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Jupiler Pro LeagueCofidis Cup

Pokalaus und leichte Krise

Derzeit läuft es bei Mechelen noch nicht ganz so rund. Man ist in der Liga ein bisschen abgerutscht. Abgerutscht auf den 8. Tabellenplatz und musste drei Plätze tiefer sich wieder einreihen, als die Woche davor. Es gab immerhin einen Heimsieg und einen Punkt Auswärts. Doch es ist alles nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Man hat wieder die internationalen Plätze verloren. Auch wenn man nah dran ist, will man doch wieder ein bisschen mehr. In der Champions League ist man immerhin in der 2. Gruppenphase und hofft, dass man es in der Saison weit schafft. Im Pokal musste man die Segel streichen. Zu schwach waren die Auftritte, sodass die Titelverteidigung futsch ist. Jetzt geht es erstmal in der Liga wieder weiter und man hofft mehr Punkte mitzunehmen.

Knappe Kiste

Diese Liga macht einen nur fertig. Es ist in der unteren Hälfte alles nur nicht einfach. Eine knappe Kiste nach der anderen ist es von der Punkteverteilung her. Man ist verpflichtet zu punkten, da man ansonsten direkt mal eben schnell nach unten gereicht wird. RSC Anderelcht dreht oben weiter seine Kreise, doch Standard de Liege ist ihm sowas von auf den Fersen. Die Mannschaft von Trainer AnSchu lässte infach nicht locker. Doch dieses KSV Roeselare, die die Meisterschaft aus Mechelen entführt hatte, ist in Lauerstellung. Doch zurück zu Mechelen. Man hat sich um drei Plätze nach oben gearbeitet. Es waren ein paar wichtige Spiele, die man absolviert hatte. Doch jetzt steht wieder ein Heim und zwei Auswärtsspiele auf dem Spielplan. Einfaches Zuckerschlecken sieht anders aus. Man will dran bleiben, vorallem europäisch. Den Pokal zu verteidigen wird womöglich nichts mehr werden. Doch das ist ok. Man kann nicht alles Gewinnen. Die letzte Saison war einfach zu gut. Schauen wir mal, was in dieser Saison am Ende übrig bleibt

Belgien im Tabellenwahnsinn

Wer in dieser Saison einen gemütlichen Spaziergang an der Tabellenspitze erwartet hat, sollte sich besser einen anderen Verein suchen. Die belgische Jupiler Pro League entwickelt sich zunehmend zum sportlichen Hauen und Stechen – und mittendrin steht der RSC Anderlecht. Nach dem furiosen Saisonstart ist die Mannschaft weiterhin ganz vorne dabei. Doch die Konkurrenz hat offenbar beschlossen, den Brüsselern das Leben so schwer wie möglich zu machen.

Der Blick auf die Tabelle nach dem ZAT ist absurd: Fünf Mannschaften mit jeweils 15 Punkten! Zwischen Platz 1 und Platz 10 liegen nur 9 Punkte. Vier Teams unten haben dieselbe Punktzahl – da kann man sich die Tabelle fast sparen und stattdessen Lose ziehen.

Anderlecht hatte sich mit starken Auftritten in die Pole-Position gebracht. Die Tore gegen Esch? Ein Statement. Der hohe Sieg am vergangenen ZAT gegen Lüttich? Wichtige Punkte. Doch wer glaubte, damit sei der Weg zur Meisterschaft frei, wurde schnell daran erinnert, dass die Liga keine Geschenke verteilt.

Besonders Union Luxemburg scheint sich inzwischen endgültig vom Überraschungsgast zum ernsthaften Konkurrenten entwickelt zu haben. Auch Altmeisterin Wendy mit ihrem nicht mehr ganz neuen Club KSV Roeselare ist oben dran, und Standard Lüttich lauert ohnehin ständig auf seine Gelegenheit. Dazu kommen Mechelen und Westerlo, die ebenfalls nicht vorhaben, freiwillig Platz zu machen.

Für Anderlecht heißt das: Selbstzufriedenheit ist verboten. Die bisherige Saison hat gezeigt, dass man oben mitspielen kann. Sie hat aber auch gezeigt, wie schnell ein kleiner Ausrutscher die gesamte Tabelle durcheinanderwirbelt. Wer den Titel will, muss nicht nur glänzen, sondern auch dann punkten, wenn der Fußball einmal weniger spektakulär ausfällt.

Die gute Nachricht: Anderlecht hat sich eine hervorragende Ausgangslage erarbeitet. Die schlechte: Offenbar haben alle anderen Vereine dieselbe Idee.

Die Meisterschaft ist noch lang. Aber wenn diese Liga so weitermacht, braucht man am Saisonende nicht nur gute Nerven, sondern vermutlich auch einen Taschenrechner, einen Lageplan und einen sehr starken Kaffee. Anderlecht will oben bleiben – und die Konkurrenz darf sich warm anziehen.

Langsam

Langsam malen die Mühlen in Mechelen. Es ist nicht der beste Start in die Liga-. Doch nach dem Höhenflug im letzten Jahr muss man sich auch wieder ein bisschen mit den aktuellen Ergebnissen zufrieden geben. Es ist wieder Ligaalltag eingekehrt. Ergebnisse, wie sie in den letzten Jahren üblich waren. Man dümpelte im Mittelfeld herum. 4 Punkte waren es am letzten Spieltag. Tabellarisch dümpelt man weiter im unteren Abschnitt herum. 1 Punkt hinter einem liegt aktuell noch die A.S. La Jeunesse, die wieder alles in den Heimspielen gibt. Die Taktik hilft nur zu Hause. Man darf gespannt sein, wie lange sich die Mannschaft auf dem Abstiegsplatz hält. Nach oben sind es wieder 2 Punkte. 2 punkte bis zum Conference League Platz. Es sind bisher nur 15 Spiele gespielt, doch man weiß noch nicht, ob das alles so Hand und Fuß bisher hat. Anderlecht gibt oben auf jeden Fall alles.

Ligaleitung verwirrt

Zuerst spielte man in Anderlecht irrtümlich gegen Esch und auch in Luxemburg wurde bei Union der Spielplan durcheinandergewirbelt. Erst nach einem irritierten Brief wurden Spiele im Belgien-Blitz (ein etwas gewöhnungsbedürftiger Zeitungsname) korrigiert. Auch wenn man sowohl in Anderlecht als auch bei Geheimfavorit Luxemburg die Punkte gerne genommen hätte.
Apropos Verwirrung: Um endgültig für Verwirrung zu stiften, kündigte GerryG bereits jetzt seine völlig antizyklische Setzung zum nächsten ZAT an.
Und apropos (Geheim-) Favorit: Bis hierhin gänzlich unbemerkt schlecht sich Altmeisterin Wendy an das Spitzentrio an (neben Anderlecht und Union Luxemburg noch Standard Lüttich). Eben jenes Standard, das nächsten Spieltag sich die Ehre in Anderlecht gibt.
Bleibt es bei der Heimstärke Anderlechts oder lassen GerryG's Mannen zu Hause Federn? So etwas wie vergangenen Spieltag gegen Mechelen und JackJoe / Gianni Costa darf sich nicht wiederholen - schließlich ging man in dieses Spiel schon mit einem komischen Bauchgefühl, nur um dieses im letzten Moment doch zu ignorieren.
Es bleibt also spannend in Belgien.

Weiter zu vorletzter

Es läuft nicht so richtig bei Hasselt. Nach der Genesung von Trainer Peter Solis konnte die Mannschaft lediglich 1 aus 3 Spielen gewinnen. In der Vereinsführung soll es erste Stimmen geben, die eine Entlassung von Solis fordern, um ihn durch jemanden mit blauen oder grünen Haaren zu ersetzen. Nach der letzten Niederlage gegen Brugge stellten auch einige Fans die Besetzung von Solis infrage. „Warum setzt man dort jemanden hin, der sich für das Klima noch nie auf die Straße geklebt hat oder sich für Tax the reichen Fußballspieler eingesetzt hat“, berichtete ein Fan im Netz bei Fairbook. Es bleibt also spannend Ob Trainer Peter Solis bald einen Equal No Pay Vertrag erhalten wird oder sich weiter in seinen Fairen Millionen baden kann.

Was ist denn da los

Irgendwie läuft es noch nicht so rund beim KV Mechelen. Die letzten Spiele zeigen zwar, dass man jeweils zu Hause sich die Punkte holt, doch auswärts gelingt es derzeit eher weniger. Man steht auch aktuell nicht gut in der Tabelle. Zuletzt konnte man zu Hause gegen Union Luxemburg, sowie gegen KVC Westerlo einigermaßen glänzen, doch die Tabelle sagt derzeit etwas anderes aus. Derzeit heißt es für die Mannschaft von Gianni Costa Platz 8. RSC Anderlecht und Standard de Liege liegen mit 9 Punkten Vorsprung derzeit gefühlt meilenweit entfernt. Doch man will sich nicht unterkriegen lassen. 15 magere Punkte sind die derzeitige Ausbeute. 7 Niederlagen sprechen für sich. Es soll derzeit nicht sein. War das letzte Jahr doch zu krass? War man doch zu weit oben und kommt derzeit nicht raus? Die Saison ist noch ein bisschen, aber man weiß auch, dass es noch ein hartes Stück Arbeit ist. Doch Platz 3 ist aktuell nur 3 Punkte entfernt. Schauen wir mal, was die nächste Runde so da lässt an Punkten

Anderlecht im Höhenrausch

Drei Spiele, drei Siege, neun Punkte – der RSC Anderlecht marschiert weiter durch die belgische Liga und scheint derzeit beschlossen zu haben, die Konkurrenz einfach hinter sich zu lassen. Am vierten ZAT gab es die volle Ausbeute: 4:0 gegen Aufsteiger Koninklijke Sporting Club Hasselt, 1:0 gegen die Minimalisten von Union Luxemburg und als krönenden Abschluss ein völlig normales, völlig unspektakuläres 7:5 auswärts bei Esch. Also zumindest nach Anderlechter Maßstäben.

Gegen Hasselt zeigte Anderlecht dem Aufsteiger und seinem prominenten Trainer Petersolis, seines Zeichens ehemaliger Meister, direkt einmal, wie der aktuelle Tabellenführer mit Gästen umgeht. Vier Tore, kein Gegentor – willkommen in der ersten Liga.

Anschließend folgte das Duell mit Union Luxemburg. 1:0 – mehr musste offenbar nicht sein. Die Minimalisten aus Luxemburg bleiben ihrer Linie treu und machen aus Fußball weiterhin eine Art Geduldsspiel. Doch Vorsicht: Wer glaubt, Union Luxemburg sei nur wegen der knappen Ergebnisse harmlos, könnte sich gewaltig täuschen. Augen auf diesen Verein! Die Mannschaft könnte in dieser Saison noch deutlich gefährlicher werden.

Und dann kam Esch. Oder besser gesagt: Esch kam mit der üblichen Taktik. Anderlecht kam mit sieben Toren. 7:5-Auswärtssieg! Man könnte fast behaupten, Esch habe seine taktische Überraschungskiste wieder einmal nicht gefunden. Anderlecht hingegen nahm die Einladung dankend an und verwandelte das Spiel kurzerhand in ein Scheibenschießen.

Neun Punkte später stehen nun 24 Punkte auf dem Konto. Damit grüßt Anderlecht weiterhin von ganz oben – punktgleich mit Standard Lüttich und satte sechs Punkte vor dem restlichen Feld. Das ist nach vier ZATs durchaus eine Ansage.

Natürlich ist die Saison noch lang. Niemand in Brüssel wird so naiv sein, jetzt schon die Meisterfeier zu planen. Aber wenn Anderlecht dieses Tempo tatsächlich halten kann, dürfte der Weg ziemlich weit nach oben führen.

24 Punkte sind gesammelt. Die Tabellenführung ist da. Und offenbar hat Anderlecht noch lange keine Lust, sie wieder herzugeben.

Der Ausfall wiegt schwer

Trainer Peter Solis hatte sich aus unerklärlichen Gründen eine Grippe zugezogen. Die 3 Fragezeichen haben die Ermittlungen gegen unbekannt aufgenommen – jedoch konnten BWL Justus Jonas, Peter Griffin und Andrew Tate die Herkunft des Virus noch nicht feststellen. Man hört aus verschiedenen Quellen, sie seien in Wuhan auf de Suche nach einer Fledermaus.
Durch die Grippe und den sich daraus folgenden Halt Stopp – 2 Meter Abstand halten Regeln des Verbands, war es Peter Solis nicht möglich aus dieser Entfernung seine Spieler entsprechend laut genug anschreien und beleidigen zu können. Daher mussten alle Trainingseinheiten mit der Mannschaft in den letzten Wochen abgesagt werden. Zur Genesung hat sich Peter Solis nach Spanien abgesetzt und erholt sich seitdem am FKK-Strand.
Ohne Training waren die Spieler nicht in der Lage am Ligabetrieb teilnehmen zu können. Die Anfrage des Vereins an den Verband Equal Point for Equal Hasselt wurde nach heftigen Protesten im Netz entsprechend angenommen. Dementsprechend hate Hasselt in den letzten Wochen alle Heimspiel am grünen Tisch gewinnen dürfen, musste aber alle Auswärtsspiele entsprechend abgeben.
Mal schauen ob auf die Initiative Equal Meister im Netz noch ihren Anklang findet. Wir bleiben dran.

Anderlecht bleibt dran – die Spitze zum Greifen nah?

Der Höhenflug des RSC Anderlecht hat am vergangenen ZAT einen kleinen Dämpfer bekommen – beendet ist er allerdings noch lange nicht. Immerhin konnte zu Hause gegen KSV Roeselare ein 1:0-Pflichtsieg eingefahren werden. Kein Feuerwerk, aber drei Punkte sind drei Punkte. Und manchmal reicht eben ein Tor, um drei Punkte und einen ruhigen Abend zu bekommen.
 Auswärts bei Standard Lüttich zeigte Anderlecht anschließend, dass man auch in der Fremde weiterhin gefährlich ist. Beim 4:2 holte die Mannschaft zwar nicht den nächsten wichtigen Sieg, aber zeigte Kampfgeist. Umso bitterer, dass anschließend ausgerechnet zu Hause gegen Club Brügge die Rechnung nicht aufging. Beim 1:4 musste Anderlecht eine deutliche Niederlage hinnehmen und zeigte, dass selbst die heimische Festung gelegentlich Türen und Fenster offenstehen lässt.
 Trotzdem bleibt die Ausgangslage erfreulich: Anderlecht ist weiterhin in unmittelbarer Tuchfühlung mit der Tabellenspitze. Allerdings sollte man sich von der aktuellen Platzierung nicht blenden lassen. Die belgische Liga präsentiert sich in dieser Saison ausgesprochen ausgeglichen. Zwischen Höhenflug und Tabellenkeller liegen teilweise nur wenige Punkte – ein schlechter ZAT kann deshalb schnell mehrere Plätze kosten ...
 Genau deshalb heißt es am kommenden Spieltag: dranbleiben! Anderlecht hat sich eine hervorragende Ausgangsposition erarbeitet, darf sich jetzt aber keine längere Schwächephase erlauben. Die Spitze ist greifbar – und wer weiß, vielleicht bleibt sie ja noch ein bisschen länger in Brüssel.

Anderlecht in der Pole Position - doch der Akku blinkt bereits

Was für ein ZAT für den RSC Anderlecht! Nach dem durchwachsenen Saisonstart hat die Mannschaft am zweiten Spieltag ein beeindruckendes Ausrufezeichen gesetzt und sich mit drei Siegen an die Tabellenspitze katapultiert.
Den Anfang machte das Duell mit Erzgegner Westerlo. Beim 3:1-Heimsieg ließ Anderlecht wenig Zweifel aufkommen, wer diesmal die drei Punkte behalten würde. Anschließend folgte ein noch deutlicheres 3:0 gegen KV Mechelen, ehe man auch auswärts seine Visitenkarte abgab: Mit einem 4:2 bei Saint Gilloise holte Anderlecht den dritten Sieg im dritten Spiel.
Damit grüßt man nun tatsächlich von ganz oben. Ein ungewohntes Gefühl, das man in Brüssel durchaus genießen darf. Doch Trainer und Mannschaft wissen: Der Blick auf die Tabelle ist derzeit nur eine Momentaufnahme. Für die drei Siege wurde reichlich Energie investiert, und die Kraftreserven sind bereits spürbar angekratzt.
Der nächste ZAT könnte deshalb richtungsweisend werden. Bleibt Anderlecht trotz des hohen Verbrauchs oben dran oder folgt der schnelle Absturz, sobald der Tank leerer wird? Noch steht man ganz oben – aber die belgische Liga wartet bekanntlich nur darauf, dass jemand stolpert.
Für den Moment heißt es daher: Genießen, solange der Akku noch leuchtet.

Es fängt an

Die Woche hatte einen guten Start. Die Mannschaft von Trainer Gianni Costa hat in der letzten Woche viel trainiert. Es standen viele Trainingseinheiten auf dem Programm, da man die ersten drei Spiele verpatzt hatte. Jetzt ging es in der letzten Spielzeit gegen KSV Roeselare und man konnte hier ein stabiles 3:0 und drei Punkte nach Hause nehmen. Anschließend zog die Mannschaft nach Anderlecht, wo man wieder Lehrgeld zahlen musste. Die Mannschaft hatte ein Verteidigungsproblem und musste drei Gegentore fangen. Hier war nichts zu holen. Anschließen ging es gegen den Aufsteiger Sproting Club Hasselt zu Hause. Es war keine einfache Partie und die Mannschaft spielte etwas zittrig. Doch man festigte sich wieder und konnte in der zweiten Halbzeit des Spiels zwei Tore schießen. Es sind die ersten 6 Punkte der Saison. Mal schauen, wohin die Reise geht. Jetzt stehen wieder drei schwere Spiele an. Man darf gespannt sein. Was ist in dieser Saison drin

Esch bleibt Esch - Anderlecht siegt und leidet

Der Saisonstart 2026-3 hat beim RSCV Anderlecht einmal mehr sämtliche Facetten des bekannten belgischen Fußballerlebnisses geliefert. Zwei Auswärtsniederlagen mit jeweils 0:4 stehen zu Buche – eigentlich genug Material für schlechte Laune. Doch dann kam Esch. Und plötzlich war alles vergessen.
Mit einem 7:0-Heimsieg gegen Jeunesse d’Esch setzte Anderlecht ein Ausrufezeichen, das man in dieser Deutlichkeit wohl selbst nicht erwartet hatte. Besonders schön dabei: Esch blieb seiner taktischen Linie treu. Seit gefühlt Anbeginn der Fußballzeit wird dort dieselbe Philosophie gepflegt: Zu Hause Tore schießen, auswärts offenbar lieber darüber nachdenken. Warum etwas verändern, das sich so wunderbar vorhersehbar spielen lässt?
Anderlecht nahm die Einladung dankend an und schenkte den Gästen sieben Stück ein. Dass man anschließend zweimal auswärts mit 0:4 baden ging, fällt da kaum noch ins Gewicht. Die Anderlechter Fans verließen das Stadion jedenfalls mit jenem Gefühl, das man sonst eher nach einem Champions-League-Abend kennt: Sieben Tore gegen Esch – dafür nimmt man auch zwei Auswärtspackungen mit nach Hause.
In Anderlecht dürfte man sich deshalb weiterhin fragen, wohin die Reise geht. Der Saisonstart zeigt bereits wieder die bekannte Mischung aus Licht und Schatten. Aber solange Esch zuverlässig für solche Festtage sorgt, kann man zumindest behaupten: Die Saison hat ihren ersten echten Höhepunkt bereits geliefert.
Und wer weiß – vielleicht hat Esch seine Taktik ja doch irgendwann geändert. Wir wollen schließlich nicht ausschließen, dass die nächste Revolution bereits geplant wird.

Wie geht es weiter?

Es war ein packender Start in die Saison für Hasselt und dem neuen Trakner Peter Solis. 2 Siege in den ersten 3 Spielen. Wer hätte das gedacht dass man so als Azfsteiger in die erste Erdtliga Saison starten darf. Doch viel wird in Hasselt jedoch nicht gefeiert. Die Vereinsrichtlinien untersagten es sich bei einem Sieg über eine andere Mannschaft zu freuen. Dies könnte laut Richtlinien die Gefühle der anderen Spieler und Fans sonst empfindlich verletzen. Es gibt laut Vereinsrichtlinien sowieso keine Gewinner oder Verlierer - alle gewinnen. Man hat bereits beim Ligaleiter angefragt ob die Punkte geteilt werden könnten. Bisher blieb diese Frage aber unkommentiert. 
Dies ist aber nicht die einzige Besonderheit bei Hasselt. Die Mannschaft muss aber divers genug aufgestellt werden. Es müssen nicht nur alle Gender, Haarfarben, Nasengrößen und Pickelumfang berücksichtigt werden sondern auch alle Altersgruppen. Die jüngste Spielerin ist dabei nicht mal 1 Jahr alt. Das stellt Trainer Peter Solis vor gewisse Herausforderungen. Die Kadergröße soll laut Hans-Fair-Markt bei weit über 150 Spielern betragen - und die müssen auch alle gleich lang spielen. 
Es bleibt spannend ob Peter Solis mit solchen Richtlinien auf Erfolgskurs bleibt oder er sich bald wieder nach einem neuen Job umschauen darf. 

Das war wohl nix

KV Mechelen startet nicht gut in die Saison. Man muss es so sagen. Die ersten drei Spiele wurden komplett verpennt. Es hätte definitiv besser laufen können, doch aus dem letzten Wochenende nahm man sage und schreibe 0 Punkte mit. Jetzt heißt es aufstehen, sich wach rütteln und nach vorne Gas geben. Der Meister hat da weiter gemacht, wo er aufgehört hatte. Auf Platz 1. Und Mechelen schaut sich das Spiel entspannt von unten an. 2:5 gegen Luxemburg, 1:2 zu Hause gegen Liege und auswärts 0:3 in Westerlo. Die SChießbude der Liga gefühlt. Bis auf Esch, was nochmal schlechter ist, hat man an einem Spieltag 10 Gegentore kassiert und 3 geholt. Die Mannschaft trainiert wieder mehr und die Abwehr wird neu gerichtet.
Man darf gespannt sein, wie die nächste Woche laufen wird. Wohin die Mannschaft sich hinarbeitet. Man ist noch locker drauf. Saison hat erst angefangen. Let´s see, whats gonna be 

Alles auf Null

Das letzte Jahr war für den erfolgsverwöhnten Meister Trainer Peter Solis eine Zäsur. Das Geld was man ihm die Jahre davor bereitgestellt hatte wurde ihm genommen, die Spieler wurden verkauft und das Trainingsgelände vermietet. In Folge der drastischen Sparmaßnahmen war klar dass man froh hätte sein können wenn man wenigsten den Klassenerhalt geschafft hätte. Es kam aber dann doch so wie erwartet und Eupen stieg ab. Laut der Vereinsführung lag es allein am Trainer weshalb Peter Solis zum Saisonende entlassen wurde. 

Lange musste er jedoch nicht warten. Denn der Sportvorstand von Club Hasselt, Neutrino Gender, kontaktierte in kurz nach seiner Entlassung. Um sich gleich besser kennenzulernen und die Vereinsrichtlinien zu Gender Pay Gap, Gender Equality, Fair Trade, Klimawandel und Links Grüne Ideologie zu verstehen befindet sich die Mannschaft gerade auf Mallorca am Ballermann 6. 

es bleibt spannend wie sich Trainer Peter Solis beim neuen Verein schlägt und wie schnell er die Vereinsidentität leben wird. 

Bleibt er oder geht er?

Diese Frage stellen sich alle Fans vor der Saison bezüglich des Verbleibs von GerryG bei RSC Anderlecht. Der erfahrene Trainerfuchs hat den Aufsteiger sensationell auf Platz 4 geführt. Lediglich unglückliche Niederlagen, zumeist gegen Bender, verhinderten größere Sprünge. 
Doch auch ein weiterer Kandidat turnt in Belgien herum, obwohl er nicht mal aus dem Land des Männeken Piss kommt. Esch manipuliert seit Jahren mit seiner Setzweise die Liga. Wohl denen, die am letzten ZAT, ja teilweise gar schon am vorletzten ZAT gegen diese planlose Truppe spielen. Dann stellt Kollerpoller - der Stümper, den man in Esch Trainer schimpft - nämlich Saison um Saison fest, dass seine Taktik ins Nichts führt. Zugegeben, ein Abstieg ist quasi unmöglich mit dieser Taktik (vorletzte Saison hat es trotzdem fast geklappt!), eine Meisterschaft aber gar noch unwahrscheinlicher. Dass man in Luxemburg dies nicht bemerkt, stößt auf Unverständnis. Dabei, so GerryG's Meinung und auch Erfahrung, wäre mit leichten Anpassungen diese Taktik durchaus vielversprechend - so einstmals gesehen von Las Palmas.
Da Kollerpoller jedoch stur weitermacht wie bisher und der Ligaleitung die Hände gebunden sind, wird es Anderlechts Ziel diese Saison sein, einzig und allein sicherzustellen, dass Esch jedes Spiel dieser Saison gegen Anderlecht verliert. Daher würde es auch nicht überraschen, dass GerryG noch bleibt.