wird kolportiert, dass es zur neuen Saison deutlich intensivere Gespräche zur erwarteten weiteren Entwicklung der Mannschaft zwischen Vorstand und Trainer gegeben hat und dass das Führungsteam nun den letzten Schritt sehen will. Ob dies am Ende heißt, dass Trainer AnSchu bei einer weiteren titellosen Saison seinen Hut nehmen muss ließ sich bisher durch informelle Quellen nicht bestätigen, aber an der Maas wird der Ton bei einem schwachen Saisonstart sicher schnell rauer.

Ein neuer Anfang

KRC GenkGerryG 08.05.2025ZAT 1135 Wörter
Vielleicht werden einige mythologischen Gestalten Luftsprünge gemacht haben, als sie gelesen haben, wer den belgischen Traditionsverein KRC Genk übernehmen wird. Der Name des Trainers klingt nach alter Torrausch-Zeit mit Privatfehden, Detektiven, Skandalen ... Aber auch jeder Menge Unterhaltung und zu guter Letzt auch einem (krönendem?) Erfolg.
Doch jene Traditionalisten seien gewarnt: Ob die Liasion zwischen Genk und GerryG eine langfristige sein wird, muss sich noch zeigen. Primär reizte eine neue Herausforderung den Trainersuche, andererseits trug die Beharrlichkeit des Ligaleiters, ebenfalls ein alter Bekannter aus grauer Torrausch-Zeit, zur Rückkehr bei.

Und so hofft man in Genk auf eine Saison ohne Abstiegssorgen - das alleine wäre schon ein großer Erfolg und ein paar ansehnliche Spiele. Nach Titeln strebt in der ersten Saison keiner - nun, vielleicht doch, aber nur im Pokal vielleicht.

Anpfiff ins Ungewisse

A.S. La Jeunesse d'EschKollerpoler 01.05.2025ZAT 1169 Wörter
Bei Jeunesse Esch herrscht Aufbruchstimmung. Nach einer Saison voller Herzblut und Teamgeist steht der Traditionsverein wieder in den Startlöchern. Trainer Kollerpoler, eine taktische Koryphäe mit Herz fürs Spiel, versammelt seine Mannschaft zum ersten Heimspiel der neuen Saison. Doch kaum ertönt der Anpfiff, verläuft nichts wie geplant. Plötzlich flackern die Flutlichter, der Rasen spritzt Wasserfontänen wie ein aufgedrehter Rasensprenger und der Ball macht auf wundersame Weise Bocksprünge.

"Das ist doch kein Zufall", murmelt Kollerpoler, als der Ball dem Stürmer über den Spann rutscht. Die Spieler von Jeunesse Esch sind geschockt, die Fans pfeifen und das Spiel wird abgebrochen. Kollerpoler trommelt die Mannschaft zusammen. "Hier ist was faul im Staate Flutlicht!"

Die Spieler nicken. Einer nach dem anderen bekennt sich zur Aufklärung. Der Teamgeist, in der letzten Saison zur Meistertaktik gereift, soll erneut die große Trumpfkarte sein. Mit vereinter Kraft wollen sie dem Spuk ein Ende setzen.

Ein Heimspiel darf kein Eigentor sein. Erst recht nicht für Jeunesse Esch.

Neue Saison, neue Hoffnung!

KV MechelenJackJoe22 19.05.2025ZAT 2204 Wörter
Die neue Saison ist gestartet. Auf dem Transfermarkt wird noch fleißig verhandelt.  Trainer Gianni Costa will wieder angreifen, auch wenn es in der letzten Saison nicht ganz so gut geklappt hatte. Man stand kurz vor Schluss ganz weit oben und hätte die beste Saison jemals in der belgischen Liga haben können. Es sollte aber nicht sein und man musste sich mit Platz 5 vergnügen. Jetzt heißt es wieder neue Saison und die Karten sind neu gemischt. Man freut sich darauf wieder dabei sein zu dürfen. Die ersten Spiele waren gleich Kracher. 2 Auswärtsspiele und 1 Heimspiel. Man konnte gegen Club Brugge mit einem guten Kampf einen knappen 2:1 Auswärtssieg ergattern. Zuhause gegen Standard de Liege war es ein ebenfalls hart umkämpftes 2:0. Erst zum Schluss konnte man den Sack zu machen. Am letzten Spieltag des ZAt´s musste man nach Westerlo reisen. Dort waren dann erstmal alle Körner verspielt und man musste mit 0:3 nach Hause fahren. 6 Punkte in 3 Spielen ist schon mal ein guter Start. Schauen wir mal weiter wohin die Reise geht. Es ist aber zu früh eine Prognose abzugeben. Angepeilt sind wieder die Top 3.

Was für ein Saisonstart für KAS Eupen

KAS EupenPetersolis 19.05.2025ZAT 2470 Wörter
Der Start in die neue Saison für die eupener Mannschaft hätte nicht schwieriger sein können. Erst hatte man in der Geschäftsstelle den ersten Spieltag verpennt und der Mannschaft erst nach einer langen Nacht im Bierkönig bescheid gegeben, dass man am nächsten Tag in Eupen gegen Westerlo ran müsse, dann war das Geld für den Privatjet nicht vorhanden, sodass man mit dem FlixBus in Richtung Heimat fahren musste. 10 Minuten vor Spielbeginn traf die Mannschaft im leeren Stadion ein. Da man nicht nur den Mannschaft, sondern auch den Fans nicht über den neuen Termin Bescheid gegeben hatte, hatten sich nur die Auswärtsfans am Stadioneingang versammelt und empfingen die eupener Mannschaft mit Pfiffen. Die musste nämlich noch vom Busbahnhof bis zum Stadion laufen. Immerhin war genug Bier für die gute Laune da. In der Kabine angekommen gab es dann auch keine frischen Trikots, sodass man sich kurzer Hand entschied im Bierkönig Dress zu spielen. Das führte die Unparteiischen vor unerwartete Herausforderungen. Denn alle eupener Spieler hatten die Trikotaufschrift: 3,5 Promille mit der Bierpille. Da die Spieler eher über den Platz fielen als bestimmend in eine Richtung zu gehen, gab es eine Blutgrätsche nach der anderen. Jedoch wusste der Schiedsrichter schnell nicht mehr, wer schon verwarnt war, sodass die eupener Spieler machen konnten was sie wollten. Es wurde gerangelt, beleidigt und uriniert. Ein beschämendes Bild was die eupener Mannschaft da am ersten Spieltag abgeliefert hat. Die Westerloer Mannschaft weigerte sich irgendwann unter diesen Bedingungen spielen zu wollen und nahm die gesamte Mannschaft vom Feld. Die Schiedsrichter ließen die Partie jedoch bis zum Ende weiterlaufen. Die Eupener schafften es dann in den restlichen 80 Minuten im 11 gegen 0 ganze 2 Tore zu schießen. Die Spieler haben es geschafft öfter neben den Ball zu treten als wirklich den Ball zu treffen. Dieser Negativrekord wird man so hoffentlich nicht mehr in der Zukunft sehen müssen. Selbst die Kommentatoren auf der Tribüne fingen an zu weinen, weil sie dieses Elend nicht mehr sehen konnten. Nach dem Spiel versprach Trainer Peter Solis Besserung. Man werde eine interne Grenze von 2,5 Promille einführen, bei dem ein Spieler aus dem Kader gestrichen würde. Ob das bei dieser Truppe hilft bleibt offen. Dennoch ist der Saisonstart gut ausgegangen und man blickt positiv auf die nächsten Spiele.


+++ EILMELDUNG +++
Laut übereinstimmenden Medienberichten soll der saudische Prinz Allmann der US Regierung unter Donald Duck die eupener Mannschaft geschenkt haben. Beide Seiten haben sich in der letzten Woche im saudischen Königshaus getroffen, wo man sich über verschiedene wirtschaftliche Themen ausgetauscht hat. Dort soll es auch um das Thema KAS Eupen gegangen sein. In der nächsten Woche soll es dazu mehr Informationen geben. Wir bleiben für euch dran!

Wo ist mein Logo

KRC GenkGerryG 19.05.2025ZAT 2201 Wörter
"Wo ist mein Logo?"
Das fragte sich GerryG nach dem äußerst erfolgreichen ersten Spieltag in Belgien. Ist dies etwa eine Aktion der sogenannten "Big Nine", die damit den Neuankömmling in die Schranken weisen will? Ein Antrag beim Verband ist bereits hinterlegt, daher sollte das Logo doch hoffenlich bald auftauchen.
Apropos auftauchen - so wie die Saison gestartet ist, wird Genk wohl eine Zeit lang vorne in der Tabelle auftauchen. "Dabei war das gar nicht geplant, wir wollten die anderen lediglich ein bisschen ärgern", meinte GerryG nach dem 1. ZAT. Dies klappte jedoch beinahe zu gut. "In Zukunft möchten wir zu Hause eine Macht werden und auswärts weiterhin Nadelstiche setzen. Allerdings dosierter. Wir werden zu Hause auch nur selten so verrückte Dinge tun wie Juneusse Ensch, oder wie die nochmal heißen", so GerryG, der wohl noch ein paar Probleme hat mit den Namen der belgischen Liga hat. "Eine fünf zu Hause bringt nichts, selbst in Spanien hat Anno dazumal Las Palmas mit durchgehend vier gesetzt und nichts gewonnen."
Wenn man den nächsten Spieltag weitgehend erfolgreich gestaltet, kann man entspannt auf den Rest der Hinrunde schauen ... und wer weiß, was dann nodh möglich wird.

Flanken und Finten

A.S. La Jeunesse d'EschKollerpoler 14.05.2025ZAT 2161 Wörter
Das Training bei Jeunesse Esch wirkt wie gewohnt. Kollerpoler pfeift scharf durch die Trillerpfeife, Spieler sprinten, Pässe zirkulieren, Taktiken werden einstudiert. Doch im Hintergrund schleicht sich Unsicherheit ein. Während eines Eckball-Trainings bleibt der Ball plötzlich mitten im Flug stehen – als hätte ihn jemand in die Luft geklebt.

"Das ist nicht Physik, das ist Magie oder Sabotage!" ruft der Verteidiger mit Blick auf den Ball, der langsam gen Boden sinkt wie ein trauriger Heuler. Kollerpoler kratzt sich am Kinn. "Wir müssen tiefer graben, Jungs. Das hier ist mehr als nur ein Ausrutscher."

Die Mannen von Jeunesse Esch setzen sich nach dem Training im Vereinsheim zusammen. Sie durchforsten Handyvideos, Stadionpläne und sogar die Lieferlisten des Greenkeepers. Dabei entdecken sie eine merkwürdige Bestellung: zehn Liter fluoreszierende Farbe. "Wer braucht sowas für einen Rasen?" fragt Kollerpoler und starrt auf das Papier, als würde es gleich antworten.

Die erste Spur ist gelegt. Jeunesse Esch bleibt am Ball.

Deal or No Deal

KAS EupenPetersolis 26.05.2025ZAT 3228 Wörter
Das Sportliche rückt bei KAS Eupen mal wieder in den Hintergrund. Es geht im Verein, wie schon in den letzten Jahren, um das politische. Nachdem Prinz Allmann durch die geringeren Öl Einnahmen dringend Geld für seinen saudischen Haushalt benötigt, kann der Staatsfond die hohen Ausgaben in Eupen nicht mehr stemmen. Laut dem Geschäftsbericht belief sich das Defizit des Vereins im letzten Jahr auf 3,7 Milliarden Euro. Wie dieses Hohe Defizit zustande gekommen ist, lässt sich nicht aus den Zahlen herauslesen. Und auch warum das Finicial Fair Play hier nicht greift, ist bis heute schleierhaft. Jedenfalls kann und möchte Allmann nicht weiter unterstützen. Daher ist die Idee, dass Trump den Verein übernimmt und im Gegenzug die saudische Propaganda unterstützt. Trump selbst scheint von den Plänen begeistert zu sein. Auf seiner Sozialen Plattform Fake News schrieb er: „The Deal with Allmann will bring the United States BILLIONs of Dollars! WHAT A GREAT DEAL!”. Doche in Problem bleibt bestehen: Wer zahlt die Schulden des Vereins. Wenn es nach Trump geht, bezahlt das die belgische Liga. Er hat mit Zöllen gegen die anderen Vereine gedroht, falls sie nicht die laufenden Kosten für die Saison von 1,3 Billionen Euro übernehmen würden. Es bleibt spannend, wann es sich in Eupen statt um Gold und Ferraris wieder um Sport drehen wird.

Alles nur geklaut

Standard de LiègeAnSchu 25.05.2025ZAT 3168 Wörter
Nachdem man sich an der Maas an den ersten drei Spieltagen nicht mit Ruhm bekleckert hat, scheint Trainer AnSchu seine verstaubte, alte Trainerfibel aus dem Keller geholt und und das niedergeschriebene Zitat von Huub Stevens allzu wörtlich genommen zu haben. Aber der Erfolg gibt bekanntlich dem Recht, der ihn hat, solange er ihn hat.

Nachdem nun das Phrasenschwein ob der Befüllung erst Risse zeigt, geht der Blick zu den nächsten drei Spielen gegen Westerlo, Saint-Gilloise und Esch (um Legasthenievorwürfen vorzubeugen wurden die Mannschaftsnamen in diesem Zeitungsartikel auf ein sinnvolles und verständliches Maß gekürzt). Zwar versuchte der Trainer ein mehr oder weniger geheimes Training zu absolvieren, aber nachdem man Lkw´s mit Backsteinen und Mörtel vorfahren sah, konnte sich der gemeine Lüttichfan wohl seinen Teil denken.

Aber feilt man in Lüttich nun weiter am Abwehrriegel oder wird in der Mannschaft getestet wer den härtsten Schuss hat um eine gegnerische Abwehrmauer einzureißen? Fragen über Fragen die nach Antworten verlangen ...

Nun gegen das Team mit unaussprechbaren Namen

KRC GenkGerryG 21.05.2025ZAT 3198 Wörter
Nach dem zweiten Spieltag geht es nun zum ersten Mal in die Fremde zu dem Team mit dem unaussprechbaren Namen. Buchstabe für Buchstabe überprüft GerryG. "J ... U, nein E, U ... Ah ja, Jeunesse Esch. Wo ist das eigentlich?! Und warum spielen wir überhaupt gegen die ...?" Ob das ein Hinweis auf die übertrieben offensive Setztaktik Kollerpollers zu Hause ist oder ob GerryG diese durch die Lappen gegangen ist (oder er gar auf ein Wunder hofft) erfahren wir am kommenden Montag. Doch nicht nur geht es nach ... J, e, u ... ach, was soll's, nach Dingsbums ... Nein, auch Gianni Costa alias Jack Joe reist mit potenziell hochkarätigen Neuzugängen an und außerdem geben sich die königlichen von Royale St. Giloise die Klinke von Genk in die Hand. Dabei wird es spannend zu sehen, ob GerryG diese Pace, die er zu Saisonbeginn vorlegt, halten kann. Erste Zweifel der Vereinsverantwortlichen wurden nach dem zwar erfolgreichen letzten ZAT laut, hat GerryG doch bereits fast 10 Fitnesspunkte weniger als alle anderen Teams. Werden am folgenden Spieltag also Kräfte gespart? Man kann nie sicher sein, nur eines ist sicher: Der Erfolg gibt GerryG aktuell recht.

Der Fluch der Heimkurve

A.S. La Jeunesse d'EschKollerpoler 20.05.2025ZAT 3170 Wörter
Beim nächsten Heimspiel von Jeunesse Esch steht alles auf dem Spiel. Trotz verstärkter Sicherheitsmaßnahmen und penibler Vorbereitung durch Trainer Kollerpoler herrscht eine unruhige Stimmung. Die Heimkurve wirkt nervös, und das zu Recht: Noch vor dem Anpfiff reißt ein seltsames Geräusch durch das Stadion. Es klingt wie ein Reißverschluss, der die Realität selbst aufzieht.
Der Mittelkreis beginnt sich zu verfärben. Statt sattgrün zeigt er plötzlich ein Muster aus gelb-blauen Streifen. "Das ist doch nicht unsere Vereinsfarbe!" ruft ein empörter Fan.
Kollerpoler sprintet zum Linienrichter, doch der zuckt nur mit den Schultern. "Der Platz war eben noch normal."
Ein Spieler kniet sich hin, kratzt mit den Fingern über das Gras. "Farbe. Frisch. Und riecht nach Lösungsmittel." Und jeder bei der Jeunesse weiß: Das war kein dummer Streich. Das ist Sabotage mit System.
Kollerpoler schwört Rache. "Wer unseren heiligen Rasen beschmutzt, hat mit der falschen Mannschaft gekickt."
Und wieder bleibt ein Spiel ohne Punkte. Dafür mit offenen Fragen.

Tabelle zeigt die Wahrheit

Royale Union Saint-GilloisePh03nix 02.06.2025ZAT 494 Wörter
Kaum zu fassen - Royale steht nach langer Zeit mal wieder ganz oben in der Tabelle. Die Fans scheinen diese Momentaufnahme zu genießen, in der ganzen Stadt jubelparaden, als hätte man die Meisterschaft bereits gewonnen. Doch die Saison ist noch lang, erfahrungsgemäß wird es sehr schwer. Nachdem die Ligaleitung mehr europäische Plätze gesichert hat (angeblich über die 5- Jahres Wertung, man munkelt jedoch, dass einiges an arabischer Währung den Besitzer gewechselt hat), kann mindestens Europa in dieser Saison aber wieder zum Ziel werden. Auch im Pokal bleibt es spannend.

Wohin

KV MechelenJackJoe22 02.06.2025ZAT 4169 Wörter
Noch läuft es nicht ganz so rund für die Mannschaft aus Mechelen. Das Wochenende lief wieder mal nicht rund. Es ist immer wieder ein Auf und Ab mit dieser Mannschaft. Doch im Cofidis Cup läuft es. Man ist doch weitergekommen, wobei es ja auch nicht ganz so schwer war. Man hatte gute Spiele gezeigt und die Mannschaft schien sich gefunden zu haben. Doch in der Liga rutscht man wieder von Platz 3 nach unten. Nur Auswärts kann man wieder punkten. Wo soll die Reise nur hingehen? 
Es ist eine große Frage in Mechelen. Man hat noch keine große Antwort drauf. Doch international soll es auf jeden Fall wieder werden. Die Debatte kommt auch ein wenig früh. Es sind nur 3 ZAT´s gespielt worden. Die nächsten folgen morgen wieder. Ein wichtiges Statement konnte man auf jeden Fall gegen KRC Genk setzen. Gegen KAS Eupen war es eher blöd gelaufen. Doch das wird auch wieder im nächsten Spiel ausgeglichen werden.  

Kabinenklatsch

A.S. La Jeunesse d'EschKollerpoler 01.06.2025ZAT 4135 Wörter
Im Innersten des Stadions von Jeunesse Esch, der Spielerkabine, herrscht sonst konzentrierte Ruhe. Heute fliegt ein Schuh gegen den Spind, ein Trikot liegt zerknüllt auf dem Boden. Kollerpoler steht mit verschränkten Armen vor seinem Team.
"Ich will Täterprofile. Ideen. Verdachtsmomente!"
Die Spieler werfen sich Blicke zu. "Was ist mit dem neuen Platzwart?" fragt der Linksverteidiger. "Er kennt den Rasen besser als jeder andere."
"Oder der Ex-Trainer von Dudelingen. Der hat uns nie die ganzen Siege verziehen," murmelt der Kapitän.
Kollerpoler notiert alles. "Wir gehen jeden Pass durch, jede Flanke, jede Personalie."
Plötzlich löst sich ein Klebestreifen von der Rückwand eines Spinds. Dahinter steckt ein USB-Stick. Die Spieler halten den Atem an. Kollerpoler hebt ihn hoch wie einen Pokal.
"Jeunesse Esch hat vielleicht gerade die Pfeife des Saboteurs gefunden."

Genk zeigt trotz Niederlagen weiter Stärke

KRC GenkGerryG 01.06.2025ZAT 4171 Wörter
KRC Genk spielt in dieser Saison zum ersten Mal unter GerryG in der höchsten belgischen Liga. Die letzten Wochen waren nicht einfach. Erst verlor die Mannschaft auswärts gegen Esch mit 0:5. Danach gab es auch zu Hause eine knappe 1:2-Niederlage. Viele Fans waren enttäuscht und fragten sich: War das nur ein guter Start?
Doch Genk hat gezeigt, dass sie kämpfen können. Gegen Royal Union Saint-Gilloise gewann die Mannschaft mit 1:0. Das war ein wichtiger Sieg. Jetzt steht Genk mit 16 Punkten auf dem dritten Platz – als Aufsteiger eine starke Leistung.
In der nächsten Woche gibt es zwei Heimspiele. Danach muss Genk auswärts beim starken Team US Hostert spielen. Das wird sehr schwer. Aber Genk hat schon öfter gezeigt: Auch als Außenseiter kann man gewinnen. Die Fans hoffen auf weitere Überraschungen.
 
PS: Mal ein bisschen experimentiert. Ursprünglichen Artikel in einfacher Sprache - Torrausch wird barrierefrei, juhu!

Ärmeldeal

Royale Union Saint-GilloisePh03nix 09.06.2025ZAT 5128 Wörter
Gerne haben wir unseren Teil zur Ligafinanzierung beigetragen, so lässt sich Trainer ph03nix auf den Ärmeldeal angesprochen zitieren. Der Sponsor mit dem sperrigen Namen lässt sich sein Engagement glaubwürdigen Quellen viel kosten. Insb. Den Scheichs dürfte das ein Dorn im Auge sein, haben sie doch bisher die Liga fest in ihrer intriganten Hand. Doch es kommt nicht nur Lob aus dem königlichen Lager: "die Ligaleitung legt die Spieltage immer gewagter, nun auch auf Feiertage. Es bleibt spannend, wieviele NMRs daher eingehen. Ob sich das die Trainer gefallen lassen? Letzten Infos zufolge hat es die Mannschaft der königlichen aber pünktlichen zu den Spielen geschafft, Trainer ph03nix arbeitet hier mit Erinnerungen auf allen Kanälen, als Vorbild hat er sich die Ligaleitung genommen :)

Ein Tisch ist ein Tisch

Standard de LiègeAnSchu 09.06.2025ZAT 5205 Wörter
Gründe zur Freude sind derzeit in der Maas scheinbar reichlich vorhanden, sodass man sich als Lütticher Fan sicherlich nicht wunderte, als nach dem fünften Sieg in Folge die Haupt- und Nebenstraßen nur noch in Rot und Weiß erstrahlten. Doch ist die Aussagekraft der Tabelle der Jupiler Pro League nach circa einem Drittel der Saison tatsächlich schon derart ausgeprägt, dass diese Vorfreude berechtigt ist? Schließlich steht man nur auf Platz 4 aber der Trend ist ja bekanntlich ein Freund um inflationär genutzte Anglizismen zu reduzieren.

Wohl kaum weiß der Kenner des belgisch-luxemburgischen Oberhauses, denn in kaum einer anderen Liga auf dem Kontinent gilt der Grundsatz, dass die Ente am Ende fett ist. Trainer AnSchu jedenfalls lässt sich derzeit nicht ablenken und zieht stoisch sein unkonventionelles Trainingsprogramm durch.

Waren es in den letzten Wochen Mörtel und Backsteine wurden in dieser Woche nach langer Zeit wieder Medizinbälle gesichtet. Ausreichend Kondition wird der Schlüssel für eine erfolgreiche Saison und was würde da besser helfen als Pendelläufe mit Zusatzgewicht. Doch was kommt als Nächstes? Katzen fangen um die Beweglichkeit und Antizipation zu steigern? Voodoopuppen in den Farben der gegnerischen Mannschaften? Man darf gespannt sein.

Zwischen Glanz, Gloria und Gläubigerschutz

KAS EupenPetersolis 09.06.2025ZAT 5232 Wörter
Während andere Fußballvereine sich mit banalen Dingen wie Transfers, Trainingslagern oder gar – man glaubt es kaum – sportlichen Erfolgen beschäftigen, bleibt die KAS Eupen ihrer wahren Berufung treu: dem geopolitischen Theater mit Ball.
Nachdem Prinz Allmann sich aus dem Projekt „Fußball als Hobby eines Ölstaaten-Erben“ zurückgezogen hat, weil der Ölpreis nicht mehr ganz so sprudelt wie einst sein Geldhahn, steht Eupen nun vor einem Problem, das man in der Region sonst nur von Karneval kennt: Wer zahlt die Zeche. Donald Trump, der neue Hoffnungsträger an der Weser, hat bereits angekündigt, Eupen „greater than Real Madrid“ machen zu wollen. Auf seiner Plattform Fake News postete er: „Eupen wird das neue Mar-a-Lago – nur mit schlechterem Wetter und besseren Waffeln!“ Die Fans sind begeistert – oder verwirrt. Wahrscheinlich beides. Doch während Trump mit Zöllen gegen die belgische Liga droht („Wenn Brügge nicht zahlt, gibt’s keine Fritten mehr!“), bleibt die Frage offen, wie man ein Defizit von 3,7 Milliarden Euro erklären kann, ohne dass auch nur ein Spieler über 10 km/h gelaufen ist. Gerüchten zufolge plant Eupen nun ein Freundschaftsspiel gegen die New York Jets – nicht wegen des sportlichen Niveaus, sondern weil beide Teams ähnlich erfolgreich wirtschaften. Und wer weiß: Vielleicht wird das Stadion bald in „Trump Arena Eupen powered by Camel Racing“ umbenannt. Bis dahin bleibt der Ball flach – zumindest finanziell.

Daten-Doppelpass

A.S. La Jeunesse d'EschKollerpoler 06.06.2025ZAT 5136 Wörter
Zurück im Trainerbüro von Jeunesse Esch analysiert Kollerpoler den USB-Stick mit dem Technikteam. Die Dateien sind verschlüsselt, doch ein Video lässt sich öffnen: Eine Kameraaufnahme zeigt eine dunkle Gestalt im Stadion, die verdächtig an der Sprinkleranlage hantiert.
"Stopp! Da ist ein Tattoo am Handgelenk!" ruft ein Spieler. Kollerpoler zoomt heran. Ein kleiner Ball mit Flammen. "Das Logo der Ultras von Düdelingen..."
Die Mannen der Jeunesse sind schockiert. "Wollen die uns aus dem Takt bringen?"
Kollerpoler bleibt kühl: "Wir analysieren Spielzüge – und jetzt analysieren wir Saboteure."
Das Team beschließt, beim nächsten Spiel Lockvögel aufzustellen. Sie wollen den Täter auf frischer Tat ertappen. Die Devise ist klar: Pressing – aber diesmal im Sicherheitsbereich.
Bei Jeunesse Esch rollt nicht nur der Ball. Auch die Ermittlungen nehmen Fahrt auf.

Genk zwischen Glanz und Unsicherheit – Was bringt der 5. ZAT?

KRC GenkGerryG 04.06.2025ZAT 5183 Wörter
KRC Genk zeigt sich aktuell von zwei Seiten. Auf der einen: Ein klares 1:3 zu Hause gegen Standard Lüttich, bei dem Unerfahrenheit und naive Abwehrarbeit offensichtlich wurden.
Auf der anderen Seite: Ein überraschender und verdienter 2:1-Auswärtssieg gegen US Hostert, den großen Meisterschaftsfavoriten. Und dazwischen? Ein 2:2 gegen ein trainerloses RSC Anderlecht, bei dem Genk trotz spielerischer Überlegenheit erneut Punkte liegen ließ – Anderlecht traf mit zwei Schüssen doppelt, Genk brauchte sechs Versuche für seine zwei Tore.
Vor dem 5. ZAT weiß man in Genk also immer noch nicht genau, wo man steht. Die Gegner – Eupen, Club Brügge und Westerlo – sind für den Trainer (noch) ein Rätsel. Spannend: Gerüchte besagen, dass Eupen-Coach Petersolis und Brügge-Trainer Peso verwandt sein könnten.
Fakt ist: Um in der oberen Tabellenregion zu bleiben, müssen mindestens sechs Punkte her. Gerade gegen das schwächelnde Westerlo (aktuell Platz 8) ist ein Sieg Pflicht. Genk bleibt eine Wundertüte – mit viel Potenzial, aber auch vielen Fragezeichen.

Hinrunde rum

KV MechelenJackJoe22 17.06.2025ZAT 6149 Wörter
Der letzte Spieltag der Hinrunde ist am Start. Die Mannschaften wollen nochmal alles geben. Der letzte Spieltag verlief gut für KV Mechelen. 2 Siege und 1 Unentschieden konnten eingetütet werden. Gerad edas 3:3 gegen US Hostert auswärts war ein starker Erfolg. Ebenfalls der knappe 1:0 Erfolge gegen A.S. La Jeunesse und das 3:1 Auswärts gegen RSC Anderlecht. Doch jetzt geht es gegen Royale Saint Gilloise, sowie KRC Genk daheim. Danach nochmal auswärts nach KAS Eupen. Das sind gute Spiele gegen Trainer, die man auch gut kennt. Die werden einem nichts schenken sagt ein gut gelaunter Trainer Gianni Costa. Wir haben aber versucht einiges zu analysieren und wollen eine gute Darbietung liefern. Was am Ende rauskommen wird, wird sich zeigen. Doch wir werden nochmal in der Hinrunde alles reinstecken und schauen,was wir erwarten können und was wir kriegen werden.

Taktiktafel der Täuschung

A.S. La Jeunesse d'EschKollerpoler 15.06.2025ZAT 6140 Wörter
Der Spieltag rückt näher. Doch diesmal steht weniger der Ball als die Falle im Mittelpunkt. Kollerpoler instruiert Jeunesse Esch mit seiner ganz eigenen Taktiktafel: "Drei Spieler beobachten die Nordtribüne. Zwei die Technikräume. Und einer wird sich als Stadionwart verkleiden."

Die Mannschaft nimmt die Rollen ernst. Der Innenverteidiger tauscht sein Trikot gegen einen schicken Blaumann. Der Torwart wird zum Kameramann mit versteckter Linse. "Das ist kein Match, das ist ein Thriller," murmelt ein Spieler.

In der Nacht vor dem Spiel postieren sie sich. Um drei Uhr morgens: Bewegung bei der Rasenbeleuchtung. Ein Schatten schleicht sich an.

Kollerpoler, der alles per Funk verfolgt, zischt: "Nicht eingreifen. Noch nicht."

Doch dann stolpert der verkleidete Spieler. Die Gestalt flieht – hinterlässt jedoch einen Rucksack. Darin: ein Spray, Kabel, und eine Eintrittskarte von Jeunesse Esch. Ein Heimspiel – und doch ein Feind.

Rambo und Zambo

Standard de LiègeAnSchu 15.06.2025ZAT 6192 Wörter
Bevor der Leser des Lütticher Kreiskäsehoch-Blatt beim lesen der Artikelüberschrift befürchtet, dass man sich neuerdings dem Politikjournalismus verschreibt kann an dieser Stelle beruhigt werden. Man bleibt der Begleitung der sportlichen Entwicklung von Standard Lüttich treu – ist die Mannschaft in dieser Saison doch heiß wie Frittenfett … #einmalpommesrotweissbitte

Allerdings setzte es nach sieben Siegen in Folge am letzten Spieltag gegen Club Brugge doch wieder eine deutliche Niederlage und wie man Trainer AnSchu kennt ist sein diesjähriger Trainingsexperimentekasten noch nicht erschöpft. Jedenfalls sah man diese Woche wie vom derzeit nahe der Maas gastierenden Zirkus zwei große, verhüllte Käfige in Richtung Trainingsgelände transportiert wurden.

Die Spieler und Fans staunten nicht schlecht als zwei Tiger zu Vorschein kamen. Laut Trainerstab sollten diese beim Sprinttraining unterstützen nach dem Motto „Lauf schneller oder werde gefressen“. Vielleicht hat Trainer AnSchu auch zuletzt Charles Darwins „The Origin of Species“ gelesen und denkt sich, dass die natürliche Selektion beim Erreichen einer Topplatzierung hilfreich sein könnte. Zu Beginn der Trainingseinheit wurde mitgeteilt, dass beide Tiger Rambo und Zambo getauft wurden und so schließt sich wieder Kreis zur Überschrift.

Zwischen Bauchlandung und Hinter(n)grund – Genk rutscht ab, bleibt aber kreativ

KRC GenkGerryG 14.06.2025ZAT 6201 Wörter
Nach dem furiosen 5:0-Heimsieg gegen Club Brügge hätte man meinen können, KRC Genk ist zurück in der Spur. Doch dann folgte der doppelte Dämpfer: Zwei 0:3-Niederlagen auswärts lassen den einstigen Tabellen-Dritten nun auf Platz 7 abrutschen. Die Mannschaft wirkt müde, die Euphorie des starken Saisonstarts ist verflogen – und das, obwohl man als Aufsteiger eigentlich zufrieden sein müsste. Doch eben: eigentlich. Dafür war der Auftakt schlicht zu vielversprechend.
Wenig erfreulich auch das Pokaltheater: Die extra erstellte Pokalzeitung scheint niemanden zu interessieren – ein Armutszeugnis für alle Taktikfüchse, Statistiker und Liebhaber des gepflegten Rahmenspielplans.
Aber: Es gibt auch Lichtblicke – oder besser gesagt Logos. Dank eines mysteriösen Sponsors dürfen nun alle Teams der belgischen Liga mit offiziellem Logo auflaufen. Die einzige Bedingung: Der Sponsor muss während der Spiele an einer besonders pikanten Stelle präsentiert werden. In Genk nimmt man das sportlich – und hat sich für eine Platzierung entschieden, "wo die Sonne selten hinscheint". Wir sind gespannt, wie sich die Konkurrenz (ver)kleidet. In diesem Sinne: Kreativität schlägt Krise – manchmal sogar am Hinterteil - na Logo!

Wo geht die Reise hin

KV MechelenJackJoe22 24.06.2025ZAT 7125 Wörter
Mechelen ist so lala unterwegs. Es war wieder ein Spieltag, mit dem man arbeiten kann. Man steht solide im Mittelfeld. Doch man will vielleicht doch nach oben schauen. Doch wohin geht die Reise? Es stehen zwei auswärtsspiele an und ein Heimspiel. Gegen La Jeunesse und KVC Westerlo geht es auswärts weg und zu hause darf man sich mit Eupen rumschlagen. Am letzten Spieltag musste man sich einem 2:2 gegen Genk geschlagen geben und gegen Royale Sain Gilloise konnte man mit einem 4:3 heimfahren. Eswaren dennoch nur 4 Punkte. Man hätte mehr holen können. Europa steht jetzt ebenfalls vor der Tür. Die Mannschaft bringt keine konstante Leistung. Geld wird wieder in Eupen nur zurecht gelegt. Wohin geht die Reise?

Eupen greift nach den Ster…..Milliardären

KAS EupenPetersolis 23.06.2025ZAT 7327 Wörter
In Eupen geht es mal wieder weniger um das Sportliche. Viel mehr hat der neue Eigner Trump seine neuen Pläne beim Empfang der Mannschaft im Weißen Haus geäußert. Dort hielt er nach trumpscher Manier einen Monolog über sich selbst und die Welt von über 3 Stunden. Einige eupener Spieler klagten nach dem Pressetermin über Schambeinschmerzen und andere Wehwehchen der zarten Spielerbeine. Beim Monolog kündigte Trump an das Stadion zu einem Beach Club umzugestalten. „Menschen lieben das Meer. Ich denke darüber nach, dass es doch viel schöner für die Zuschauen wäre, wenn man nicht nur das Spiel sehen, sondern dabei auch im Meer baden könnte. Das ist eine brillante Idee von mir. Dadurch wird der Verein profitieren. Da bin ich mir sicher.“ Was Trump wohl bei seinem Geschenk übersehen hat war, dass Eupen gar nicht am Meer liegt. Das schien den Präsidenten aber wenig zu interessieren. „Mit meinem Verhandlungsgeschick kommt das Meer schon zu uns. Ich werde mit dem Verband darüber reden. Und dann ist das Meer innerhalb von 24 Stunden bei Eupen. Ihr könnt schonmal in den Schulbüchern den Golf von Eupen eintragen. Großartiger Name!“.
Na wenn er sich da nicht mal übernommen hat. Die Mannschaft scheint von all dem aber wenig mitzubekommen. Intern vermittelt man dem neuen Eigner, dass man auf Platz 1 sei und man quasi schon die Meisterschaft gewonnen habe. Man versucht mit Unterhändlern die Spiele zu manipulieren um Trump nicht zu enttäuschen, da ihm nur das Beste gut genug ist. Es wird sich zeigen wie sehr der Verband da noch mitspielt. Durch die Zölle auf Kosmetikprodukte sind die Lager um die Mannschaften mit genügend Schminke zu versorgen fast leer. Es wäre ein Eklat und den Fans nicht zuzumuten die Spieler in 4k in naturbelassener Haut sehen zu müssen. Man kann nur hoffen, dass schnell eine Lösung gefunden wird.

Der Gegner in den eigenen Reihen

A.S. La Jeunesse d'EschKollerpoler 22.06.2025ZAT 7133 Wörter
Der Fund des Rucksacks bringt neue Erkenntnisse. Kollerpoler sitzt mit verschränkten Armen über den Fundstücken. "Das Ticket ist personalisiert. Auf den Namen: Loris Benz."
Ein ehemaliger Jugendspieler von Jeunesse Esch. 
"Hat damals im Probetraining versagt," erinnert sich der Co-Trainer. "Ist dann nach Düdelingen gegangen."
Kollerpoler seufzt. "Ein Feind aus der Vergangenheit. Wir müssen ihn stellen."
Noch in derselben Nacht kontaktiert Jeunesse Esch einen befreundeten Ermittler. Ein Treffen mit Benz wird arrangiert – unter dem Vorwand eines Fanclub-Interviews.
Als Kollerpoler ihm gegenübersteht, ist die Stimmung angespannt. "Warum?" fragt er schlicht.
"Weil ihr mich vergessen habt," zischt Benz. "Ich war nie Teil eures Teams. Jetzt wisst ihr, wie es sich anfühlt."
Die Worte treffen wie ein Sonntagsschuss. Doch Kollerpoler bleibt ruhig. "Du hast ein Spiel begonnen. Jetzt beenden wir es."

Genk startet Rückrunde aus der Verfolgerrolle

KRC GenkGerryG 18.06.2025ZAT 7225 Wörter
KRC Genk schließt die Hinrunde der belgischen Liga auf Platz 7 ab – ein Rang, der nach dem starken Saisonstart etwas ernüchternd wirkt. Zwar gab es zum Abschluss einen wichtigen 1:0-Heimsieg gegen Esch, doch zuvor musste man sich auswärts mit einem späten 2:2 gegen Mechelen und einem 2:3 gegen St. Gilloise geschlagen geben – ausgerechnet gegen das Team, das konditionell bislang eine der stabilsten Hinrunden spielte. Ob sie ihr Pulver zu früh verschossen haben, wird die Rückrunde zeigen.
Trotz allem lässt sich auch Positives festhalten: Genk ist das beste Auswärtsteam der Liga – eine Auszeichnung, mit der man aufbauen kann. Das Ziel bleibt bescheiden: Klassenerhalt. Doch man wird wachsam bleiben müssen, denn mit US Hostert und Westerlo drängen zwei formstarke Teams von hinten nach. Besonders Hostert sorgt mit eiskalten Minimal-Heimsiegen für Verwunderung – und wirkt unterschätzt.
Die Rückrunde beginnt gleich mit einem brisanten Re-Match gegen St. Gilloise – diesmal zu Hause, mit Revanche-Gelüsten. Danach folgt der schwere Gang nach Hostert – wo man zeigen muss, ob man aus der Analyse auch Lehren zieht. Zum Abschluss des ZATs wartet Eupen – ein Team, das man spätestens jetzt zu den Titelkandidaten zählen muss. Die Richtung ist klar: Wer oben bleiben will, muss liefern – und zwar ab sofort. 

Auf Rang 5 geschleppt

KRC GenkGerryG 30.06.2025ZAT 8208 Wörter
Die Rückrunde hat begonnen, doch bei KRC Genk stellt sich eher das Gefühl ein, als gehe langsam die Luft aus. Zwar verbessert sich das Team überraschend auf Rang 5, doch keiner weiß so recht, wie das eigentlich geschehen konnte. Zwei knappe 1:0-Heimsiege gegen Royal Union St. Gilloise und den kommenden Pokalgegner KAS Eupen täuschen über die wackelige Leistung hinweg: Gegen St. Gilloise nutzte Genk gefühlt die einzige eigene Chance, während hinten Beton angerührt wurde. Gegen Eupen rettete der Torwart – oder wahlweise höhere Mächte – den knappen Vorsprung über die Zeit.
Wenig Positives gab’s dagegen auswärts: Beim 0:3 gegen US Hostert war man komplett chancenlos. Und genau hier liegt die Aufgabe für den nächsten ZAT: den "Auswärts-Hebel" wieder umlegen.
Denn es wird nicht leichter: Zuerst geht es auswärts gegen KV Mechelen und Club Brügge – beide unberechenbar. Danach folgt das Heimspiel gegen Standard Lüttich, die zuletzt angeblich mit Tigern trainierten. Und obwohl diese inzwischen wohl wieder freigelassen wurden, setzt man in der Vorbereitung auf das Spiel auf Sprinttraining mit Antilopen. Genk sollte sich also warm gelaufen haben – im besten Fall in die Spur zurück.

Noch 15

Standard de LiègeAnSchu 29.06.2025ZAT 8171 Wörter
Noch fünfzehn Spieltage in der Jupiler Pro League und das Momentum liegt einstweilen weiterhin bei Standard Lüttich. Nachdem man sich zuletzt sogar ein kleines Polster auf den Zweiten Eupen erarbeiten konnte, scheint die belgisch-luxemburgische Verbandsleitung vor lauter Vorfreude auf einen potenziellen neuen Meister die Sportarten zu verwechseln, denn schließlich bringen gegebenenfalls schneller Fahrten zu den anstehenden Auswärtsspielen nicht automatisch mehr Punkte. Vielleicht waren auch verschreibungspflichtigen Aufputschmitteln im Spiel und andere Ligamannschaften versuchen sich hierdurch Vorteile zu erschleichen?

Doch zurück an die Maas und weg von Verschwörungstheorien – nachdem Rambo und Zambo sich wieder mit ihrem Zirkus verabschiedet haben, konnte Trainer AnSchu auf erfolgreiche Spiele verweisen. Allerdings hat die Finanzabteilung des Klub nun interveniert und weitere ähnlich gelagerte Trainingsexperimente verboten. Da mehrere Spieler Finger verloren und Kratz- sowie Bisswunden erlitten haben seien die medizinischen Behandlungskosten explodiert. Dass sich dadurch zusätzlich der Kader bei drei laufenden Wettbewerben bis auf weiteres deutlich verkleinert hat könnte dem Trainer in den kommenden Wochen noch auf die Füße fallen.

Doppelpass mit der Polizei

A.S. La Jeunesse d'EschKollerpoler 27.06.2025ZAT 8131 Wörter
Mit den neuen Beweisen im Gepäck wendet sich Jeunesse Esch offiziell an die Polizei. Kollerpoler übergibt den USB-Stick, den Rucksack und das Videomaterial. "Wir wollen Fair Play – auch abseits des Rasens."
Die Ermittler nehmen Loris Benz ins Visier. Doch der ist verschwunden. Laut Handyortung zuletzt in Esch/Alzette gesichtet. Kollerpoler mobilisiert seine Mannschaft: "Wir halten zusammen – auf dem Platz und in der Stadt."
Jeunesse Esch teilt sich in Gruppen auf, durchkämmt Parks, Cafés, alte Trainingsorte. Ein Stürmer entdeckt schließlich Benz in einer verlassenen Sporthalle.
Die Polizei trifft rechtzeitig ein. Benz wird abgeführt – seine Sabotageakte dokumentiert. Kollerpoler blickt ihm nach. "Manchmal wird man nicht durch Fouls, sondern durch Versäumnis zum Gegner."
Ein dunkles Kapitel für Jeunesse Esch. Aber das Spiel ist noch nicht zu Ende.

Eingestellt und gleich wieder entlassen

KAS EupenPetersolis 07.07.2025ZAT 9202 Wörter
In einer pompösen Veranstaltung wurde der neue Chefberater vom neuen Besitzer Trump vorgestellt. Es war niemand geringeres als R2D2. Der 15. Sohn Elon. Als humanoider Roboter sollte er eigentlich dem Verein helfen mit KI die richtigen Talente zu finden. Doch bevor der Roboter sein Büro betreten konnte, war seine Zeit in Eupen schon vorbei. Denn sein Vater und Trump haben sich in kürzester Zeit so zerstritten, dass er seine magische Worte: You are fired! Gesagt haben soll. Jedenfalls erschien R2D2 nicht zu seinem ersten Arbeitstag am eupener Geschäftsgelände. Leon soll so erbost über diese Nachricht gewesen sein, dass er beim Verband nachgefragt haben soll, dass er vor hat einen neuen Verein in der belgischen Liga in Eupen zu gründen. Laut Medienberichten soll der Verein HASS Eupen heißen. Auch soll schon Trainer Peter Solis mit einem unmoralischen Angebot zu den Verein gelockt worden sein. Auf Nachfrage beim Trainer antwortete er nur: ,,Ich habe nicht eine Tankflat für meinen Porsche bei den Saudis. Bei den Spripreisen und dem Verbrauch meines Porsche Turbo S! lohnt sich ein Wechsel nicht." 
Es bleibt also spannend ob es nicht bald 2 eupener Vereine in der Liga geben wird 

Es geht langsam in die heiße Endphase

KV MechelenJackJoe22 07.07.2025ZAT 9151 Wörter
So langsam geht es in die heiße Endphase. KV Mechelen steht auf Platz 2. Doch das aktuelle Bild trügt ein bisschen. Man stand auch in der letzten Saison auf dem Vizeplatz und musste sich am Ende geschlagen geben und viel auf eine Mittelfeldposition zurück. Da möchte Trainer Gianni Costa aktuell nicht mehr hin. Wir wollen oben am Besten bleiben, doch einfach wird es nicht für uns werden. Dafür müssen wir uns jett Richtung Ende konzentrieren und alles reinwerfen. Mehr bleibt uns nicht übrig. Es ist alles relativ eng im Mittelfeld. Das ist auf der einen Seite für alle Teams spannend, aber auf der anderen Seite kann man sich keinen Puffer aufbauen. 
Jetzt liegt es an der Mannschaft zu zeigen was man gegen Royal Saint-Gilloise, sowie US Hostert auswärts leisten kann. Ebenfalls geht es gegen Standard de Liege zu Hause um wichtige Punkte. 

Noch 12

Standard de LiègeAnSchu 06.07.2025ZAT 9170 Wörter
Weiterhin den Platz an der Sonne hat Standrad Lüttich im belgisch-luxemburgischen Oberhaus innen, aber der Weg zur ersehnten Meisterschaft ist noch lang und vermutlich beschwerlich. Zwölf Spieltage und 36 potenziell noch zu vergebende Punkte je Mannschaft lassen alle Möglichkeiten offen und selbst der Abstieg ist rechnerisch noch drin ließ Trainer AnSchu unter der Woche verlautbaren.

Stapelt hier jemand auf Maulwurfniveau tief oder besitzt der Trainer neuerdings die Gabe der Voraussicht nach einem kurzen Abstecher nach Imladris? Nachdem wie letzte Woche beschrieben die Finanzabteilung den bisherigen unkonventionellen Trainingsübungen einen Riegel vorgeschoben hat scheint man in Lüttich tatsächlich den Gürtel enger zu schnallen. Ob der auch in Belgien vorherrschenden Hitzewelle wurde zur Schonung des Trainingsplatz kurzerhand das Training abgesagt und man besichtigte eine hiesige Gummistiefel- und Regenschirmfabrik - nächste Woche soll dann eine Gießkannenmanufaktur folgen.

Was das mit Fußball zu tun? Vermutlich weiß das nur der Trainer und am Ende gibt der Erfolg dem Recht, der ihn hat, solange er ihn hat.

Reinigung der Arena

A.S. La Jeunesse d'EschKollerpoler 02.07.2025ZAT 9175 Wörter
Ein neuer Tag bricht an über dem Stadion von Jeunesse Esch. Die Flutlichter werden gewartet, der Rasen neu verlegt. Kollerpoler steht auf dem Gerüst der Südtribüne, beobachtet alles mit geschultem Auge.
"Wir bauen mehr als nur Technik auf. Wir bauen das Vertrauen wieder auf. In die Stadt. In das Stadion."
Das Team hilft mit. Spieler streichen, fegen, reparieren. "Ein Stadion ist wie eine Mannschaft – es funktioniert nur, wenn jeder Teil voll mit dabei ist."
Jeunesse Esch erlebt eine neue Form des Zusammenhalts. Kollerpoler nickt zufrieden: "Ihr habt das Herz am richtigen Fleck."
Ein Testspiel gegen ein Team aus der Bundesliga (auf Namen wird verzichtet, um keine Mitbewerber zu Nachahmern werden zu lassen) soll den Neustart einläuten. Die Tribünen füllen sich – diesmal flackert kein Licht, der Rasen glänzt wie frisch gewienert.
Es wird ein Spiel ohne Tore, aber mit Applaus. Jeunesse Esch hat vielleicht keinen Sieg geholt, aber Respekt. 
Und manchmal ist das das, was wirklich zählt. Und den Blick wieder optimistischer in die Zukunft schweifen lässt.

Von Höhenflug zu Hinten offen – Genk taumelt Richtung Tabellenkeller

KRC GenkGerryG 02.07.2025ZAT 9258 Wörter
Der freie Fall hat begonnen: Nach einer vielversprechenden ersten Saisonhälfte ist KRC Genk nun in der Realität der belgischen Liga angekommen – und das mit voller Wucht. Platz 8, 12 Gegentore in nur vier Spielen, und offensiv bringt man gerade noch ein mageres Törchen zustande. Zu Hause gab es ein schmerzhaftes 1:4 gegen Standard Lüttich, auswärts wurde man von Mechelen und Brügge mit jeweils 0:4 regelrecht vorgeführt. Die Bilanz: Schießbude der Liga.

US Hostert, noch auf Platz 9, wirkt mit seinen Reserven plötzlich wie ein Kandidat für den Titel – und ist Genk dicht auf den Fersen. Lediglich das trainerlose Anderlecht hält Genk aktuell noch vom Tabellenkeller fern. Übrigens: Nur Anderlecht hat noch mehr Gegentore kassiert – 56 zu Genks 52. Das einstige Prädikat „bestes Auswärtsteam“? Schnee von gestern.


Dass sich Genk womöglich doch noch nicht ganz an das hohe Niveau der Liga angepasst hat, wird zunehmend offensichtlich. Und auch das schlüpfrige Sponsoring-Engagement blieb bislang unbeachtet. Vielleicht hat die Ligaleitung schlicht nicht genau genug auf die hinteren Argumente geschaut – oder wie man in Genk murmelt: „Wer den Arsch nicht hochkriegt, sieht auch keine Logos!“


Aber Genk gibt nicht auf: In echter Feuerwehrmann-Manier bringt man jetzt einen Kalender heraus – zwölf Monate, zwölf Rückseiten, zwölfmal das Vereinslogo an der wohl prominentesten Stelle. Wenn’s mit Punkten nicht klappt, dann vielleicht wenigstens mit Pokalruhm – sobald irgendjemand erklärt, wann dieser eigentlich weitergeht. Oder ob’s dafür wenigstens einen Kalender-Bonus gibt.

Auf sich schauen

KV MechelenJackJoe22 14.07.2025ZAT 10168 Wörter
KV Mechelen ist dabei sich was großes aufzubauen. Die Saison läuft aktuell super. Es sind noch 3 ZAT´s zu spielen. Jetzt darf man erst recht nicht nachlassen und muss alles geben. Platz 2 mit 1 Punkt hinter Platz 1. Doch KAS Eupen hängt einem im Nacken. In Eupen kommt es in der Etagenriege zu diskrepanzen. Die Stimmung scheint nicht gut zu sein, doch davon möchte man sich in Mechelen nicht beirren lassen. Es muss hier weitergehen. Vielleicht ist es auch eine schlechte Stimmung bei Eupen zum schlechtesten Zeitpunkt. Denn der Endspurt der Saison steht an. Da muss man sich konzentrieren. KV Mechelen wird das auch tun und nur auf sich schauen. Europa League in der Hauptrunde angekommen und jetzt eine gute Platzierung in der Liga. Das ist auf jeden Fall ein gutes Gefühö und die Stimmung ist nach den letzten Jahren auch so gut wie nie zuvor. Ob man die Stimmung für die nächsten Spiele mitnehmen kann? Es bleibt abzuwarten.

E-Lohn hat es getan!!!1!!

KAS EupenPetersolis 14.07.2025ZAT 10283 Wörter
Wie auf seiner Plattform XXX69 angekündigt hat er den neuen Verein SASS Eupen gegründet. Damit eskaliert der Streit zwischen den beiden einst miteinander verliebten endgültig. Aus Liebe zueinander ist Hass geworden. SASS Eupen soll, wie der Name schon sagt, eine freche Antwort auf die in der belgischen Fußballliga herrschende Schuldenpolitik sein. E-Lohn prangert den verschwenderischen Lebensstil der Vereine und des Verbandes an. Er möchte, dass der Verband sich aus den Spielergebnissen raushält und den Fußballmarkt über den Sieger eines Spiels frei entscheiden lässt. Das stößt nicht nur beim Verband auf große Gegenwehr. Auch die Vereine planen schon zum Saisonbeginn mit den Platzierungen zum Saisonende, um besser Investitionen tätigen oder zurückhalten zu können. Die Teameigner wollen mit ihren Milliarden kein Risiko eingehen, sondern ihre Taschen mit steuerfreien Gewinnen noch voller machen.
Doch bei KAS Eupen scheint man sich nicht groß über den neuen Verein in Eupen zu interessieren. ,,SASS Eupen fängt im nächsten Jahr in Liga 2 an. Mit Vereinen aus solchen Amateurligen setzen wir uns nicht auseinander. Wir spielen international. Was interessiert uns diese Sunday League", ließ Vorstandsvorsitzende Hans-Joachim Warze vor dem Spiel gegen Anderlecht wissen. Weiter hieß es: „Wir planen mit dem Verband eh schon eine Super League mit den ganz großen Vereinen. Dann können wir auch endlich unser Ziel dem Beach Club Stadion mit Döner Trump verwirklichen." Es bleibt spannend ob die Erwartungen des Vereins an Trainer Peter Solis zu hoch sind oder er sie in dieser Saison endlich wieder erfüllen kann. Auch bleibt abzuwarten ob E-Lohn mit SASS in der nächsten Saison in Liga 1 aufsteigen kann. |

Noch 9

Standard de LiègeAnSchu 13.07.2025ZAT 10206 Wörter
Mission erfüllt hieß es nach den letzten drei Spieltagen in Lüttich und der Nichtabstieg würde überschwänglich im Vereinsheim an der Maas gefeiert. Doch was ist nun das neue Saisonziel? Alle Wettbewerbe gewinnen an denen man teilnimmt? Mit wehenden Fahnen untergehen und am Ende mit nichts da stehen? Der Trainer lässt sich weiterhin nicht in die Karten schauen und wird wohl weiterhin sein eigenes Süppchen kochen.

Nachdem die Verbandsleitung ohne Vorwarnung einen neuen Spielmodus zu nächsten Saison in den Raum geworfen hat, dürften sich die Diskussionen in den kommenden Wochen eher darum drehen als um die noch laufende Meisterschaft. Einstweilen hat die Lütticher Ultra-Fangruppe „Red Bicycle Devils“ bereits erste Forderungen gestellt, da man die eigene Mannschaft ungerecht behandelt ansieht. Auswärtsmannschaften dürften laut ihr ab der neuen Saison nur noch zu Fünft auflaufen und zusätzlich sollen die Beine der Auswärtsmannschaft zusammengebunden werden.

Auf diese Forderung angesprochen antwortete Trainer AnSchu nur trocken „dass einige Personen wohl zu viel FOX-News und Truth Social gesehen haben und Selbstbräuner offensichtlich nicht zum Verzehr geeignet ist“. Ob sich der sich abzeichnende Riss zwischen Fans und Mannschaft negativ auswirken wird, dürfte die Spannung im Saisonschlussspurt zusätzlich hochtreiben.

Krise in Genk – Kalenderoffensive gegen die Sprachlosigkeit

KRC GenkGerryG 10.07.2025ZAT 10276 Wörter
Es ist der erste echte Tiefpunkt der Saison für Aufsteiger KRC Genk. Der einst couragierte Underdog wirkt ausgelaugt, ideenlos und defensiv überfordert. Nur ein Sieg sprang am letzten Spieltag heraus – ein mageres 1:0 zu Hause gegen KVC Westerlo. Und selbst dieser Erfolg wirkte eher erzwungen als erarbeitet. Auswärts setzte es dafür zwei bittere Niederlagen: Gegen Jeunesse d’Esch war man mit 0:5 völlig chancenlos, gegen den nun wohl größten Konkurrenten um den Klassenerhalt – RSC Anderlecht – verlor man unglücklich, aber immerhin kämpferisch, mit 4:3. Ein Punkt wäre hier mehr als verdient gewesen, doch am Ende zählen eben nur Tore – und die machen aktuell meist die anderen.
Neben der sportlichen Durststrecke sorgt nun auch die Ligaleitung für Stirnrunzeln. Eine Reform sei geplant – aber betrifft sie den Pokal? Die Liga? Das Regelwerk? Den Modus? Oder alles auf einmal? In Genk bittet man höflich um Klarstellung – bevorzugt vor dem nächsten Spieltag.
Ebenso unverständlich bleibt: Der provokante, pardon, prominente Genker Feuerwehrmann-Kalender mit dem Vereinslogo an der berühmtesten Stelle hat offenbar niemanden beeindruckt. Kein Lächeln. Kein Bonus. Kein Kommentar. Nur Schweigen. Deshalb schreitet man jetzt zur Eskalation der eleganten Art: Der Kalender wurde in alle Vereinszentralen der Liga geschickt. Für Donald Trump gab es gleich zwei – sicher ist sicher.
Bleibt zu hoffen, dass es am nächsten Spieltag dann anderen die Sprache verschlägt – und nicht mehr dem KRC Genk. Denn für Trainer GerryG gilt: Reden ist Silber, Klassenerhalt ist Gold. Und wenn’s sein muss, eben mit nacktem Ernst.

Pressekonferenz mit Tiefgang

A.S. La Jeunesse d'EschKollerpoler 08.07.2025ZAT 10143 Wörter
Die Medien wollen Antworten. Auf der Pressekonferenz stapeln sich Mikrofone. Kollerpoler stellt sich den Fragen. 
"Wie konnte es so weit kommen?" 
"Indem wir weggeschaut haben," sagt Kollerpoler. "Aber ab jetzt schauen wir genau hin. Immer und überall."
Er lobt sein Team, den Zusammenhalt, den Mut. "Jeunesse Esch war immer mehr als ein Verein. Wir sind eine Familie. Und jede Familie übersteht auch Krisen."
Ein Journalist fragt: "Was passiert mit Benz?"
"Das liegt nicht in unserer Hand. Aber wir hoffen, dass auch er wieder Anschluss findet, bei einem Verein, der ihn mit offenen Armen empfängt. Jeder hat das Recht auf eine zweite Chance."
Kollerpoler lächelt. "Manchmal muss man ein Eigentor schießen, um zu erkennen, was wirklich zählt."
Die Presse applaudiert. In diesem Moment ist Jeunesse Esch nicht nur sportlich, sondern menschlich ganz vorn. Und ist das nicht ohnehin viel wichtiger?

Vorletzter Zat

KV MechelenJackJoe22 22.07.2025ZAT 11120 Wörter
Es wird nicht einfach werden. Vorletzter ZAT für KV Mechelen. Es stehen zwei Auswärtsspiele an gegen Genk und gegen Ciub Brügge. Zu Hause spielt man gegen Anderlecht. Verkackt man jetzt die ganze Saison oder ist doch noch Top 3 drin. Man darf gespannt sein, wie der Tag ausgehen wird. Man muss die Duamen gedrückt halten. Man will doch endlich mal da oben stehen..aber die Konkurrenz schläft nicht. Gianni Costa ist bereit in die letzte Schlacht zu ziehen. Die Mannschaft will kämpfen. Auf geht's Mechelen. Ab in die vorletzte Runde! Danach folgen nochmal zwei Auswärtsspiele und man ist aktuell nur 2 Punkte hinten dran. Es wird eng. Sehr eng! Hoffentlich nixht zu eng

Eine Saison zum vergessen

Royale Union Saint-GilloisePh03nix 21.07.2025ZAT 11123 Wörter
So stark begonnen, und doch am Ende dem Abstieg nahe. Nichtmal im Pokal ist dem Dauerfinalisten Royale das Glück noch hold - im Elfmeterschießen im Viertelfinale war Schluss. In der Liga pfeifen die Spieler auf dem letzten Loch. Trainer Ph03nix winkt bereits ab: "Wir wollten diese Saison einfach von Beginn an Gas geben. Aber wir sind nicht belohnt worden. Wir werden die letzten 2 Spieltage noch seriös zu Ende bringen und kommen dann stärker zurück." Die Fans haben signalisiert, diese Saison zu verzeihen. Der neue Hauptrivale scheint Genk geworden zu sein, die in der Zeitung regelmäßig über Royale herziehen und den Gewinn des Abstiegduells preisen. Es wird spannend sein, wie dies in der nächsten Saison weitergeht.

Die Lunge in der Shisha Bar trainieren

KAS EupenPetersolis 21.07.2025ZAT 11163 Wörter
Man könnte meinen, dass sich die Mannschaft von KAS Eupen auf das Saisonfinale vorbereiten würde. Denn wie schon vor 2 Jahren ist man auch dieses Jahr wieder nah dran nach dem Meistertitel zu greifen. Doch wenn man sich die Mannschaft und den Verein drum herum anschaut, erweckt es des Anschein, dass sich dafür niemand interessiert. Man sieht die Spieler des Vereins mehr Curling als Fußball spielen. Ebenso trifft man sich abends nach 5 Runden Curling in der Shisha Bar um bei einem Martini; geschüttelt, nicht gerührt, sich die Indoor Bowls Championships anzuschauen. Auf Anfrage beim Verein, teilte die Pressestelle mit, dass man Trainer Peter Solis nicht erreichen konnte, da er sich gerade auf der Suche nach dem eigenen Chakra befinde. Es bleibt abzuwarten, ob Trainer Peter Solis noch rechtzeitig sein eigenes Chakra findet und mit den Hauptenergiezentren die Mannschaft doch noch auf Meisterkurs bringen kann oder ob der Mannschaft mit der Raucherlunge am Ende die Puste ausgeht.

Genk mit Lichtblicken, aber viele offene Fragen zu den geplanten Reformen

KRC GenkGerryG 20.07.2025ZAT 11411 Wörter
Endlich mal wieder zwei Siege in Folge: Mit einem deutlichen 5:2 gegen US Hostert und einem hart erkämpften 4:3-Sieg auswärts gegen Royal Union St. Gilloise meldete sich KRC Genk am vergangenen ZAT eindrucksvoll zurück. Besonders das Duell mit St. Gilloise, dem ärgsten Abstiegskonkurrenten, war von enormer Bedeutung – und man setzte ein wichtiges Zeichen. Dennoch bleibt Genk die "Schießbude der Liga": Nur zwei Gegentore weniger als das nach wie vor trainerlose Anderlecht zeigen, dass defensiv weiter große Baustellen bestehen. Noch sechs Spiele sind zu gehen, und in Genk entsteht trotzdem so langsam das Gefühl, dass die Saison eher austrudelt.

Und dann wäre da noch der Pokal … der endlich fortgesetzt wurde. Fast schon ein Wunder, dass der Wettbewerb tatsächlich weitergespielt wurde – man munkelt, einige Teams hätten sich schon gefragt, ob er dieses Jahr überhaupt noch endet. Für Genk brachte das ohnehin keine Freude: Gegen KAS Eupen kam das Aus, trotz des mittlerweile legendären Feigenblatt– ähm, Logo-Kalenders. Offenbar reichte der Kultstatus nicht, um einen kleinen Bonus zu verdienen. Vielleicht muss man sich für nächste Saison etwas noch Pikanteres einfallen lassen.

Abseits des Spielfelds sorgt die Ligaleitung für Stirnrunzeln. Die eventuellen Fragen zu Reformen (in Liga und Pokal?) wurden nur unzureichend beantwortet: Noch immer ist unklar, ob und wie viele Punkte und Tore aus der möglichen Hauptrunde in die Finalrunden mitgenommen werden. Auch die ominösen, auf der Startseite zitierten, "zwei Meisterrunden" werfen Fragen auf – wurde da zu lange mit Prinz Alman und Donald T. gefeiert?
Zugegeben: Ein Do-or-Die-Spiel zwischen dem Sieger der Abstiegsrunde und dem der Meisterrunde um den Titel hätte durchaus einen einmaligen Reiz. Trotzdem blickt in Europa kaum jemand durch Belgiens kompliziertes Ligasystem. Genk lehnt daher Veränderungen dieser Art ab – höchstens ein Bonus für besonders pikante Po-, äh, Partien wäre wünschenswert.

Was den Pokal betrifft, ist die Sache klarer: Belohnung für Engagement! Wer, wie Genk, Woche für Woche (bzw. Monat für Monat, so lange wie’s dauert) die Pokalzeitung mit Leben füllt, glamouröse Kalender verschickt und sogar an alle Konkurrenten Grüße sendet, sollte nicht mit leeren Händen dastehen. Ein Torkontingent-Bonus für Gruppensieger wäre mehr als angebracht. Ebenso eine Einschränkung bei der Setzung im Viertelfinale – denn Finals, die 1:0 enden, weil niemand mehr einen Stürmer im Kader hat, können wohl kaum im Sinne des Sports sein.

Noch 6

Standard de LiègeAnSchu 20.07.2025ZAT 11144 Wörter
Der Countdown zählt erbarmungslos herunter und Standard Lüttich muss sich nun entscheiden ob die Saison mit einem krönenden Abschluss beendet wird oder ob man nach dem 36. Spieltag wieder mit runter gelassenen Hosen dastehen will. Im Gesicht von Trainer AnSchu konnte
man jedenfalls deutlich lesen, dass der späte Ausgleichstreffer von Saint-Gilloise im letzten Auswärtsspiel zum 3:3 keine Freudensprünge ausgelöst hat - sind Unentschieden doch bekanntlich der Tod der Ambitionen auf die Meisterschaft.

„Mit 36 Punkten ist noch keine Mannschaft in der Jupiler Pro League Meister geworden, also sind Unentschieden offenkundig schlecht“ wurde der Trainer Anfang der Saison zitiert und bisher konnte man alle Spiele entsprechend für oder gegen sich entscheiden. Bei soviel Gauß´scher Logik bleibt in Lüttich wohl nur zu hoffen, dass man neben den Mathematikhausaufgaben auch noch ans Fußball spielen denkt.

Punkte werfen wie ein Betrunkener im Pub: Genk wirft mit Punkten wie mit Dartpfeilen – Hauptsache, es trifft irgendwas

KRC GenkGerryG 27.07.2025ZAT 12223 Wörter
Im Niemandsland der Tabelle angekommen, streut Genk seine Ergebnisse wie ein Betrunkener Dartpfeile – manchmal ein Volltreffer, manchmal landet der Wurf ganz woanders. Nach der 0:3-Blamage zu Hause gegen Mechelen folgte immerhin eine Trotzreaktion: Ein wildes 5:4 gegen Club Brügge, das eher an eine Partie Tischkicker in der Kneipe an der Ecke erinnerte als an kontrollierte Erstliga-Strategie. Doch wie schon im Film „Brügge sehen und sterben“ von Martin McDonagh war das Vergnügen nur von kurzer Dauer. Auswärts gegen Lüttich stand die Hintertür sperrangelweit offen bzw. der Torwart war alleine auf weiter Flur, und so kassierte Genk eine 4:3-Niederlage.

Am letzten ZAT scheint der Pegel aufgrund des sicheren Klassenerhalts hoch – und das ist vielleicht auch nötig. Mit Esch wartet ein unberechenbarer Gegner, dessen Trainer traditionell erst kurz vor Saisonende erkennt, dass nur Heimtore keinen Blumentopf gewinnen. Auch die Absteiger aus Anderlecht, die plötzlich ohne Trainer einen ungeahnten Offensivdrang entwickeln, werden in Genk erwartet. Auswärts geht es außerdem nach Westerlo, und dort ist bekanntlich alles möglich – im Guten wie im Schlechten.

In Genk hofft man dennoch, die erste Saison in Liga 1 halbwegs anständig zu Ende zu bringen. Schließlich sollen in der nächsten Spielzeit nicht mehr nur Dartpfeile, sondern gezielte Treffer den Weg ins obere Tabellendrittel ebnen.

Letzter Spieltag

KV MechelenJackJoe22 27.07.2025ZAT 12128 Wörter
Alles oder nichts. Jetzt geht es nochmal um die Wurst. KV Mechelen muss sich zeigen. "Es kommen jetzt die entscheidenen Spiele. Wir müssen nochmal mit der Mannschaft alles rausholen. Derzeit stehen wir auf dem dritten Platz. Doch KAS Eupen steht 2 Punkte vor uns. Es wird schwer werden. Doch nichts ist unmöglich" sagt ein zuversichtlicher Trainer. Tatsächlich muss der Erste KAS Eupen nochmal gegen den Zweitplatzierten KVC Westerlo ran. 
Ob sie da nochmal Punkte federn lassen bleibt abzuwarten. Da darf aber KV Mechelen nicht zu sehr drauf schauen. Man muss seine Spiele gegen US Hostert, Standard de Liege und Royal Saint Gilloise. 
Es sind alles BANGER. Trainer und Team sind hochkonzentriert und glauben noch an das kleine Wunder. Mal gespannt, wohin die Reise gehen wird. 

Bye bye

US HostertWendy 23.07.2025ZAT 12171 Wörter
Bye Bye Titelträume - das Rennen um die vorderen Plätze gestalten dieses Jahr andere. Wendy und ihre Mannen sind raus und können maximal noch einen Platz im vorderen Drittel erträumen.

Bye bye Erfolgsbilanz - irgendwie hatte Wendy es immer geschafft, am Ende der Saison noch etwas vorweisen zu können. Dieses Mal nicht. Eine neue Erfahrung, ein Lernprozess, etwas an dem sie wachsen kann.

Bye bye Entspannung in der Sommerpause - das Desaster erfordert eine konsequente Vorbereitung der neuen Saison. Urlaub, faul am Strand liegen, abschalten und sich im Erfolg suhlen, das alles wurde gestrichen. Jetzt heißt es ranklotzen.

Bye bye Saison 2025 - 2 - nun ist es bald geschafft und die Saison hat ihren verdienten Sieger. Wer es wird? Wendy gönnt es jedem der Kollegen, die hart für diesen Erfolg gekäpft haben. Sie kündigt aber auch an, dass es ein Wiedersehen gibt und dann will sie es den Trainerkollegen nicht leicht machen, sie von ganz oben wieder fern zu halten. 

Cofidis Cup8 Artikel

Was für ein Pokalmodus

KRC GenkGerryG 08.05.2025ZAT 1154 Wörter
"Was zur Hölle?", dachte GerryG beim Öffnen des Pokalmodus von Belgien. Zwei monströs daherkommende Spieltage, die das Setzen oder jegliche taktische Spielchen hinfällig machen. 
Ob es nun eine weitere Runde gibt, bleibt erstmal im Unklaren (für Regelkunde ist nach dem ersten ZAT immer noch Zeit), da die Devise klar sein dürfte: Die Heimspiele müssen gewonnen werden, während auswärts das Glück des Tüchtigen helfen bzw. zuschlagen muss. Welche Rolle Fortuna hier spielt, ist ungewiss. Auch über dubiose Geldtransfers innerhalb Belgiens wurde wohl schon in der Vergangenheit gemunkelt. Um diese zu verhindern, hat KRC Genk extra einen Experten aus Spanien angeheuert.
Bei einem fairen Wettbewerb bietet sich jedoch jedem die Chance auf den Pokalsieg und es wäre gelogen, wenn man in der Aufstiegssaison nicht zumindest darauf schielen würde. An den Nerven wird es nicht liegen, schließlich wurde der Aufstieg souverän eingetütet.

Nixe mitnehmen?!

KRC GenkGerryG 19.05.2025ZAT 2162 Wörter
"Man kann kein Torkontingent mitnehmen?! Das ist ja ganz was Neues; warum habe ich dann überhaupt einen (mit diesem hier zwei) Zeitungsartikel geschrieben, nur um am Ende doch nur einer unter vielen zu sein." Natürlich hofft man auf das Viertelfinale, doch der Spielmodus macht alles zur Lotterie. Und so verwunderte es auch nicht, dass sich GerryG am letzten Spiltag sich ganz hinten in der Tabelle wähnte.
Ganz so schlimm war es dann doch nicht; die Heimspiele wurden (allesamt?) sehr billig gewonnen.
Damit heißt es also für Runde zwei: Ballern, ballern, ballern.
Mitnehmen kann man sowieso nichts, also wird ohne Rücksicht auf Verluste am "letzten" ZAT Tor um Tor fallen.
Das heißt also, die Gegner können sich auf viele Gegentore einstellen. Auch auswärts. Im Optimalfall käme das Viertelfinale heraus - man weiß nur nicht wie und ist obendrein auf Schützenhilfe angeiesen.
Bald geht es los, die Visiere sind hochgeklappt und hoffentlich scharf gestellt. 

KRC Genk im Pokal eine Runde weiter – der Rest ist Nebensache

KRC GenkGerryG 01.06.2025ZAT 3135 Wörter
Der Pokalwettbewerb sorgt in dieser Saison für Stirnrunzeln. Acht Teams müssen in die Playoffs, zwei sind bereits weiter – darunter KRC Genk. Warum das so ist, wann es weitergeht und wie genau der Modus funktioniert? Gute Frage. Noch besser: Es interessiert in Genk niemanden so richtig. Denn das Motto ist klar und einfach: Gewinnen, bis keine Spiele mehr übrig sind – und am Ende den Pokal holen.
Statt sich mit komplizierten Regeln oder der kaum genutzten Pokalzeitung zu beschäftigen, konzentriert sich der Aufsteiger unter Trainer GerryG voll auf seine Leistung. Die nächste Runde wird kommen – irgendwann. Und dann will Genk bereit sein. Nach der starken Ligaform und dem Einzug in die nächste Pokalphase ist der Glaube im Team groß: Warum nicht einfach alles gewinnen? Pokalsieger klingt jedenfalls gut.

Quo Vadis Cofidis Cup?

Standard de LiègeAnSchu 13.07.2025ZAT 6151 Wörter
Nachdem man sich in Lüttich in den letzten Wochen freuen konnte endlich die unheilige Zwischenrunde auslassen zu können beginnt nun auch in Pokal wieder der Ernst des Lebens. Vielleicht versucht man in Lüttich auch mit Spaß an die Sache zu gehen auch wenn manchmal aus Spaß Ernst wird und dieser dann irgendwann quäkend im Kinderbettchen liegt.

Jedenfalls steht im ersten KO-Spiel wieder einmal das Aufeinandertreffen mit Westerlo an und in den letzten Jahren waren das meistens die qualitativ besten Spielen im gesamten belgisch-luxemburgischen Pokal für die jeweilige Spielzeit. Beide Trainer und Mannschaften schenkten sich selten etwas und mal konnte sich der Eine und mal der Andere durchsetzen.

Nachdem zudem die Verbandsleitung in trumpscher Manier aus dem Nichts eine Überarbeitung des Spielmodus zu neuen Saison angekündigt hat ohne irgendwelche wesentlichen Informationen zu teilen wird einstweilen das Akronym OBBCC die Gemüter in den kommenden Wochen erhitzen.

Kein Bonus, kein Vorteil - aber voller Einsatz im Pokal

KRC GenkGerryG 30.06.2025ZAT 6163 Wörter
KRC Genk war schon weiter, bevor andere überhaupt wussten, dass der Pokal begonnen hat – doch einen Vorteil daraus hat der Verein offenbar nicht gezogen. Kein Tor Vorsprung, kein Heimrecht-Bonus, nicht einmal ein symbolischer Händedruck vom Verband. In Genk hätte man sich insgeheim zumindest einen kleinen „Vorsprung durch Früherkenntnis“ gewünscht. Nun also: KAS Eupen. Und die sind alles andere als Laufkundschaft.
Auch die Pokalzeitung – mit Liebe zum Detail erstellt – scheint eher ein Fall für die Altpapiertonne zu sein. Wird sie überhaupt gelesen? Gibt es dafür wenigstens Karma-Punkte oder eine geheime Bonusregel im Kleingedruckten? Oder hat man in Genk das Pokalsystem einfach immer noch nicht komplett verstanden?
Wie dem auch sei – man verfolgt ein klares Motto: jedes Spiel gewinnen, bis keine Spiele mehr übrig sind. Klingt simpel – und vielleicht ist genau das der Schlüssel zum Pokalwunder. Eupen mag stark sein, aber Genk ist bereit, sich auch ohne Bonus durchzubeißen. 

Zum Ende der Saison kriechen sie wieder aus ihren Ecken

US HostertWendy 20.07.2025ZAT 7208 Wörter
Ein fast melancholisches Bild könnte sich gestalten:

 Der Sonnenuntergang kündigt das Ende des ereignisreichen Tages an und hüllt alles in ein dämmerisch-romantsiches Licht und einen Mantel der Ruhe. So sind nur noch zwei ZATs der aktuellen Spielzeit und alles bereitet sich nach einer ereignisreichen Saison auf das Ende vor...

Doch so romantsich wie das Bild des Sonnenuntergangs ist es in der Realität nicht:
Unnötig verlorene Spiele, hart umkämpfte Unentschieden, Wutreden in der Kabine und finstere Minen beim Gang vom Trainingsgelände. All das hat nichts mit Romantik, Idylle oder Harmonie zu tun.
Der Ernst der Lage ist allen bewusst. eine Saison gänzlich ohne Titel will und kann sich die Erfolgstrianerin nicht vorstellen oder gar leisten. Da sind sie und alle um sie herum zu sehr verwöhnt inzwischen.

Und da kriechen sie nun aus ihren Löchern, die Kritiker und Skeptiker und unken hinter vorgehaltener Hand: Würde ihr recht geschehen, ihr auch mal nicht schaden, vielleicht muss da mal neuer, frischer Wind rein und so weiter und so weiter.

Ja, ja, mit Romantik hat das alles nichts zu tun. Aber schließlich sind wir hier ja auch bei Torrausch in Belgien und nicht bei einer Rosamunde-Pilcher-Schnulze im britischen Hochland. 

Das erwartete Spektakel

Standard de LiègeAnSchu 20.07.2025ZAT 7153 Wörter
Gewünscht und schlussendlich auch geliefert wurde ein Fussballspektakel im Viertelfinale zwischen Westerlo und Lüttich. Nach beiden Spielen stand es in Summe 9:8 für die roten Teufel - das ganz ohne Elfmeterschießen - und somit hat man sich mal wieder für das Halbfinale im Cofidis Cup qualifiziert.

Doch die Spiele im Pokal und Europa kosten Körner und dies wird sich auch auf die Meisterschaftsrunde auswirken, wo der Vorsprung auf die Verfolger inzwischen mehr oder weniger egalisiert wurde. Wird sich Trainer AnSchu nun dazu entschließen einen der drei Wettbewerbe zu opfern um maximal erfolgreich in den beiden anderen sein zu können oder will man das scheinbar unmögliche schaffen und das Triple in Angriff nehmen?

Das Halbfinale gegen Esch wird es zeigen – ein unangenehmer und kaum planbarer Gegner der zu Hause Hui und Auswärts Pfui spielt, aber sicher immer für eine Überraschung gut ist.

Der Pokal hat seine eigenen Gesetze

A.S. La Jeunesse d'EschKollerpoler 27.07.2025ZAT 8153 Wörter
Das Pokalfinale steht an. Das Finale? Das Finale. Und wenn man das Wort noch einige Male mehr schreibt, dann steht es noch öfters dort. Wer hätte das gedacht?
Auf jeden Fall duelliert sich die Jeunesse aus dem beschaulichen Esch an der Alzette im Endspiel, das sich auch Finale nennen lässt, mit der Truppe aus Eupen. Das Team von Petersolis, das noch alle Chancen auf das Double besitzt, sollte favorisiert sein, schließlich findet das Finale nicht in Esch statt. Vier Duelle gab es im Pokal bereits, jedes Team siegte zu Hause 3:0 und 5:0, um sich auswärts mit den selben Resultaten besiegen zu lassen. Ähnlich war es in der Liga, nur dass dort auch mal ein 1:0 dazwischen war. In der Summe aber haben die Eupener die bessere Spielzeit absolviert und gehen daher als Favorit in das Finale (endlich mal wieder dieses Wort). Auf ein jubiloses Finish!