Archiv

Jupiler Pro League22 Artikel

Neue Saison, neue Ansprüche

KAS EupenPetersolis 21.01.2026ZAT 1322 Wörter
Dass KAS Eupen in der letzten Saison Meister wurde und den Pokal schon zum 2. Mal in wenigen Jahren überreicht bekommen hat, scheint vergessen zu sein – zu tief sind die Gräben zwischen Eupen und dem Rest der Liga geworden. Schon in der letzten Saison wurden vom Vereinsgott Trump Zölle auf Ticketeinnahmen der Vereine angedroht, schon damals war der Aufschrei groß. Nur mit viel Mühe konnten Trainer Peter Solis und Vorstand Joachim Warze ihn daran hindern die anderen Vereine der Liga zur Kasse zu bitten. Man munkelt, sie hätten FIFA Chef Luigi Infantino darum gebeten Trump einen eigens angefertigten Friedenspreis zu überreichen – verrückt, oder? Doch es zeigte Wirkung. Statt Zöllen gab es Playboy Partys. Anfang der Woche kam dann aber der Schock. Trump möchte nicht nur Besitzer von KAS Eupen werden, sondern von allen Vereinen der Liga. Seiner Aussage nach ist das nötig, weil sonst die Gefahr bestünde, dass am Ende der Saison der Meistertitel an jemand anderes als ihn überreicht würde. Das würde ihn nach eigener Aussage tief verletzen und die Sicherheit der Liga gefährden. Daher sei der Schritt nötig und längst überfällig. Es soll dazu bereits Gespräche mit der Ligaleitung gegeben haben. Dazu bildete sich eine Allianz der Unwilligen gegen diesen Vormarsch. Trainer Peter Solis soll sich ebenfalls dem Vorschlag widersetzen, wodurch sein Trainersitz einem Schleudersitz ähneln soll. Es heißt, dass Trump Solis Namen auf seinem Handy bereits auf Persona Non Grata geändert haben soll. Trump selbst nennt schon Nachfolger für den Meistertrainer Solis. Heißeste Kandidatin soll Pamela Anderson sein. Laut Trump hätte sie genug große Argumente für diesen Job. Es bleibt also spannend wer am Wochenende zum Saisonauftakt auf der Trainerbank in Eupen sitzen wird und ob es in Zukunft nur noch KAS Eupen 1,2 oder 3 geben wird. Wir bleiben wie immer dran.  

Es geht schon wieder los

KV MechelenJackJoe22 21.01.2026ZAT 1164 Wörter
Es geht schon wieder los. Die neue Saison 2026-01 beginnt. KV Mechelen steckt noch in der Aufbauphase. Trainer Gianni Costa muss seine Mannschaft wieder gut stärken. Man befindet sich noch im Training. Es läuft noch nicht alles rund. Nach langer Verletzung kam in die Abwehr wieder Schlotterschneck zurück. Im Angriff konnte man einen neuen Stürmer gewinnen. Aus Köln kam der Angreifer Es Malat. Ebenfalls ein Neuzugang ist Yan Crouton, sowie fürs Mittelfeld Lennard Karllson. Die Jungs müssen sich noch neu in die Mannschaft reinarbeiten. Da man in der letzten Saison doch nicht so gut dabei war, wollte man wieder etwas Geld ausgeben. Die Gelateria lief gut und wurde glücklicherweise nicht als Nebentätigkeit angemeldet. So konnte Costa mit seinen Gewinnen viel in neue Spieler investieren. Aber von Geldwäsche ist hier natürlich nicht die Rede. Das ist ja ganz klar. Vielleicht stehen noch ein paar neue Talente auf dem Radar. Man darf sich überraschen lassen.

Neue Saison, alte Rätsel: Warum Platz drei manchmal wie Platz zehn aussieht

KRC GenkGerryG 21.01.2026ZAT 1288 Wörter
Mit dem Start in die Saison 2026-1 blickt der belgische Fußball auf eine Spielzeit zurück, die ebenso viele Fragen wie Kuriositäten hinterlassen hat. Allen voran KAS Eupen, die nicht nur souverän Meister wurden, sondern ihre Dominanz nun mit dem berüchtigten Nachwuchsprojekt „Mission M“ zementieren wollen. Ein Signal an die Konkurrenz – und vermutlich auch eine Warnung. Am anderen Ende der Tabelle verabschiedete sich Altmeisterin Wendy klar aus der Liga. Doch wer glaubt, sie sei damit Geschichte, irrt: Mit KSV Roeselare ist sie zurück auf der Bühne – hungrig, neu aufgestellt und sicher nicht zum Statisten degradiert.
Für KRC Genk verlief die vergangene Saison wie eine Fahrt ohne Sicherheitsbügel: Im Pokal früh und eher lustlos verabschiedet, in der Liga eine permanente Achterbahnfahrt – und am Ende dennoch Platz 3. Wie genau das zustande kam, weiß selbst in Genk niemand mehr so recht. Besonders bemerkenswert: Die gesamte Liga war derart zerfahren, dass am Saisonende nur drei Vereine ein positives Torverhältnis aufwiesen – Eupen, Esch und knapp auch Westerlo. Genk wurde mit –3 Toren Dritter. Ein statistisches Kunststück, das wohl einzigartig bleiben dürfte.
 International sammelte man beim Nord- und Ostseecup immerhin Selbstvertrauen. Trotz einer extrem umstrittenen Viertelfinalauslosung sprang am Ende Platz 2 heraus. Ohne Barbuschka allerdings – die Motivationstrainerin weilte zu diesem Zeitpunkt bekanntlich auf Curaçao. Zurück in Belgien ist sie nun wieder Teil des Genker Gesamtpakets, dessen Einfluss auf Moral und Widerstandskraft kaum noch bestritten wird.

Konkrete Saisonziele? Die will man sich in Genk bewusst noch sparen. Der Spielplan überrascht, die Liga wirkt unberechenbar, der Start fällt in eine echte Grippewelle – und nach der letzten Saison weiß ohnehin niemand, wie viel Logik diese Liga wirklich in sich trägt.

Start missglückt

KV MechelenJackJoe22 28.01.2026ZAT 2146 Wörter
Man hat sich doch ein wenig mehr erhofft. Der Start ist nicht so geglückt wie erhofft. Zwei Unentschieden und eine Niederlage. Es lief noch nicht ivel zusammen in der Mannschaft. Sie braucht doch noch ein paar Trainingseinheiten um nach vorne zu kommen. Trainer Gianni Costa hat aber schon viel gutes gesehen und war stolz auf seine neuen Spieler, die er in das Spiel reingeworfen hatte. "Wir hatten gute Ansätze. Dennoch stockt es vorne im Sturm ein wenig udn die Abwehr hat noch Probleme sich zu finden. Wir sind manchmal zu offensiv in unserer Spielweise und verlieren dann die Außenspieler ins Mittelfeld, die dann beim Umschaltspiel nicht mehr zurückkommen können. Das muss auf jeden Fall besser werden." Dennoch ist Costa optimistisch, dass es besser laufen wird die nächsten Einheiten und man darf gespannt sein, wohin die Reise im neuen Jahr geht.

Achterbahn schon zum Auftakt – Genk zwischen Frühwarnsignal und Ausrufezeichen

KRC GenkGerryG 27.01.2026ZAT 2243 Wörter
Der Saisonstart hätte für den KRC Genk kaum widersprüchlicher verlaufen können. Zwei Auswärtsspiele gingen deutlich daneben – und dann folgte ausgerechnet gegen Dauermeister KAS Eupen ein Statement, das so wohl kaum jemand auf dem Zettel hatte.

Zunächst jedoch der Blick auf die Schattenseiten: Das 0:5 in Westerlo war ein Rückfall in alte Muster. Hilflos, naiv, ohne Zugriff – Erinnerungen an den Fehlstart der Vorsaison wurden unangenehm wach. Auch die 3:4-Niederlage bei Aufsteiger RFC Union Luxemburg tat weh. Trainer tobiii3000 bewies dort ein goldenes Händchen, als er nach einem späten Blick auf die Genker Taktiktafel seinen Nachwuchsstar einwechselte – mit durchschlagender Wirkung. Die Frage drängt sich auf: Wachsen hier zwei neue Gesichter der Liga heran, in Luxemburg wie in Eupen?

Dann allerdings die Kehrtwende: Ein überzeugendes 4:0 zu Hause gegen Eupen. Sicher, „Projekt M“, Eupens berüchtigte Nachwuchskraft, wurde noch geschont – doch auch ohne ihn muss man einen Meister erst einmal derart dominieren. Genk war bissig, konzentriert und taktisch hervorragend eingestellt.

Genau das macht den kommenden Spieltag so brisant und direkt zum wichtigen Fingerzeig. Auswärts in Esch wartet – welch Überraschung – ein unangenehmes Pflaster. Dazu kommen zwei Heimspiele gegen schwer einzuschätzende Gegner: Club Brügge, zuletzt eiskalt effizient, und Aufsteiger KSV Roeselare, hungrig und unberechenbar. Der Druck ist früh da. Ob Genk diesmal Konstanz findet oder erneut in die Saison-Achterbahn einsteigt, wird sich schneller zeigen, als es so manchem Fan lieb ist.

Es war ok!

KV MechelenJackJoe22 12.02.2026ZAT 3187 Wörter
Nach den anfänglichen Schwierigkeiten ging es für KV Mecheln etwas vorwärts. Was ein Glück! Der Trainer ist zufrieden. Die zusätzlichen Trainingseinheiten haben gefruchtet. Die Mannschaft konnte wieder ein paar Punkte sammeln. Auswärts lief es noch nicht so rund. Das ist aber alles halb so wild. Man muss weiter nach vorne schauen und das beste mitnehmen. Gegen Royale Union gelang es zumindest im ersten Heimspiel. Dennoch war es noch keine lupenreine Partie. Mit einem 2:0 siegte man zu Hause gegen die Mannschaft von Trainer Phoenix. Danach ging es auswärts zum KVC Westerlo. Hier musste man sich trotz großem Kampf knapp mit 0:1 geschlagen geben. Danach durfte man zu Hause die Partie wieder gegen RFC Union Luxemburg bestreiten. Hier kam man immer besser in die PArtie und gewann mit 3:0. Besonders herausstechend war die Ballverteilung im Mittelfeld von Lennard Karllson. Stürmer El Malat kommt auch immer besser ins Spiel. Yan Crouton brauch noch ein bisschen und hofft bald auf mehr Einsatzzeit. Dennoch war es schon mal eine starke Runde. Mal schauen, wie die nächsten Spiele laufen.

Zwischen Pflichtsieg und Packung – Genk sucht die Richtung

KRC GenkGerryG 11.02.2026ZAT 3283 Wörter
Zwei Spieltage sind absolviert – und beim KRC Genk herrscht eher Stirnrunzeln als Aufbruchsstimmung. Tabellenplatz 9 liest sich nüchtern, fühlt sich aber deutlich unangenehmer an.
Dabei begann der letzte ZAT gar nicht so schlecht: Gegen Aufsteiger KSV Roeselare gelang ein knapper, aber verdienter 1:0-Heimsieg. Kein Offensivfeuerwerk, aber drei Punkte. Genau die Sorte Spiel, die man gewinnen muss, wenn man oben dranbleiben will.
 
Anders das Heimspiel gegen Brügge. Beim 1:1 ließ Genk Punkte liegen – auch, weil die Gäste weiter mit ihrer eigenwilligen, aber bislang erstaunlich erfolgreichen „Alles auf die 1“-Taktik auftreten. Minimalistisch, effizient, unbequem. Genk fand kein Mittel, um diese Rechenaufgabe zu lösen.
 
Und dann Esch. Auswärts. Erwartbar schwer – und am Ende eine deutliche 0:5-Packung. Wieder einmal zeigte sich, wie anfällig das Team in der Fremde auftritt. Die Defensive wackelig, das Umschaltspiel kaum existent – Esch nutzte das eiskalt aus.
So steht man nach zwei Spieltagen auf Rang 9. Ein Platz, der weder Panik auslöst noch Ambitionen nährt – aber in jedem Fall enttäuscht.
Und nun wird es nicht einfacher. Am 3. Spieltag warten auswärts Mechelen und Lüttich – zwei Gegner, die unbequem, kampfstark und gerade zu Hause nur schwer zu knacken sind. Umso wichtiger wird das Heimspiel gegen Saint Gilloise. Dort muss der Fokus liegen, dort müssen Punkte her. Alles andere würde den Druck weiter erhöhen.
Die Aussicht auf einen schnellen Sprung nach oben? Eher gedämpft. Zu schwer wiegen die kommenden Aufgaben. Doch vielleicht liegt genau darin die Chance: Wenn Genk überraschen will, dann jetzt.

Ist Hildegard die Rettung für Eupen?

KAS EupenPetersolis 19.02.2026ZAT 4225 Wörter
Es ist ruhig um KAS Eupen geworden. Keine Zölle, keine Skandale, aber auch keine Punkte. Man hört von Seiten des Besitzers Trump, dass er sich nicht mit solchen Verlieren zeigen möchte. Dieses Jahr scheint Eupen nicht um die Meisterschaft, sondern um den Klassenerhalt zu kämpfen. Doch wie konnte es nur so weit kommen? Im Sommer musste die Mannschaft komplett neu aufgestellt werden. Stars wie Harry Shame mussten den Verein wegen fehlender belgischer Pässe verlassen. Für die Durchführung der Erneuerung wurde extra eine Gruppe namens Shice von Trump einberufen. Man war der Meinung mit dem Umbruch, könnte man noch erfolgreicher werden. International endlich an der Spitze stehen. Schon damals warnte Trainer Peter Solis, dass es schwer werden würde in so kurzer Zeit große neue heimische Stars auszubilden. Statt Harry Shame kicken jetzt Spieler wie Alexis Salesmaker, Koni im Winter oder Charles von der Hütte in KAS Eupen. Die neuen Spieler scheinen mit der Aufgabe so überfordert zu sein, dass man nach dem letzten Spiel sich gezwungen sah den Hildegard Orgon Akkumulator zu kaufen. Dieser soll die negative Energie, die von den Strich- und QR-Codes, die sich im Stadion befinden ausgleichen und somit die Spieler wieder leistungsfähiger machen. Es bleib offen ob Hildegard Eupen noch retten kann oder Magic Rubio den Verein retten muss.

Genk am Tabellenende – Heimspiele werden zum Schicksalsfaktor

KRC GenkGerryG 19.02.2026ZAT 4216 Wörter
Der KRC Genk hat am vergangenen Spieltag ein weiteres Kapitel einer bislang enttäuschenden Saison geschrieben. Zwar gelang im heimischen Stadion ein knapper 1:0-Erfolg gegen Saint Gilloise, doch die beiden übrigen Partien gingen – wie im Vorfeld befürchtet – verloren. Das Resultat: Genk rutscht auf den letzten Tabellenplatz ab.
Damit ist die Lage klar definiert. Die kommenden Aufgaben lassen wenig Spielraum für weitere Experimente. Am nächsten ZAT stehen gleich zwei Heimspiele an – gegen Westerlo und Union Luxemburg. Diese Partien haben bereits früh in der Saison Endspielcharakter. Punkte sind hier keine Kür mehr, sondern Pflicht, will man den Anschluss an das Mittelfeld nicht vollständig verlieren.
 
Auswärts führt der Spielplan zum amtierenden Meister KAS Eupen. Auch wenn Eupen selbst keinen optimalen Start erwischt hat, bleibt die Begegnung eine der schwierigsten der Liga. Gerade in der Fremde tat sich Genk zuletzt schwer, sodass realistisch betrachtet der Fokus klar auf den Heimspielen liegen dürfte.
Das bisherige Fazit fällt entsprechend ernüchternd aus: zu viele Niederlagen, zu wenig Konstanz und erneut Probleme in der Offensive wie Defensive. Der Saisonstart ist durchwachsen – und die nächsten Wochen werden zeigen, ob es nur eine Momentaufnahme bleibt oder sich eine echte Krise entwickelt.

Gute Runde

KV MechelenJackJoe22 15.02.2026ZAT 4181 Wörter
Man arbeitet sich wieder nach vorne. Trainer Gianni Costa ist sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. MAn hat sich aus dem Keller rausgearbeitet und sich 6 Punkte geholt. Es war keine einfache Woche, aber die die Neuzugänge fruchten immer mehr. Aktuell hat man sich von Platz 7 auf Platz 4 hochgearbeitet. Es standen Spiele auswärts gegen die Jeunesse an, sowie zu Hause gegen Standard de Liege und KRC Genk. Gegen die A.S. La Jeunesse wusste man instinktiv, dass diese zu Hause eine Tormaschine sind. Es werden einem immer viele Tore eingeschenkt. So ist es zumindest bisher in dieser Saison so und man geht auch dort 0:5 unter. Gegen Lüttich und Genk musste man hart kämpfen. Hier wurde einem nichts geschenkt. So waren auch die Ergebnisse am Ende der Spiele. Man gewann mit einem knappen 1:0 und konnte somit die 6 Punkte einfahren.Jetzt stehen Spiele gegen den Meister KAS Eupen und KSV Roeselare zu Hause an und dann auswärts gegen Club Brugge. MAn darf gespannt sein, ob man die Punkteserie mitnehmen kann.

Genks lyrische Ergüsse, die Erste

KRC GenkGerryG 25.02.2026ZAT 5292 Wörter
Im flachen Land der Tore, der Tabellen dicht gedrängt,
wo jeder jeden schlägt und keiner sich verschenkt,
zieht Genk durch Wochen voller Widerspruch und Wind,
mal wie ein Meister, mal wie ein verlorenes Kind.
Ein Spiel ein Rausch aus Pässen, ein Sieg in klarem Licht,
dann wieder fünf Gegentore – man glaubt es selber nicht.
Die Heimkurve ein Versprechen, der Rasen grün und breit,
doch auswärts wirkt das Spiel oft wie aus einer andern Zeit.
 
Eupen thront im Norden, mit Talenten kühl geschmiedet,
während man in Genk noch an der Abwehrordnung friedet.
Luxemburg dichtet Hymnen, Westerlo trifft im Lauf,
und Mechelen baut sich langsam aus Trümmern wieder auf.
Die Tabelle zählt wie Kinder, beginnt bei zwanzig kaum,
ein Punkt nach oben: Hoffnung – ein Platz tiefer: Albtraum.
Man stolpert, fällt, steht auf, gewinnt dann wieder knapp,
der Trainer nickt nur still und klappt sein Notizbuch ab.
 
Denn irgendwo im Lärm der Liga, im Flutlicht, spät und kalt,
liegt mehr als nur das Mittelfeld, mehr als der Zwischenhalt.
Ein Funke in den Spielen, ein Wille, der nicht bricht –
Genk sucht nicht Perfektion, nur Balance im Gleichgewicht.
Und wenn die Saison sich wendet, der Herbst die Ränge leert,
wird jeder Punkt ein Vers, der leise Hoffnung nährt.
So schreibt die Liga weiter, Spieltag für Spieltag neu:
Genk bleibt eine Ballade – chaotisch, laut und treu.

Gute Position

KV MechelenJackJoe22 24.02.2026ZAT 5140 Wörter
Aktuell steht man gut da. Platz 3 nach 12 Spieltagen. Aber man will den Tag nicht vor dem Abend loben oder wie auch immer das Sprichwort zu sein mag. Dennoch will man hier nicht direkt an das Große glauben, da man in der Vergangenheit am Ende oftmals auf die Schnauze gefallen ist. Die Konzentration der Mannschaft muss hochgehalten werden. Das es immer wieder mal ein paar schlechte Spiele geben wird, das wird sehr wahrscheinlich vorkommen. Aber zu viele darf man sich dann bei dem starken Feld auch nicht erlauben. 2 Heimsiege und eine Auswärtsniederlage. Das war nicht einfach. Aber die Mannschaft ist derzeit gut gefestigt. Man will weiter angreifen. Es stehen jetzt 2 Auswärtsspiele und 1 Heimspiel an. Dabei geht es einmal zu Royale Union und zu RFC Union. Beides gute Teams. Mal schauen, was hierbei rausspringt.

Oben dran geblieben

KV MechelenJackJoe22 01.03.2026ZAT 6190 Wörter
Es herrscht unglaublich Spannung in der Jupiler Pro League. Man ist derzeit auf dem Tabellenplatz 4. Das Wochenende lief nicht so rund, wie man es sich erhofft hatte, aber dennoch gab es nur eine Niederlage. 4 Punkte sind besser als nur 3 Punkte und 2 Niederlagen auf dem Konto. Dennoch ist die Reichweite nach unten nicht so weit. Durch das bessere Torverhältnis ist LA Jeunesse über KV Mechelen und Union Luxemburg hängt einem im Nacken mit selbiger Punktzahl. 
Doch wohin geht die Reise? Die Vorrunde ist am nächsten Spieltag vorbei. Man schwimmt weiter oben mit. Der Titelverteidiger hängt noch etwas in den Seilen. Doch KV Mechelen spielt das Spiel einfach weiter. Trainer Gianni Costa zeigt sich zuversichtlich. Im Pokal ist die Mannschaft gut dabei und schon so gut wie in der K.O. Runde. Doch K.O. Spiele sind nicht so ganz Mechelens Sache. Da darf man gespannt sein, wie es läuft. Im Europapokal geht es auch bald wieder weiter. Doch da iost man noch nicht ganz weiter. Bisher steht man in der Gruppenphase noch auf einem "Ausscheideplatz", doch das wird schon noch hoffentlich werden.

GerryG im Frust

KRC GenkGerryG 05.03.2026ZAT 7195 Wörter
Die Hinrunde ist vorbei und GerryG grüßt vom Tabellenende! Dazu das - außer noch Eupen, wer hätte das gedacht! - mit Abstand schlechteste Torverhältnis (-14) der Liga. Ursache davon ist sowohl der harmlose Sturm (geteilter Zweitletzter der Liga) als auch die katastrophale Abwehrleistung (zweitmeiste Gegentore). Die Mannschaft - verunsichert und schon am letzten Hinrundenspieltag zu Harakiri-Aktionen bereit, so groß ist die Verzweiflung. Mit der Brügge'schen 1-2-1 (heim-auswärts-heim) Taktik versuchte man, Abschluss an die oberen Tabellenregionen zu erlangen und den eigenen, sehr hohen Ambitionen gerecht zu werden. Das ging gründlich schief. Null Punkte an einem ZAT gab es unter GerryG schon lange nicht mehr. Auch Barbuschka war tief enttäuscht und nach dem Spiel nicht mehr aufzufinden - genauso wenig wie ein gewisser Donald T. seit geraumer Zeit in Eupen. Vielleicht ist das Öl zu teuer geworden. 
Immerhin im Pokal war man unerwartet erfolgreich - auch wenn die Taktik der anderen sonderbar anmutet (mehr dazu in der Pokalzeitung).
Was macht nun Mut für die Rückrunde? Nun, betrachtet man die Tatsachen, dann reichlich wenig. Einzig ausgeruht müsste man doch angesichts der zahlreichen Nicht-Leistungen in der Liga sein ...

Trainer Peter Solis vom Verletzungspech verfolgt?

KAS EupenPetersolis 05.03.2026ZAT 7173 Wörter
Nachdem der Teamarzt Müller Wohlfahrt am Ende der letzten Saison im stolzen Alter von 127 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand gegangen ist wurde letzte Woche die neue Teamärztin vorgestellt. Man habe scheinbar lange nach einen adäquaten Ersatz für Wohlfahrt gesucht und sich daher etwas mehr Zeit gelassen. Für KAS Eupen wird sich in Zukunft Pamela Anderson um das Wohlergehen der Spieler kümmern. Man habe sich für sie entschieden, da sie mit ihrer jahrelangen Erfahrung im Bereich der Chirurgie beste Voraussetzungen für diesen Job vorweist, sagte Vorstand Joachim Warze.
Schon kurz nach ihrer Amtseinführung schien Trainer Peter Solis vom Verletzungspech verfolgt zu sein. Reihenweise meldeten sich seine Spieler bei Pamela für diverse Behandlungen. Es bleibt also spannend ob ihre neuartigen Behandlungsmethode Trainer Peter Solis seine Spieler wieder schnell fit werden oder ob er auf die Jugendspieler zurückgreifen muss. Ebenso bleibt spannend ob der nächste Kreuzbandriss wirklich mit Botox erfolgreich behandelt werden kann. Wir bleiben für euch wie immer dran.

Wo geht die Reise hin?

KV MechelenJackJoe22 18.03.2026ZAT 8170 Wörter
Wo geht die Reise hin? Aktuell steht man mit 6 Punkten hinter KVC Westerlo. Man munkelt, dass der Spielplan bisher eher für KVC Westerlo geschrieben wurde, da sie bisher viele Heimspiele hatten. Aber man will den Teufel nicht an die Wand malen. Der Verband wird sich rausreden mit, dass liegt am automatischen Auswählen des Spielplans. Man kann hier nicht jede Mannschaft betrachten, wieviele Heim und Auswärtsspiele sie hat. Dennoch kann man sich nicht beschweren. Man liegt mit seiner Punkteausbeute auf dem 3. Tabellenplatz. Man ist noch unter den Top 3.
Der letzte Spieltag verlief eher nicht so wie erhofft. 1 Sieg und dafür 2 Niederlagen. Ganz bitter ist die Niederlage zu Hause gegen die KAS Eupen, die die Mannschaft an die Wand gespielt hatte. Wenn man noch was reißen will, dann muss man jetzt auch liefern. Es stehen 2 Auswärtsspiele und 1 Heimspiel an. Es sind spannende Spiele. Also kommt ins Stadion und macht die Bude voll. Seid dabei und feuert euren Club an!

Weiter gehts

KV MechelenJackJoe22 26.03.2026ZAT 9153 Wörter
Immernoch Top 3 aktuell. Man spielt weiter oben mit. Doch die Konkurrenz schläft nicht. KVC Westerlo ist weit vorne. und der Rest? Hängt nah beieinander. Punktegleichheit mit Standard de Liege und KAS Eupen, die aus der Tiefe sich langsam nach oben gearbeitet haben. Nur ein Punkt dahinter ist A.S. La Jeunesse und d´Esch. Also kann man schnell fallen. Noch steht man glücklicherweise da oben, doch der Fall kann groß werden, wenn die nächsten Spiele nicht gewonnen werden. Es werden harte Spiele. Vorallem zu Hause gegen den Tabellenersten und anschließend geht es auswärts nach Esch und weiter nach Genk. Esch hängt im Nacken und will weiter mit oben kämpfen und Genk steckt aktuell in der Krise und versucht sich noch irgendwie zu retten. Was ist drin für die Mannschaft von Trainer Costa? Wird jetzt schon alles verspielt oder sind noch kleine Chancen da?

Verfluchte Saison

KRC GenkGerryG 02.04.2026ZAT 10121 Wörter
KRC Genk steht diese Saison bereits mit einem Bein in der zweiten Liga. Nichts will klappen, die Teams haben sich zudem auf die Genker eingeschossen und auch die Kräfte sind nicht mehr so hoch, wie sie sein sollten oder müssten, um den stattlichen Rückstand auf das rettende Ufer aufzuholen. Auch im Pokal ist man schon raus.
Daher gilt es, sich anstandsgemäß zu verabschieden und sich für den etwaigen Aufsteiger (RSC Anderlecht scharrt schon mit den Hufen) interessant zu machen. Viele Spieler wollen sich nun verständlicherweise ins Schaufenster stellen. Eigentlich besitzt Genk auch Erstliganiveau, aber diese Saison ist einfach verflucht.
Vielleicht wird ja auch noch der ein oder andere "Große" geärgert. Wir werden es sehen.

Genk wird Erster!

KRC GenkGerryG 06.04.2026ZAT 11217 Wörter
Nach dem eher pessimistischen Artikel letzte Woche lud man in Genk einen Mentalcoach ein, der den Blick wieder auf das Positive lenken soll. Und siehe da, erste Effekte sind bereits bemerkbar. Die Statistikabteilung wurde reaktiviert und lieferte hoffnungsvolle Fakten:
- keiner hat mehr Gegentore als Genk! Schließlich müssen gegnerische Stürmer auch Selbstvertrauen tanken
-  niemand ist so gastfreundlich wie Genk - gegnerische Teams dürfen hier regelmäßig die Punkte nach Hause mitnehmen
-  Genk ist konstant! Sowohl in der Hinrunde als auch der Rückrunde grüßt man von ganz unten. Die Gegner wissen, worauf sie sich einlassen
- auch auswärts werden Geschenke verteilt. Kaum jemand (außer Mechelen, die zumindest einigermaßen erfolgreich) schießt auswärts so oft Tore - nur um dann doch zu verlieren
- hier liegt auch die große Chance: Genk peilt Platz 1 an - zumindest was Auswärtstore, noch schöner wäre die Tabelle, an. Begonnen wird am nächsten Spieltag ...
- Genk ist ehrlich ... Wenn auch nicht so oft wie sonst, nahm man in Genk in der Zeitung kaum ein Blatt vor den Mund. Man ist der sympathische Außenseiter der belgischen Liga geblieben und selbst bei einem etwaigen Abstieg (noch ist der ja nicht durch!!! hihi) wird man gestärkt wiederkommen.

Heiß … heißer … Belgien

Standard de LiègeAnSchu 05.04.2026ZAT 11190 Wörter
Während die Saison im belgisch-luxemburgischen Oberhaus bisher gefühlt dahinplätschert, hat sich vor den letzten sechs Spieltagen immer noch kein klarer Favorit absetzen können und das Saisonfinale verspricht ein heißer Tanz zu werden.

Der amtierende Meister aus Eupen kam in den letzten Wochen wieder in die Spur und grüßt nun auch das Feld wieder von der Spitze, während der ehemalige Abomeister Westerlo in Lauerstellung liegt. Dass zwischen dem Ersten Eupen und dem Sechsten Lüttich derzeit nur drei Punkte liegen, lässt auf zwei spannende Wochen für alle Beteiligten hoffen und sicherlich wird das ein oder andere Fanlager am Ende vor Frust in den eigene Fanschal beißen.

In Lüttich ist man ob der Ausgangslage gefühlt tiefenentspannt, denn trotz der zweitschlechtesten Abwehr zeigt sich Trainer AnSchu nach Außen zufrieden mit der Saison. Vielleicht wurde ihm vom Präsidium aber auch schon mitgeteilt, dass es Zeit für einen Neuanfang auf der Trainerbank ist. Erklären würde es jedenfalls die Visiten des Trainers in spanischen und italienischen Stadien in den letzten Wochen, während die Mannschaft vom Co-Trainer betreut wurde.

Schade Schade

KV MechelenJackJoe22 16.04.2026ZAT 12143 Wörter
Man ist etwas geknickt in Mechelen. Man war die ganze Zeit oben dran, doch dann spielte das entscheidene Glück nicht mit. Mechelen wollte zweifelsohne viel und auch ein bisschen auf gut Glück setzen, doch die zwei Niederlagen bedeuteten das Aus für die Meisterschaft. Stattdessen sind andere Mannschaften vorbeigeschossen und versuchen ihr Glück oben. Für Mechelen zählt jetzt Europa. Das muss unbedingt klappen, ansonsten muss man vieles Überdenken. Doch es steht noch ein Spieltag aus. Auswärts geht es nach Westerlo, dann weiter zu Hause gegen LA JEunesse und anschließend das Finale Spiel gegen KRC Genk. Trainer Gianni Costa will nochmal alles reinwerfen, ehe die Saison vorbei ist. Es war wieder keine leichte Saison. Europa League raus, Conference League gescheitert, Pokal ausgeschieden frühzeitig. Da muss nächstes Jahr wieder mehr kommen. Aber eins nach dem anderen.  

Korrektur

KRC GenkGerryG 09.04.2026ZAT 12242 Wörter
Auch wenn SF anderes schreibt: KRC Genk befindet sich bereits in seiner zweiten Saison in Belgien. Andres hätte auch die Qualifikation für Europa nicht gelingen können. ;-)
Es ist also nicht das "verflixte zweite Jahr", das Genk den nun feststehenden Abstieg beschert. Wie dieser zustande kam, ist durchaus kurios. Mit für GerryG unverständlichen Setzungen seitens Eupen und teilweise seitens Luxemburg haben sich - wenn es gar nicht mal so blöd läuft - beide Vereine aus dem Meisterschaftsrennen verabschiedet. Besonders Eupens Setzung mutet wie die anderen Setzungen des ZATs von Petersolis seltsam an - ist hier etwa ein neuer Angstgegner gefunden?
Spannend wird zu beobachten sein, ob und wenn ja wie Lüttich seinen klitzekleinen Vorsprung über die Ziellinie zu gedenken will. Ein Meister mit negativem Torverhältnis wäre wohl die Steigerung zur auch schon kuriosen letzten Saison. GerryG fiele da schon eine Taktik ein und gespannt wird er am letzten ZAT das eventuelle Zünglein auf der Couch ... ähm, Waage ... versuchen zu sein.
Zur Zukunft GerryG's in Belgien wird schon einiges gemunkelt: Traditionsverein RSC Anderlecht soll sehr interessiert sein. Jedoch soll GerryG sein Engagement auch davon abhängig gemacht haben, dass Ligaleiter SF dem vollkommen hirnrissigen Setzverhalten von Esch mit Trainer Kollerpoller Einhalt gebietet. Ein eventueller Europa League Sieg käme da natürlich als Argument gelegen.
Ganz Belgien hält also den Atem an - und zwar nicht nur wegen des ultraspannenden Meisterschaftsrennens.

Cofidis Cup6 Artikel

Pokalstart im Nebel – alte Reizpunkte, neue Ungewissheit

KRC GenkGerryG 27.01.2026ZAT 1244 Wörter
Kaum hat die Saison Fahrt aufgenommen, wirft auch der belgische Pokal wieder seine ganz eigenen Fragen auf. Wie schon in der Vorsaison startet der Wettbewerb erneut mit zwei Fünfergruppen – und wieder sind es die altbekannten Zutaten, die für Stirnrunzeln sorgen: Pro Gruppe ein mysteriöses, trainerloses Team. Diese sorgten im vergangenen Jahr für reichlich Trubel, sportliche Verzerrungen und nicht wenig Verärgerung. Ob sich dieses Schauspiel wiederholt, bleibt abzuwarten – ausgeschlossen scheint es allerdings nicht.

Für den KRC Genk hat es die Auslosung jedenfalls in sich. In Gruppe A warten mit KSV Roeselare, Saint Gilloise, KV Mechelen und KVC Westerlo gleich vier ambitionierte Ligakonkurrenten. Hinzu kommt ausgerechnet das trainerlose US Hostert, seines Zeichens Absteiger der letzten Saison – ein Faktor, der schwer einzuschätzen ist und dem gesamten Wettbewerb eine gewisse Schieflage verleihen könnte. Brisant ist die Gruppe allemal, sportlich wie atmosphärisch.

Für Genk stellt sich die Frage, ob man den Viertelfinaleinzug der Vorsaison bestätigen kann – oder ob sogar mehr möglich ist. Die Qualität im Kader wäre vorhanden, doch gerade im Pokal zeigte sich das Team zuletzt wechselhaft. Hinzu kommt ein Modus, der nach wie vor eher gefühlt als verstanden wird. Klar ist nur: Wer hier früh stolpert, findet sich schneller draußen wieder, als ihm lieb ist.

Der Pokal beginnt also erneut im Nebel. Wer sich darin am besten orientiert – und wer wieder für Diskussionen sorgt – wird sich erst noch zeigen.

Solider Start

KRC GenkGerryG 11.02.2026ZAT 2229 Wörter
Während die Liga eher holprig begann, verlief der Pokalauftakt für den KRC Genk zumindest stabil. Am ersten Spieltag gelang – wie schon in der Liga – ein knapper 1:0-Erfolg gegen Roeselare. Kein Spektakel, aber effizient. Defensiv kompakt, offensiv mit dem entscheidenden Moment. Mehr wollte man zum Start offenbar nicht riskieren.
Deutlich spannender wurde es auswärts bei Saint Gilloise. Das 2:2 hinterließ in Genk gemischte Gefühle. Einerseits nahm man einen Punkt aus der Fremde mit, andererseits war mehr drin – oder weniger? Genau diese Frage beschäftigt derzeit das Umfeld. War es ein gewonnener Punkt gegen einen starken Gruppengegner? Oder zwei verlorene im Kampf um den Viertelfinaleinzug? Die Antwort bleibt vorerst offen.
Am zweiten Spieltag wartet nun eine interessante Konstellation: Absteiger Westerlo, aktuell mit unbekanntem Trainer, sowie KV Mechelen. Gerade Westerlo ist schwer einzuschätzen. Ohne klare Führung von außen könnte das Team entweder völlig orientierungslos auftreten – oder überraschend unberechenbar.
In Genk selbst hält man sich taktisch bedeckt. Offensive Dominanz? Rotieren und Kräfte sparen? Oder kontrolliertes Risiko? Noch ist unklar, welchen Ansatz man wählen wird. Klar ist nur: In einer Fünfergruppe mit engem Tabellenbild kann jeder Ausrutscher teuer werden.
Der Pokal bleibt also das, was er immer ist – ein Wettbewerb zwischen Kalkül und Nebel.

Genk vor heikler Auswärtsmission – Gruppe 2 bleibt torlos

KRC GenkGerryG 19.02.2026ZAT 3213 Wörter
Dritte Runde im Pokal – und für den KRC Genk wird es ernst. Mit 7 Punkten auf Rang zwei befindet sich das Team zwar in einer guten Ausgangsposition, doch die kommenden Aufgaben haben es in sich. Gleich zwei Auswärtsspiele stehen an: zuerst bei KSV Roeselare, anschließend beim wiedererstarkten US Hostert.
Gerade diese Konstellation macht die Lage so brisant. Auswärts tat sich Genk in dieser Saison bekanntlich schwer, und im engen Tabellenfeld lauert die Konkurrenz nur darauf, dass der Zweitplatzierte ins Straucheln gerät. Ein Punktgewinn hier oder dort könnte schnell zu wenig sein – ein Sieg erscheint fast schon Pflicht, will man den Viertelfinaleinzug nicht unnötig gefährden.
 Während in Genks Gruppe Spannung herrscht, präsentiert sich Gruppe 2 bislang als Musterbeispiel gepflegter Ereignisarmut. Dort wartet man weiterhin auf das erste Auswärtstor – ein statistisches Kuriosum, das den Wettbewerb in dieser Staffel nahezu eingefroren wirken lässt. Offensivaktionen sind Mangelware, Überraschungen ebenfalls.
Für Genk bedeutet das: eigene Hausaufgaben machen, statt auf Patzer der anderen zu hoffen. Zwei Auswärtsspiele, zwei unangenehme Gegner, viel Druck. Die Ausgangslage ist gut – doch nach den bisherigen Erfahrungen weiß man in Genk nur zu gut, wie schnell sich ein Pokalabend drehen kann.

Pokal Helau und Alaaf

KRC GenkGerryG 25.02.2026ZAT 4251 Wörter
Helau, Helau, der Pokal ist da,
doch keiner weiß so richtig: Wie läuft er denn – aha?
Fünfergruppen, Geisterteams,
Bonuspunkte oder nur Pokal-Memes?
Der Spielplan tanzt im Kreis herum,
mal ist er klug, meist bleibt er stumm.
Ein Heimspiel hier, ein Auswärtstor,
doch zählen die doppelt? Das kommt uns komisch vor!
Der Verband ruft: „Alles klar!“
Doch erklärt hat’s keiner – wunderbar!
Wir setzen Taktik, Herz und Bein,
und rechnen danach mit Würfeln klein.
Ein Sieg bringt drei? Vielleicht auch zwei?
Kommt drauf an, ob Dienstag Mai.
Schreibst du Artikel – kriegst du Applaus?
Nein! Nur Konfetti und Apfelschorle aus.
 
Die Zeitung schweigt, die Tabelle lacht,
ein 1:0 hat’s wieder mal gemacht.
Finale grau wie Büttenrede ohne Witz,
der Ball schläft schneller ein als jeder Jeck im Sitz.
Doch wir marschieren weiter im Narren-Takt,
mit Aufstellungszettel im Konfetti-Frack.
Gewinnen wir alles – ist’s wunderbar,
verlieren wir alles – war’s der Modus, klar!
Drum hebt die Gläser, ruft laut „Alaaf!“,
auf den Pokal mit Regel-Schlaf.
Und wenn am Ende keiner versteht,
wer weiterkommt – Hauptsache, die Polonaise geht!

Classique Belge

Standard de LiègeAnSchu 24.03.2026ZAT 6137 Wörter
So könnte man langsam die Begegnungen zwischen Westerlo unter Trainer bender und Lüttich unter Trainer AnSchu im Cofidis Cup betiteln. Zum inzwischen vierten Mal hintereinander treffen beide Mannschaften in einem Alles-oder-nichts-KO-Rundenspiel aufeinander, wobei es bisher 2:1 für die roten Teufel steht.

Allerdings schmerzt die Lütticher Fans sicherlich immer noch die letzte Begegnung im Vorjahresfinale, welche knapp im Elfmeterschießen verloren ging und es bei der dritten Finalteilnahme wiedermal nicht für den Titel reichte.

Während es im Pokal zum direkten Duell kommt, duellieren sich beide Mannschaften in der Liga parallel ebenfalls um den Titel, wobei hier Westerlo derzeit deutlich in der Poleposition ist und sich bereits einen ordentlichen Sicherheitsabstand zum Verfolgerfeld um Lüttich aufbauen konnte. Vielleicht kann AnSchu zumindest im Pokal Westerlo ausstechen und einen möglichen Zweifach-Titelträger verhindern.

Gegen den (Fast-) Namensvetter

KRC GenkGerryG 11.03.2026ZAT 6163 Wörter
Unerwarteterweise kam man im Pokal doch noch in die nächste Runde. Wie KRC Genk dieses Kunststück gelungen ist, versteht keiner so richtig. Nun geht es ohne allzu große Reserven im Viertelfinale gegen das Team aus Gent (KAA). Wie man erkennen kann, ist nicht nur das Kürzel sehr ähnlich, auch die Schreibweise der Heimatstadt ist nur um einen Buchstaben verschieden. Und so werden die Fans wohl verwirrt sein, wen sie überhaupt anfeuern müssen. Und egal, wer weiterkommt: Das unterlegene Team muss nur einen Buchstaben ändern und kann dann für das Pendant antreten. Vielleicht gibt es ja auch eine Spielgemeinschaft (Spg).
Doch nicht nur um die Herkunft der Teams gibt es Rätselraten, auch, wer Gent überhaupt trainieren sollte, bleibt im Ungewissen. Der Trainer könnte männlich oder weiblich sein, vielleicht tritt auch eine KI an. Maximale Verwirrung in Genk bei GerryG, die die Spielvorbereitung erheblich erschwert. Eine baldige Lösung dieser verzwickten Situation ist nicht in Sicht.