Zeitung 2026-2
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Jupiler Pro League26 Artikel
Es ist ein Einhorn
Hinrundentabelle?
Dritter
Rückrundentabelle?
Vierter
Angriff?
Vier haben mehr geschossen
Verteidigung?
Sechs haben weniger bekommen
Torverhältnis?
Negativ
Heimtabelle?
Sechster
Auswärtstabelle?
Erster
Folgt nun aus diesem Statistiksammelsurium, dass Standard Lüttich ab sofort nur noch Auswärts Tore schießt? Vielleicht … Coach AnSchu lässt sich aber auch zur neuen Saison wie gewohnt nicht in Karten schauen. Wahrscheinlich muss er seine Mannen immer noch von Wolke Sieben holen und versuchen alle wieder auf den Ligalltag einzuschwören, denn so schön es war … jetzt fangen alle wieder bei Null an.
Abgestiegen und doch fast auf dem Gipfel
Anderlecht ist zwar Dank des Bonus für Genks Euro League Erfolge kein gewöhnlicher Aufsteiger, es zählt jedoch trotzdem nur der Klassenerhalt.
Alles neu in Eupen
Esch nervt
Wie es mit einer nur leichten Anpassung besser ginge, zeigte einst ein Team in Spanien. Vielleicht sollte Esch mal einen Blick nach dort werfen.
Doch genug mit dem Blick auf andere Vereine; der Neustart GerryG's in Belgien verlief überraschend gut. Mit derselben Taktik wie im Vorjahr holte man am ersten ZAT überraschend neun Punkte. Dass es so als Aufsteiger nicht weitergehen wird, ist nur logisch und so erwartet man den Einbruch bereits am zweiten Spieltag.
Dort ist eine Niederlage gegen Esch fest eingeplant und auch Überraschungsmeister Lüttich wird seine Heimstärke unter Beweis stellen wollen. Zu guter Letzt ist Roselare mit Altmeisterin Wendy in Anderlecht zu Gast - alles andere als Laufkundschaft. Es wird also schwierig, den Erfolg des ersten Spieltags zu bestätigen. Doch auf Rückschläge ist man gefasst.
Eupen im Flow
Mathematik für Fortgeschrittene
„Wenn man Meister geworden ist, stellt sich für jeden Trainer immer die Frage wie man seine Spieler für die neue Saison motivieren soll – schließlich gibt es über der Meisterschaft nichts. Daher habe ich das klare Ziel ausgegeben wieder Meister zu werden, aber mit noch weniger Punkten und einem noch schlechteren Torverhältnis. Wenn ich mir die ersten Spielen ansehe muss ich aber feststellen, dass meine Spieler aktuell zu erfolgreich sind. Letzte Saison waren wir nach sechs Spielen Tabellenletzter mit 6 Punkten und einem Torverhältnis von -13. Aktuell sind wir nach sechs Spielen Achter und haben 7 Punkte bei einem Torverhältnis von -5. Wenn meine Spieler so weitermachen ist die Meisterschaft zur Saisonhalbzeit entschieden, was sicher nicht im Sinne einer spannenden Liga ist.“
Die Verbandsleitung wird es wohl freuen, aber zurück ließ der Trainer nach seiner Ansage sehr verwirrte Reporter.
Was willst du tun?
Zoff mit dem Verband
Für Anderlecht jedoch kommt eine Reform jedoch ohnehin zu spät (wenn würde diese wahrscheinlich sowieso erst zur neuen Saison greifen) - zumindest für mindestens ein Spiel.
Wie erwartet verlor man am zweiten ZAT gegen Lüttich und gegen Esch. Mag die Niederlage gegen Lüttich anhand deren Setzung durchaus schmerzen, so darf man sich im Spiel gegen Esch als Sieger fühlen und machte das nach dem Spiel auch sehr deutlich. Trainer GerryG machte nach der 5:0 Klatsche in Luxemburg nach dem Spiel sehr eindeutige Gesten in Richtung des Trainers von Esch. Im Anschluss verabschiedete sich GerryG mit den Worten "Gracias del nada" aus Luxemburg und schob noch hinterher, dass am morgigen Tag Balkonsprünge geübt werden.
Es wird also nicht langweilig in Anderlecht.
KV Mechelen unten drin
Anderlecht macht den Esch
Die erste Chance oder vielleicht auch Probe steht bereits nächsten Spieltag an, wenn Mechelen nach Anderlecht kommt. Mechelen ist etwas komisch in die Saison gestartet und betonte in der Zeitung, dass man oben dran bleiben wolle. Daher käme ein Auswärtssieg beim Aufsteiger ganz gelegen. Mal sehen, wie wehrhaft sich GerryG's Team dagegen zeigt.
Außerdem stehen zwei Auswärtsspiele bei St. Gilloise und abermals in Luxemburg, dieses Mal aber bei Union, an. Union Luxemburg ist anders als Esch schwer einzuschätzen, während St. Gilloise wie so oft traditionell schlecht in die Liga gestartet sind. Legt Anderlecht in diesen Spielen die bisherige Schüchternheit auswärts ab? GerryG's Worte lassen dies nicht vermuten. Doch sicherlich hat GerryG noch ein Ass im Ärmel.
Vorne dran
Jetzt stehen erneut wieder wichtige SPiele an. Es geht zunächst nach Roeselare, anschließend wieder in die Heimat, wo KVC Westerlo auf einen wartet. Anschließend darf man zum Meister nach Eupen gehen und sich dann dort präsentieren. Es sollen wieder Schlachten geschlagen werden. Allen voran will Trainer Gianni Costa, dass die Mannschaft wieder oben dabei ist. Es ist aber hier wie beim Tennis. Man führt mit 1 Satz, steht im 2. Satz beim 4:0 mit Führung auf einem Top 3 Platz und verliert am Ende dann doch noch das ganze Spiel über den Champions Tiebreak.
Wir dürfen gespannt sein, wohin die Reise geht
Erstes Endspiel
Aus Anderlechts Sicht erkannte Phoenix dieses Vorhaben und erkor selbst die Truppe von GerryG zum Abstiegskonkurrenten Nummer 1. Das fast schon logische Ergebnis: 4:4 - ein Ergebnis, das keinem so recht weiterhilft.
Auch im Pokal war das Glück nicht so ganz mit Anderlecht.
In der Liga geht es diese Woche weiter mit Spielen gegen Esch, Meister der Kuriositäten (Lüttich) sowie Altmeisterin Wendy und ihre neue Liebe Roselare. Alles knifflige Spiele, die es zu gewinnen gilt, will man sich St. Gilloise nach dem gescheiterten Auswärtsangriff weiterhin vom Hals halten.
Plötzlich ganz oben?
Plötzlich Tabellenführer für eine Spieltagswoche und das auch noch vor dem Konkurrenten aus Anderlecht. KAS Eupen rutscht soeben mal 5 Plätze ab und steht auf der 6. Luxemburg ebenso mit einem tiefen Fall. Zunächst musste man sich gegen Roeselare geschlagen geben. Dann fuhr man wieder nach Hause und konnte mit 4:0 gegen Westerlo gewinnen und schaffte einen Auswärtsachtungserfolg gegen den Ex Meister aus Eupen. Das war ein unglaublich wichtiger Sieg. Doch die Mannschaft aus Eupen sollte man niemals abschreiben. Genauso wenig Luxemburg. Westerlo wird auch wieder nach und nach sich nach oben arbeiten. Es wird wieder ein enger Kampf. Doch kann Mechelen mithalten?
Das neue Lüttich?
Mitnichten! Der fehlgeschlagene Auswärtsangriff in St. Gilloise steckt immer noch in den Kmochen, wie die 0:5 Pleite gegen Roselare am letzten ZAT bewies. Auswärts ist man einfach zu harmlos für große Sprünge. Doch damit nicht genug - auch zu Hause zeigte sich die aktuelle Verunsicherung der Mannschaft von GerryG. Da jommen die zwei Heimspiele zum Hinrundenende zud Unzeit. Die vom Vorstand vorgeschlagene Lösung, alle Partien am letzten ZAT wie das Pokalfinale auf neutralem Boden auszutragen, soll in der nächsten Vereinstagung aller belgischen Erstligiaten erörtert werden.
Bis dahin gilt wohl: Augen zu und durch!
Mechelen bleibt dran
Pokalaus? Egal! Westerlo der neue Mythos?
Ein kleiner Gefallen wäre jedoch schön - wie war das mit dem Setzverhalten Eschs nochmal?!
Doch genug von unfähigen Luxemburgern. Äußerst fähig zeigte sich Westerlo am vergangenen Wochenende gegen Anderlecht - und das in Anderlecht. Wenn man sich die Historie anschaut, wirkte GerryG im Anschluss an die 4:6 (!) Pleite leicht angesäuert. Einerseits im Nachhinein (da ist man bekanntlich ja immer schlauer) über das eigene Setzverhalten, das bei richtigen Ausspionieren Benders hätte entsprechend angepasst werden können - andererseits über eben jenes taktische Verhalten Benders, das irgendwie aus dem Nichts kam.
Tatsächlich hat die Ligaleitung durchaus Recht und man hat Bender schon das ein oder andere Mal in die Suppe gespuckt; gar einen Meistertitel gekostet. Dies geschah jedoch nie aus persönlichen, sondern immer rein taktischen Motiven. Und so vermutet GerryG, dass Bender GerryG's Taktik durchschaut hat und ihn als ernsthaften Konkurrenten für sein Team (für was auch immer) ansieht.
Ob dabei die ersten sechs Auswärtstore dabei helfen - die Saison wird es zeigen. Morgen steht (bei hoffentlich rechtzeitiger Auswertung) der erste Rückrundenspieltag an, bei dem Anderlecht den guten Beginn als Aufsteiger bestätigen möchte. Ob dies gelingen wird - wir sind bald schlauer ...
Man bleibt dran!
Westerlo, ein Ärgernis ...
Immerhin gelang der Rest des Rückrundenauftakts mit einem Heimsieg gegen Union Luxemburg und einem grandiosen Auswärtssieg gegen KV Mechelen.
Damit aber nicht noch einmal so ein Schnitzer wie gegen Westerlo passiert, gibt es Gerüchte um WM Shootingstar Demis Gustav. Dieser schoss Deutschland zum mehr als glücklichen Sieg gegen die Elfenbeinküste. Auch Durian von Ville von den Niederlanden steht auf der Einkaufsliste der Anderlechter.
Doch sind dies die richtigen Prioritäten? Abermals stellt ein Team von GerryG die Schießbude der Liga - gemeinsam mit Eupen, um die es momentan verdächtig ruhig ist. Sollte man da nicht eher in die Abwehr investieren? Doch hier scheint sich keiner so richtig aufzudrängen. Daher scheint die Gangart eher 'wir schießen ein Tor mehr als der Gegner' zu sein.
Enge Liga, nur eine vorn
Zum Zünglein an der Waage könnte Esch im Meisterschaftskampf werden: "Alle Vereine, die spät gegen diese unfähige Truppe spielen, tun mir leid. Wie der Trainer von Esch Saison um Saison feststellt, dass seine Taktik zu nichts führt, gleicht schon Nagelsmann'scher Verblendung bei der Besetzung der Außenpositionen. Daher plädiere ich für einen Ligenzusammenschluss für den Rest der Saison, der Esch samt Trainer auf Nimmerwiedersehen in die zweite Liga befördert.", so GerryG mit ungewohnt klarem Appell an seine Trainerkollegen.
Außer gegen Wendy geht es am nächsten ZAT gegen die schwierig einzuschätzenden Brüssler und auswärts gegen Meister AnSchu mit Standard Lüttich. Dieser steht plötzlich wieder mit einem miesen Torverhältnis auf Platz 2 und keiner - einschließlich er selbst - weiß so Recht, warum.
Apropos Torverhältnis: Die Defensive bekam GerryG abermals nicht gestopft und die Verhandlungen mit Demis Gustav ziehen sich noch hin ...
Erinnerungen werden wach
Schon wieder Pech auswärts
Nunja, zum Tagesgeschehen: Zwei souveränen Heimsiegen mit erstaunlich wenig Gegenwehr folgte der ersehnte Auswärtsangriff - und das beim Meister! Doch wie schon in der Hinrunde gegen St. Gilloise hieß auch das Ergebnis gegen Standard Lüttich am Ende 4:4 Unentschieden. Damit war nur zweimal Mechelen Opfer eines erfolgreichen Auswärtsangriffs, wobei Gianni Costa zu Beginn der Saison eher überrumpelt wirkte.
Apropos Costa: Dieser gastiert bei Anderlecht am kommenden ZAT und schielt sicherlich mit eineinhalb Augen nach oben.
Doch wenn für dieses Spiel nur zu hoffen bleibt, dass die Heimbilanz der Anderlechter nicht schlechter wird, kommt besonders ein Gegner sehr gelegen. "Natürlich wollen wir auch gegen Union Luxemburg punkten, doch diese sind zu Hause schwer zu knacken. Daher kommt Bender mit Westerlo sehr gelegen, um endlich einen erfolgreichen Auswärtsangriff zu setzen. Nach den zwei Lehrstunden, die er uns erteilt hat, sind wir uns nun im Trainerteam sicher, seine Taktik durchschaut zu haben und werden diese Erkenntnisse am Donnerstag in die Tat umsetzen.", so GerryG im Anschluss an den 9. ZAT.
Und in der Tat liegt dem Duell zwischen Bender und GeryG eine gewisse, frische Würze bei. Kommt dem am Donnerstag ein weiteres Kapitel hinzu? Die Liga ist gespannt.
Ein gutes Omen?
Es bleibt ein spannendes. Es wird gespielt. Es wird gerechnet. Mal schauen, ob die Platzierung derzeit ein gutes Omen bleibt.
Und nun ...
Joa, doch bevor die Gazetten mehrere Euros in das Phrasenschwein werfen müssen, hier ein kurzer Rückblick: Anderlecht gewann zuletzt gegen Mechelen mit 1:0, doch Bender mit Westerlo konnte doch noch nicht durchschaut werden. Eine weitere bittere Pille gegen den neuen Angstgegner. Gegen Union Luxemburg sah man beim 5:0 gar kein Land.
Es folgen die letzten beiden Spieltage, die GerryG jedoch per Fernsprecher coachen muss. Es darf gespannt abgewartet werden, wie lange die Leitungen sind.
Den Beginn machen die zwei E's aus Esch und Eupen, die nach Anderlecht reisen. Beides keine Laufkundschaft. Auswärts geht es zudem gegen die potentiellen Absteiger aus St. Gilloise, die hartnäckig an den anderen Teams dran bleiben und auch weigern, abzusteigen.
Die restlichen Gegner sind noch nicht ausreichend studiert, aber auch hier dürfte dasselbe Motto sein wie bei den anderen Spielen: Drei Punkte müssen her!
Kurz vor dem Ende ausgeträumt
In guter alter Manier auch schon aus Zeiten bei US Hostert gibt Trainerin Wendy vor dem letzten Spieltag der Saison ihr traditionelles Saisonrückblicksinterview.
Wendolene wollte nach dem ehemals bitteren Abstieg mit der Erfolgsmannschaft ihr Selbstbild möglichst schnell wieder aufpolieren und warf sich voller Enthusiasmus in die Aufgabe, den Aufsteiger KSV Roeselare in der 1. Liga zu etablieren. Nach einer beachtlichen Leistung in der vergangenen Spielzeit liebäugelte Wendy wieder mit dem Platz ganz oben. Zwischenzeitlich war der Mannschaft dies sogar vergönnt und ein bisschen träumen war erlaubt. Bis zum Spiel gegen Lüttich sah es mit einem erneuten Titel auch ganz gut aus. Doch wer konnte damit rechnen, dass gerade in diesem Spiel Lüttich zur Höchstform aufläuft und fünf (!) Auswärtstore erzielt?!? Da konnten die Mannen um Wendy nicht standhalten und mühten sich mit viel Gegenwehr zu einem Unentschieden. Damit ist die Chance auf die Meisterschaft aber wohl dahin. Die verlorenen 2 Punkte aus diesem Spiel schmerzen zu stark und werden letztlich im Titelkampf den entscheidenden Faktor darstellen.
Wie fällt also das Fazit aus: Schön war’s, vieles hat gut geklappt, aber in Meisterform sind die Verantwortlichen auf und neben dem Platz bei Roeselare noch nicht.
Esch oder Anderlecht
Wie JEDER voraussehen konnte, der die letzten Saisons verfolgt hat, warf Esch zwei Spieltage vor Saisonende völlig sinnlos die Taktik über Bord und setzte auf einmal auswärts. Nur damit man - ebenfalls VÖLLIG überraschend - am letzten Spieltag wieder mit leeren Händen dastehen wird. Zugegeben, gegen eine Heim-5 kann niemand etwas einwenden - wohl aber gegen diese völlig sinnlose Taktik, die Vereine, die spät in der Saison gegen Esch spielen, klar benachteiligt (bzw. die allerletzten zwei bis drei Vereine sogar bevorzugt). Selbst das spektakuläre 7:5 gegen Altmeister Eupen gerät in den Hintergrund, denn GerryG ließ sich voller Frust wie folgt im Anschluss an den Spieltag zitieren: "Wenn der Verband nicht der Taktik von Esch einen Riegel vorschiebt oder dieser freiwillig seine Taktik anpasst, war das meine letzte Saison in Belgien.", sprachs und rauschte mit einem Rumms aus der Tür.
Cofidis Cup4 Artikel
KI im Pokal
Für Anderlecht ist es die erste Pokalsaison seit langer Zeit. Das Ziel lautet, nicht schlechter als Genk in der Vorsaison abzuschließen. Da diese ähnlich wie in der Liga auf ganzer Linie versagten und dang- und klanglos die Segel in der Gruppenphase strichen, sollte das nicht allzu schwer fallen. Doch bekanntlich kommt Hochmut vor dem Fall und daher ist Anderlecht hoffentlich gewarnt und wird die Gruppenspiele ernst nehmen. Wie viele Reserven man in eine mögliche KO-Runde mitnimmt, weiß man nicht und spielt auch keine Rolle.
Enge Gruppe?!
Auch Anderlecht spielt - wie in der Liga - einmal Unentschieden - 4:4, ebenfalls wie in der Liga. Nur ist dieses Mal Wendy die Gegnerin gewesen. Was dieses Ergebnis den beiden Clubs bringen wird - niemand weiß es, aber der nächste ZAT wird es zeigen. Auch wenn keiner so Recht weiß, wann dieser ist.
Jedenfalls geht es dann gegen alle Teams ein zweites Mal. GerryG wird sich gewissenhaft vorbereiten und gespannt verfolgen, ob Union Luxemburgs Taktik, die es so noch nicht gab, aufgehen wird.
Es bleibt also wie immer spannend und unberechenbar im belgischen Pokal. Nächste Runde sind dann alle etwas schlauer.
Halbfinale!
Einfach wird es nicht, aber man ist gewappnet. Man will das Finale zum ersten Mal in der Geschichte des Trainers erreichen. Das ist das zunächst ausgeschriebene Ziel. Dann wird weitergeschaut, wohin die Reise gehen wird.
ix eht ehr
Bender starrt entgeistert auf seine Startaufstellung. Das Pokalfinale gegen Mechelen steht an, doch sein KVC aus Westerlo kommt aus dem letzten Loch pfeifend daher. Dreifachbelastung, knallharte englische Wochen und der Abstiegskampf in der Liga fordern ihren Tribut: die Karikatur eines Kaders gleicht einem Schrotthaufen auf Beinen.
"Glanzvoll verzockt, du Genie", knurrt er und streicht sich über die ölverschwitzte Metallstirn. Seine Stammspieler pfeiffen aus dem letzten Ventil, während die völlig überforderten Reservisten panisch über den Rasen stolpern.
Gegen Mechelen gibt es kein Entkommen - Benders Prozessor
errechnete eine Niederlagenwahrscheinlichkeit von 100%. Kein Sabotageakt, kein
Verbiegen der Gegner und kein Schmiergeldöl der Welt können diesen kollabierten
Haufen noch vor dem Spalier für den kommenden Sieger bewahren…
KV Mechelen
Standard de Liège
RSC Anderlecht
KAS Eupen
KSV Roeselare
KVC Westerlo